Anschiss vom Chef

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Kaffee über die Tastatur einer Kasse aus Versehen zu verschütten, sehe ich als mittlere Fahrlässigkeit und somit eine Haftung durch den AN möglich. Allerdings bevor der AN haften muss, muss auch geschaut werden, ob eine Haftpflicht vom AG vorliegt, wie der AN sich bisher verhielt und unter Stress unaufmerksam war. Pauschal kann man also nicht sagen, der AN muss zahlen.

Außerdem offen zugeben, dass es dein Fehler war und nicht andere die Schuld geben.

Wenn mindestens 2 Leute gleichzeitig zum Chef bestellt werden ist es kein Anschiss. Du solltest es deinem Chef sofort sagen und für deine Fehler eingestehen, ich habe aus eigener Erfahrung lernen dürfen dass es nie gut ist wenn der Chef das von einer dritten Person mitbekommt. Mein Rat an dich: Erwähne ohne zu zögern den Fehler und auch dass du es warst, aber nur wenn du es wirklich warst. Ich würde niemals die Schuld eines anderen auf mich nehmen. Wenn der Chef deinen Kollegen befiehlt das er das Gerät benutzen soll und der Kollege zu deinem Chef geht und ihm sagt das, dass kaputt ist dann wird er suchen ... Resultat ist auch nicht so schön für dich, denn es wirft kein gutes Licht auf dich.

Aber in der Regel verstehen das auch Chef´s wenn es ein Ausversehen war.

Es geht auch mal ein Arbeitsgerät kaputt das kommt vor. Ich bin mir sicher, dass dein Chef da versichert ist.

Dem Chef die Meinung gesagt

Hallo,

ich muss mal Fragen, wie ihr euch in dieser Situation verhalten würdet bzw. ob ich es nicht vllt übertrieben haben.

Folgendes: Ich bin in der Ausbildung und darf nicht zur Berufsschule (dies ist aber ein anderer Punkt, um welchen es hier jetzt nicht geht). Ich lerne Mediengestaltung, werde jedoch eher als Sekretärin eingesetzt (Telefonieren, Kundenbetreuung, Termine ausmachen und für meinen Chef eintragen, Mitarbeitern hitnerhertelefonieren, die Organisation im Büro usw)... Ich mache das alles freiwillig, weil sonst niemand da ist, der das macht und es irgendwie auch von mir verlangt wird seit ich hier bin (ein dreiviertel Jahr). Und wenn mir dann mal ein Fehler unterläuft, wird das auch noch kritisiert. Als könnte er ja nicht selbst seinen Termin am PC eintragen...er sitzt da eh nur am PC rum. Er macht ja nichtmal was (und das ist keine Behauptung, sonder das ist Tatsache). Er weiß von seinem Unternehmen überhaupt nichts, nichtmal, in welcher Betriebsgenossenschaft er ist. Jetzt hat er mich heute morgen wieder geärgert, weil mir bei der Kommunikation ein Fehler unterlaufen ist (wie gesagt, ich bin Mediengestalterin und Absicht meiner Ausbildung ist nicht diese Art von Kommunikation) Er sucht in letzter Zeit ständig regelrecht nach Dingen, die er mir an den Kopf knallen kann. Ich lass mir das nicht mehr gefallen und habe ihm heute dazu eine passende Email geschrieben, in der ich ihm gesagt habe, dass dies nicht meine Aufgaben sind und dass ich diese die ganze Zeit freiwillig erledige. Wir haben keine Bürokauffrau, aber die Stelle dafür ist ausgeschrieben. Es liegen zig Bewerbungen hier rum, seit über einem halben Jahr und es tut sich nichts. Klar, ich erledige das ja, da kann man ja eine Arbeitskraft sparen. Er will die ganze Sache später persönlich mit mir besprechen. Ich vermute, dass ich einen Anschiss deswegen kassiere.

Meint Ihr, ich hab überreagiert oder würdet ihr es genau so machen? Wie würdet ihr handeln?

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