Umfrage Glaubt ihr Gott existiert?

Das Ergebnis basiert auf 107 Abstimmungen

Ja 51%
Nein 49%

49 Antworten

Ja

Glaube ist ein gedanklicher und gefühlvoller, lebendiger Vorgang. Und alle lebendigen Abläufe sind einer stetigen Veränderung unterworfen. Wenn einer behauptet, er glaube zu 100 % an Gott bzw. er sei zu 100 % Atheist, so kann das nur ein vorübergehender Zustand sein, sofern er ein innerlich aktiv Gläubiger bzw. Ungläubiger ist. Die ohne inneren Zweifel glauben bzw, nicht glauben, sind Dogmatiker, die in sich selber diesen bestimmten Gedanken festgesetzt haben, wonach sich dann auch ihr Gefühl richtet oder richten soll.

Im wirklichen Leben ist alles in Bewegung, alles fließt und verändert sich, grob gesagt nach dem Muster These, Antithese, Synthese, wobei die Synthese bald schon eine neue These darstellt. Jemand, der sich im Glauben weiterentwickelt, und es nicht nur oberflächlich, sondern tiefgründig, betreibt, durchläuft aufeinanderfolgende theistische und atheistische Phasen.

Bibeltreue Christen und korantreue Muslime bleiben selbstverständlich treu bei ihren Heiligen Schriften. Und die Wissenschaftsfundis bleiben bei ihrem mechanistischen Weltbild, welches besagt, der Mensch ist ein Apparat mit begrenzter Lebensdauer und sonst gar nichts.

Ja

Ich glaube an Gott, ich bin Christ.

Ich glaube, dass diese Welt durchdacht und geplant wurde, ich glaube nicht, dass die Erde "einfach so" entstanden ist. Auch gibt es die Meinung, dass für den Urknall ein Eingreifen von Gott nötig ist.

Auch gibt es Wunder, die von Ärzten untersucht werden. Wenn es keine wissenschaftliche Erklärung gibt, warum ein Mensch gesund wurde, dann wird das Wunder auch bestätigt. Die Ärzte wissen auch nicht immer, dass ihre Untersuchungen für die Kirche sind.

Ich glaube auch an ein Leben nach dem Tod. Sie können im Internet nach "Mädchen begegnet Jesus" und "Wissenschaftler Nahtoderfahrung Buch" suchen (ohne Anführungszeichen). Das sind Gründe, um an Gott und an ein Leben nach dem Tod zu glauben.

Ich habe auch Sachen erlebt, die meinen Glauben gestärkt haben.

Du hast Sachen erlebt? Du meinst Du hattest Offenbarungen wie sie schon seit mehr als 2000 Jahren nicht mehr aufgetreten sind? Dann solltest Du fachärztliche Hilfe in Anspruch nehmen:

Als Schizophrenie werden psychische Erkrankungen mit ähnlichem Symptommuster bezeichnet, die zur Gruppe der Psychosengehören.

Im akuten Krankheitsstadium treten bei schizophrenen Menschen eine Vielzahl charakteristischer Störungen auf, die fast alle Bereiche des inneren Erlebens und Verhaltens betreffen, wie WahrnehmungDenkenGefühls- und GemütslebenWillensbildungPsychomotorik und Antrieb.

Häufig werden nicht wirklich vorhandene Stimmen gehört (sogenanntes Stimmenhören). Es kann der Wahn vorkommen, verfolgt, ausspioniert oder kontrolliert zu werden. Weiter kann das Gefühl auftreten, fremdgesteuert zu werden, z. B. durch Gedankenentzugoder Gedankeneingebung. Anhaltende Halluzinationen jeder Sinnesmodalität sind möglich. Auch sozialer RückzugAntriebslosigkeit, mangelnde Motivationemotionale Verflachung und Freudlosigkeit werden nicht selten beobachtet. Je nach vorherrschenden Symptomen werden mehrere Untergruppen der Schizophrenie unterschieden.

In den meisten bislang untersuchten geographischen Kulturen erkrankt etwa 0,5 % der Bevölkerung mindestens einmal im Verlauf des Lebens an Schizophrenie. Das Risiko einer Erkrankung ist für Männer und Frauen gleich hoch, wobei Männer statistisch gesehen in einem etwas früheren Lebensalter betroffen sind. Obwohl Erkrankungen aus dem schizophrenen Formenkreis seit dem Altertum beschrieben werden, konnte bislang für sie noch keine einzelne alleinverantwortliche Ursache ermittelt werden. Man geht daher heute (Stand 2018) von einem Zusammenspiel mehrerer auslösender Faktoren aus.

In vielen Fällen kommt es nach der erstmaligen Krankheitsphase zu einem Verschwinden der Symptome. Danach können in unregelmäßigen Zeitintervallen weitere Krankheitsphasen folgen. Bei etwa einem Drittel der Erkrankten bilden sich ab einem Zeitpunkt alle Symptome vollständig zurück. Bei ungefähr einem weiteren Drittel kommt es immer wieder zu Krankheitsphasen. Beim letzten Drittel ergibt sich ein chronischer Verlauf, der zu einer andauernden psychischen Behinderung führt.

https://de.wikipedia.org/wiki/Schizophrenie

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@extrapilot358

Danke für die Info. Das trifft auf mich aber nicht zu. Wenn ich schreibe: "Ich habe auch Sachen erlebt, die meinen Glauben gestärkt haben", dann meine ich damit andere Sachen, als Du denkst.

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@comhb3mpqy

Was du erlebt hast, hat sich nur in Deinen Gedanken abgespielt und nicht im echten Leben.

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Nein

Gott soll allmächtig, allgegenwärtig und allwissend sein. Stellen wir seine Allmacht auf die Probe:

Er soll einen Stein erschaffen, den er selbst nicht hochheben kann.

Wenn er die Aufgabe erfüllt, ist er nicht ALLmächtig, denn er kann ihn ja nicht aufheben.

Wenn er es nicht kann, ist er wiederum nicht allmächtig: Er kann ihn ja nicht mal erschaffen.

Das Ergebnis aus diesem Gedankenspiel ist nun, dass Gott nicht allmächtig sein kann. Wenn er nicht allmächtig sein kann, dann ist er nicht Gott, wie in der Bibel beschrieben. Darüberhinaus Verstöße er gegen sein eigenes Gesetz oder Gebot der Unfehlbarkeit. Was ihm zusätzlich den Gottesstatus abspreche.

Für mir persönlich ist Religion vollkommen überflüssig. Heutzutage. In der Zeit, als unsere Zivilisationen entstanden, waren sie wichtig. Sie waren die ersten Gesetze, an die sich Gesellschaften hielten. Allerdings haben die Zivilisationen sich weiterentwickelt. Die Religionen nicht. Die gehen nur ein paar Schritte mit und bleiben dann stehen. Sie berufen sich in modernen Zeiten auf uralte Werte, die bereits obsolet sind.

Die Wissenschaft arbeitet tatsächlich nicht gegen Gott oder den Glauben an ihn. Das braucht sie auch gar nicht, denn sie hat das gar nicht nötig. Durch ihre bloße Existenz hat sie nahezu alle "göttliche" Wunder der Bibel und der anderen Schriften als Naturphänomene entlarvt. Sich auf die Bibel zu berufen hat heutzutage den selben Sinn, als würde man sich auf den Herrn der Ringe oder Harry Potter berufen.

Woher ich das weiß:eigene Erfahrung

"Oh!", sagte Gott, "das habe ich nicht berücksichtigt.", und löste sich prompt in ein Logikwölkchen auf.

:D

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Ja

Auf jeden Fall. Ich glaube an Gott. Das hab ich schon immer. Ich begegne Gott fast jeden Tag. Auch du kannst Gottes Gegenwart, seine Liebe und seine Geborgenheit spüren, wenn du nur mit deinem Herzen siehst, hörst, fühlst und denkst, statt mit deinem Verstand.

Gott hat schon vieles für mich getan. Gott tröstet mich in schlechten Zeiten, Gott hat mich vor dem Teufel gerettet, bewahrt und gewarnt, Gott hat mich vor dem Selbstmord bewahrt, Gott hat Menschen gesund gemacht, die mir wichtig sind, Gott hat meine Familie wieder zusammengebracht, Gott hat die Dämonen aus einer Person aus meiner Familie ausgetrieben, Gott hat mich von manchen Krankheiten geheilt, aber mein Diabetes und meine Gallensteine sind leider geblieben. Dafür hat er aber so manch andere Krankheiten geheilt und Gott hat sein Versprechen gehalten, als er sagte, dass er für mich da ist, wie in guten und in schlechten Zeiten, denn als Gott mich zu sich holte, als er mich vor dem Teufel bewahrte, sagte Gott: "Ich bin für dich da, wie in guten und in schlechten Zeiten." Und Gott war und ist wirklich immer für mich da, wenn ich ihn brauche, wie in guten und in schlechten Zeiten. In der Vergangenheit, im Hier und Jetzt, in der Zukunft, bis in alle Ewigkeit. 

Gott hat mich nicht ins Licht gelassen, da meine Zeit noch nicht gekommen ist. Gott hat mich immer wieder zurückgeschickt. Gott will dass ich lebe. Gott hat die meisten meiner Gebete immer erhört. Hin und wieder geschehen immer mal wieder kleine Zeichen und Wunder.

Der Teufel verführt die Menschen. Das ist sein Job und er will die Menschen auf seine Seite kriegen. Egal ob es gute oder böse Menschen sind. Der Teufel manipuliert und beeinflusst die Menschen und redet ihnen ein, dass Gott nicht existiert oder dass Gott sie verlassen hat. Er erzählt Lügen über Gott und über ein Dutzend Dinge.

Der Teufel ist ein Lügner. Leute. Glaubt nicht den Lügen des Teufels und fallt niemals auf den Teufel rein. Glaubt nur Jesus und Gott. Nur Gott und Jesus sagen die Wahrheit und der Teufel erzählt euch Lügen. Jesus sagt in Johannes 8,44:"Ihr habt den Teufel zum Vater, und nach eures Vaters Gelüste wollt ihr tun. Der ist ein Mörder von Anfang an und steht nicht in der Wahrheit; denn die Wahrheit ist nicht in ihm. Wenn er Lügen redet, so spricht er aus dem Eigenen; denn er ist ein Lügner und der Vater der Lüge."

Jesus sagt in Johannes 14,6: "Ich bin der Weg und die Wahrheit und das Leben; niemand kommt zum Vater denn durch mich."

Jesus sagt in Johannes 8, 31-32: "Wenn ihr bleiben werdet an MEINEM WORT, so seid ihr wahrhaftig meine Jünger und werdet die WAHRHEIT erkennen, und die Wahrheit wird euch frei machen."

Johannes 1,14: Und das Wort ward Fleisch und wohnte unter uns, und wir sahen seine Herrlichkeit, eine Herrlichkeit als des eingeborenen Sohnes vom Vater, voller Gnade und Wahrheit.

Epheser 6, 10-17: Seid stark in dem Herrn und in der Macht seiner Stärke. Zieht an die Waffenrüstung Gottes, damit ihr bestehen könnt gegen die listigen Anschläge des Teufels. Denn wir haben nicht mit Fleisch und mit Blut zu kämpfen, sondern mit Mächtigen und Gewaltigen, nämlich mit den Herren der Welt, die in dieser Finsternis herrschen, mit den bösen Geistern unter dem Himmel. Deshalb ergreift die Waffenrüstung Gottes, damit ihr an dem bösen Tag Widerstand leisten und alles überwinden und das Feld behalten könnt. So steht nun fest, umgürtet an euren Lenden mit Wahrheit und angetan mit dem Panzer der Gerechtigkeit, und an den Beinen gestiefelt, bereit, einzutreten für das Evangelium des Friedens. Vor allen Dingen aber ergreift den Schild des Glaubens, mit dem ihr auslöschen könnt alle feurigen Pfeile des Bösen, und nehmt den Helm des Heils und das Schwert des Geistes, welches ist das Wort Gottes.

Der Teufel will die Menschen auf seine Seite kriegen. Er manipuliert und beeinflusst die Menschen und redet ihnen ein, dass Gott nicht existiert oder dass Gott sie verlassen hat. Glaubt ihm aber nicht. Gott ist bei uns. Selbst wenn ich große Schmerzen haben würde und die Schmerzen nicht gleich verschwinden würden, habe ich trotzdem Vertrauen in Gott, denn ich weiß, dass Gott bei mir ist und mir helfen wird, wenn es soweit ist, weil ich es spüre und weil ich es weiß. Gott würde mich früher oder später von den Schmerzen erlösen. Alles zu seiner Zeit. Man muss Geduld im Leben haben.

Gott ist das Gute. Gott ist die richtige Entscheidung. Gott wird uns den richtigen Weg weisen. Der Teufel ist das Böse. Der Teufel ist die falsche Entscheidung. Der Teufel wird uns den falschen Weg weisen. Während der Teufel versucht, die Menschen vom richtigen Weg abzubringen, die Menschen manipuliert und beeinflusst, sie von Gott fernhalten will und ihnen einredet, dass Gott nicht existiert, versucht Gott uns vom falschen Weg abzubringen.

Ich denke, dass Gott versucht, dass alle Menschen die richtige Entscheidung treffen und dass Gott versucht, allen Menschen den richtigen Weg zu weisen, aber manchmal gelingt es ihm nicht, denn durch die Entscheidungsfreiheit können die Menschen selber entscheiden, welchen Weg sie einschlagen. Ob sie nun den falschen oder den richtigen Weg einschlagen. Gott versucht nur, die Menschen vom falschen Weg abzubringen, doch manchmal ist Satan stärker und es sind die Menschen, die sich für das Böse entschieden haben. 

Es kann auch passieren, dass der Teufel den Menschen weismachen will, dass er (der Teufel) nicht existiert. Ich denke, dass er das tut, damit keiner drauf kommt, dass der Teufel hinter manchen schlimmen Sachen steckt, denn wenn niemand an den Teufel glaubt, kann auch niemand was gegen den Teufel unternehmen, was natürlich gut für den Teufel ist.

Nein

Hallo Nina,

nein, ich glaube nicht, dass Gott existiert. Ich habe meine persönliche und individuelle Wahrnehmung von Gott - wie sie viele Menschen haben, aber auch viele Menschen nicht haben.

Wir können Gottes Existenz weder zeigen noch beweisen. Auch kann eine eigene als Göttlich empfundene Wahrnehmung nur eine Menge eigener Gedanken sein.

Das mag alles sehr widersprüchlich anmuten. Ich hatte daher nach einem Maß gesucht, um zu unterscheiden, was Göttlich ist oder nicht. Ich hatte das Maß für Göttlichkeit gefunden: wenn Fülle und größtmögliche Freiheitsgrade für alle gerade an etwas Beteiligten entstehen: Liebe.

Mit vielen lieben Grüßen

EarthCitizen

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