Venlafaxin Enzug! Hilfsmittel zur linderung der Enzugserscheinungen?

Ich habe seit ca. 1-2 Jahren Venlafaxin bekommen. War schon seit langer Zeit an der maximalen Dosierung angelangt, so hieß es jedenfalls, und nun da es rein gar nichts gebracht hat, wurde Stückchenweise die Dosierung runtergestuft um es auszuschleichen. Aus irgendeinem Grund allerdings war mein Psychologe der Meinung ich solle direkt von 75mg jetzt auf 0 gehen. Dachte mir nix bei da 75mg im Vergleich zu der Dosis die ich davor zu mir nahm wirklich GAR NICHTS ist. Und nun liege ich seit fast 4 Tagen in meinem Bett weil ich mit den Enzugserscheinungen nicht klar komme. Ich hatte bisher noch nie Probleme mit Medi-Enzug, das ist also der Grund warum ich überhaupt hier die Frage stelle, weil ich wirklich ratlos bin. Ich habe die komplette Palette an Syndromen. Von Brain zaps bis hin zu spontane unkontrollierbare Aggressionen, Panikanfälle, Übelkeit, Benommenheit und mehr. Da es seit knapp 4 Tagen nun kein bisschen besser geworden ist hier also meine Frage: wenn sich jemand von euch damit auskennt, könnt ihr mich ein bisschen aufklären? Gibt es etwas was die Enzugserscheinungen lindert abgesehen von den medis an sich? Wie lange dauert der Enzug im Schnitt? Was habt ihr für Erfahrungen mit Venlafaxin? Habt ihr Tipps wie ich es schaffen soll nächste Woche meinen Termin beim Psychologen wahrzunehmen? (Mir kracht der Kreislauf selbst schon ein wenn ich mich aufsetze...). Und last but not least: falls ich neue AD bekommen sollte, welche sollte ich auf jedenfall penetrant aus den Weg gehen? (Also damit meine ich solche die so dermaßen beschissen wie Venlafaxin sind, von Wirkung bis hin zu Enzugserscheinungen). Ich habe nämlich ehrlich nicht mehr vor mir so einen Rotz einzuschmeißen. Dachte echt dass die pillepalle wären, insbesondere da sie bei mir rein gar nicht gewirkt haben... und dann solche Enzugserscheinungen... naja. Danke schon mal im voraus für alle Antworten. Sry falls alles n bisschen wirr klingt, ich leide wie gesagt gerade immer noch sehr stark unter diesen blöden Enzugserscheinungen...

Entzug, Venlafaxin, anti-depressiva, Linderung
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Ich bin so gereizt und aggressiv - Woran kann das liegen und was kann ich tun, um nicht auszurasten?

Als Kind hatte ich sehr oft sehr starke Wutausbrüche, welche ich aber in der frühen Jugend unter Kontrolle bekommen konnte und inzwischen bin eine freundliche, hilfsbereite und faire 21-jährige, die lieber sich selbst weh tut, als anderen (zumindest solange sie es nicht verdient haben).

Ich habe einige psychische Störungen diagnostiziert bekommen (z.B. Borderline, Depression), weswegen ich nun über ein Jahr Venlafaxin genommen habe. Da ich nun wegen des ADS auf Strattera umsteige, schleiche ich das Venlafaxin aus und tu das sogar langsamer, als der Psychiater es gesagt hatte.

Nun bin ich seit wenigen Tagen furchtbar gereizt und ständig fauche ich meine Mutter an, wenn sie nur ein falsches Wort sagt, und reagiere aggressiv. Selbst wenn ich allein bin, bekommen Gegenstände Schläge und Gefluche von mir ab, und das wegen minimalen Kleinigkeiten. Außerdem habe ich fast den ganzen Tag das Gefühl ich könnte sofort in Tränen ausbrechen.

Das bin überhaupt nicht ich! Ich bin gegenüber anderen nicht aggressiv oder gewalttätig! Ich habe so Angst, dass ich mich nicht mehr kontrollieren kann und in der Öffentlichkeit ausraste, da fehlt wirklich nicht mehr viel. Das letzte mal ist das passiert, als ich in der Psychiatrie war und mein Antidepressivum von einem Tag auf den anderen einfach abgesetzt hatte (Ja, doofe Idee, ich weiß), aber diesmal bin ich es ja langsam angegangen und mit Begleitung vom Psychiater.

Ich konnte in beiden Beipackzetteln unter den Nebenwirkungen nicht finden. Weiß jemand woher das kommen kann? Ich bin zwar zur Zeit etwas gestresst, aber das ist ja kein Grund, um mich kaum noch unter Kontrolle zu haben.

Ich habe so Angst, dass ich die Kontrolle über mein Verhalten verliere. Hat jemand schon so Erfahrungen gemacht und kann mir helfen?

Verhalten, Stress, Medikamente, Gefühle, ADS, Psychologie, aggressiv, agression, Antidepressiva, Arzt, Borderline, Depression, Gesundheit und Medizin, Kontrolle, Liebe und Beziehung, Psychiater, Psychiatrie, Psychologe, Psychotherapie, Venlafaxin, Wut, gereizt, Aggressivität, Kontrollverlust, Strattera
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Wie weit kann man von der Realität entfernt gewesen sein?

Hallo erstmal ich habe als Diagnose Depressionen eine Soziale Phobie und eine Persönlichkeitsstörung :/ Ich habe auch optische Täuschungen aber das sonst nichts anderes. Also wenn man von psychotischen Symptomen reden kann dann begrenzt sich das nur auf das optische . Und deshalb habe ich auch keine Psychose als Diagnose . Weil ich keine Denkstörungen oder Sonstiges habe. Jetzt zu meiner Frage ich nehme momentan seit gestern 262,5 mg Retard Venlafaxin was noch auf 300mg Retard gesteigert werden soll. Zusätzlich nehme ich noch 100mg Quetiapin Retard und 5mg Bisoprolol. Und ich merke bei jeder Dosiserhöhung das ich wieder mehr in die Realität zurück komme. Mal abgesehen davon das ich weniger Ängste habe und mich besser fühle. Aber ich weiss nicht wie ich das erklären soll ich dachte immer vorher schon ich wäre jetzt wieder richtig in der Realität weil ich alles intensiver wahrnehme und nach jeder Erhöhung merke ich dann wie weit ich eigentlich nicht in der Realität gewesen bin 😅 Was könnten diese optischen Störungen sein ? Wenn es keine Psychosen ist kann sowas auch wirklich bei Depressionen auftreten ? Ich hatte nämlich auch mal Halluzinationen. Und Trugwahrnehmungen sowieso. Danke schon Mal :)

Und sollte ich das meiner Ärztin bzw. meiner Therapeutin erzählen ? Weil ein Neuroleotika ist gegen diese Symptome bei mir viel zu stark. Und haben das zum Teil verstärkt. Antidepressiva dagegen sind sehr angenehm und holen mich wie gesagt Stück für Stück immer mehr in die Realität 🤔

Lg. Tomas

Psyche, Venlafaxin, optische täuschungen
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Venlaflaxin retard ausschleichen? Wer weiß welche Firma Kügelchen enthält?

Hallo, ich bin neu hier und brräuchte mal einen Rat.

Ich nehme venlaflaxin retard 37,5 mg von der Firma HEUMANN. Als ich es anfing zu nehmen hatte ich einen enormen Antrieb mit furchtbaren Schlafstörungen. Darauf hin nahm ich eine von den 3 Tabletten die in der Kapsel waren raus und es ging mir besser. Ich war ausgeglichener und ruhiger mit der Zeit. Auch die Schlafstörungen vergingen.

Nun bin ich an einem Punkt wo ich mich nur noch zugepackt fühlte und das Gefühl hatte kaum eine Reaktion auf Dinge zu zeigen und auch mein Denkvermögen ist total eingeschränkt , ich vergesse zB ziemlich viel und kann mir schlecht neue Dinge in den Kopf einprägen.

Jetzt wollte ich das Venlaflaxin reduzieren um zu schauen wie es mir geht, ich wollte einfach mehr da sein, mehr mitbekommen.

Ich habe die zweite Tablette in der Kapsel geteilt. Anfangs ging es mir gut , gestern nach ca. 6 Tagen fing meine Hölle an. Furchtbare Übelkeit , zittern , Weinerlichkeit, Benommenheit. In der Nacht war ich unglaublich unruhig , mein Gehirn war wie auf Hochtouren und ich bekam Zuckungen mit Kälteanfällen.

Ist das normal ??? Wie lange hält sowas an ? Ich bin verzweifelt und überlege einfach die Hälfte wieder dazu zu nehmen da ich diesen Zustand nicht aushalten mag. Andersrum denke ich, Durchhalten .

Ich habe überlegt ob es vielleicht an der Teilung der Tablette liegen könnte weil so der Wirkstoff vielleicht heftiger wirkt , wer kennt sich mit sowas aus ?

Gibt es eine Firma wo in der Kapsel streukügelchen sind um die Dosierung vielleicht langsamer runter zu fahren? 

Ich hoffe hier ein paar Antworten zu finden und freue mich über Antworten. 

Vielen Dank . 

Gesundheit, Medikamente, Venlafaxin, entzugserscheinungen
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Weiß jemand, warum ich mich so "daneben" fühle?

Etwa die letzten 2-3 Wochen hatte ich (w,21) immer wieder so einen seltsamen Schwindel, der bisher nur aufgetreten ist, wenn ich mein Antidepressivum nicht genommen hatte. Außerdem ist es mir im Durchschnitt etwa alle zwei Tage so komisch, dass ich dachte ich könnte jederzeit umkippen und bewusstlos werden. Nun hat es vor etwa zwei Tagen angefangen, dass ich mich teilweise total "unwirklich" gefühlt habe, ich war gar nicht richtig da, wie in einem Traum. Diese Woche hatte ich auch ein paarmal leichtes Fieber, bei dem ich mir auch nicht sicher bin, ob es von einer körperlichen Krankheit kam. Ich ziehe mich sehr stark zurück, habe kaum Appetit (wenn, dann meist nur auf ungesunde Sachen), schaffe es kaum noch mich zum Bewegen zu zwingen und fühle mich allgemein ziemlich leer. Nun war ich heute draußen und ich war so weggetreten, dass ich alles wie im Traum wahrgenommen habe und alles extrem schwierig und kraft- und aufmerksamkeitsaufwendig (sagt man das so?) war. Die Dinge, die ich getan habe, müssen für außenstehende echt seltsam gewirkt haben, da ich selbst gemerkt habe, dass ich mich total komisch bewege und gar nicht mehr natürlich bin. Hätte mich jemand angesprochen, wäre ich maßlos überfordert gewesen. Außerdem habe ich oft gleichzeitig (!) das Bedürfnis mich zu bewegen und mein Körper zuckt sehr viel (Das habe ich schon eine Weile) und das Bedürfnis mich hinzulegen und zu schlafen, weil ich mich (von nichts) müde und erschöpft fühle. Das widerspricht sich total und ich kann auch gar nicht mehr auf meinen Körper hören oder weiß, was er will. Falls das von Bedeutung ist: Ich bin nun 17 Tage überfällig, obwohl ich sonst meine Periode immer regelmäßig bekommen habe (Außer bei Medikamentenumstellung). Bei mir sind eine rezidivierende Depression, Borderline, Somatisierungsstörung und Essstörung diagnostiziert, aber ich kann es mit keinem so recht verbinden, weil ich sowas, soweit ich mich erinnern kann, noch nie hatte. Hatte jemand von euch schonmal sowas oder weiß, was das sein kann?

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Fressflash nach Magersucht, wie loswerden? (Venlafaxin)

Ich habe seit über einem Jahr Magersucht und zusätzlich bzw deshalb schwere Depressionen. Nehme Antidepressiva seit über nem Jahr und bin beim Psychologen seit über nem Jahr. War auch schon einmal stationär zwangseingewiesen, wurde aber mit 43kg wieder entlassen. Wiege jetzt bei 160cm um die 48kg. (Aufgrund Fressattacken) Wenn nicht sogar schon mehr. Wog anfangs 52kg, bevor ich "zu dünn" wurde.

Seit Januar wurden meine Antidepressiva (Venlafaxin auf 2x 37,5mg/Tag) erhöht. Seit dem fresse ich einfach alles, was mir in den Weg kommt, worauf ich eben Lust habe -verbunden mit Selbsthass, ekel und Schuldgefühlen. Ja ich fühle mich zu fett und ich kann mich nicht im Spiegel anschauen. Vorrangig esse ich bei den Fressflashs Süßes oder auch Nudeln und so ein Spaß. Bin dazu Veganerin. Ja, auch da kann man zunehmen. 🙄 Durch die Medikamentenerhöhung habe ich ca. 10kg innerhalb 3 Monate zugenommen. Ich habe ständig verlangen nach Essen, verbiete es mir und stopfe es anschließend doch in mich rein. Wie hört das auf? Hört es überhaupt irgendwann auf? Bekomme ich irgendwann meine Kontrolle und Disziplien wieder (in gesunden Maß versteht sich.) Mein Psychologe kann mir nicht wirklich helfen. Er meint nur ich sei in einer Glukosefalle. Und wie komme ich da raus? Auf Süßigkeiten verzichten, klar. Habe ich versucht. Seit einem Monat. Es klappt nicht. Ich verzweifle. Habe Angst ins komplette Gegenteil von dünn zu rutschen.

Hat jemand von euch das selbe Problem oder evtl. sehr viel mit Venlafaxin zugenommen bzw dadurch extremen Heißhunger bekommen? Wie bekomme ich die Fressattacken und den Süßhunger weg? Ich habe sogar "Hunger" nachdem ich Abendbrot o.ä. gegessen habe. Obst und Gemüse statt Schoki geht einfach nicht. Da hab ich kein Bock drauf wenn ich in der Heißhungerohase bin..das "genügt" nicht.. Hilfe :(

Therapie, Süßigkeiten, Anorexie, Antidepressiva, essverhalten, Magersucht, Venlafaxin, Freßattacken
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