Arbeite ich zu langsam oder ist es normal für den Anfang?

5 Antworten

Hallo,

Du machst Dir selber sehr großen Druck. Du hast Angst, das Du dem nicht gewachsen bist, was von Dir verlangt wird.

Du wirst sehen, Du wirst immer schneller. Es ist alles Neu, Du bist sicherlich auch aufgeregt und möchtest auch alles richtig machen.

Deshalb solltest Du aber nicht die Motivation verlieren und es ist halt einfach so, das einem nach vielen Stunden Arbeit die Füsse weh tun oder das Kreuz. Da geht es aber fast jedem so und auch das wird besser werden und das sollte eigentlich jetzt nicht das Wichtigste sein. Nimm abends ein schönes Fussbad, das tut super gut.

Freu Dich einfach, das Du diesen Übergangsjob hast. Es ist nicht selbstverständlich eine Arbeit zu haben. Dies sollte jetzt das sein, was für Dich im Vordergrund steht. 

Auch zierliche Menschen können Kisten schleppen. Du darfst Dich nicht so hängen lassen. Vor allem, wenn Du so ohne Motivation die Ware einräumst, werden das Deine Kolleginnen , Chef oder Chefin auch merken und Du bist Deinen Job ganz schnell wieder los. 

Wenn Du wirklich arbeiten willst und davon gehe ich jetzt mal aus, dann geh das alles mal ganz positiv an, denn wenn Du lustlos, unmotiviert Dein Regal einräumst, dann wird das nix. Vor allem wirst Du auch kein freundliches Gesicht dabei machen oder?

Bestimmt mein ich es nicht böse, aber Du schaffst das sicherlich, wenn Du den Willen dazu hast und darum nimm Dir vor schneller zu werden, aber nicht hektisch und vor allem auch Freude auszustrahlen, positiv zu sein. Ein freundliches Gesicht machen. Dann wirst auch Du mehr Spaß daran haben und Deine schmerzenden Füsse werden kein Problem mehr für Dich sein, eben weil Du Freude an Deiner Arbeit hast.

Und was auch ganz wichtig ist, grüß jeden Kunden, (auch, wenn Du "nur" die Regal einräumst!)  sei freundlich und nett und wenn jemand eine Frage hat an Dich, dann genauso und hol für den Kunden eine Verkäuferin, damit hast Du schon die halbe Miete, denn auch dies wird jeder mitbekommen.

Aber es ist halt so, das negatives immer gleich auffällt.

Es liegt alleine an Dir, was Du aus dieser Chance machst. Es ist zwar nur ein Minijob, doch je länger Du aus der Arbeitswelt weg bist, um so schwieriger wird alles für Dich. Du kannst nicht gleich aufgeben, wenn es nicht so läuft, wie Du gerne möchtest. Es wird auch in Deiner Ausbildung Zeiten geben, die nicht so toll werden, aber es folgen dann auch wieder bessere.

Und Dein jetziger Job ist genauso eine Arbeit, auch wenn es ein Minijob ist und Du solltest Dein Bestes geben.

Deine Motivation sollte auch sein, das Du jetzt schon teilweise auf eigenen Füssen stehst, wieder eine Job hast, eine Ausbildung kommt, Du Dein eigenes Geld verdienen wirst. Du somit auf niemanden angewiesen bist in Zukunft. Du Dir etwas leisten kannst. Ok, in der Ausbildung noch nicht  so wirklich, aber danach. Du sagen kannst, das hab ich mir von meinem erarbeiteten Geld gekauft. Das ist ein ganz großer Luxus im Leben, auf sich gestellt zu sein. Darauf kannst Du dann auch wirklich stolz sein.

Lass Dich von Kleinigkeiten nicht gleich entmutigen, es folgt auch wieder positives Du wirst sehen.

Liebe Grüsse - Du hast die Chance etwas draus zu machen und ganz sicher schaffst Du es. 

Noch ein Tipp. Kauf Dir wirklich gute Schuhe für die Arbeit , mit sehr gutem Fussbett von bekannten Firmen, wie Rieker usw., denn das macht ganz viel aus, ob Du starke Fussschmerzen hast oder weniger!

Hat sich denn jemand beschwert? Hört sich nicht so an...

Das mit den Füßen ist klar. Sie sind es nicht gewohnt so lange zu stehen. Da helfen nur bequeme Schuhe, eventuell auch ein zweites Paar mitnehmen, damit die Füße eine Abwechslung haben.

Ich finde es im Übrigen toll, dass Du die Zeit überbrücken möchtest. Macht sich in jedem Lebenslauf gut.

Am ersten Arbeitstag habe ich auch sehr langsam gearbeitet. Ich arbeite im Getränkemarkt, jedoch nur in den Semesterferien. Mit der Zeit gewöhnt man sich an die Belastung und man macht die Arbeit auch schneller. Solange sich bei dir keiner beschwert, ist es okay.

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