Depressionen oder hormonelle Umstellung ?

Hallo, ich bin 31 Jahre alt, 3-fache Mutter von 2 Söhnen (12 und 10 Jahre alt) und einer Tochter (5 Jahre alt). Ich bin alleinerziehend und hatte in der Vergangenheit auch schon so manche Auf und Ab's. Aber im Moment fühle ich mich echt schon so als gehörte ich in eine geschlossene.

Ich habe vor etwa 3 Wochen meine Gebärmutter entfernt bekommen. Der Gebärmutterhals sowie die Eierstöcke blieben drin. Der Grund dafür waren Myome und Endometriosen in meiner Gebärmutter. Habe eine starke Pille (Bella Hexal) genommen die das Eintreten der Periode verhindert um so starken schmerzen und Blutungen zu entgehen.

Ich habe bis jetzt auch kein Problem damit gehabt Di Op zu machen. Meine Kinder sind gesund und Kinderplanung war sowieso abgeschlossen.

Seit etwa 3-4 Tagen verhalte ich mich total kindisch und weinerlich. Ich fange das Heulen an wenn mein Sohn mich z.B. wegen Hausaufgaben anflunkert. Jemand nicht nach dem Toilettengang nicht abspült oder seinen Teller nicht weg räumt. Ich fühle mich Allein gelassen und ungeliebt. Ich könnte mich stundenlang auf der Couch immer aufs neue herein steigern und das Heulen anfangen. Dazu kommen täglich Kopfschmerzen des Grauens. Ich fühle mich unwohl im eigenem Körper. Noch nie habe ich so etwas erlebt. Selbst in den Schwangerschaften nicht. Ich starre regungslos durch mein dunkles Schlafzimmer und bemitleide mich selber und kann im Moment nichts positives in meinem Leben sehen. Auch meine Kinder kennen mich so garnicht. Die wissen nicht wie sie damit umgehen sollen. Bin normalerweise immer optimistisch, heule nicht wegen herum oder jammere wie ein Kind. Habe morgen einen Termin beim Psychiater und werde mal anhören ob er mir helfen kann. War auch schon bei meiner Gyn. Sie meinte das käme von der hormonellen Umstellung und dem plötzlichen Hormonabfall im Körper. Ich soll in 8 Wochen zum Hormonspiegel messen kommen. Ich selbst bezweifele aber das sich die Persönlichkeit so rapide verändern kann durch die Hormone. Habe sogar mittlerweile auch Gedanken tot sein zu wollen. Damit diese schlimmen Empfindungen endlich aufhören. Was natürlich im nächsten moment wieder total lächerlich ist. Habe meinen Kids erklärt das das von der Op kommt aber wiederbsld vorüber ist. Was ich hoffe weil ein Dauerzustand kann das nicht bleiben sonst weise ich mich freiwillig ein. Hätte ich Freunde oder Familie die mich unterstützen könnte ich die kids am Wochenende wenigstens dort hin schicken. Aber leider habe ich die nicht.

alleinerziehend Depression Hormone Wechseljahre hysterektomie
5 Antworten
Myom - Entfernung der Gebärmutter notwendig? Alternativen?

Hallo Zusammen,

ich bin 40 Jahre alt und habe (seit letztem Jahr) ein 3,5 cm großes intramurales Myom. Seit Dezember 2011 habe ich nun verstärkte Monatsblutungen (bei 2 Monaten war es normal, die restl. Monate (Dez., Jan. Feb., April) waren stärker als sonst). Ende Juni hat es nun so stark geblutet, daß es zu einer Blutarmut kam (HB von 7), was letztendlich zu Kreislaufschwankungen, Atemnot und Herzrasen geführt hat. Ich wurde dann ins Krankenhaus eingewiesen und es wurde eine Ausschabung gemacht. Nach 3 Wochen war der HB-Wert wieder höher (bei 10,5) und es gab die 1. Kontrolluntersuchung bei meiner Frauenärztin. Diese meinte, daß das Myom zwingend und vorallem schnellstmöglichst herausoperiert werden muß, da die Blutungen sonst jederzeit wieder so stark auftreten können. Sie hat mich dann wieder ins Krankenhaus überwiesen. Ende Juli hatte ich dann wieder die Monatsblutungen. Allerdings waren diese (erfreulicherweise) so gering, wie ich es noch nie hatte. Letzte Woche hatte ich dann die Untersuchung im Krankenhaus. Der Oberarzt meinte, daß er noch nicht operieren würde, da ich nun kaum Blutungen hatte und keine sonstigen Beschwerden vorliegen (keine Schmerzen, kein Drücken auf die Blase oder einen Nerv). Falls ich eine OP möchte kommt wohl nur eine Gebärmutterentfernung (aufgrund der Myomgröße) in Frage. Das Ganze könnte man wohl über eine Bauchspiegelung vornehmen. Ich war dann erst mal erleitert, daß man nicht operieren muß. Nach einem erneuten Besuch bei der Frauenärztin bin ich aber mittlerweile doch wieder sehr verunsichert, was ich tun soll. Ihrer Meinung nach, wäre es sinnvoll, das Myom gleich rauszumachen und nicht wieder zu warten, bis die starken Blutungen auftreten. Ich bin jetzt gerade ziemlich durcheinander - in mir herrscht ein ganz schönes Gefühlswirrwarr: Auf der einen Seite ist die Angst vor einer OP und einer zu frühen Entfernung der Gebärmutter und auf der anderen Seite ist dieses ungute Gefühl zu wissen, daß in einem eine kleine Zeitbombe tickt und es zu den starken Blutungen kommen kann.

Wer von Euch kann mir über seine Erfahrungen nach einer Ausschabung berichten? Hattet Ihr dann sofort wieder normale Blutungen? Kann es sein, daß im Juli die Regelblutung nur wegen der Ausschabung so gerig war ?

Meint Ihr ich soll mir noch eine 3. Meinung einholen?

Hat jemand Erfahrungen mit anderen Behandlungsmethoden (z.B. Embolisation, Ultraschall, Hormonbehandlung) bei einem intramuralen Myom gemacht?

Kann mir jemand von seinen Erfahrungen nach einer Gebärmutterentfernung berichten? Im Netz findet man ja meistens eher positive Einträge (was mich eigentlich dazu bringen würde, die OP einfach machen zu lassen), ab und an gibt es aber auch Hinweise auf Senkungen der Scheide, Blase, Inkontinenz. Sind dies eher Einzelfälle?

Ich hoffe Ihr könnt meinen Zwiespalt etwas nachvollziehen und habt mir den ein oder andern Tipp / Erfahrungswert der mir zeigt, auf was ich mich mit einer OP einlasse bzw. der mir eine Alternative bietet. DANKE

Gesundheit gebärmutterentfernung hysterektomie Myom
3 Antworten
Gebärmutterentfernung - Ja oder Nein?!

Hey Leute! Also ich bin 17 Jahre (werde im Herbst 18) und bin am überlegen mir die Gebärmutter entfernen zu lassen. Ich habe immer sehr schmerzhafte Regelblutungen. Ich hab meine Regel seit meinem 12. oder 13. Lebensjahr ca. Früher war auch alles okay. Manchmal etwas zu spät bekommen, aber fast schmerzlos. Doch seit ein paar Monaten habe ich wirklich extreme Schmerzen. Ich bekomme die Tage auch nicht regelmäßig. Meist habe ich so 5-12 Tage Verspätung. Die Regel selbst habe ich eigentlich normal stark. Am 2. und 3. meistens stark und dann klingt es eh schon ab. Aber die Schmerzen. Ich habe solche Unterbauchkrämpfe, die bis in die Beine ausstrahlen das ich es fast nicht aushalte. So schlimm wie dieses mal war es noch nie. Früher half meistens Wärmeflasche oder Frauenmanteltee. Doch jetzt, hilft nicht mal mehr mein Schmerzmittel das ich immer nehme (Wirkstoff: Ibuprofen). Ich war heut so kurz davor ins Krankenhaus zu fahren, weil ich fast gestorben wäre vor Schmerzen. Auf einer Schmerzskala von 1-10 waren die Schmerzen bei 20! Also kann man sich eh ein Bild machen. Ich war bei 2 FA die mir auch schon alles mögliche verschrieben habe. Auch Entspannung etc. habe ich schon versucht. Hilft alles nichts ;( Ich halte das nicht mehr aus. Soll ich mir die Gebärmutter entfernen lassen? Ich habe in Foren schon gutes darüber gelesen. Was soll ich tun? ;(((

Danke im Voraus!

lg

Medizin Gesundheit Schmerzen Chirurgie Frauen Krämpfe Bauchschmerzen Gebärmutter Gynäkologie Menstruation OP Operation Periode Regel Zyklus hysterektomie
23 Antworten

Meistgelesene Fragen zum Thema Hysterektomie

Was kann das für eine Blutung 10 Wochen nach vaginaler Gebärmutterentfernung sein?

5 Antworten

Riesen-Uterus-Myom wird entfernt - hat das jemand erlebt?

1 Antwort

LaSh OP Erfahrungen Entfernung Gebärmutter ohne Hals

2 Antworten

Hysterektomie nach atonischer Nachblutung

3 Antworten

Abdominale Hysterektomie. Bauchdecke taub?

1 Antwort

estradiolhemihydrat oder estradiolvalerat?

1 Antwort

Hysterektomie - nach 1 Jahr immer noch nicht schwer heben?

1 Antwort

Myom - Entfernung der Gebärmutter notwendig? Alternativen?

3 Antworten

Gebärmutterentfernung - Ja oder Nein?!

24 Antworten

Hysterektomie - Neue und gute Antworten

Beliebte Themenkombinationen