Angestellter Nebengewerbe Rechnung an Chef stellen Scheinselbstständigkeit?

Hallo Leute,

ich habe da mal eine Frage in Bezug auf Angestelltenverhältnis und Nebengewerbe. Ich bin in einem Angestellten Verhältnis und arbeite als Elektroingenieur. In meiner Freizeit baue ich unterschiedliche Produkte für den Modellbau Bereich. Nun beschäftige ich mich seit langem schon damit mich nebenberuflich mit meinen Hobbys Selsbtändig zu machen.

Zusätzlich hat es sich ergeben, dass mein Arbeitgeber Interesse an meinen Produkten hat. Mein Arbeitgeber möchte einen Artikel von mir kaufen. Natürlich nur mit Rechnung. Damit alles seine Richtigkeit hat, möchte ich ein Gewerbe anmelden, um diesen Artikel an meinen Arbeitgeber verkaufen zu dürfen.

Das ist sozusagen der Anstoß für mich endlich ein Gewerbe anzumelden um meine Artikel zu vetreiben.

Jetzt zu meiner Unsicherheit:

Ich habe gelesen, dass ich als Angestellter meinem Arbeitgeber keine Waren verkaufen darf. Denn das wäre dann wie ein Gehalt und müsste Sozialversicherungstechnisch verrechnet werden. Ist das korrekt? Und was kann noch auf mich zukommen?

Zusätzlich habe ich das Problem, da ich von der Kleinunternehmerregelung nach
§19 USTG (Umsatz <<17500€/Jahr) gebrauch machen möchte, mit diesem Autrag ich mein Limit für das Jahr 2017 schon erreiche. DH. ich kann nicht wie geplant weiter Aktiv mein Gewerbe ausüben und meine Produkte vertreiben. Erst 2018 wieder. Dies könnte auch noch dazu führen, dass meine Selbständige Tätigkeit als Scheinselbständigkeit gesehen wird da ich nur einen Auftraggeber in 2017 habe. Was kann da tun? Was habe ich sonst für Möglichkeiten?

Ich möchte ehrlich und Legal mein Gewerbe ausüben und meine Steuern zahlen so wie es sich gehört.

Würde mich über eure konstrutive Meihnung sehr freuen.

MfG Kucki-22

Rechnung Nebengewerbe Scheinselbständigkeit Sozialversicherung Angestellte
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Wie viel verdienen ohne Auswirkungen auf Steuer bzw. ohne Gewerbeschein?

Hallo,

ich bin Mediengestalterin, bin aber schon seit einiger Zeit zu Hause, da sich Beruf und Familie nicht vereinbaren ließen. Ich beziehe kein ALG oder ähnliches. Mein Mann arbeitet Vollzeit. Unser Kind und ich sind über ihn kranken versichert.

Nun hat eine Bekannte ein Unternehmen gegründet und mich gebeten, die Webseite und diverses Werbematerial für sie zu erstellen, da sie das allein nicht hin bekommt. Ich würde das gern machen, nur besteht sie darauf mir für diese Hilfe Geld zu geben.

Ich würde ihr keine Rechnung dafür stellen. Sie möchte nur in ihrem Rechnungsbuch für Einnahmen und Ausgaben eine Unterschrift von mir, zur Bestätigung, dass sie das angegebene Geld für eine entsprechende Hilfeleistung ausgegeben hat.

Nun befürchte ich dadurch Probleme mit Finanzamt, Krankenkasse etc.

Könnten wir das überhaupt so handhaben ohne Probleme zu bekommen?

Brauche ich einen Gewerbeschein?

Kann mir Scheinselbständigkeit unterstellt werden, wenn ich nur für sie eine Webseite/ Werbematerial baue?

Gibt es einen Betrag, den ich jährlich verdienen/ erhalten darf, ohne Probleme befürchten zu müssen?

Muss ich den Betrag (sie will mir ca. 300€ geben) in der Steuer angeben und wenn ja, wo?

Muss ich befürchten, dass mich die Krankenkasse aus der Familienversicherung wirft?

Gibt es einen Betrag, den ich von ihr annehmen könnte ohne Probleme fürchten zu müssen?

Wie könnten wir das sonst lösen?

viele Grüße, Kisscat

Steuern Selbstständigkeit Krankenversicherung Steuererklaerung Einkommensteuer Familienversicherung Gewerbe Gewerbeanmeldung Krankenkasse Scheinselbständigkeit
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Ist Drohung mit Scheinselbständigkeit Nötigung?

Hi!

Ein ursprünglich selbständiger Kleinunternehmer (nennen wir ihn mal Harry) ist über einige Jahre hinweg mit seinerTätigkeit regelrecht in das Unternehmen eines seiner Kunden "hineingewachsen", parallel dazu ging der Anteil an Einnahmen aus Aufträgen anderer Kunden deutlich zurück, inzwischen kann man klar sagen, daß die bekannten "Scheinselbständigkeitskriterien" schon seit geraumer Zeit komplett erfüllt werden.

War insofern kein Problem als daß der Kleinunternehmer damit bisher recht gut verdiente. Nun gab es aber im Betrieb des Auftraggebers einige nicht so glücklich verlaufende Entwicklungen, sprich das Betriebsklima ist da inzwischen nach dem Ausscheiden einer der bisherigen Inhaber auf dem Nullpunkt, und der verbliebene Chef (Bruder des "Ausgestiegenen") versucht offenbar, vor seinem eigenen Ausstieg (ist auch schon im Rentenalter) möglichst viel Kohle aus dem Laden zu ziehen (dubiose Mietverträge innerhalb der Familie etc.). Zu diesem "Konzept" paßt es dann auch bestens, daß die Zahlungsmoral inzwischen geradezu unterirdisch geworden ist, auch gegenüber Harry. Zwar werden die Rechnungen für aktuelle Tätigkeiten (wieder) regelmäßig bezahlt, aber in der Vergangenheit wurde immer wieder mal zwischendurch eine Wochenabrechnung ausgelassen, wodurch über die Zeit ein ziemlich fetter Betrag aufgelaufen ist. Harry machte bisher noch gute Miene zum bösen Spiel und schaffte weiter dort.

Da sich aber die Hinweise darauf verdichten, daß der Betrieb des Auftraggebers mittelfristig wohl nur noch "ausgesaugt" und anschließend ein "sauberer" Konkurs hingelegt werden soll, macht er sich schon Gedanken, was mit seinen ausstehenden Forderungen ist... Harry hat sich inzwischen ausgerechnet, daß er zwar, sollte er es erreichen, als Scheinselbständiger eingestuft zu werden, einiges an Sozialversicherungsbeiträgen und Steuern nachzahlen müßte, aber das wäre a) immer noch weitaus weniger als das was an Rückständen aufgelaufen ist und b) sogar SEHR viel weniger als das was an Nachforderungen auf den Auftraggeber zukommen würde. Im Klartext: Mit einer entsprechenden Aktion könnte Harry seinen Chef sofort in den Konkurs treiben, noch bevor der seinen Laden "fertiggemolken" hat.

Da wie gesagt das Betriebsklima inzwischen sowieso sowas von auf auf dem Nullpunkt ist und Harrys diesbezügliche Leidensfähigkeit nahezu ausgeschöpft, überlegt er sich jetzt, ob er nicht Nägel mit Köpfen machen soll.

Sprich den Job hinmschmeißen und Cheffe hinsichtlich der aufgelaufenen Rückstände klipp und klar vor die Wahl stellen: entweder sofortige Nachzahlung, und zwar bar auf den Tisch des Hauses, oder er zieht die Sache mit der Scheinselbständigkeit durch, und dann seht Cheffe finanziell auf absehbare Zeit gar kein Land mehr, und seine ganze schöne Ruhestandsplanung ist für die Tonne...

Könnte Harry eine derartige Argumentation strafrechtlich relevant als Nötigung ausgelegt werden?

Nötigung Scheinselbständigkeit
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200 Euro neben schulischer Ausbildung, Gewerbeanmeldung - scheinselbständig?

Bin ein wenig verzweifelt.

Mache eine schulische Ausbildung und möchte etwas nebenher verdienen. Nun habe ich eine Reinigungsstelle (Büro putzen). Werde im Monat nicht über 200 Euro verdienen.

Die wollen, dass ich Rechnungen schreibe. Also muss ich ein Gewerbe anmelden. Allerdings habe ich hier und per Internetrecherche gelesen, dass dies unter Scheinselbständigkeit läuft.

Habe also beim Gewerbeamt angerufen, die Frau hat mir scheinbar nicht richtig zugehört. Sie meinte nur: "Einfach einen Gewerbeschein beantragen!". Dann habe ich beim Finanzamt angerufen und wurde weitervermittelt an eine junge Dame. Sie hörte sich sehr unsicher an, wahrscheinlich noch in Ausbildgung???...sie meinte, ich solle einen Fragebogen zur steuerlichen Erfassung ausfüllen und mir einen Gewerbeschein holen. Als ich von der Scheinselbständigkeit sprach, lenkte sie erst ab, da sie sich nicht auskennt. Dann sprach ich sie nochmals explizit darauf an. Dann meinte sie, sie hätte noch nie etwas davon gehört. Ich solle einfach das Formular ausfüllen.

Nun habe ich mir so ein 8-seitiges Formular ausgedruckt. Aber das passt gar nicht so richtig. Ich gründe doch kein Unternehmen. Ich kann da kaum etwas ausfüllen.

Oh Mann. Kann ich diesen Job jetzt machen oder nicht? Wenn ich neben meiner nicht-betrieblichen Ausbildung einen kleinen Job selbständigen Job mache, gelte ich dann als Scheinselbständige???

Wer kann mir weiterhelfen?

Arbeit Finanzen Selbständigkeit Ausbildung Gewerbe Scheinselbständigkeit
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