Ausziehen mit 18 Jahren Erfahrung?

8 Antworten

Hallo,

du ziehst ja vermutlich nicht ohne Grund dorthin, sondern weil du dort ein Studium, eine Ausbildung oder einen Job anfängst?

Ich würd mir keine Panik einreden lassen. Du kannst dich dort ja in einen Sportverein oder ähnliches eintragen und hast eine Menge Möglichkeiten, neue Kontakte zu knüpfen. 11/2 Stunden sind ja auch nicht gerade eine Weltreise.

Meine Kommilitonen, die alleine hergezogen waren, sind damit gut zurecht gekommen und haben schnell neue Leute kennen gelernt bzw. ihre alten Freunde zu Hause besucht. Klar kann es sein, dass man abends mal einsam ist, aber man kann ja immer noch Leute einladen oder besuchen, ausgehen oder auch einfach zu Hause anrufen. Irgendwann musst du ja eh mal ausziehen ;)

Ich bin mit 19 ausgezogen und es war toll. Ich liebe mein unabhängiges Leben, allerdings habe ich auch ein sehr schlechtes Verhältnis zu meinen Eltern. Dir Wohnung war zu Beginn tatsächlich recht einsam, dann ist aber relativ bald eine Katzendame namens Lilly eingezogen und ab da war es ein Zuhause :)

Ich persönlich könnte keine Wohnung ohne meine Eltern und Geschwister haben außer wenn ich in einer Beziehung bin. 

Alleine wohnen kann einen echt manchmal weh tun, wenn man einen stressigen Tag hatte und man sich dann noch alleine ins Bett legen muss, ohne vielleicht "Mama ich bin wieder zu hause" sagen zu können.

Natürlich schläft man ja nicht mit der Mutter, aber du weißt worauf ich hinaus will. 

Das ist völliger Quatsch. In Wirklichkeit findet man schnell neue Freunde und knüpft neue Kontakte. Dieser Schritt in die Selbständigkeit kann ich nur jedem empfehlen!

Ich bin mit 18 auch von zuhause ausgezogen, weil ich meine Ausbildung ein paar hundert Kilometer von zuhause weg begonnen habe.

Es stimmt schon, dass es ein paar Abende gab, an denen ich ein wenig Heimweh hatte, aber das war nach wenigen Tagen vorbei.

Lass dich mal nicht wuschig machen. Denk immer dran, dass es ganz darauf ankommt, was du draus machst. Wenn du dich nur in deiner neuen Hütte einigelst und Trübsal bläst, lädst du Heimweh quasi mit 'ner Leuchtreklame zu dir ein.

Gehst du unter Menschen, bist aktiv, suchst dir Freunde, übst ein Hobby aus (vielleicht am Anfang sogar in einem Fitness-Studio trainierst um Leute kennenzulernen oder gehst in einen Verein, falls dir sowas liegt), dann fühlst du dich auch ganz schnell wohl in deiner neuen Selbstständigkeit.

Nur weil man allein wohnt, muss man noch lange nicht einsam sein und vor sich hinleiden ;-) Die Einstellung spielt da schon eine ganz grosse Rolle

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