Asbest eingeatmet - Krebs?

9 Antworten

Asbest ist ja nicht "giftig" in dem Sinne, sondern verursacht wegen der besonders ungüstigen Feinstaubbildung rein mechanische Schäden (d.h. Vernarbungen) in der Lunge. Entsprechend ist die größte Gefahr bei längerer Exposition (z.B. Arbeiter, die über Monate/Jahre ohne Schutz Asbestfasern einatmen) eher eine Asbestose, d.h. eine Sonderform der Staublunge. Wie bei jeder chronischen Entzündung erhöht sich durch jede eingeatmete Asbestfaser aber auch das Krebsrisiko, wenn auch nur verschwindend gering. Das ist halt Statistik.

Aus diesem Grund potenziert sich das Krebsrisiko auch bei Asbest plus Rauchen. Zum Vergleich: Nur Rauchen ist schlimmer als nur Asbest!

Da es sich um Feinstaub (Schwebstoffe) handelt, sind die im Freien bereits nach 10 Minuten über alle Berge. Was anderes wäre es in geschlossenen Räumen.

Krebsrisiko besteht in solchen Fällen natürlich immer, aber in der Regel über einen längeren Zeitraum hinweg. Krebs entsteht nicht, weil man einige Momente Asbest eingeatmet hat. Ich würde aber zum Arzt gehen und eine prof. Meinung einholen.

Um dich zu beruhigen, jemand von meinen Verwandten atmete es mehrere Monate am Stück ein (wegen seinem Job) und hat nichts. Es ist nicht zwingend notwendig, dass du Krebs bekommst, weil du es eingeatmet hast

die wahrscheinlichkeit deswegen lungenkrebs zu entwickeln ist sehr gering, die exposition war zu kurz

Hallo Kullerkeks, irgendwie sind alle Antworten die du bekommen hast, nichts Halbes und nichts Ganzes, am besten war der mit der Tüte Chips........sorry, musste da nur schmunzeln. Du brauchst dir da keine Sorgen zu machen wegen deine Gesundheit. Es gibt in unsere Umweltluft sowieso einen kleinen Prozentanteil an Asberstfasern in der Luft, dies ist aber so gering das dieser Wert nicht unter einer Belastungsstufe steht. Alles ist gut. MfG fishing

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