Als Fremdsprachenkorrespondent Chancen?

3 Antworten

Hallo,

Berlitz und Inlingua bieten häufig Kurse zur Fremdsprachenkorrespondentin an.

Da die Prüfung i.d.R. vor der Industrie- und Handelskammer abgelegt wird, würde ich an deiner Stelle einfach mal bei deiner zuständigen IHK nachfragen, ob man dir dort entsprechende Schulen / Institute empfehlen kann.

Möglicherweise kann dir auch die Berufsberatung der Agentur für Arbeit weiterhelfen.

Auch bei der Fernakademie gibt es Ausbildungskurse zum Fremdsprachenkorrespondenten: sgd.de/sprachen/fremdsprachenkorrespondent.php

Unter folgendem Link findest du Erfahrungsberichte zur/m Ausbildung / Beruf der/s Fremdsprachenkorrespondent/in:

ciao.de/Erfahrungsberichte/Fremdsprachenkorrespondent_in__137766

Was den Beruf des Fremdsprachenkorrespondenten angeht, so habe ich immer den Eindruck, dass man mit einer Ausbildung zur/m Fremdsprachensekretär/in besser fährt.


Im Allgemeinen ist mir um den Beruf des Übersetzers/Dolmetschers nicht bange. Immerhin versucht man schon lange vergeblich einen Blechtrottel dafür zu entwickeln und das wird wohl auch noch lange so bleiben. Wenn es überhaupt je gelingen wird.

Tatsache ist aber bereits jetzt, dass der Markt schwer umkämpft ist und die Branche mit Dumpingpreisen zu kämpfen hat. Mit den Einkünften eines selbstständigen Übersetzers lässt sich nur schwerlich eine Familie ernähren.

Dazu kommt, dass man dem Beruf des Übersetzers - so man geistig fit bleibt - bis ins hohe Alter von daheim aus nachgehen kann. Somit sind viele Übersetzerstellen auf lange Sicht belegt und der Nachwuchs bekommt nur schwer einen Fuß in die Tür.

Die besten Chancen hat man, wenn man sich eine Nische (seltene Fachgebiete) sucht und weniger verbreitete und aufstrebende Sprachen beherrscht (Chinesisch, Japanisch, Russisch, Spanisch).

um Übersetzer/Dolmetscher zu werden, kann man zum einen studieren, z.B. an der Uni Heidelberg. (uebersetzer-studium.de/html/unis.htm)

Man muss nicht studiert haben, um Übersetzer/Dolmetscher zu werden. Auch Sprachschulen und Dolmetscher-Institute bieten Kurse / Ausbildungen zum Übersetzer/Dolmetscher an. Diese schließen i.d.R. mit einer Prüfung vor der Industrie- und Handelskammer ab. Man darf sich dann staatl. geprüfter Übersetzer/Dolmetscher nennen und wird auch als solcher beim BDÜ anerkannt.

(siehe: duesseldorf.ihk.de/Weiterbildung/Weiterbildung_pruefungen/Weiterbildungsabschluesse/1287516/Uebersetzer.html;jsessionid=11637118785330AD1336816156621B81.repl1)

Beim Bundesverband der Dolmetscher und Übersetzer e.V. (bdue.de) sowie beim Verband deutschsprachiger Übersetzer literarischer und wissenschaftlicher Werke (VdÜ) (literaturuebersetzer.de) findest du Informationen rund um den Beruf des Dolmetschers/Übersetzers, auch zur Ausbildung und zum Studium.

:-) AstridDerPu

Zu der Ausbildung an sich kann ich dir leider nichts sagen. Allerdings weiss ich, dass es sehr hart als Dolmetscher ist. Mit Sprachen wie Englisch, Finnisch oder Spanisch kommt man da nicht sehr weit. Außer man hat natülrich Glück und wird in einer großen Firma genommen.

ein Dolmetscher arbeitet meist nach Aufträgen und ist nicht immer fest angestellt. Das macht es einfach sehr hart. Zudem muss man auch vorrausschauend denken - Das heißt: Was wird in den nächsten Jahren an Sprachen überhaupt noch gefragt sein ? Englisch und Spanisch eher nicht,spricht ja so gut wie jeder. Die Finnen sprechen alle Englisch. Ich hoffe, du weisst was ich meine? Ich bin kein profi, aber ich denke Sprachen wie chinesisch,japanisch und arabisch sind da eher gefragt. Aber lass dich auf keinen Fall entmutigen. Informier dich doch auch einfachmal mal in einen paar Foren. Soweit ich weiss, gibt es viele in denen sich Studenten , Auszubildenen usw austauschen.

Hey Ho, danke dir. Ja, ich weiß was du meinst. Ich weiß auch, dass Chinesisch immer mehr verlangt wird und die Sprachen die ich kann (vor llem Finnisch) nicht gebraucht werden. Aber vielleicht kann man mit Deutsch noch was reißen? Ich weiß es nicht..

Danke für den Denkanstoß, weiß selber nicht wieso ich nicht auf die Idee gekommen bin nach Foren zu suchen. ^^"

0

Hey Du,

Vorweg: Fremdsprachenkorrespondent an sich ist kein Ausbildungsberuf in dem Sinne. Du gehst also in der Regel nicht in die Schule, um Fremdsprachenkorrespondent zu werden. Dieser Titel ist eine Prüfung der IHK, die auch dort abgenommen wird. Zugelassen sind alle, die die notwendigen kaufmännischen und sprachlichen Kenntnisse vorweisen können.

Der Normalweg zum Fremdsprachenkorrespondenten geht über die Ausbildung zum Kaufmännischen Assistenten Fremdsprachen. Diese dauert, wenn du dein Abitur bereits absolviert hast, zwei Jahre. Danach geht man zur IHK und legt seinen Fremdsprachenkorrespondenten in ein, zwei oder sogar drei Fremdsprachen ab.

Die Sprachen hängen da ganz von der Bildungsstätte ab, die du besuchst. Frequentierte Sprachen wie Englisch, Französisch oder Spanisch sind einfach zu finden, auch Türkisch gibt es immer häufiger. Andere Sprachen habe ich persönlich noch nicht gesehen, was natürlich nicht heißt, dass es da kein Angebot gibt. Zumindest aber kann ich dir sagen, dass andere Sprachen nicht gerade verbreitet sind.

In der Regel beginnt man mit zwei Fremdsprachen, die bereits bekannt sein müssen. Oft kommt noch eine dritte neue Fremdsprache während der Ausbildung dazu. Zu deinen Chancen: Wenn du deine Schulsprachen auf einem Niveau von nicht schlechter als drei beherrscht, dürftest du Ausbildung normalerweise packen. Schlechtere Sprachnoten sind aber auch, verständlicherweise, meist ein Ausschlusskriterium.

Ganz hilfreich, wenn man sich über die Ausbildung informieren möchte, ist diese Seite.

http://ausbildung-zum-fremdsprachenkorrespondenten.de

Da berichtet ein derzeitiger Azubi von seinen Fächern, es gibt eine Art Klassenbuch, eben sehr lebensnah, sodass man einen wertvollen ersten Einblick in den Alltag nehmen kann.

Viel Erfolg mit deinen Plänen. :)

Was möchtest Du wissen?