Guten Morgen, beurteilst du andere mit höheren oder niedrigeren Maßstäben als dich selbst?

Guten Morgen, liebe GuGuMos,

nach langer Abstinenz lasse ich mich auch mal wieder blicken und habe eine GuGuMo-Frage für euch ☕ 

Die heutige Frage hat Einiges mit Selbstreflektion zu tun. Wie ihr eventuell noch wisst, bin ich recht jung, also in der Generation Smartphone etc. großgeworden. Ich bin die Schnellebigkeit gewohnt und durch das Internet wird man ja leider dazu animiert, andere Leute nach Zahlen zu beurteilen. Durch unschöne Erfahrungen in meiner Kindheit und Jugend bezüglich Mobbings habe ich angefangen, mich selbst nach meinen Noten zu beurteilen. Mein Selbstwertgefühl hing viel von meinen Schulleistungen ab. Das war so schlimm, dass ich auch andere genau danach beurteilt habe – Leute mit schlechteren Noten habe ich oftmals von oben herab als unbegabt und unklug abgestempelt. Mein Leben drehte sich um Noten, ich fragte oft, was andere geschrieben haben, um mein Selbstwert daran aufzupolieren, besser gewesen zu sein als jemand anders. Auch im Internet beurteilte ich alles nach Zahlen, Likes und so weiter.

Inzwischen hat sich das fast komplett erledigt, ich messe den Noten keinen großen Wert mehr bei und frage auch andere nicht mehr so oft nach ihren Leistungen (außer halt bei Freunden, mit denen man sich darüber unterhält). Ich beurteile mich dennoch mit höheren Maßstäben als andere, an mich selbst habe ich nach wie vor den höchsten Anspruch.

Deshalb meine heutige Frage an euch:

Beurteilst du andere mit höheren oder niedrigeren Maßstäben als dich selbst? Welche Maßstäbe ziehst du zur Beurteilung heran und wie hat sich das in den vergangenen Jahren vielleicht geändert?

Ich freue mich über spannende Antworten und angeregte Diskussionen!

Liebe Grüße, DieChemikerin

Schule, Beziehung, Psychologie, Gesellschaft, Guten Morgen, Gugumo
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Altgriechisch aufholen so schnell möglich?

Guten Morgen!

Da ich mein Graecum bereits mit dem Abitur erworben habe, muss ich als Lateinstudentin in der Uni Kurse aus den Nachbarphilologien besuchen. Ich habe - leider erst gestern - erfahren, dass ein Altgriechisch-Kurs für Studienanfänger angeboten wird. In diesen würde ich mich sehr gern reinsetzen, mit dem Dozenten habe ich auch bereits Rücksprache gehalten und er meinte, ich sei super dafür geeignet bzw. der Kurs wäre für mich als Wiederholung ideal.

Nun liegt mein Graecum leider schon zweieinhalb Jahre zurück. Von der guten Note auf meinem Zeugnis ist nicht mehr viel zu sehen; ich habe quasi alles verlernt. Ich habe nun mal meine Schulsachen (die ich glücklicherweise aufgehoben habe) gesichtet und gehe die einzelnen Lektionen gerade durch. Die Grundgrammatik kriege ich tatsächlich noch sehr gut hin, aber die Vokabeln kann ich wirklich überhaupt nicht mehr, ich muss jedes Wort gefühlt nachschlagen und ich habe Sorge, dass ich bei der etwas komplexeren Grammatik Probleme bekomme.

Ich kann nun überhaupt nicht einschätzen, ob ich es schaffe, den Rückstand aufzuholen. Die Leute, die diesen Kurs besuchen, sind Studienanfänger, d.h. sie kommen i.d.R. frisch aus der Schule, haben also gerade erst ihr Graecum bekommen und haben die ganzen Sachen deshalb noch sehr präsent. Ich habe Sorge, da komplett unterzugehen - es wird vor allem um den Beginn von Platons Politeia gehen und ich mag Platon zugegeben nicht besonders, auch in der Schule lag mir Platon nicht wirklich.

Einerseits denke ich, dass der Kurs für mich super ist, um die ganzen verborgenen Griechischsachen wieder ans Tageslicht zu holen und Übung zu bekommen, andererseits halte ich mich für zu schlecht aufgrund meiner langen Altgriechisch-Abstinenz. Ich wollte das schon lange wieder aufgeholt haben, aber ich hatte die letzten Semester überhaupt keine Zeit dafür. Meint ihr, ich könnte es schaffen, den Rückstand gut genug aufzuholen? Ich habe dafür noch fünfeinhalb Wochen Zeit, dann beginnt die Uni wieder. Und machen muss ich es irgendwann so oder so, im Semester darauf passt es halt zeitlich nicht und ich will es nicht noch weiter aufschieben. Der Dozent stellt auch Material zur Vorbereitung online, also an Material mangelt es gewiss nicht.

Danke für eure Einschätzungen!

LG

Lernen, Studium, Schule, Sprache, Altgriechisch, Latein, Ausbildung und Studium
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Auswertung von 1H-NMR-Spektren - wie analysiere ich die Multipetts?

Guten Morgen,

momentan bereite ich mich auf meine Klausur in empirischer Spektroskopie vor. Eigentlich habe ich das Prinzip der NMR-Auswertung gut verstanden, bei einer Aufgabe stehe ich jetzt vor mehreren Problemen:

Das Singulett bei δ = 1.5 ppm kann man ja klar der Methylgruppe unten zuordnen, da die Chloratome am benachbarten C-Atom die Protonen abschirmen.

Das Multiplett bei δ = 2.27 ppm habe ich als ein Triplett vom Duplett interpretiert, was zu dem Proton am tertären C-Atom passen würde.

Das Multiplett bei δ = 4.18 ppm habe ich als Quartett vom Duplett interpretiert, was zu dem Proton an dem C-Atom passen würde, das ein H-Atom, ein Chloratom und eine Methylgruppe gebunden hat.

Das ist alles schön und gut, das Signal bei δ = 3.75 ppm kann ich allerdings nicht zuordnen. Das müsste dann zwar rein logisch dem CH2Cl zugeordnet werden - was auch von der chemischen Verschiebung passt - ich verstehe aber nicht, wieso. Koppeln die H-Atome jeweils mit dem anderen H-Atom an dem C und mit dem Proton am tertiären C-Atom?Ich bin mir nicht sicher, ob die Kerne enantiotop oder diastereotop sind. Bei enantiotopen Protonen hätten wir ja die gleiche chemische Verschiebung...das ist ja nicht ganz der Fall. Das wäre die erste Frage.

Weiterhin frage ich mich oft, wie ich die Multipletts auch so erkenne. Hier hatte ich das Molekül ja jetzt gegeben, das heißt, bei vielen Multipletts konnte ich mir das anhand der benachbarten Protonen und der chemischen Verschiebung zusammenreimen. Wenn ich aber nur Multipletts habe bzw nur das 1H-NMR (evtl. mit zusätzlichem 13C-NMR) vorliegt, weiß ich oftmals nicht, wie ich die Multipletts interpretieren soll:

Hier wäre ich komplett aufgeschmissen, vor allem, was auch noch das Einzeichnen der Kopplungskonstanten betrifft. Durch δ kann ich mir maximal ableiten, dass es sich um einen Aromaten handelt, beim rechten Multiplett könnte ich nicht mal raten, was das für ein Multiplett ist. Wie gehe ich bei sowas vor? Das Spektrum gehört zum Molekül 4-Phenyl-but-2-en-1-al.

Entschuldigt die lange Frage. Es wäre super, wenn mir jemand helfen könnte, die Klausur ist in drei Wochen und ich würde das bis dahin gern verstanden haben.

LG

Auswertung von 1H-NMR-Spektren - wie analysiere ich die Multipetts?
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Tipps für das Arbeiten im Labor?

Guten Nachmittag,

ich habe in diesem Semester mein Praktikum in OC absolviert. Dort musste ich ganz normal in einstufigen Synthesen Stoffe synthetisieren.

Dieses Praktikum habe ich jedoch nicht bestanden, da meine Reinheit zu schlecht war (ich muss in der Reinheit und in anderen Bereichen wie Laborpraxis, die die Gesamtpunkte ergeben, jeweils die Hälfte der Punkte erreichen). Ich habe bei neun Versuchen Reinheitspunkte erhalten können, bei sechs Versuchen habe ich mit null Punkten abgeschnitten. Es ist ersichtlich: Ich arbeite scheinbar nicht gewissenhaft genug.

Das Praktikum muss ich nun im folgenden Sommersemester erneut besuchen und um mir den Start etwas zu erleichtern, habe ich mir alles aufgeschrieben, was ich noch im Kopf behalten habe (wie gehe ich mit einem Rotationsverdampfer, Schmelzpunktmessgerät, einem IR-Messgerät um, die mache ich eine DC, wie arbeite ich mit elementarem Na oder Br, etc). Zudem kam, dass in diesem Semester einige Termine anfielen, weshalb ich sehr sehr viel Zeit verloren habe - davon abgesehen, dass ich sehr ängstlich und unsicher im Arbeiten war. Letzteres ist weg und jetzt weiß ich ja, dass ich keine Angst haben muss, deshalb werde ich im kommenden Jahr wohl nicht mehr ganz so langsam arbeiten.

Meine viel größere Frage: Wie sorge ich für eine angemessene Reinheit? Ich kriege es nie gebacken, auch wenn ich mich an das Skript halte, fraktionierend destilliere, ordentlich wasche...ich bin ratlos, ich weiß absolut nicht, warum mir die Reinheit so schwer fällt (noch weniger verstehe ich, warum für jemanden, der auf Lehramt studiert, die Reinheit eine Rolle spielt, wenn man auch ohne die Punkte das Praktikum bestanden hätte - falle nur wegen der Reinheit durch). Habt ihr Chemiker vielleicht Tipps für mich? Ich wäre euch unendlich dankbar! Vielleicht schaffe ich es dann ja nächstens Jahr mal...

LG

Schule, Chemie, Labor, Praktikum, Universität, reinheit, Ausbildung und Studium, Beruf und Büro
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Wo in Ovids Metamorphosen wird dessen Göttervorstellung deutlich?

Salvete,

ich bin gerade dabei, ein mündliches Abitur im Fach Latein zu konzipieren. Ich befinde mich selbst noch mitten im Studium, aber ein Freund, der momentan das Abitur anstrebt und Latein als mündliches Prüfungsfach gewählt hat, bat mich darum, ihn darauf vorzubereiten, indem ich sowas mit ihm einmal durchspiele.

Im ersten Prüfungsteil (Semesterthema: Philosophie in Rom) habe ich mich für einen Text aus Ciceros de natura deorum entschieden, wo er auch auf die epikureische Götterlehre eingeht.

Im zweiten Prüfungsteil bekommt der Schüler einen zweisprachigen Text aus dem Semesterthema Menschliches und göttliches Schicksal in dichterischer Gestaltung (konkretes Werk, welches ich nehmen möchte: Metamorphosen von Ovid). Ich möchte diese Teile (was laut KMK ja erlaubt ist) miteinander verknüpfen und daher eine Stelle aus dem Werk nehmen, in der auch die Göttervorstellung der Dichter (die ja total von der epikureischen abweicht) deutlich wird.

Ich hatte zunächst einfach daran gedacht, mir ein Prooemium herauszusuchen, da dort ja relativ deutlich wird, dass die Götter als Lenker des Schicksals angesehen werden. Aber noch viel lieber wäre mir natürlich eine Stelle der Metamorphosen, in der die Vorstellung der Dichter (bzw. Ovids konkret) noch deutlicher wird. Kennt ihr da vielleicht eine Stelle?

Ich würde mich über hilfreiche Antworten sehr freuen, da mir - obwohl ich schon einige Metamorphosen gelesen habe - gerade konkret keine Stelle einfällt. Die Metamorphosen an sich spiegeln ja die Vorstellungen komplett wider, aber eine gesamte Metamorphose kann ich dem Schüler auch schlecht geben.

Danke im Voraus!

LG

Schule, Sprache, Abitur, Latein, Ovid, Metamorphosen, Ausbildung und Studium
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Ligandenfeldtheorie, wie erkenne ich, ob ein normaler oder inverser Spinell vorliegt?

Hallo,

ich bereite mich momentan auf eine Klausur in anorganischer Chemie (genauer: Chemie der Metalle) vor. In einer Altklausur findet sich folgende Aufgabe:

Würden Sie für NiFe2O4 eine normale oder eine inverse Spinellstruktur erwarten? Begründen Sie Ihre Entscheidung mit der Berechnung der Ligandenfeldstabilisierungsenergien.

Soweit ich das verstanden habe, muss man jetzt erstmal das Ligandenfeld (d.h. oktaedrisch oder tetraedrisch) bestimmen. Nickel hat ja die Konfiguration [Ar] 4s^2 3d^8, und nach der Ligandenfeldaufspaltung wird also ein oktaedrischer Komplex gebildet. Das hieße ja, es gibt nur den Elektronenzustand, in dem d(xz), d(xy) und d(yz) doppelt, d(x^2-y^2) sowie d(z^2) einfach besetzt sind. Bei Eisen wären es tetraedrisch besetzte Plätze, da es die Konfiguration mit d^6 hat. Es gibt also einen low-Spin und einen high-Spin Zustand.

Der Riedel sagt nun, dass man für diesen Komplex eine inverse Spinellstruktur erwarten würde und erklärt, dass man die Ligandenfeldstabilisierungsenergien (LFSE) berechnen kann. Erklärt aber nicht, wie. Geschrieben wird, dass man die LFSE für Tetraeder- und Oktaederplätze berechnen muss und dann eine Differenz bilden soll, heißt das, ich berechne die LFSE für Nickel, die LFSE für Eisen und zieh dann die von Nickel von der vom Eisen ab?

Ich weiß auch nicht, wie ich entscheide, ob in der Struktur die high-Spin oder die low-Spin Form vorliegt. Weil davon ist ja meine Rechnung abhängig, im Skript steht z.B.:

Die Rechnungen an sich kann ich noch irgendwie ansatzweise nachvollziehen, aber ich versteh bspw nicht, warum beim ls d^6 Komplex nur ein Mal P abgezogen wird, obwohl wir doch drei Orbitale mit doppelt besetzten Elektronen haben und bei d^4 und d^5 beim ls auch entsprechend P bzw 2P abgezogen werden:

Und was bringt mir die Aussage bezüglich schwachem oder starkem Feld?

Nirgends im Skript oder im Riedel ist einmal aufgeführt, wie ich nun bestimme, was die gesamte LFSE ist und wie ich daraus ableiten kann, ob ein Komplex nun die normale oder die inverse Spinellstruktur besitzen muss.

Es wäre super, wenn mir jemand helfen könnte, ich bin nämlich ziemlich verwirrt bei dem ganzen Thema und muss das aber komplett verstehen für die Klausur.

Danke im Voraus!

LG

Ligandenfeldtheorie, wie erkenne ich, ob ein normaler oder inverser Spinell vorliegt?
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Tipps, wie man gut für eine OC-Klausur lernen kann?

Guten Abend!

Danke, dass ihr dem Hilferuf einer verzweifelten Studentin gefolgt seid! Ich studiere Chemie im dritten Semester und sowohl dieses als auch nächstes Semester habe ich mein Vergnügen mit organischer Chemie. An sich macht mir das Modul wahnsinnig viel Spaß, aber beim Lernen für die Klausur (die Ende Februar ansteht) hapert es dann.

An sich hatte ich immer den Eindruck, organische Chemie läge mir. Im Leistungskurs, den ich damals besuchte, habe ich gerade in OC viel Freude gehabt und meine besten Noten abgestaubt und auch in der Uni trübte nichts diesen Eindruck - den Vorlesungen und Übungen kann ich super folgen, ich verstehe alles und den Großteil der Übungsaufgaben bekomme ich hin - wenn auch mit Folien.

Ich habe schon in den Weihnachtsferien begonnen, die Reaktionsmechanismen (mit meinen Kommentaren zum besseren Nachvollziehen) und Strukturformeln aus den Vorlesungsfolien rauszuschreiben, jedoch leider bisher ohne Erfolg. Ich habe nämlich auch schon Altklausuren probiert - da habe ich dann festgestellt, dass ich eben doch nicht so viel weiß, wie ich zu glauben vermochte, da die Stoffmenge doch überfordernder ist als in den letzten Chemieklausuren. Nun macht sich allmählich die Verzweiflung breit, denn ich würde nur sehr ungern mit einer 3,3 oder schlechter aus der Klausur gehen - auch wenn das bei 60-80% Durchfallquote ein durchaus erwünschenswertes Ergebnis wäre, das jedoch nicht meinen eigenen Ansprüchen genügt.

Deshalb meine Frage an euch - habt ihr irgendwelche Tipps, die ihr vielleicht selbst im Studium angewandt habt, um gut durch OC durchzukommen? Ich habe eigentlich ein gutes Verständnis und eine gute Auffassungsgabe, aber dieser Auswendiglernteil bringt mich dieses Semester echt zum Verzweifeln. Ich wäre euch daher für hilfreiche Tipps sehr dankbar - es ist sehr frustrierend, jeden Nachmittag mehrere Stunden daran zu sitzen und sich doch nichts zu merken, obwohl man weiß, dass man es irgendwo doch kann...

Vielen Dank im Voraus!

LG

Lernen, Studium, Schule, Chemie, Klausur, Ausbildung und Studium
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Hilfe bei einem Satz aus Livius' "ab urbe Condita"?

Hallo meine Lieben,

morgen beginnt für mich das erste Semester an der Uni und ich muss einen kleinen Ausschnitt aus ab urbe condita von Livius für den Lektürekurs vorbereiten. Er lautet wie folgt.

Eo nihil dignum memoria actum, nisi quod pacis deum exposcendae causa tertio tum post conditam urbem lectisternium fuit.

Es geht mir nicht um den Satz an sich, grammatikalisch ist er nicht so anspruchsvoll. Ich kann allerdings für agere in diesem Zusammenhang keine passende Bedeutung finden, mit der sich das PC von nihil bis actum am besten auflösen lässt. Dignus heißt einer Sache wert/würdig, also in dem Fall der Erinnerung würdig. Bezieht sich auf nihil. Soweit logisch, aber irgendwie kann ich den Teil trotzdem nicht in den Satzzusammenhang einbauen, so dass es deutsch klingt und man weiß, was gemeint ist. Den Rest habe ich wie folgt übersetzt:

Zum dritten Mal gab es dann, nachdem die Stadt zerstört worden ist (nach der zerstörten Stadt klingt komisch), ein Göttermahl, [...], nur dass [...]

Beim Teil mit nisi habe ich auch Probleme, das in richtiges Deutsch zu bringen...exposcendae ist ein Gerundivum, bezieht sich auf pacis deum (= deorum), causa steht mit Genitiv. Das Gerundium würde man ja wörtlich mit "der Friede der Götter muss dringend verlangt werden". Das "wegen" stört mich da auch ein bisschen und irgendwie fehlt mir ein Dativ, von wem wird das denn verlangt? Man könnte ja frei vielleicht sagen "weil der Friede der Götter gebraucht wird" oder halt irgendwas, aus dem hervorgeht, dass der Götterfriede für die Menschen unabdingbar ist...dann passt es aber mit "nisi quod" nicht mehr.

Lange Rede, kurzer Sinn: Ich bekomme es nicht gebacken, den Satz in angemessenes Deutsch zu übertragen. Könnt ihr mir vielleicht helfen?

Danke im Voraus!

LG

Übersetzung, Latein, Universität, Livius
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