Arbeitslosengeld 2, Anspruch auf Übergangsgeld?

Hallo,

ich habe eine Frage zum Thema Arbeitslosengeld 2 und Anspruch auf Übergangsgeld in Hinsicht zur Teilhabe am Arbeitsleben.

Vorweg: Bin Gleichgestellt mir einen Schwerbehinderten

Meine Situation in kurz erläutert:

Aus Gesundheitlichen Gründen sollte ich eine Umschulung machen.

Folgende Maßnahmen sind dafür vorgesehen

6 Wöchige Teilnahme an eine Berufsfindungsnaßnahme

3-Monatige Reha -Vorbereitung im Anschluss Umschulung.

Ich habe ein Antrag auf Leistungen zur Teilhabe am Arbeitsleben

gestellt (08/2019)

Nun zum Problem:

01.11.18 - 30.10.2019 ALG 1

16.09.19 - 6 Wöchige Teilnahme an eine Berufsfindungsnaßnahme, für diese Zeit bekomme ich ALG1 plus Fahrtkosten von der Agentur für Arbeit. (Schriftlich belegbar)

Wann die anderen Maßnahmen beginnen ist noch nicht bekannt, mir stellt sich die Frage wie ich meinen Lebensunterhalt in dieser Zeit sichern kann, bis die Maßnahmen beginnen.

Wenn ich nun Antrag auf Arbeitslosengeld 2 stelle, als Grundabsicherung für den Zeitraum habe ich dann noch Anspruch auf das sogenannte Übergangsgeld während der Maßnahmen oder bin ich im Arbeitslosengeld 2 sozusagen gefangen?

Auf der Internetseite (https://www.betanet.de/uebergangsgeld.html) wird dies zwar erklärt allerdings ist mir die Schreibweise leider zu kompliziert.

Vielleicht könnte mir jemand dies erläutern.

vielen Dank :)

ALG, Agentur für Arbeit, ALG II, Übergangsgeld, Teilhabe am Arbeitsleben, Ausbildung und Studium
1 Antwort
Höhe des Reha-Übergangsgeldes, wenn man vorher Krankengeld bezog?

Ein Freund von uns ist in einem Unternehmen beschäftigt. Durch eine OP ist er nunmehr seit Monaten arbeitsunfähig und erhielt Krankengeld. Nunmehr war er 4 Wochen in Reha und hat für diesen Zeitraum Übergangsgeld erhalten.

Ist die Berechnung des Übergangsgeldes so korrekt? Ist das Vorgehen korrekt so?

1. Ermittlung des reellen täglichen Arbeitsentgeltes

Auf Basis seiner letzten Gehaltsabrechnung wurde das tägliche Arbeitsentgelt, unterschieden nach brutto 83 € und netto 62 € (sind ca-Werte) berechnet.

2. Berechnungsgrundlage-brutto

Von dem brutto-Arbeitsentgelt in Höhe von 83 € wurden für die Berechnungsgrundlage-brutto nur 80 % herangezogen somit nur 67 €.

3. Bestimmung der Berechnungsgrundlage

Die Berechnungsgrundlage-brutto von 67 € wurde mit den netto-Arbeitsentgelt in Höhe von 62 € verglichen. Da die Berechnungsgrundlage-brutto das netto-Arbeitsentgelt übersteigt, wurde als Berechnungsgrundlage das netto-Regelentgelt in Höhe von 62 € als Berechnungsgrundlage genommen.

4. 68 % der Berechnungsgrundlage = Übergangsgeld

68 % von Berechnungsgrundlage in Höhe von 62 € ergibt 42 € Übergangsgeld.

Somit ist das Überbrückungsgeld unseres Freundes 3 € niedriger als das Krankengeld. Kann das so stimmen?

Recht, Reha, Krankengeld, Übergangsgeld, Ausbildung und Studium, Wirtschaft und Finanzen
3 Antworten
Darf das Arbeitsamt großteil von Geld einbehalten wegen einer unverschuldeten Nachzahlung?

Hallo. Ich melde mich wegen folgenden Problem wo ich richtig fertig mit dem Nerven bin. Ich bin in einen behinderten Arbeitsplatz fest eingestellt worden und bezog noch In Januar Geld von Landratsamt. Nun gab es folgendes Problem. Da mein Kostenträger nun das Arbeitsamt wird hat diese natürlich ganz klar zum verrechnen der Höhe von Geld dem ehemaligen Arbeitgeber Sachen zum ausfüllen geschickt. Dieser aber war endweder zu dumm oder schlicht zu faul dieses Dokument rechtzeitig aus zu füllen und hat mir dem Zettel halbfertig ganze 2 Wochen zu spät geschickt statt dem Amt. Durch dem Ex Chef wurden die Gelder viel zu spät ungerechnet und bis die Dokumente bei dem Ämtern fertig waren bezog ich zu unrecht Geld in Februar von Landratsamt und in März. Das Geld von Februar hab ich sofort zurück gezahlt. Nun will aber die Arge das zu viel gezahlte Geld von Arbeitsamt wo ich Ende März zuviel erhielt mir von der April Auszahlung von dem 800 Euro Übergabgsgeld die 600 Euro abziehen. Mit Fahrkostengeld 130 Euro und wahrscheinlich 200 Euro und sehr mikrigen Lohn von 60 Euro der behindertenwerkstätte soll ich nun mit meinen laufenden Miete-und Stromkosten von ca. 500 Euro meinen Lebensunterhalt in April bestreiten. Ziehe ich nun Miete und Stromkosten ab hab ich für Essen und Benzin gerade mal 130 Euro. Kann ich mich irgendwie gegen die Arge tut wehren das sie die gesamten 600 Euro sofort abziehen? Ich lebe aleine in einer 2 Zimmerwohnung und meine Familie ist sich zu fein mich zu unterstützen. Ich weiß nicht wie ich über die Runden kommen soll in April. Ich werde von der Arge behandelt wie jemand der seine Pflichten dem Amt gegenüber nicht erfüllt hat obwohl ich für dem danken Ärger nichts dafür kann! Ich hab mir da nichts zu schulden kommen lassen!

Recht, Übergangsgeld, Ausbildung und Studium, Wirtschaft und Finanzen
4 Antworten
HILFE MITTELLOS -Wie ist mein Anspruch auf ALG1 nach Therapie?

Moin Moin,

Ich habe einen mittelschweren Disput mit den Ämtern. Es sieht wie folgt aus: Ich war vom 01.01.2013 bis zum 01.09.2016 versicherungspflichtig Angestellt. Bin aber vom 18.01.2016 bis 18.07.2016 auf Langzeittherapie gegangen (Alles mit der Rentenversicherung und Krankenkasse abgesprochen). Im Anschluss war ich noch bis zum 24.09.2016 in einer Übergangseinrichtung. Das Arbeitsverhältnis wurde (im Einklang mit meinen Therapeuten und zu Gunsten meiner Gesundheit) zum 01.09.16 aufgehoben. Da ich in der Übergangseinrichtung ein Praktikum (unentgeldlich) machen sollte (aus therapeutischen Gründen waren dies im Konzept vorgesehen) hatte ich schon zu dieser Zeit Probleme mit den Ämtern um überhaupt Geld zu erhalten, da Jobcenter und ARGE sich die Zuständigkeit hin und her geschoben haben. Letztendlich einigte man sich darauf, dass ich ALG2 bekommen würde, da ich ja ein Praktikum machen würde und damit nicht Arbeitssuchend wäre aber mein Anspruch nicht erlöschen würde. Nun ist das Praktikum zu Ende und seit Mitte letzten Monats schieben sich die Ämter die Verantwortung hin und her.

Anfang des Monats hatte ich dann ein Schreiben des Jobcenters erhalten, dass ich Einkommen erhalten würde und sie damit die Leistungen einstellen würden. Zu diesem Zeitpunkt musste ich mich schon mittellos melden beim Jobcenter um Geld zu erhalten. Die sagten mir, sie würden diese Leistung der ARGE in Rechnung stellen, da ich ja ab Ende des Monats ALG1 erhalten würde.

Jetzt hab ich den Ablehnungsbescheid von der ARGE erhaltenen und bin Ratlos.

MfG. Ev1lG

Therapie, Recht, ALG II, Alg1, Übergangsgeld, mittellos
4 Antworten
Arbeitslosengeld 1 nach Verletztengeld und Übergangsgeld ?!?!?

Hallo ihr lieben, mir kommt mein Fall wie eine endlose Geschichte vor, keiner fühlt sich veranlasst mir richtige Antworten zu geben geschweige denn mir zu helfen. In einem anderen Beitrag hier, ging es um eine Begutachtung seitens der BG, das nun endlich ins laufen gekommen ist, erstes Gutachten wurde in der Berufsgenossenschaftliche Unfallklinik Frankfurt am Main jedoch reichte dies nicht aus, so das ich im Januar nach Tübingen in die Berufsgenossenschaftliche Unfallklinik Tübingen muss um dort eine neurologische Begutachtung über mich ergehen lassen muss, Aber darum geht es hier nicht. Wie gesagt habe ich seid 12.2012 bis zum 31.07.2016Verletztengeld bezogen in dieser Zeit hatte ich einige Operationen an meinem nun mittlerweile versteiften rechten Handgelenk übergehen lassen müssen auch viele Rehas und Schmerzrehas wurden gemacht. Praktikums wurden durchgeführt und zum Schluss wurde eine Umschulung (Berufsfördernde Maßnahme) als Triebfahrzeugführer bei der MEV in Angriff genommen der nun erfolglos beendet wurde da ich überhaupt nicht auf die Lok komme mit meiner kaputten Hand. Ärztliche Untersuchen wurde nur gefragt ob ich Leiter steigen könne es wurde aber nicht gefragt ob ich mit der Hand klettern kann, nun denn in diesem Zeitraum bezog ich Übergangsgeld das war vom 01.08.2016 bis 15.12.2016 alle Maßnahmen wurden nun von der Berufsgenossenschaft zum 15.12.2016 beendet. Am 16.12.2016 war ich dann auch bei der Bundesagentur für Arbeit um mich Arbeitslos und Arbeitssuchend zu melden. Am 19.12.2016 reichte ich alle fehlenden Unterlagen nach (Arbeitsbescheinigung, Bescheinigungen über Verletzten.- / Übergangsgeld) Am 21.12.2016 bekam ich dann nach nochmaligen Vorsprechen bei der BafA endlich den Bewilligungsbescheid bei dem ich erst einmal ganz tief Schlucken musste. 1185,60€ soll ich bekommen, ich legte am 22.12.2016 Widerspruch ein und heute also am 24.12.2016 bekam ich folgendes Schreiben siehe Foto (BEMESSUNG DES ARBEITSLOSENGELDES) Ich habe 25 Jahre durchgehend für diese Firma gearbeitet, die diesen Arbeitsunfall hätte vermeiden können wenn sie ihrer Pflicht nachgekommen währe und die Reparaturen hätte durchführen lassen die notwendig gewesen wären. Dann einen Sozialplan erstellen und mit mir zusammen 89 Kolleginnen und Kollegen zum unterzeichnen eines Aufhebungsvertrages zu drängen, mich im Krankenstand. Steht mir hier nun nicht das volle Arbeitslosengeld 1 zu, ich bin verheiratet und habe zwei Kinder im alter von 11 und 14 Jahren. Ich würde mich sehr freuen wenn mir hier geholfen werden könnte . Ich danke Euch und wünsche Euch allen ein frohes und besinnliches Fest . Euer Michael

Arbeitslosengeld 1 nach Verletztengeld und Übergangsgeld ?!?!?
Arbeitslosengeld 1, Übergangsgeld
1 Antwort
Wird das Übergangsgeld mit dem Krankengeld "verrechnet"?

Hallo!Habe aus gesundheitlichen Gründen eine Umschulung von der deutschen Rentenversicherung genehmigt bekommen.Die Umschulung hat begonnen vor zwei Wochen.War ein langer bürokratischer Weg mit vielen Fallen.Und er ist scheinbar noch lange nicht zu Ende...

Bis zum 30.04. hatte ich ein Arbeitsverhältnis und war dort bereits krank geschrieben.Ich bezog Krankengeld die ganze Zeit, mit der einzigen Unterbrechung während der 3 Wochen in der Reha Klinik. Dort erhielt ich Übergangsgeld von der Rentenversicherung. Anschließend wieder Krankengeld von der Krankenkasse.

Nun erhielt ich heute den Bescheid von der Rentenversicherung über das Übergangsgeld.Dort steht u.a.:"... Die bereits geleisteten Zahlungen in Höhe von insgesamt 1055 Euro werden aufgerechnet.Es verbleibt kein Zahlbetrag."

Was bedeutet das? Vielleicht weiß das jemand?Bezieht sich das auf Versicherungszeiten in der Reha? Oder auf das Krankengeld?Bedeutet dies, dass mir dieser Beitrag vom ersten Übergangsgeld "abgezogen" wird?Und falls dies der Fall sein sollte, was ich nicht hoffe, kann man es Stunden lassen, z.B. 60 Euro im Monat?

(Leider habe ich Internet nichts gefunden dazu und anrufen kann ich dort, wegen Feiertag, erst wieder am Dienstag.) Vielen Dank !

Nachtrag: jetzt sehe ich gerade, dass der Bescheid für die Zeit des bereits abgeleisteten Rehaaufenthalts ist und dort 70 Cent täglich weniger nachträglich berechnet worden sind... Also der alte Bescheid von der Kur wurde revidiert... Warum auch immer....???Trotzdem komme ich nicht auf den Betrag der geleisteten Zahlungen, den sie da errechnet haben.Wäre trotzdem nett, wenn jemand eine Antwort wüsste, auf die Frage, ob das Krankengeld vom Übergangsgeld "abgezogen", bzw. einbehalten werden kann. Da das Krankengeld ja immer höher ist als das Übergangsgeld.Hintergrund meiner Frage ist:Ich hab irgendwo mal gelesen, dass die Krankenkasse sich das ausgezahlte Krankengeld von der Rentenversicherung zurückholen kann, bei Beginn der Umschulung.

Krankengeld, Übergangsgeld
1 Antwort
Habe ich nach der beruflichen Rehabilitation Anspruch auf ALG1?

Guten Abend miteinander,

vielleicht könnt ihr mir hier weiterhelfen. Hatte dieses Jahr einen Antrag auf berufliches Reha gestellt, diese wurde auch bewilligt, weil ich nicht mehr meine bisherigen Beruf weiter ausüben kann.

Habe lange Zeit in der CNC Produktion an den CNC-Maschinen mit Schicht gearbeitet. Zuletzt erlitt ich bei der letzten Arbeitgeber einen Kopfplatzwunde.

Ich bin Epileptiker und bekam einen Anfall neben der Maschine und schlug mein Kopf heftig auf den Boden. Habe auch einen Schwerbehindertenausweis.

Deswegen bin ich seit 26.01.15 bis 08.11.15 arbeitsunfähig gewesen und habe auch seit 10.03.15 Krankengeld von der Krankenkasse bezogen. Am 09.11.15 habe ich mich persönlich bei der Agentur für Arbeit arbeitslos gemeldet.

Meinen Bewilligungsbescheid für ALG1 habe ich bekommen. Ich beziehe von 09.11.2015 bis 22.07.2016 Arbeitslosengeld 1.

Jetzt gibt es eine andere Alternative für mich und den habe ich von einem Bildungseinrichtung bekommen, der sich Pro-di.net nennt. Vielleicht sagt euch der Name was.

Ich will auch nicht ganz von dem Gebiet abweichen und möchte nur in eine andere Bereich gehen und in der Branche bleiben.

Diese Weiterbildung heißt Industriefachkraft CAD/CAQ-Technik und dauert 38 Wochen plus 6 Wochen betriebliche Praktikum. Demnächst findet auch für ein paar Tage eine Arbeitserprobung.

Jetzt zu meinen Fragen:

1.Bekommt man während der beruflichen Reha Übergangsgeld für seinen Lebensunterhalt oder weiterhin ALG1 bis es ausläuft?

2.Wie hoch und wie lange wird Übergangsgeld gezahlt?

3.Welche separaten Kosten werden noch übernommen, wie Fahrtkosten?

4.Zahlt die Agentur für Arbeit oder die deutsche Rentenversicherung Übergangsgeld?

5.Kann man ALG1 während dieser Teilhabe am Arbeitsleben einfrieren lassen?

6.Wird ALG1 nach der Weiterbildung wieder in gleicher Höhe bezogen oder wird das alles wieder neu berechnet?

7.Ist Übergangsgeldbezug versicherungspflichtig von der Rentenversicherung?

Also das ist mal alles, ich weiß ist ein bisschen zu viel mit den Fragen geworden und hoffe das ihr es nachvollziehen könnt. Für eure erfahrenen und ausführlichen Antworten freue ich mich und bin euch allen jetzt schon sehr dankbar.

Mfg

Alg1, Übergangsgeld, Weiterbildung, Teilhabe am Arbeitsleben
1 Antwort
ALG1 nach Umschulung bzw. evt. Weiterzahlung von Übergangsgeld

Nach erfolgreicher Umschulung, während der ich von meiner Rentenversicherung Übergangsgeld abzüglich meines Ausbildungsgehaltes ( mein Ausbildungsbetrieb hatte mich als "normaler" Auszubildender für die Zeit angestellt) erhalten habe, bin ich zur Zeit arbeitslos. Ich habe alle Forderungen erfüllt(arbeitssuchend 3 Monate vorher gemeldet,arbeitslos am Tag nach bestandener Prüfung). Nun habe ich den Bescheid über mein Arbeitslosengeld bekommen und das Arbeitsamt berechnet es nach meinem fiktiven Lohn, den ich als Berufsanfänger mit meinem Umschulungsberuf verdienen würde. Es ist natürlich etliches weniger wie das Übergangsgeld mit Ausbildungsgehalt, wobei mein Übergangsgeld ja das zusammen gewesen wäre, die Rentenversicherung hat ja das Ausbildungsgehalt von meinem eigentlichen Übergangsgeld abgezogen. Ich möchte nun wissen, ob ich einen anderen Anspruch für mein jetziges Arbeitslosengeld hätte oder evt. auf Weiterzahlung von einem Teil des Übergangsgeldes, wie und wo ich Anträge stellen kann und ob es § aus dem SGB dazu gibt. Kann mir da jemand weiterhelfen? Eine neue Anstellung hab ich auch schon ab nächsten Monat, aber diese 2 Monate haben mich finanziell ganz schön reingerissen, vielleicht gibt es da ja noch Möglichkeiten von denen ich jetzt nix weiß, da ich mein Auto auch noch in Reparatur bringen muss und Winterreifen benötige, sonst komm ich gar nicht zu meinem neuen Arbeitsplatz. Danke schon mal im voraus für hilfreiche Antworten

Reha, Agentur für Arbeit, Alg1, Berufliche Reha, Übergangsgeld
5 Antworten
Hat man Anspruch auf einen Teil des Übergangsgeldes zusätzlich zum "ALG2"?

Hallo liebe Leser.

Ich habe mal eine dringende Frage an Euch, und zwar:

Ich habe vor ein paar Monaten (01.09.2013) hier die Frage "Übergangsgeld und Hartz 4? Oder wie?" gestellt und auch ein paar gute Antworten darauf erhalten. Da sich meine berufliche und damit finanzielle Situation leider immernoch nicht zum positiven gewandelt hat (mit der Reha etc) Möchte ich noch weitere Möglichkeiten abklopfen. Ich hatte zu meiner damals gestellten Frage (S. o.) von "Claud18" diese Antwort bekommen:

Zitat: Der anrechnungsfreie Zuverdienst von 165.- € betriftt (wie hier schon geschrieben) nur das ALG 1.

Bei ALG 2 hast du bei Arbeitseinkommen einen Freibetrag von 100.- € und zusätzlich 20% vom restlichen Bruttoverdienst (für alles, was du über 1000.- € brutto verdienst, nur noch 10%). Bei Übergangsgeld von der Rentenversicherung dürfte dieser Freibetrag aber nicht greifen; bei Einkommen, das nicht Arbeitseinkommen ist, hast du lediglich 30.- € im Monat frei (sofern du nicht schon Arbeitseinkommen hast - dann wird das Resteinkommen 1:1 angerechnet). Der Rest wird auf das ALG 2 angerechnet. Da ich mir aber nicht ganz sicher bin, wie es bei einer Weiterbildungs- bzw. Rehamaßnahme gehandhabt wird, würde ich mich noch einmal bei einem unabhängigen Berater (Anwalt, Arbeitslosenverein o. ä.) erkundigen. Vor allem müsstest du auch Fahrgeld und sonstige Kosten von einem der beiden Leistungsträger ersetzt bekommen.

Dass der Rentenleistungsträger gleich mit dem Jobcenter verrechnet, ist normal. Dann müsstest du aber dein ALG 2 in voller Höhe weiterbekommen und den Freibetrag noch hinzu. Leider schreiben die JobCenter sehr gern: "Damit Sie nicht überzahlt sind, werden wir die Zahlung bis zum Vorliegen aller Unterlagen ganz einstellen." Dann stehst du plötzlich da und weißt nicht, wie du deine Miete bezahlen sollst."

Nun meine Frage: Da ich ja, wenn ich Euch da richtig verstanden habe als "ALG2-Empfänger" "NUR" 100,- EUR anrechnungsfrei dazuverdienen darf (Freibetrag??) hätte ich doch in meiner Zeit von Mai bis August letzten Jahres wenigstens den Teil vom Übergangsgeld als Freibetrag von monatl. 100,-EUR abbekommen müssen, oder?

Das Jobcenter hatte sich aber mein gesamtes Übergangsgeld was mir für die Zeit des Rehavorbereitungslehrganges von der Rentenversicherung errechnet worden war einkassiert.

Wenn ich das nun also richtig kapiert habe mit dem zusätzlichen Freibetrag (von 100,-EUR) den man als ALG2-Empfänger haben dürfte, dann hätte ich doch von dem Jobcenter bzw. der Rentenversicherung monatlich zusätzlich ohne Abzüge meine 100,-EUR bekommen müssen, oder 30,-€?

Kurz noch zum ÜG was mir laut Berechnung von der Rentenversicherung zustand (im ÜG-Bescheid stand kalendertäglich 5,28 EUR) ich habe den gesamten Betrag den die Rentenversicherung ans Jobcenter nach der Maßnahme überwies nicht mehr ganz genau auf dem Schirm, aber es waren um die 500,- EUR gewesen!

Ich hoffe ihr könnt mir nochmal mit konkreten Antworten weiterhelfen?! :-)

ALG II, Übergangsgeld
1 Antwort
Übergangsgeld und Hartz 4? Oder wie?

Hallo. Ich beziehe ALG2 (Hartz4) und war von Ende Mai 2013 bis Ende August 2013 in einer Maßnahme zur Teilhabe am Arbeitsleben (Rehavorbereitungslehrgang). Für diesen Zeitraum musste/ durfte ich Übergangsgeld bei der Rentenversicherung beantragen. Laut Bescheid zum Übergangsgeld stehen mir kalendertäglich 5,28 EUR zu und wird mit monatlich 30 Tagen berechnet. Damit komme ich auch einen monatlichen Betrag von 158,40 EUR- der unter dem soweit mir bekannten, erlaubten Zusatzverdienst von 165,00 EUR liegt. In dem ÜG-Bescheid von der Rentenversicherung steht aber der Hinweis.. "dass das berechnete ÜG vorläufig noch einbehalten wird da noch geprüft wird, ob irgendwelche Erstattungsansprüche bei (z.B. Krankenkasse, Agentur für Arbeit o.ä.) bestehen.

Nun habe ich parallel ebenfalls einen Bescheid vom Jobcenter aus der Leistungsabteilung erhalten indem steht, dass die Leistungen gänzlich aufgehoben werden, da ich angeblich ÜG beziehe. Ich bin natürlich erstmal aus allen Wolken gefallen, da ich erstens überhaupt noch kein ÜG beziehe bzw. bezogen habe und zweitens das ÜG gerademal 158,40 EUR im Monat betragen würde. Somit würde ich garnicht in der Lage sein meine Miete zu bezahlen, geschweige denn ausreichend zu essen über den Monat zu haben. Ich bin daraufhin dann sofort zum Jobcenter gefahren und habe den Bescheid zum ÜG vorgelegt und denen versucht zu erklären, dass ich wie oben beschrieben kein Geld bisher bekomme und der Betrag auch zu gering wäre. Darauf meinte die Frau aus der Leistungsabteilung des Jobcenters dann zu mir, dass der Bescheid dann aufgehoben bzw hinfällig wäre und mir weiter mein ALG2 gezahlt werden würde, das ÜG i.H.v. 158,40 EUR aber gegen mein ALG2 angerechnet werden würde. Nun soll ich also "nur" noch statt normalerweise 702,00 EUR - 543,60 EUR vom Jobcenter beziehen.

Ich war im Jahre 2009 schon einmal in genau derselben Reha- Maßnahme für 3 Monate und das ÜG war damals genauso hoch wie jetzt! Damals war ich auch schon ALG2-Empfänger (Leider!) und hatte dem Jobcenter den Bescheid des ÜG vorgelegt und da wurde mir nichts vom ALG2 abgezogen!

Meine Frage an Sie, liebe Leserinnen und Leser:

Wie steht die gesetzliche Lage zu meiner Angelegenheit? Wurde ich im Jahr 2009 entweder falsch vom Jobcenter behandelt oder vielleicht heute? Oder war die Gesetzeslage im Jahr 2009 anders als heute?

Ich bin mir zumindest sicher, dass ich auch heute noch als ALG2-Empfänger z.B. in einem Nebenjob bis zu 165,-EUR ohne Abzüge hinzuverdienen darf!

Wie kann es also sein, dass ich, dafür dass ich ebenfalls jeden Morgen aufstehe und zur Rehalmaßnahme fahre und den ganzen Tag (8 bis 9 Stunden) die Schulbank drücke und trotzdem nichts von dem Übergangsgeld behalten darf? Ich habe irgendwie das Gefühl, dass ich hier nicht ganz ehrlich oder evtl. falsch vom Jobcenter beraten wurde!? Zusätzlich möchte ich noch anfügen, dass ich im Jahr 2009 bei der ersten Reha-Maßnahme noch im Bundesland M-V wohnte und heute im Land Brandenburg lebe! Bitte um Hilfe!

ALG II, Hartz IV, Übergangsgeld
3 Antworten
Übergangsgeld und ALG II

Ich habe von der Rentenversicherung dem Grunde nach Teilhabe am Arbeitsleben bewilligt bekommen und habe jetzt morgen meinen zweiten Termin beim Integrationsfachdienst. Mein Mann und ich bekommen aber auch noch ALG II. Ich soll jetzt in der nächsten Zeit ein Praktikum machen. Dort würde ich Übergangsgeld bekommen. Das wird ja komplett aufs ALG II angerechnet. Und da das Übergangsgeld am Ende des Monats bezahlt wird und ALG II ja am Anfang des Monats müssten wir und also verschulden. Wir haben und aber schon Anfang des Jahres beim Amt verschulden müssen, wegen der Arbeitsaufnahme meines Mannes. Dieser wurde aber kurz nachher schon wieder gekündigt. Nun wissen wir beide nicht mehr weiter. Wir wollen nicht noch mehr Schulden. Irgend wann fressen die uns noch auf. Das wären dann ca. 1700 €. Also ne ganze Stange für einen ALG II Bezieher. Ich will ja arbeiten. Aber nach dem Praktikum hat man mir schon gesagt, werde ich dort wo ich das Praktikum machen würde, zu 90 % nicht übernommen werden. Das heißt ich arbeite 6 Monate umsonst, verschulde mich und weiß immer noch nicht ob ich überhaupt eine Stelle bekomme. Außerdem würde mich das ziemlich kaputt machen, da ich unter Depressionen leide und deswegen die Teilhabe am Arbeitsleben überhaupt bewilligt bekomme.  Außerdem verlangt man von mir, dass ich meinen Minijob (Sonntags Zeitungsaustragen) kündigen muss. Bitte helft mir.

Kündigung, Minijob, ALG II, Übergangsgeld
2 Antworten

Meistgelesene Fragen zum Thema Übergangsgeld