Gedichtinterpretation?

Kann jemand einen Ferngedanken bzw Interpretation des folgenden Gedichts ausmachen? Ich schreibe morgen Abi und übe ein bisschen. Alfred Wolfenstein . 1883-1945 Verdammte Jugend Von Hause fort, durch Straßen fort, Euch unbekannt und jedem Ort, Nur wie der Himmel rasch und hoch Durch fremden Lärm und ohne Wort! Wie schön allein, und dies verwühlt Und keiner drin, der mich befühlt. Der voll Verwandtschaft dumm und dicht In meiner Brust verhasst sich sühlt! Hier ist nicht Heim, hier ist es auf, Nicht Liebe plump, nur Kampf und Kauf! Ah fließt die Straße strotzend aus Zu andern ein in riesigem Lauf. Ah sprüht es schroff pferdlos vorbei Und brodelt schwarz der Menge Brei Und Häuser flattern hingepeitscht Von Licht, Geläut, Gezisch, Geschrei. Die Steine ziehn in falscher Ruh, Gehackt vom Schlag des Heers der Schuh, Den fahlen Köpfen funkeln wund Von schneller Glut die Lampen zu. Hier Antlitze wie Tiere fremd Und Augen wie in Eis geklemmt Und Augen, die nur sich besehn, Hier Antlitze, von nichts gehemmt! Du Gottlose, mein Haupt zerstäub – Entmenschlichte, mein Herz zerstäub – Mich ohne Heimat, ohne Weg Du Straße ja betäub! betäub!

Wie findet ihr den Einleitungssatz?

Hey zusammen, ich schreibe morgen meine Abiklausur und wollte euch mal fragen wie ihr den Einleitungssatz zum Drama Woyzeck findet. Das Dramenfragment ,,Woyzeck‘‘, welches 1936 in der Epoche des Vormärzes von Georg Büchner geschrieben wurde, kritisiert die derzeitigen Gesellschaftsstrukturen , die soziale Ungerechtigkeit sowie dem Determinismus nach Büchners politischer Auffassung. Dies wird anhand des verarmten Protagonisten Woyzeck aufgezeigt, welcher durch den Pauperismus aber auch durch die Demütigung, den missbrauch und den Betrug seines sozialen Umfeldes sowohl physisch als auch psychisch entkräftet wird.