Kurz und unpräzise (sollte für die Schule reichen):

Normalerweise haben die fünf d-Orbitale alle die gleiche Energie. Wenn jetzt aber die Liganden ins Spiel kommen, gibt es Orbitale welche die Liganden stärker spüren als andere. Dies liegt daran, dass diese Orbitale genau auf die Liganden zeigen. Das wären beim Oktaeder das d(z^2) und das d(x^2-y^2) Orbital, welche unter den e_g Orbitalen zusammengefasst sind. Diese haben durch dies stärkere Wechselwirkung eine höhere Energie, die verbleibenden Orbitale dann natürlich eine geringere Energie. Somit kommt diese Aufspaltung der Orbitale, die Ligandenfeldaufspaltung, zustande.

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Du hast von der vierten in die fünfte Zeile keine Klammer gesetzt. Es muss heißen

:(1,22 x 10^4)

So wie es bei dir steht multiplizierst du mit 10^4.

Außerdem hat k auch eine Einheit. Daher immer mit Einheiten rechnen.

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Natriumsulfat ist ein Salz der Schwfelsäure, nicht das Salz der Schwefelsäure. Es gibt auch Kaliumsulfat, Calciumsulfat, Ammoniumsulfat, Bariumsulfat, die ganzen Hydrogensulfate und vieles mehr.

Ob ein Salz zu einer gewissen Säure gehört bestimmt das Anion. Das Kation kommt von der Base und ist irrelevant.

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Die Schrumpffolien werden im warmen Zustand gedehnt und abgekühlt. Wenn du sie dann wieder erwärmst, schrumpfen sie lediglich in ihre Ausgangsform zurück.

Wenn du die Folie erwärmst wird diese flexibler. Das ist dann ähnlich wie Gummi, was auch eine deutlich größere Haftreibung hat als beispielsweise Glas.

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Ein Oxidationsmittel selber wird reduziert, da es andere Stoffe oxidiert. Fluor ist somit ein starkes Oxidationsmittel.

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Du musst zunächst die Konzentration der Säure über das Volumen der benutzten Natronlauge berechnen. 

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Das Problem ist das Aluminium. Die benötigte Energie um Aluminium herzustellen ist immens. Da kannst du den Strom besser direkt für die Elektrolyse von Wasser einsetzen, da hast du dann auch kein Quecksilber dabei.

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Das was in den "Druckluft-Dosen" so drin ist, ist ein Gemisch aus Flüssiggasen. Die leiten keinen Strom und reagieren auch so nicht wirklich mit den Gehäuseteilen. Die Flüssigkeit ist also schon längst verdunstet.

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Mit Kochsalz als Elektrolyten besteht immer die Gefahr, dass auch Chlorgas entsteht.

Deine Elektroden werden wahrscheinlich nicht aus Aluminium sein, sondern irgend eine andere Legierung.

Versuch es mal mit einem anderen Elektrolyt (z.B. verdünnte Schwefelsäure) und benutz andere Elektroden. Versuche es doch mal mit Graphit-Elektroden.

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Jein.

Laut IUPAC ist jeder Name in Ordnung, der eine Verbindung eindeutig beschreibt. Das ist bei Methylmethan mMn. der Fall.

Aber: Der Name verstößt gegen die üblichen Konventionen und ist sehr unschön. Du sagst ja auch Elefant und nicht großer grauer Dickhäuter mit Rüssel und Stoßzähnen.

Um die Verständlichkeit zu wahren, sollte man deshalb den Empfehlungen der IUPAC folge leisten und das Molekül Ethan nennen.

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Du betrachtest hier die Gefrierpunktserniedrigung. Da diese ja eine kolligative Eigenschaft ist, hängt sie nur von der Konzentration ab.

Du hast hier überall die gleiche Konzentration. Aber nur auf den ersten Blick...

Überleg mal wie groß die Teilchenkonzentration ist, wenn ein Salz dissoziiert.

Ich denke mit dem Denkanstoß solltest du dir das erklären können.

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Wie du schon erkannt hat, ist die Aktivität von festen oder flüssigen Reinstoffen gleich 1. Eigentlich rechnet man auch im MWG, Nernst-Gleichung, etc. mit Aktivitäten. Da Konzentrationen jedoch allgegenwärtig sind, rechnet man in diesen Gleichungen oft mit diesen statt mit Aktivitäten. Für nicht zu stark konzentrierte Lösungen kommt das auch ganz gut hin.

Für die Konzentration von reinen Feststoffen/Flüssigkeiten gilt zumindest, dass sie konstant ist. Um von der Definition des Gesetzes über Aktivitäten nicht zu sehr abzuweichen, ist es eine übliche Konvention die Konzentration hier auch auf 1 mol/L zu setzen.

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Eine Aminogruppe ist üblicherweise ein primäres Amin (-NH₂). Dies wäre ist bei  * der Fall.

Ein Amid (eigentlich Carbonsäureamid, wenn man es genau nimmt) sieht so ähnlich aus wie ein Ester, du musst nur das verbrückende O-Atom durch einen Stickstoff austauschen. Dies ist bei ** der Fall, es ist ein sekundäres (Carbonsäure)amid.

Ein Lactam ist ein cyclisches Amid, also das gegenstück zum Lacton, wenn wir beim Ester-Vergleich bleiben. In deinem Molekül ist dies im Vierring der Fall. Hier handelt es sich um ein beta-Lactam.

Wie die darauf kommen das * ein Amid ist, weiß ich nicht. Aber auch in Büchern kommen Fehler vor, deswegen ist es umso besser wenn man auch das gelesene hinterfragt. Somit hast du ja alles richtig gemacht.

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Magnesiumsulfat ist als ganzes betrachtet ungeladen. Das Sulfation ist zweifach negativ geladen.Magnesiumsulfat besteht aus Mg²⁺ und SO₄²⁻. 

Wie du darauf kommst, dass es zweifach negativ geladen ist? Entweder weißt du es auswendig, oder du leitest es dir irgendwie her (Formel von Schwefelsäure, Formel von MgSO₄ mit dem Wissen dass Mg zweifach positiv geladen ist, ...).

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Laut Duden ist beides korrekt, schöner ist aber natürlich die Variante, die der Ethymologie des Wortes Lithium gerecht wird.

Lithium kommt aus dem Griechischen vom Wort "líthos", was Stein bedeutet. Da das Wort Litos und nicht Lizos ausgesprochen wird, sollte man auch Lithium ohne einen Z-Laut aussprechen.

Gerade in der Wissenschaft, vor allem bei den Anorganikern, wird man schnell schief angesehen, wenn man "Lizium" sagt.

In der breiten Öffentlichkeit ist es aber oft andersherum, dort wird man blöd angesehen, wenn man es mit "th" ausspricht, obwohl dies ja die eigentlich richtige Variante ist.
 

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