4. Dimension - Vorstellen?

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6 Antworten

Kommt drauf an wie man Dimension definiert kannst ja auch die Zeit/Wärme/Luftfeuchtigkeit als Dimension sehen.

Luftfeuchtigkeit? Ernsthaft?

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Aber nur dann, wenn die feuchte Luft nicht nur warm ist, sondern auch duftet - je mehr, desto stärker. Ein kräftiger Furz scheint dich umweht zu haben, als du das als Dimension definieren zu können meintest!

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Diese Bilder sind ein Versuch, etwas, was wir weder sehen noch uns vorstellen können, darzustellen. Sie zeigen nicht "richtige" 4-Dimensionale Objekte, es ist nur der Versuch, sich einem solchen so weit wie möglich anzunähern.

Vielleicht wird es einleuchtender, wenn du das Problem kurz um eine Dimension reduzierst. Stell dir vor, du hättest ein lebendiges Strichmännchen auf einem (von mir aus unendlich grossen) Blatt Papier. Das Strichmännchen ist zweidimensional, kann keine dreidimensionalen Dinge sehen und sie sich auch nicht vorstellen, denn alles, was in seiner Welt, also auf dem Blatt, existiert, hat nur zwei Dimensionen. Nun kannst du ihm zwar ein dreidimensionales Objekt, zum Beispiel einen Würfel, aufmalen. Du als dreidimensional denkendes Wesen wirst es als Würfel identifizieren - für das Strichmännchen bleibt die Zeichnung aber ein ziemlich seltsames, zweidimensionales Ding und es wird trotzdem keine Ahnung haben, wie es sich die dritte Raumdimension vorstellen sollte.

Die kann man sich sehr gut vorstellen. Es ist die Zeit. Es gibt drei räumliche Dimensionen und eine zeitliche. Das ist auch, wenn man darüber nachdenkt, ganz logisch, und dazu braucht man kein Einstein zu sein. Du mußt dir nur vorstellen, daß es keine Linie gibt, wenn sie nicht eine minimale flächige Ausdehnung hat (demnach also ist die zweite Dimension die Voraussetzung der ersten), und es gibt keine Fläche, wenn sie nicht eine minimale Höhe hat (also ist die 3. cie Voraussetzung der 2. Dimension), und es gibt kein räumliches Gebilde, wenn es nicht wenigstens während einer minimalen Zeitspanne existiert. Von da aus können dir die Quantenphysiker sogar sagen, daß die 5. Dimension das Bewußtsein (des Beobachters) ist, denn ohne diesen geht es auch nicht. Aber darüberhinaus hört es mit der Vorstellbarkeit auf, und alle weiteren Dimensionen sind lediglich mathematische Abstraktionen.

Ich persönlich stelle mir 4-Dimensionalität meistens mit der Zeit als 4. Dimension vor.

Ein Punkt in 4d ist dann ein Punkt in 3d mit einem Existenzzeitpunkt.

Eine Linie in 4d ist dann ein Punkt der sich durch Raum und Zeit bewegt (nicht notwendigerweise nur vorwärts in der Zeit).

Fläche und Körper entsprechen Linie und Fläche durch Zeit und Raum, und ein vierdimensional Objekt ist schließlich ein Körper im dreidimensionalen, der sich mit der Zeit bewegt/verändert.

Ist nicht ganz ideal, weil wir etwas unterschiedliche Vorstellungen von Zeit und Raum haben, aber hilfreich um Dinge wie die 4. Seitenlänge eines vierdimensionalen Quaders zu verstehen. (Das wäre dann einfach die Existenzzeit).

das ist nur ein schnitt durch einen 4D-würfel (und somit 3-dimensional). so wie ein schnitt durch einen 3D-würfel eine fläche ist.

Wenn in der Physik von der 4. Dimension die Rede ist, so spricht man eigentlich von der Zeit.

So ist es auch, denn der Raum ist dreidimensional und die Raumzeit ist vierdimensional.

Vielleicht ist es schwierig, sich die Zeit vorzustellen, denn sie ist ja nicht wie der Raum, in dem man sich theoretisch frei bewegen kann. Das bedeutet aber noch lange nicht, dass man sie sich unmöglich vorstellen kann. Es mag sein, dass es viele Menschen gibt, die sich die Zeit nicht wirklich vorstellen können. Es gibt ja schon viele Menschen, die nicht einmal zu räumlichen Denken fähig zu sein scheinen. Das ist an sich ja auch nicht schlimm, denn wer bewegt sich schon großartig entfernt von der Erdoberfläche. Von denen, die aber in der Luftfahrt tätig sind, wird dreidimensionales, also räumliches Denken vorausgesetzt.

Ich habe kein Problem mit der Vorstellung der Zeit, nur mit dem Begreifen ihrer Relativität habe ich immer noch Probleme, obwohl ich auch diese immer besser verstehe. Auch betrachte ich mit meinem Verstand die Entwicklung oft aus der Perspektive der Ewigkeit und habe damit kein Problem (ja ich bin Christ, aber damit hat es nichts zu tun, denn ich glaubte schon an eine ewige Existenz, bevor ich mich irgendeinem christlichen Glauben anschloss).

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