Arbeitskollege macht seltsame Sachen, wie soll ich mich verhalten?

6 Antworten

Also ich finde das Verhalten von deinem Kollegen absolut respektlos. Sowohl euren Kunden gegenüber als auch der Firma, in der ihr arbeitet. Ich weiß, dass es blöd ist und ich denke auch nicht, dass du „petzen“ gehen solltest. Aber ich würde das Gespräch mit deinem Kollegen suchen und ihn oder sie darauf ansprechen, dass sowas einfach nicht in Ordnung ist und dass er sich das in Zukunft vielleicht mal überlegen sollte, ob er sich nicht selber auch ziemlich verarscht vorkommen würde, sollte er mal so einen Brief erhalten. 

Was deinen Chef angeht, wenn der mich fragen würde ich wahrscheinlich schon einen Hinweis geben, was es mit diesen Unterschriften auf sich hat. Im dümmsten Fall wird das Ganze noch dir in die Schuhe geschoben oder einem anderen unschuldigen Kollegen. Man muss ja auch bedenken, dass solche Aktionen mitunter extrem Rufschädigend für die Firma sein können.

ich kann dir nur sagen, wie ich mich als betroffener kunde in so einem fall verhalten würde...

ich würde beim versender (also eurer firma) anrufen, mich zur geschäftsleitung durchstellen lassen und darum bitten, den entsprechenden mitarbeiter ans telefon zu holen.

falls das nicht möglich ist, würde ich weder das rezept unterschrieben zurückschicken, noch die ware bezahlen.

du könntest dich absichern, indem du von ein paar so unterschriebenen briefe auf der post kopien machst. diese legst du dem chef vor. alles weitere ist dann nicht mehr deine sache.

Ich würde mich da an deiner Stelle absichern. Zum Chef gehen, den Vorfall melden und Ihn bitten das der sich diskret verhalten soll bzw. so tun als kam ein Brief zurück.

Was haltet ihr von dem folgendem Auszug aus meinem Arbeitszeugnis?

Hallo Zusammen,

was haltet ihr von folgendem Auszug aus meinem Arbeitszeugnis? Gut oder eher schlecht?

Wir haben Herrn Mustermann als außerordentlich zuverlässigen und selbstständigen Mitarbeiter kennen gelernt, dessen Arbeitsweise immer höchsten Ansprüchen genügte. Er war äußerst belastbar und arbeitete auch unter extremem Termindruck mit hohem Qualitätsbewusstsein. Dabei besaß er eine große Sicherheit in der Prioritätensetzung und handelte stets unternehmerisch.

Mit großer Eigeninitiative, sehr schneller Auffassungsgabe und viel Kreativität entwickelte er stets sehr gute Lösungen, die er effektiv und gewinnbringend umsetzte. Er verfügt über ein sehr gutes, umfassendes und jederzeit abrufbares Fachwissen, mit dessen Hilfe er für technische sowie betriebswirtschaftliche Belange stets ein sehr guter Ansprechpartner war, der sich weit über die geregelten Arbeitszeiten erfolgreich für unser Unternehmen einsetzte.

Herr Mustermann war stets dazu bereit Verantwortung zu übernehmen, plante seine Aufgaben systematisch und setzte seine Ressourcen zielorientiert ein. Er wägte seine Handlungsoptionen und Lösungswege ab und bewies Entscheidungsfähigkeit. Vereinbarte Ziele verfolgte Herr Mustermann konsequent und war kontinuierlich bereit, seine Fähigkeiten und Kenntnisse zu erweitern.

Absolute Koorperativität und Teamorientierung prägten das Verhalten von Herrn Musrtermann. Er war in allen Situationen kommunikativ, verantwortungsbewusst und konnte sich auch gegen Wiederstände zum Wohle des Projekts durchsetzen. Herr Mustermann galt als hervorragende Führungskraft, die stets anerkannt und respektiert wurde.

Sein persönliches Verhalten gegenüber Vorgesetzten, Kollegen und Projektpartnern war stets zuvorkommen, freundlich und korrekt. Herr Mustermann hat unsere Erwartungen stets in allerbester Weise erfüllt und teilweise sogar übertroffen. Für seinen Einsatz und die sehr guten Leistungen sprechen wir ihm unseren besten Dank und unsere Anerkennung aus.

Herr Mustermann verlässt das Unternehmen auf eigenen Wunsch zum XX. XXXX 20XX. Seinen Austritt bedauern wir sehr und bedanken uns für seine stets guten und engagierten Leistungen. Sowohl beruflich als auch privat wünschen wir weiterhin viel Erfolg und alles Gute.

Vielen Dank für eure Hilfe

- pers. Daten vom Support entfernt -

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Fahrlässigkeit in der Ausbildung (Mietrecht), Gerichtsschreiben?

Guten morgen,

Folgendes Szenario:

Der Arbeitgeber Herr A (gleichzeitig Vermieter), vermietet eine Wohnung über dem Bürogebäude. Herr A bekommt vom Gericht ein Schreiben, da er die Kaution der Mieter nicht rausrückt und die Mieter klagen. Herr A fragt den Azubi B (Lehrling im 3.Jahr) ob er das Gegenschreiben an das Gericht machen kann, denn dieser kannte ja auch die Wohnung und ausserdem fährt Arbeitgeber A demnächst in den Urlaub. Azubi B sagt eher ungerne, da er nicht genau weiss was er schreiben soll. Arbeitgeber A sagt, Azubi B soll das dann eben zusammen mit einem Arbeitskollegen machen und legt ihm das Schreiben auf den Tisch. Azubi B vergisst daraufhin das Schreiben des Gerichts zu beantworten worauf ein Versäumnisurteil verkündet wird, bei dem Arbeitgeber A die Kaution + Zinsen an die Mieter zurückzahlen soll. Arbeitgeber A ist stocksauer und verkündet vor allen Mitarbeitern, das er Azubi B die Summe vom Lohn abziehen wird. Azubi B soll aber versuchen das Ganze zu retten und Einspruch gegen das Versäumnisurteil ans Gericht schreiben. Azubi B tut dies sofort. Einige Zeit später kommt wieder Post vom Gericht, dass die Zwangsvollstreckung gegen Zahlung einer Sicherheitsleistung eingestellt wird. Azubi A bekommt noch (laut Abrechnung) 1.300€ Provisionen aus Oktober. Arbeitgeber A weist die Buchhaltung an, das Geld nicht zu überweisen. Für November hat Azubi B bis heute überhaupt keinen Lohn bekommen.

Wie sieht die Rechtslage aus? Kann Azubi B in voller Höhe belangt werden oder liegt hier Fahrlässigkeit vor? Kann der AG einfach so das Geld einbehalten? Bin ich überhaupt in der Pflicht solche Tätigkeiten zu übernehmen? Und wenn Ja, ist überhaupt eine Kausalität zwischen Pflichtverletzung und entstandenen Schäden gegeben?

Freue mich über Antworten

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