Angst vor dem Tod des Pferdes. was tun?

Hey ihr,

also ich habe mein Herzenspferd gefunden, man findet es wohl nur einmal im Leben. Aber damit muss und will ich euch jetzt nicht zuquatschen.

Ich liebe ihn über alles und würde auch alles für ihn tun und habe eben auch Angst vor dem Tag an dem er nicht mehr bei mir sein kann. Jetzt sagt ihr: Ja ist ja normal, das geht jedem so: Und so dachte ich das auch.

Bis im Februar ein Pferd das mir sehr nahe stand und mit dem ich viel Zeit verbracht habe von uns gegangen ist. Sie war etwas besonderes, hat mich von Anfang an begleitet und dann war sie weg. Heute noch fehlt sie mir sehr und das obwohl es Monate her ist, brech ich manchmal in Tränen aus.

Seit diesem Tag habe ich, ja nahezu panische, Angst vor dem Tag an dem mein Pferd nicht mehr da sein wird. Das fängt an das ich heulend vor ihm sitze und ich ihm erzähle wieviel wert er mir ist, bis dahin, das ich Alpträume hab und schweißgebadet und zitternd im Bett sitze und mich nurnoch die Angst und Trauer überkommt (wobei wieder unsere verstorbene Stute hochkommt).

Er ist so weit kerngesund und glücklich und wird wohl noch viele Jährchen auf dieser Welt weilen, es ist also nichts zu befürchten. Aber allein der Gedanke daran, das es irgendwann soweit sein wird und er dann einfach weg ist und nie mehr wieder kommt, bringt mich um den Verstand. Auch wenn ich weiß, dass er es dann verdient hat zu gehen.

Was kann man denn dagegen tun, dass ich keine so furchtbare Angst mehr davor habe...? Alpträume habe ich in letzter Zeit keine mehr gehabt.

Danke schonmal!! ♥

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Jedes Lebewesen stirbt eines Tages. Das ist so und da führt auch kein Weg dran vorbei. Es hilft gar nichts, wenn du dich jeden Tag verrückt machst und darüber nachdenkst - lerne doch einfach, die Zeit zu genießen, die euch bleibt und ermögliche dem Pferd ein schönes Pferdeleben.

Du solltest aber wirklich mal darüber nachdenken, dass man es mit der Tierliebe auch übertreiben kann... Klar, wenn ein geliebtes Tier stirbt, ist das sehr traurig und man hat natürlich auch das Recht, zu trauern, aber man muss sich auch wieder fangen, denn dein Leben geht weiter. Was nützt es dir, dich selbst unglücklich zu machen? Und dem Pferd bringt es im Übrigen auch nichts, außer dass du es durch deine Sorge verunsicherst.

Lerne den Moment zu genießen und im Hier und Jetzt zu leben. Zu viel in der Vergangenheit oder in der Zukunft zu hängen, bringt einen nicht weiter.

Alles Gute für euch!

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Ich kann dir leider keinen direkten Tipp für einen geeigneten Reitstall geben, da ich leider aus einer ganz anderen Ecke komme als du. Allerdings kann ich sehr wohl ein paar Ratschläge geben, wenn es allgemein um die Suche nach dem passenden Stall für dich geht.

Du solltest dir zuerst klar werden, was du willst. Möchtest du hauptsächlich Freizeitreiten? Oder hast du vor, in eine bestimmte Richtung zu gehen? Daran sollte sich deine Suche nämlich maßgeblich orientieren.

Da du aber noch recht am Anfang zu stehen scheinst, tippe ich darauf, du willst erst einmal die 'Basics' erlernen, den Kontakt zum Pferd haben und dann mal schauen, wohin es dich so verschlägt. In dieser Reihenfolge sollte es auch zugehen.

Bei vielen kommerziellen Reitschulen geht es leider viel zu sehr um den Profit, als um das Pferd und den reiterlichen Fortschritt der Reitschüler. Hauptsache der Kunde zahlt, egal wie die Pferde möglicherweise behandelt werden oder ob der Schüler wirklich reiten lernt oder nur wie ein nasser Sack auf dem Pferderücken hockt. Solange gezahlt wird, wird diese Schluderei weiter durchgezogen. Und das geht meist zu Kosten der Tiere.

Deshalb solltest du sehr aufmerksam sein, wenn du dich bei dir in der Nähe nach Ställen umschaust.Je größer der Stall und je mehr Reitschüler, desto größer ist die Wahrscheinlichkeit, das die Reitstunden in großen Gruppen erfolgen (mehr als 3 Reitschüler pro Lehrer in der Halle oder auf dem Platz ist entschieden zu viel!) und vor allem wird es immer unpersönlicher. Nicht selten passiert es, das man dort nur noch als zahlender Kunde gesehen wird, nicht als Reitschüler, der sich entwickeln will.

Auch der Zustand der Pferde und ihre Haltung sollte für dich wichtig sein. Reine Boxenhaltung ist Tierquälerei! Dazu am besten noch 3x täglich ein anonymer Reitschüler auf dem Pferderücken, und das Tier stumpft total ab und trottet nur noch lustlos durch die Halle. Bitte lass dich nicht auf so etwas ein, denn das bringt dir rein gar nichts - und die Tiere leiden.

Ein kleiner Stall bringt dich oft viel weiter, auch wenn du es vielleicht nicht glaubst oder nicht weißt, wo du mit deiner Suche beginnen sollst. Dort besteht oft die Möglichkeit auf Einzelunterricht von jemandem, der das Pferd kennt und sich für dich interessiert. Außerdem hast du die Möglichkeit, einen recht engen Kontakt zu dem Pferd aufzubauen, wenn du nicht nur 'einer von vielen' bist, die darauf hocken.

Am besten beginnt man die Suche über Kontakte und Empfehlungen. Frag dich durch und klappere Ställe in deiner Umgebung ab. Sei aufmerksam und bitte stelle das Wohl der Tiere über dein eigenes, auch wenn die Reitstunden vielleicht ein wenig teurer sind, ist es das allemal wert. Denn auch du wirst deutlich mehr lernen, wenn du Spaß an der Sache hast und auf einem Pferd sitzt, das nicht überarbeitet und abgestumpft ist.

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Innerorts ist überholen gestattet, wenn keine durchgezogene Linie vorhanden ist, oder der Überholvorgang unmittelbar vor einer Ampel oder einem Zebrastreifen getätigt wird. Zusätzlich darf natürlich die Höchstgeschwindigkeit von 50 km/h nicht überschritten werden - wenn diese Dinge erfüllt sind, war der Überholvorgang technisch in Ordnung.

Das Hupen natürlich nicht. Das darf außerorts als Ankündigung für einen Überholvorgang benutzt werden und sonst nur als Warnsignal - nicht als Reaktion auf Verärgerung.

Allerdings glaube ich nicht, das sich dieser Gang zur Polizei lohnt. Es handelt sich hier nicht um Nötigung oder Gefährdung (außer natürlich der Fahrer ist danach mit 80 weiter durch die Ortschaft) und außerdem stellst du als eindeutig zu langsamer Fahrer auch ein Verkehrshindernis dar.

Ärger dich nicht zu sehr darüber und versuch, cool zu bleiben. Und nächstes Mal so schnell zu fahren, wie erlaubt ist - nicht zu schnell, nicht zu langsam.

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Probleme mit dem Reitstall/ Unterricht!?

Hallo, ich reite nun seit knapp 8 Monaten und bin leicht unzufrieden, und würde gerne wissen, wie das andere so sehen. Ich hatte jetzt 6 Monate Einzelunterricht an der Longe - ist das normal? Oft hatte ich das Gefühl ich bin schon bereit gewesen um mal eine Runde ohne Longe zu drehen, von anderen habe ich gehört, dass es schneller ging. Ich hatte das gefühl, dass mich die reitlehrerin teilweise auch "abzocken" wollte, da die einzelstd. ja deutlich teuerer sind. des weiteren reit ich auf einem pony, was extrem stur ist und ständig werde ich angeschrien mein pony mehr zu arbeiten, aber ich muss ehrlich sein, mehr geht nicht, ich treibe wie bescheuert aber das pony wirkt total unmotiviert, dann sagte man mir ich sollte dem pferd deutlich heftiger mit der gerte schlagen, und als ich dies machte, zog es ständig an den zügeln sodass ich immer vorne über kippte, jedoch noch nicht runter fiel. ich will eigentlich gar nicht mit der gerte die ganze zeit rumhantieren, und ich mag es auch nicht wenn ich ständig angebrüllt werde. kann es sein das ponys auch keine lust haben. ich würde gerne mal das pferd wechseln, mittlerweile denke ich sogar dran, den stall zu wechseln, weil ich die koordination echt blöd fand - letztens wurde ich in einen fortgeschrittenen kurs gepackt wo für mich fremdwörter rumgebrüllt wurden, und ich nicht wusste was ich machen sollte, vor allem weil das meine 2. gruppen stunden war, und persönlich hat es keinen spaß mehr gemacht, und reiten sollte doch auch spaß machen oder?

was denkt ihr?

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Was du da beschreibst sind die typischen Anzeichen für einen geldgeilen Schulbetrieb, der seine Reitschüler über den Tisch zieht und seine Pferde nicht artgerecht behandelt.

Erst einmal macht es auf mich wirklich den Anschein, als würde man dich da an der Longe verhungern lassen, nur damit du schön weiter zahlst. Man kann zwar nicht pauschal sagen, wie lange man ungefähr braucht, bis man von der Longe in freies reiten wechseln kann, aber wenn man als Reitanfänger selbst an der Longe keinen Lernfortschritt mehr macht, läuft eindeutig etwas schief.

Dazu kommt noch, das man dich auf ein Pferd setzt, was ganz eindeutig abgestumpft und verhaltensgestört ist. Anzeichen sind unter anderem, das die Pferde auf Hilfengebung überhaupt nicht mehr eingehen und selbst auf Schläge mit der Gerte nicht so reagieren, wie es ein gesundes Pferd tun würde. Mal so ganz nebenbei - was ist das denn für eine bescheuerte Methode, den Reitschülern zu sagen, sie sollen kräftiger zuschlagen, damit das Pferd endlich kuscht? Eine Gerte ist nicht zum zuschlagen gedacht. Aber natürlich ist es oft einfacher, das Pferd mit Gewalt zu etwas zu bringen... Furchtbar.

Schlussendlich kann ich dir nur raten, so schnell wie möglich aus diesem Saftladen zu verschwinden. Du zahlst wahrscheinlich Unsummen dafür, das man dir falsches reiten angewöhnt, auf Pferden, die nicht einmal halbwegs Pferd sein dürfen. Kein Wunder, dass du dann die Lust verlierst. Reiten soll Spaß machen - Pferd und Reiter. Und gerade als Anfänger sollte man einen guten Reitlehrer haben, der dir von Anfang an beibringt, wie du richtige Hilfen gibst und dir nicht eine Gerte (oder noch schlimmer Sporen) in die Hand drückt und froh ist, solange du weiter zahlst und dich nicht beschwerst.

Such dir einen kleineren Stall mit Einzelunterricht auf Pferden die nicht die typischen Schulpferdsymptome aufweisen, sondern noch mit ihren Artgenossen auf der Weide stehen dürfen und den Mensch nicht als Feind, sondern als Freund ansehen.

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Wohin mit meinem Pferd?

Hallo.

Mein Pferd ist jetzt bald 6 und ich habe ihn knapp 1,5 Jahre.
Das Problem ist, dass er mit anderen Pferden fast komplett unverträglich ist und sich außerdem beim Führen nicht nur losreißt, sondern auch noch gezielt nachtritt. Zwei mal hat er mich getroffen, andere aber auch schon (da aber nicht so krass).
Er reißt sich trotz Führkette los.
Anfangs stand er im Aktivstall, hat aber nachts die Herde getrieben und gebissen.. die hatten richtig fiese Wunden, teils auch an der Kehle.
Wir mussten gehen.
Dann hat er im nächsten Stall seinem Weidepartner auch eine fette Fleischwunde an die Kehle gebissen. Deswegen habe ich dann aufs Herden-Eingliedern verzichtet, er hatte trotzdem aber genug Koppelgang.
Jetzt bin ich wieder umgezogen -berufliche Gründe- und ja, ich weiß, dass das scheie ist für das Pferd.. aber es ließ sich leider nicht vermeiden.

Ich hatte schon zwei Horsemanship(und Bodenarbeits)-Trainer da, auch über längeren Zeitraum, die beide meinten, dass das Pferd "verloren" ist. Beide Trainer sagten mir, dass es nicht an mir läge, sondern er durch seine Vorgeschichte einen Knacks weg habe, der nicht zu kurieren ist..

Ich weiß, dass er schon mehrmals beim Händler war und vor mir auch noch irgendwas zwischen zwei und vier Besitzern gehabt hat. Aus vorherigen Ställen ist er auch rausgeflogen, weil er die Pferde angriff.

Bei der Vorbesitzerin war er übrigens auch so.

Nun ist die Frage - was mache ich mit dem Pferd? Ich habe wirklich nach bestem Wissen und Gewissen mit ihm gearbeitet, habe ihn fair behandelt, habe Fachleute dran gehabt.. aber so wird es mir wirklich zu gefährlich.
Er braucht mich ja nur ein mal blöd treffen, dann wars das.. Er tritt ja gezielt.
Verkaufe ich ihn, landet er früher oder später bestimmt beim Schlachter. Er ist aber noch so jung und kerngesund, reitbar, alles. Nur diese "Macke"..
Gnadenhof? Für immer auf der Koppel?

Bitte teilt mir eure Gedanken dazu mit. Ich bin mit meinem Latein wirklich am Ende..

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Da kann nur noch ein Profi helfen. Ich fürchte, ihr müsst ganz von Anfang beginnen. Viel Arbeit am Boden, Vertrauensübungen, Führlektionen und spazieren gehen - erst dann sollte an reiten wieder zu denken sein.

Bitte gib dein Pferd niemals auf, denn Pferde sind so sensible Wesen, dass sie das sofort wahrnehmen und sich dann auch in ihrem Verhalten gegenüber dir verändern.

Kein Pferd ist in seinem Verhalten so hoffungslos, das man es schlachten muss! Oder weggeben. Aber du wirkst auf mich nicht, als würdest du das ernsthaft in Erwägung ziehen. Ich selbst könnte das auch nicht.

Ein Tierpsychologe sollte sich das Pferd wirklich mal ansehen, in seiner vertrauten Umgebung, in Aktion mit dir und dann solltet ihr der Sache gemeinsam auf den Grund gehen. Du schreibst, er war bereits bei der letzten Besitzerin dermaßen aggressiv? Hat die eine Ahnung, woran es liegt? Er muss irgendwo schlechte Erfahrungen gemacht haben, denn kein Pferd ist von Geburt an bösartig.

Hast du einen guten Reitlehrer, der dir zusätzlich zur Seite steht und dich unterstützt? Du solltest so viele Profis wie möglich ins Boot holen.

Aber um dir Mut zu machen, auch wir haben einen wirklich schwierigen Fall aufgenommen. Völlig misstrauisch und aggressiv gegenüber Menschen und anderen Pferden, hat seine Vorbesitzerin wohl absichtlich angegriffen, etc. Aber bei ihm lag diese Aggression vor allem an den falschen Haltungsbedingungen. Boxenhaltung, nur selten Kontakt zu anderen Pferden und dazu natürlich auch keine feste Herde. Nach ein paar Wochen beschnuppern übern Zaun gings dann in die neuen Herde im Offenstall. Natürlich gabs am Anfang ein wenig Gerangel, da er sich erst einmal an das Herdenleben gewöhnen musste, aber nicht in dem Maße, das man hätte einschreiten müssen.

Nach zwei Jahren bei uns und intensivem Horsemenship-Training lässt er sich nun wieder reiten - und in der Herde hat er seinen festen Platz. Unglaublich, wie ein Tier, was von seinen Vorbesitzern bereits aufgegeben wurde, wieder aufblühen kann. Aus diesem Grund solltest du nichts unversucht lassen. Kein Pferd ist so restlos verloren, dass nicht mit viel Liebe, Geduld und Arbeit wieder zu retten wäre. Und das Gefühl, wenn du das Pferd dann auf der Weide zusammen mit seiner Herde herumtollen siehst ist die Arbeit auf jeden Fall wert!

Ich wünsche euch beiden viel Glück!

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Sie vergräbt ihre Jungen nicht, sie baut ein Nest, um sie warm zu halten. Das ist ein völlig normales und gesundes Verhalten, da die Kleinen sonst völlig ungeschützt in der Kälte liegen würden. Sorge also unbedingt dafür, dass immer genügend Stroh, Heu und Streu im Käfig ist.

Es kann auch vorkommen, dass sich Kaninchenmütter ihr eigenes Fell ausrupfen und zusätzlich in ihr 'Nest' einbauen. Auch das ist normal, solange es nicht überhand nimmt.

Schlimmer hingegen wäre es, wenn dein Kaninchen gar kein Nest bauen würde, also mach dir keine Sorgen. Deine Karnickel-Mama kümmert sich um ihren Nachwuchs, das ist gut so! :-)

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Wenn ein Tier nicht mehr richtig frisst ist das immer ein Grund zur Sorge. Besonders bei Pferden, die ja bekanntlich eine sehr sensible Verdauung haben. Der Grund dafür liegt in den Sternen - zumindest kann ihn dir hier keiner nennen. Da musst sofort ein Tierarzt her (da die Frage nun schon 24h her ist, hoffe ich sehr, ihr habt inzwischen einen Fachmann darauf gucken lassen.

So etwas lässt man nicht übers Wochenende zuwarten und hofft, dass es besser wird. Denn abwarten macht meist nur alles schlimmer.

Gute Besserung deinem Pferd!

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Ist das Pferd denn vorher schon öfters allein spazieren gegangen? Wenn nicht, liegt es einfach daran, dass zu viele neue Eindrücke auf einmal kommen. Neue Bezugsperson, ein Ausflug ohne die Herde (ich hoffe doch sehr, er hat eine feste Herde) und natürlich die aufregende Umgebung. Das ist für jedes Pferd ein bisschen viel auf einmal.

Zunächst solltest du Vertrauensübungen im vertrauten Umfeld machen. Bedeutet also, auf dem gewohnten Platz oder Reithalle. Außerdem ist es in einem eingezäunten Bereich nicht ganz so dramatisch, wenn das Pferd sich erschreckt oder buckelt. In freiem Gelände allerdings schon. Stell dir mal vor, er springt auf die Straße und in ein fahrendes Auto rein? Aus diesem Grund muss eure Reiter-Pferd-Beziehung bereits trainiert sein, bevor ihr Geländegänge unternehmt.

Dazu empfehle ich besonders Horsemanship und Bodenarbeit. Das trainiert nicht nur euren Umgang miteinander, sondern schafft Vertrauen und bietet die Möglichkeit, euch kennen zu lernen. Falls du wirklich interessiert daran bist, sieh dich doch einfach mal in der Bücherauswahl von Krämer oder Loesdau um, die haben eine ganze Abteilung zu diesem Thema.

Wenn du dann irgendwann merkst, das sich eure Beziehung festigt, kannst du wieder einen Versuch ins Gelände starten. Vielleicht ist es dabei auch hilfreich, wenn du mit einem weiteren Pferd+Reiter losgehst, da sich das Pferd dann nicht so schutzlos und allein fühlt. Denn Pferde fühlen sich nur mit ihrer Herde wirklich wohl - ein Reiter kann dieses Gefühl nicht ersetzen.

Bitte kümmere dich aber zunächst um eure Beziehung und die Arbeit als Team - sonst ist ein Geländegang wirklich ziemlich gefährlich. Selbst wenn man nicht auf dem Pferd drauf sitzt kann das böse ausgehen, wenn man das Pferd nicht 100% unter Kontrolle hat - und selbst dann kann immer noch eine Menge passieren.

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Auf jeden Fall sollte genaustens vorher festgelegt werden, was von dir erwartet wird (Stallarbeit, füttern, Pflege, bestimmte Arbeit mit dem Pferd,...) und welche Gegenleistung du dafür bekommst (wie oft darfst du frei reiten, was genau darfst du dann machen/was kann das Pferd). Ganz wichtig sind da vielen Besitzern genaue Zeiten, an denen du dann wirklich anwesend zu sein hast, unabhängig von anderen Terminen, es sei denn, es ist etwas wichtiges. Also überlege vorher genau, wann du die nötige Zeit erübrigen kannst, die zum gründlichen pflegen, reiten, verwöhnen und zusätzlich evtl. Stallarbeit anfällt. Bloß nicht überschätzen, sonst verlässt sich die Besi auf dich und du kannst die Termine nicht einhalten.

Dann muss auf jeden Fall geklärt sein, ob die Besitzerin versicherungstechnisch für eine RB vorbereitet ist oder ob lediglich das Fremdreitrisiko in der Haftpflicht beinhaltet ist. In diesem Fall sind zwar andere Personen eingeschlossen, die das Pferd reiten können, aber kein regelmäßiger Reiter, der vertraglich einbezogen ist. Falls dies noch unklar ist, die Besi in jedem Fall drauf ansprechen.

Auch die Kosten müssen von beiden Seiten akzeptiert werden. Lohnt sich die Bezahlung für dich, wenn du evtl. noch Fahrtkosten auf dich nehmen musst oder mehr Stallarbeit tätigst als mit dem Pferd zu arbeiten? Das alles musst du für dich entscheiden und bei Nachfragen immer sofort mit der Besitzerin klären. Lieber einmal mehr als zu wenig.

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Ich kann da nur selbstgebastelte Kalender empfehlen. Einfach Fotos oder Bilder aufwählen, dann aufkleben und schön verzieren - und der Beschenkte hat ein ganzes Jahr etwas davon. Kalender zum selbst-bekleben kannst du in jedem Schreibwarenladen kaufen oder auch selbst machen.

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Es ist einfach, aber sehr traurig - wir nehmen die Menschen um uns herum für selbstverständlich. Wir denken nicht drüber nach, wann man sich das nächste mal sieht oder was man das letzte mal zueinander gesagt hat, weil wir uns nicht vorstellen können, dass sie bald nicht mehr Teil unseres Lebens sind. Warum auch? Man glaubt ja nie, dass in der eigenen Familie oder im Freundeskreis so etwas passieren könnte.

Wir sollten alle versuchen, die Menschen um uns herum und unsere Momente mit ihnen mehr zu würdigen.

Mein herzliches Beileid für dich und deine Familie!

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Du solltest anfangen, dir Selbstsicherheit anzueignen. Das ist leichter gesagt, als getan, ich weiß, aber es hilft. Nicht nur, dass du dich selbst auf einmal anders wahrnimmst, auch deine Umwelt spürt das.

Sieh dich selbst im Spiegel an, finde Dinge, die du an dir magst, vielleicht bestimmte Gesichtsausdrücke oder Posen, in denen du dich wohl fühlst. Vor allem eine aufgerichtete Körperhaltung wirkt Wunder. Gerade in Bereichen wie Job und Bewerbungsgespräche spielt die Körperhaltung eine entscheidene Rolle. Sobald du dich und deinen Körper aufrichtest, fühlst du dich anders, stärker. Das kann in Kontakt mit anderen (fremden) Menschen äußerst hilfreich sein.

Zusätzlich ist es immer gut, wenn du dich gewissen, unangenehmen Situationen aussetzt, zum Beispiel Gesprächen mit fremden Menschen. Das trainiert und lässt die Überwindung zu etwas normalem werden.

In der Schule kostet das besonders viel Überwindung, aber du musst immer daran denken, dass eine fehlende mündliche Beteiligung dich ganz schön runterziehen kann, egal wie gut du in Klausuren bist. Und das ist äußerst schade. Melde dich, wenn es richtig ist, wird dir das Auftrieb geben und das nächste Mal ist es schon einfacher. Wenn es falsch ist - na und? Wen kümmert das? Jeder sagt mal etwas falsches, das ist aber immer noch besser, als stumm zu bleiben.

Du musst dich dazu nicht grundlegend ändern, und das solltest du auch nicht. Du bist du - und wenn du ein wenig introvertierter bist, ist das okay, aber gerade in Bereichen wie Schule, Beruf und sozialen Kontakten kann dir eine Selbstsicherheit ein großer Vorteil sein.

Für ein paar weitere Tipps und einige Übungen, schau mal auf diese Website:

http://www.simplify.de/die-themen/sie-selbst/persoenlichkeitsentwicklung/einzelansicht/article/selbstsicherheit-schluss-mit-schuechtern/

Viel Erfolg!

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So ein Verhalten geht gar nicht. Trockenreiten mag im Winter manchmal ein wenig lästig sein, aber es gehört nun mal dazu, wenn man sein Pferd gesund und artgerecht halten will. Schön, dass dieses Pferd im Offenstall und ohne Decke stehen darf! Aber gerade dann sollte es komplett trocken sein, wenn es kalt steht.

Wenn die Abschwitzdecke ganz durchnässt ist, ruhig nochmal zu einer zweiten wechseln. Wir haben bei uns immer 2 Abschwitzdecken pro Pferd, weil eine bei intensivem Traning und dichtem Winterfell oft nicht ausreicht. Eine nasse Decke nimmt außerdem kaum noch Feuchtigkeit auf und kühlt dann eher, als dass sie nützt.

Ich würde aber in jedem Fall mit der Besitzerin darüber sprechen. Vielleicht hat das Mädchen nicht verstanden, was ihre Aufgaben sind - dann sollte ihr das nochmal gründlich erklärt werden. Nochmal passieren sollte das aber wirklich nicht.

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In den meisten Fällen sind Eisen nur besser für den Reiter - nicht für das Pferd. Für den Besitzer ist es einfacher, mag sein. Aber wenn keine Erkrankung in diesem Bereich vorliegt, sollte jedes Pferd Barhuf bleiben dürfen. Ein guter Schmied oder Huforthopäde weiß das.

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Der perfekte Helm muss gut sitzen, darf nicht zu schwer sein und sollte dir gefallen. Da hilft nur das anprobieren im Fachhandel (bsp. Krämer). Du solltest außerdem eine Verkäuferin um Rat fragen, ob der Helm gut sitzt, denn gerade bei den nicht-größenverstellbaren ist das sehr wichtig. Knightsbride-Helme sind eigentlich immer recht zuverlässig und sind auch preislich i.O.

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Ein Fremdreitrisiko gilt dann, wenn man gelegentlich und ohne Geld dafür zu nehmen Leute auf seinem Pferd reiten lässt. Also wird eine Reitbeteiligung nicht in als Fremdreiter aufgefasst, denn man bezahlt ja (entweder durch Geld oder Gegenleistungen wie Stallarbeit,etc...) und außerdem reitet man das Pferd regelmäßig. Das wird oft verwechselt, kann jedoch echt teuer werden, denn dann zahlt der Besitzer aus eigener Tasche.

Also informiere dich genaustens bei der Besitzerin, ob in ihren Versicherungsleistungen eine Reitbeteiligung mit inbegriffen ist, oder allein das Fremdreitrisiko. Oder vielleicht sogar gar nichts von beiden.

Wenn aber eine RB professionell angeboten wird, sollte das eigentlich mit der Versicherung geklärt sein. Trotzdem bitte nachfragen ;)

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Vom zudecken rate ich dir ab. Da das Pferd ein sehr üppiges Winterfell zu haben scheint, würde die Decke mehr wärmen, als sie sollte und das Pferd wird mit der Zeit klitschnass geschwitzt unter der Decke. Das im Freien und das Pferd friert, obwohl es augenscheinlich zugedeckt ist. Und das kann zu wirklich ernsthaften Krankheiten führen.

Wenn das Pferd nach dem Training sehr nass ist, legt ein paar Extraminuten fürs abreiten ein und legt eine Abschwitzdecke darunter, dass die Feuchtigkeit reduziert wird. So hat er die Chance, trocken, aber ohne Decke zu stehen.

Erstmal solltet ihr aber herausfinden, wo die Ursache liegt. Kann kein TA etwas feststellen? Sonst würde ich nochmal einen zweiten Rat einholen, auch mal auf Allergien checken lassen, einen allgemeinen Gesundheitscheck, usw.

Bitte immer erst handeln, wenn die Ursache geklärt ist, sonst macht man mehr falsch als richtig.

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Vielseitigkeitssattel von Kieffer - ca. 1800€

Wir haben einen sehr guten Sattler, der mindestens 1x im Jahr anrückt und alle Sättel aus dem Stall genaustens prüft. Wenn ein Verdacht begründet liegt, dass ein Sattel nicht richtig passt, kommt der Sattler natürlich auch außerplanmäßig. Bei einem unserer Pferde hat sich in der letzten Zeit das Gewicht stark verändert, da wir ihn aus schlechten Verhältnissen gekauft hatten und er erst einmal an Gewicht zulegen musste. Da empfiehlt es sich, das reiten solange auf Eis zu legen, bis es sich körperlich wieder eingependelt hat, sonst ist man nur wöchentlich am anpassen und keiner hat etwas davon.

Wichtig ist aber wirklich nicht, wie teuer ein Sattel war oder was für eine Marke drauf steht, sondern dass er perfekt passt. Deshalb sollte man sich vor dem Sattelkauf ruhig von einem Sattler beraten lassen, der sich ansieht, wie das Pferd aufgestellt ist, was du brauchst und dir dann einige Empfehlungen gibt.

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Auch hier kann man das nicht so pauschal sagen. Es kommt drauf an, was du willst. Bei Krämer beispielsweise variieren die Preise von 40€ für die STEEDS Stiefeletten, die ich jedem Einsteiger nur empfehlen kann, da sie vom Preis her wirklich in Ordnung sind und auf jeden Fall für die Anfangszeit ihren Dienst erfüllen.

Ich selbst habe mich für die Precision Favore II entschieden und bin sehr zufrieden. Allerdings kostet die 80€. Also für Anfänger, die vielleicht gar nicht wissen, ob sie dauerhaft dabei bleiben wollen ist das nichts. Ich weiß nicht wie dein Stand so ist? Man muss ja auch sagen, das Reitequipment allgemein seinen Preis hat, da finde ich 80€ für Stiefeletten angemessen.

Du solltest aber wirklich mal ein Reitsportgeschäft in deiner Nähe aufsuchen (ich empfehle da immer Krämer, soweit das erreichbar ist) und einfach mal alles anprobieren. Du kannst nur von deinen persönlichen Vorlieben gehen und deinem eigenen Tragegefühl.

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Von heller Farbe bei Unterlagen würde ich dir abraten. Das sieht schnell schmutzig und ungepflegt aus, und man kann das Ding ja nicht jeden Tag waschen.

Ich würde zu dunkelbraun tendieren ;)

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Ob das geht hängt davon ab, ob der Reitstall die Möglichkeit anbietet oder nicht. In den größeren Schulreitställen sollte das aber möglich sein, denke ich.

Ob das empfehlenswert ist, ist eine andere Frage. In Schulställen, in denen der Profit über dem Wohl des Tieres steht, kommt das Geld, was du für die Pflege,-oder Reitbeteiligung zahlst nicht dem Pferd zu Gute, sondern allein dem Besitzer. Das gilt nicht für jeden Schulstall, denn es soll auch noch Ställe geben, in denen es nicht allein ums Geld verdienen geht. Aber die sind leider viel zu dünn gesäht.

Eine enge Bindung zu einem Schulpferd halte ich im übrigen für sehr problematisch. Schulpferde haben oft einen seelischen Knacks, machmal sogar schon körperlich. Oft sind sie abgestumpft, träge, verhaltensgestört oder einfach ein wenig neben der Spur. Da tut es weh, sich emotional auf ein solches Pferd einzulassen und dann zu sehen, dass es ihm nicht gut geht und man es am liebsten da rausholen würde, aber nicht kann. Glaub mir, ich weiß leider, wovon ich rede.

Außerdem ist die Beziehung zu einem Schulpferd eh sehr oberflächlich, da es nicht möglich ist, ein gutes Reiter-Pferd-Verhältnis zu schaffen, wenn am nächsten Tag wieder drei andere Reiter drauf sitzen und möglicherweise eine Menge falsch machen.

Aber das es Schulpferden oft sehr schlecht geht, ist Tatsache und passiert überall. Viele übersehen es - oder wollen es nicht sehen (was meiner Meinung nach das schlimmste an allem ist) aber es muss ja schließlich auch Leute geben, die diesen Pferden noch ein wenig Freude bereiten und Aufmerksamkeit schenken. Vor allem Pflege und Liebe bekommen diese Tiere zu selten.

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  • Neue Anreize und Beschäftigungsmöglichkeiten schaffen: Knabberstöcker, Pappkartons zum reinkrabbeln und anknabbern, Spielzeug selbst basteln, (dazu einfach mal ein wenig im Internet stöbern, gibt tolle Ideen).

  • Selbstgemachte Leckerlies für Zwischendurch: getrocknete Apfel,- und Mörenchips kommen als kleine Belohnung immer super an. Die Herstellung ist relativ simpel (kleinschnibbeln, im Backofen kurz backen oder lufttrocknen) und es ist tausendmal besser als das, was du im Laden kaufen kannst.

  • Abwechslungsreiches Auslaufgehege: Kaninchen lieben es zu buddeln, sich zu verstecken oder sich auf kleinere Anhöhen zu setzen. Also sollte das Gehege immer viele verschiedene Möglichkeiten enthalten. Jedes Kaninchen ist als Fluchttier auf ein Häusschen o.ä. angewiesen.

Wenn man aber den Aspekt artgerechte Haltung (sprich Partner und großzügiger Auslauf) berücksichtigt, sowie ein möglichst natürliches Leben ohne Stress, andauernd wechselnde Umgebung oder Rudelpartner bietet, tut man seinen Kaninchen schon sehr viel Gutes ;)

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Für Isländer würde ich generell erstmal zu Pony raten, aber natürlich kann das hin und wieder auch mal variieren. Also heb die Kassenzettel auf, das deine Freundin es unter Umständen umtauschen kann.

Zu einem Fuchs sieht türkis, blau oder grün schön aus, aber eigentlich passt da alles, was knallig und bunt ist. Was ich vielleicht nicht dazu kombinieren würde wäre rosa oder pink. Aber dem Pferd ist es letztendlich egal.

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Wie viel für RB (2x Woche) verlangen

Hallo, ich habe vollgendes Problem: Da ich jetzt schon lange mich mit dem Thema 'eigenes Pferd' befasse und mit meinen Eltern rum überlege steht für mich jetzt fest, dass ich eine Reitbeteiligung für mein Pferd haben möchte. Nicht nur, damit es auch jemanden hat, wenn ich mal krank bin oder in den Urlaub fahre, sondern auch, damit es etwas an andere Reiter gewöhnt wird. Für uns ist ein Pferd schon sehr teuer und meine Mutter wird es wohl nur Erlauben, wenn die Reitbeteiligung auch Geld bezahlt - mal ganz abgesehen davon dass bei 'billigen' Reitbeteiligungen leider ziemlich viele den Wert des Tieres nicht verstehen (kenne ein paar Mädels) eine Reitbeteiligung ist bei uns unglaublich selten, da die meisten Pferde schon vergeben sind und es für die Schulpferde Ellen lange Wartelisten gibt. Zum Pferd: Es wird auf jeden Fall ein Warmblut werden, zwischen 1,65m und 1,70m. Springen und 'höhere Dressur Lektionen' wären auch mit drin. Es soll ein Junges Tier sein so zwischen 5,6 Jahren, mit dem wir auch mal auf kleinen Hofturnieren teilnehmen können. Hier zum Reiterhof: Es gibt ein Dressurviereck, eine kleine Reithalle wo unter der Woche Schulunterricht Nachmittags stattfindet, einen sehr großen Springplatz, eine große Reithalle (bei Turnieren wird ein Teil als Abreiteplatz eingezäunt) und es sollen noch ein 50-Pferde-Aktivstall (haben schon einen für etwa 20) und eine noch größere Reithalle gebaut werden. Im Winter udn Sommer stehen Roundpens zur verfügung.Sind umgeben von sehr vielen Weiden und haben riesiges Gelände direkt vor der Tür. Dann gibt es noch so Sachen wie Solarium, Abspritzgelegenheiten und ein Laufband. Bei uns gibt es auch Turnierpferde. Dadurch sind die Ställe vergleichsweise auch teuer, doch ich werde auf jeden Fall dort mein Pferd unterstellen weil es der beste Platz ist. Manche Pferdebesitzer wollen für 3x reiten auf kleinen Ponys schon 150-170 Euro im Monat haben. Was denkt ihr, könnte man Maximal bezahlen? Die Reitbeteiligung dürfte quasi alles machen, mit freunden (natürlich nicht alleine) in Gelände bei gutem Wetter, so ca. 1- 1 1/2 Stunde(n) reiten, wenn sie will in den Unterricht, an der Longe auch mal kurz Freunde drauf setzen, so lange sie auf die Gesundheit des Tieres achtet und sich sehr gut drum kümmert. Bodenarbeit und Longieren auch möglich. Boxen misten kann auch ich übernehmen. (habe auch Freundin die jeden Tag auf Hof ist und evtl. mal ein Auge auf sie werven könnte) für Decken oder so würde ich aufkommen, falls sie mal was sieht. Je nach dem wie gut sie reitet und wie weit aus Pferdi ist könnten wir nach einiger Zeit überlegen, ob sie Kandarre probiert (bin gegen Sporen) Turnierteilnahme auf dem Hof wäre mit Absprache auch möglich Sie dürfte halt 2x die Woche kommen. Was wäre der maximale Preis, den man für eine RB verlangen könnte? Und ich möchte jetzt bitte nicht gehatet werden a la du willst nur an dem Tier verdienen oder so. Ich möchte NUR eine Antwort auf DIESE Frage.

Danke im Voraus :)

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Wie hast du vor dein Pferd zu halten? Boxenhaltung mit gelegentlich Weidengang oder habe ich das falsch verstanden? Ein noch so toller und gut ausgestatteter Reitstall, wo dein Pferd letztendlich aber in seiner Box eingeht, ist nicht pferdegerecht. Lieber 24/7 Weide, und dann auf das Solarium verzichten.

Zum Thema andere Leute drauf setzen zu lassen, die du vielleicht nicht kennst, würde ich dir ganz klar abraten. Erstmal könnte das mit der Versicherung ein Problem geben (hast du das allgemein schon bedacht?) und außerdem trägt dein Pferd mehr Schaden als Nutzen davon. Ein unerfahrener Reiter kann da oben eine Menge Blödsinn veranstalten, außerdem irritiert es ein Pferd und bringt letztendlich niemandem etwas. Lass nur Leute auf dein Pferd, die du kennst und von denen du weißt, wie sie mit dem Tier umgehen.

Wenn deine RB keine Stallarbeiten übernehmen muss und dann also nur zum reiten kommt, kannst du ruhig mehr Geld verlangen. Schließlich übernimmst du dann ihre ganze Arbeit. 80-100€ monatlich für 2x wöchentlich reines reiten sind da i.O, denke ich. Aber ein gut gemeinter Rat: lass deine RB ruhig auch mal einen Finger krumm machen. Du wirst schnell bemerken, dass ein eigenes Pferd ganz schon viel Zeit beansprucht. Eine gelegentliche Hilfe im Stall oder bei der Fütterung ist da wirklich goldwert. Und schließlich gehört die Arbeit auch irgendwie dazu.

Zusätzlich sollte deine RB Unterricht nehmen müssen, als Bedingung sozusagen. Sonst kann da einiges schief gehen. Vor allem in der Anfangszeit braucht sie einen geschulten Beobachter, sonst schleichen sich eine Menge Fehler ein. Darunter leidet nicht nur das reiterliche Können der RB, sondern unter Umständen auch dein Pferd!

Wichtiger als das Geld sollte dir aber wirklich sein, wie die RB mit dem Pferd umgeht.

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ja schädlich

Kein Pad verteilt den Druck so, wie es ein Sattel mit Baum tut. Ich selbst nutze mein Bareback-Pad für ab und zu mal ein paar Runden im Schritt, aber das geht auch nur bei guter Rückenmuskulatur und keinem festgestelltem Senkrücken oder sonstigen Beschwerden. Aber für richtiges Traning oder die schnelleren Gangarten ist ein Pad wirklich nicht geeignet. Wie du schon erkannt hast, kann sich der Druck nicht optimal verteilen und es können wirklich ernsthafte Rückenprobleme entstehen.

Wenn der Sattel nicht passt, lass doch einen Sattler drauf schauen. Der kann vieles wieder hinbiegen.

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Erstens mal, günstig kommst du als Pferdehalter niemals weg. Darauf musst du dich gefasst machen, aber als verantwortungsvoller Pferdebesitzer weiß man das auch vorher, legt sich eine genaue Kostenplanung zurecht und kann auch in unvorhergesehenen Kostenfällen zahlen, ohne sich gleich ins Minus zu reiten. Du solltest 500€ für monatlich abschätzbar anfallende Kosten rechnen. Da kommen dann Pensionskosten, Futter, Versicherungen, Hufschmied und geregelte TA Behandlungen wie Entwurmung und Impfungen hinein. Dazu musst du natürlich noch Ausrüstung rechen, was sehr kostspielig werden kann und was auch mal ersetzt oder nachgebessert werden will. Einen guten Sattel, der optimal passt bekommst du nicht unter 800€. Eher mehr. Vor allem da immer ein Sattler drauf gucken sollte.

Dazu rechnen wir jetzt mal den Kaufpreis eines Pferdes, der sehr stark variiert. Sagen wir mal, du kaufst ein Pferd für 3.000-5.000€. Kann natürlich auch total anders ausfallen, je nachdem, was du dir vorstellst und welchen Ausbildungsgrad das Pferd haben soll.

Aber das sind alles Kosten, die man einigermaßen kalkulieren kann. Jetzt komme ich aber mal du dem Punkt, wo es bei den Meisten ein wenig kritisch wird. Die unvorhersebaren Kosten wie TA-Behandlungen oder OPs. Ein Krankheitsfall kann so schnell auftreten und aus eigener Erfahrung passierts auch immer genau dann, wenn auch das Auto den Geist aufgibt oder die Waschmaschine nicht mehr tut. Du musst also finanziell so belastbar sein, dass dich eine kostspielige Behandlung nicht in den finanziellen Ruin treibt, vor allem weil man nie sagen kann, ob die nächste nicht ein paar Wochen später fällig wird. Ein paar tausend Euro können da ruckzuck weg sein. Natürlich empfielt sich immer eine OP-Versicherung. Die deckt einige Kosten ab. Aber eine Versicherung für die Behandlungen ist sehr teuer und auch nur für Pferde bis zu einem gewissen Alter (frag mich jetzt nicht, wie alt genau...) und eine ordentliche Behandlung kann auch ganz schön reinhauen.

Du siehst, da kommt ganz schön was zusammen. 'Sparen' ist beim Pferd nicht drin, denn es ist ein Lebewesen. Höchstes bei deinem Reit-Equipment kannst du Geld einsparen, denn es muss nicht immer die teuerste Reithose oder der Marken-Helm sein. Aber das lernt man früh genug, wenn man ein eigenes Pferd hat.

Ein eigenes Pferd sollte aber niemals der Plan B zum reiten sein, nur weil es in deiner Nähe keine Reitbeteiligungen gibt. Das Ganze ist eine sehr schwierige Entscheidung, die keinesfalls leichtfertig getroffen werden will, schließlich kann ein gesundes Pferd 30 Jahre alt werden und es ist abhängig von dir. So einen Kauf tätigt man nur, wenn man finanziell bereit und fähig ist und auch weiß, dass man diesen Traum nicht nur eine Zeit lang mit sich herum trägt, sondern für Dauerhaftigkeit garantieren kann.

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Bei 5x Unterricht in der Woche dürfte so etwas aber wirklich nicht passieren. Was sagt denn der RL dazu? Der muss ja auch eine Meinung haben, woran es liegt...

Deine Freundin sollte abchecken lassen, das gesundheitlich alles i.O. ist. Verspannungen oder Zerrungen sind da oft die Ursache, aber auch ein Problem mit den Gelenken oder eine falsch angepasste Ausrüstung würde ich nicht ganz ausschließen. Vor allem der Sattel muss stimmen. Also bitte mal einen TA oder Physiotherapeuten auf das Pferd, und einen Sattler auf den Sattel gucken lassen.

Wenn diese Dinge abgeklärt sind und sich das Problem nicht beheben lässt, versucht es mal mit mehr Bodenarbeit. Oft entstehen Missverständnisse zwischen Reiter und Pferd, die man selbst nicht mehr wahrnimmt. Der RL soll da mal verstärkt drauf eingehen und bei Bodenarbeit unterstützen, vielleicht hilfts ja. Sonst mal die Meinung von einem anderen Reitlehrer einholen. Schadet nie ;)

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Erstmal Gratulation, dass du in deinem Alter schon eine solche Menge Geld in Aussicht zu haben scheinst. Und dazu noch die passende Immobilie, um dir deinen Lebenstraum zu erfüllen... - da kommt erstmal die Frage auf, wie alt du genau bist?

Wenn du ein solches Vorhaben wirklich ernsthaft anstrebst, brauchst du zuerst ein vernünftiges Finanzkonzept, sonst läuft gar nichts. Du musst genau auflisten, was du benötigst, wie viel du zahlen kannst und wo du gegebenenfalls etwas einsparen kannst. Bitte niemals etwas auf Kosten der Tiere einsparen.

Eine konkrete Rechnung wirst du hier allerdings nicht bekommen, da es von so vielen verschiedenen Faktoren abhängig ist, was du noch zahlen musst.

  • Muss das Grundstück erst noch grundsaniert werdern, um es erst einmal für Mensch und Tier wohnlich zu bekommen oder ist das bereits geschehen?

  • Hast du genügend Platz für Weiden und Paddock oder musst du zusätzlich noch ein Stück Land pachten? Pferde brauchen mehr als eine kleine Wiese am Haus - alles andere ist einfach nicht artgerecht.

  • Wie siehts aus mit Elektrik, Wasseranschluss?

Du hast dir da wirklich eine Mordsarbeit aufgehalst. Allein und in deinem Alter kaum zu stemmen. Meiner Meinung nach sollte das Geld vielleicht für eine Ausstattung des Grundstücks reichen, vorausgesetzt es ist gut in Schuss und Wasser und Strom funktionieren, sonst wirds wirklich teuer. Aber wie stellst du dir das denn vor, wenn du dazu noch Tiere halten willst? Du musst diese schließlich finanzieren, dann musst du sie halten können und darfst auch im Krankheitsfall nicht gleich ins finanzielle Minus rutschen. Sowas will gut überlegt sein, denn wie oft nehmen Leute sich ein solches Projekt vor und geben nach einiger Zeit niedergeschlagen auf, weil es finanziell doch zu viel war? Und wie oft müssen dann die Pferde darunter leiden?

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Kann dir aus eigener Erfahrung berichten, in was für einem Zustand solche Pferde sind, nachdem sie ihre 'Karriere' beendet haben. Haben ein solches Pferd im Stall stehen, wurde aus solchen tierquälerischen Haltungsbedingungen herausgeholt und kriegt dort jetzt sein 'Gnadenbrot'. TA-Befund lautet:

  • Gallen an allen 4 Fesseln
  • dürftig zugeheilte Knochenfrakturen an den Vorderfußgelenken. Man vermutet, dass er Schläge mit einem Stock an diese Stellen bekommen hat, damit er lernt, höher zu springen.
  • Sehenüberreizung, lahmen, Untauglichkeit für jede weiter Art des Springsportes

Man muss sich bewusst machen, das Pferd ist gerade mal 11 Jahre alt und darf nur noch äußerst schonend bewegt werden. Zum heulen, wenn man bedenkt, wievielen Pferden dieses Schicksal bevorsteht.

Warum so etwas immer noch betrieben wird oder warum so etwas noch zulässig ist - frag mich nicht ...

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hilfe bitte angst um meine häsin

hallo leute ich habe eine kleine zwergwidder dame und da diese sehr aggressiv war haben wir auf anraten vom tierarzt einen kleinen zwerglöwenkopf rammler dazu gekauft. dieser sollte meine kleine Littel dann decken und nach dem sie die jungen hat kastriert werden
wir haben die beiden dann zusammen gesetzt und meine kleine wurde ganz handzahm es war echt toll sie kratzte und biss nicht mehr und das fütter ging nach der eingewöhnung selbst von hand aus. unser erstes ziel hatten wir also erreicht und waren happy doch jetzt ist alles anderst seit ende august schiebt sie immer alles an heu und spännen zusammen und gräbt löcher da der rammler( unser einstein ) dieser sachen aber immer wieder zerstörte haben wir sie dann in einen seperaten käfig getan. und da tut sie das jetzt auch nur warte ich jetzt darauf das die babys kommen die anzeichen sprechen zwar für eine trächtigkeit -gräbt löcher (bau) -ist viel dicker geworden -milchdrüsen sind geschwollen -sie liegt viel in den löchern bewegt sich nur wenig -ist agressiv und beist zu

aber von der dauer der trächtigkeit her mach ich mir sorgen ich weiß zwar ne wann er es geschaft hat die kleine zu decken aber ich habe langsam echt angst das was schief geht sie die entbindung ne hin bekommt oder so.

bei schlachter kanienschen sah das alles so leicht aus aber bei dennen beiden ist alles anderst bitte sagt mir was ich tun kann bzw wie ich raus bekomm ob sie nun baby bekommt oder ob es nur schein ist ich hab mega angst um meine kleine littel

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Du wirkst noch sehr jung - und deshalb auch klar überfordert mit der Situation. Alles kannst du das nicht managen. Was ist mit deinen Eltern? Haben die keine Ahnung oder kümmern sie sich einfach nicht?

Bei Bedenken rate ich immer: Ab zum Tierarzt. Selbst wenn es sich letztendlich als Lappalie rausstellt... Lieber einmal mehr als zu wenig.

Aber in deinem Fall einfach mal die Frage, was genau der TA jetzt diagnostizieren soll? Es scheint eher, als machst du dir selbst mehr Stress als nötig. Warum sollte deine Zibbe die Entbindung nicht schaffen? Gibt es irgendwelche Anzeichen? Eine Verhaltensänderung des Muttertiers ist doch nur natürlich. Schließlich muss sie von nun an für den Nachwuchs sorgen, ihn beschützen.

Lass von einem TA, und möglicherweise noch mal von einer zweiten Meinung, abchecken, dass mit dem Muttertier alles in Ordnung ist und dann beruhige dich ein bisschen. Du machst mit deiner Panik nichts besser.

Aber zum Ende schreib ich's gern noch einmal: Kaninchen sind auch einfach keine Kuscheltiere. Einige lassen streicheln und hochnehmen über sich ergehen aber das bedeutet noch lange nicht, dass sie es gut finden.

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Eigentlich sollte dir doch deine Reitlehrerin alle Fragen beantworten können. Es ist schließlich ihr Job, sie wird dafür bezahlt und kennt dich und das Pferd besser als irgendjemand hier das tut. Sprich mit ihr und beschreib dein Problem. Gerade im Reitsport sollte man sich nie zu fein sein, nachzufragen.

Zuerst musst du nach der Ursache suchen. Warum rennt das Pferd? Störst du es vielleicht im Maul oder gibt es sonst Missverständnisse zwischen Pferd und Reiter? Lass dir von deiner Reitlehrerin zeigen, wie man mit den richtigen Hilfen klar machen kann, was man möchte. Durch die richtige Gewichtsverlagerung und Schenkelhilfen bewirken viel mehr als am Zügel zu reißen. Aber man muss es erklärt bekommen, sonst tauchen solche Missverständnisse immer wieder auf.

Natürlich musst du in einem Schulbetrieb damit rechnen, dass du auf ein Pferd gesetzt wirst, was nicht ausreichend ausgebildet ist, sich durch schlechte Behandlung und Haltung vom Menschen abwendet oder auch einfach oft zu ausgelastet ist. Da entstehen viel leichter Missverständnisse, vor allem da die Reiter-Pferd-Beziehung zwischen einem Schulpferd und Reitschüler niemals optimal sein kann. Meist ist sie sogar sehr oberflächlich. Verbringe mehr Zeit mit dem Pferd, lerne es kennen und zeig ihm, dass du nicht nur die nächste Reitschülerin bist.

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Das ist kein Blinddarmkot mehr, sondern Durchfall, hervorgerufen durch falsche Ernährung. Blinddarmkot sind kleine, traubenähnliche Ansammlungen von Kötteln, welche wichtige Nährstoffe enthalten und somit überlebenswichtig und gesund sind. Durchfall hingegen kann gefährlich werden, vor allem wenn es bereits so lang anhält.

Trockenfutter solltest du komplett weglassen, denn dein Kaninchen nimmt damit nur Zucker und andere schädlichen Stoffe auf, die es gar nicht braucht, es ist also überflüssig. Kaninchen können alle wichtigen Nährstoffe aus Heu, Obst und Gemüse ziehen. Zusätzlich macht das Trockenfutter auch noch schlechte Zähne und unter Umständen auch Verdauungsbeschwerden, da Kaninchen durch den übermäßigen Verzehr von Trockenfutter zu wenig Heu fressen und so ihre Zähne nicht abnutzen. Wenn die Zähne dann wachsen tut das beim fressen weh, also wird gänzlich auf Heu verzichtet und nur noch Trockenfutter gefressen, weil es leichter einzuweichen ist und natürlich auch besser schmeckt. Es ist das selbe wie mit Kindern und Schokolade.

Ein langsamer Umstieg weg vom Trockenfutter ist für dein Kaninchen das Beste. Bloß keine zu schnelle Umstellung, das ist auch nicht gut. Auch hartes Brot gehört solltest du künftig weglassen. Darin sind Zucker und anderer Mist enthalten. Ein Knabberstock vom Apfel-, oder Haselbaum macht viel glücklicher und ist vor allem in Maßen auch gesund.

Außerdem sollte dein Kaninchen immer frisches Heu zur Verfügung haben, 24h am Tag. Denn wenn das Heu erstmal ein paar Tage in der Raufe liegt, schmeckt es deinen Kaninchen irgendwann nicht mehr und sie fressen lieber gar nichts. Also lieber immer weniger, aber dafür öfter frisches Heu einfüllen.

Dein Kaninchen sollte aber wirklich mal von einem Tierarzt angeschaut werden, bevor du all diese Dinge umsetzt, denn Durchfall kann auch immer andere Ursachen haben.

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Bin selbst 1,80m groß und mein Hannoveraner ist ebenfalls 1,80m Stockmaß. Ich persönlich mag das reiten auf großen Pferden aber auch einfach lieber, das ist aber typabhängig. Du kannst dich größentechnisch allerdings nicht nur auf das Stockmaß fixieren, denn da spielen noch viel mehr Faktoren eine Rolle. Ein kräftiger gebautes und robustes Pferd kann zum Beispiel mit einem größeren Reiter besser als ein zartes Tier, denn wenn man sehr groß ist verteilt sich der Schwerpunkt weiter nach oben und das Pferd kann unter Umständen damit zu kämpfen haben. Außerdem sieht es auch albern aus, wenn ein relativ großer Reiter auf einem kleinen Pferd sitzt - schlimmer als andersherum. Aber wie auch immer, du musst vernünfig treiben und Beinhilfen geben können, sonst macht das reiten keinen Spaß - für dich und auch für das Pferd nicht.

Von 1,65m aufwärts sollte für dich die richtige Größeneinteilung sein. Aber wie gesagt, es ist auch alles sehr vom Pferd abhängig und natürlich ob es zwischen Pferd und Reiter passt. Man kann ein noch so tolles Pferd haben und ein perfektes Größenverhältnis, wenn die Pferd-Reiter-Beziehung gestört ist, merkt man das sofort.

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Natürlich kannst du's über Kleinanzeigen im Internet versuchen. Quoka, Ebay, Markt.de - vielleicht hast du Glück. Allerdings sind die Anzeigen oft nicht mehr aktuell oder ein bisschen knapp beschrieben. Aber einen Versuch ist es immer wert.

Eine andere Option wäre jedoch der persönliche Kontakt. Das ist vielleicht ein wenig mühsamer als ein paar Anzeigen durchklicken aber es lohnt in den meisten Fällen. Höfe kannst du am besten über das durchfragen bei Freunden, Bekannten oder Verwandten finden, denn dann bekommst du gleich eine persönliche Empfehlung, jemand kann dich vorher über die Haltungsbedingungen aufklären und dir vielleicht auch sagen, ob Bedarf einer RB besteht. Im Reitsport läuft eh viel über Kontakte. Dann kannst du dich vorstellen und Eigeninitiative zeigen. Du solltest dich auch niemals auf eine Reitbeteiligung einlassen, wenn du den Besitzer, die Stallgemeinschaft oder das Pferd nicht ausrechend kennengelernt hast, denn das Gesamtbild muss schon stimmen, sonst gibt es hinterher immer nur Stress.

Allerdings muss dir auch klar sein, dass Besitzer ihr Pferd auch nur Leuten anvertrauen die zuverlässig und erfahren sind. Als Reitanfänger hat man es da sehr schwer - und als Minderjähriger auch. Ich weiß nicht über deine Reiterfahrung und dein Alter, aber das muss dir bewusst sein. Aber mühsam muss nicht unmöglich heißen.

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Das Fell hinter den Ohren ist meist feiner und weniger dicht. Wozu braucht ein Kaninchen unmittelbar hinter den Ohren auch einen dicken Pelz? Dort schwitzen sie eher, weshalb es in manchen Fällen auch ein wenig 'fettig' ist, wenn man das bei Kaninchen so sagen kann.

Ist aber alles völlig normal und kein Grund zur Sorge, solange das Fell und die Haut darunter gesund aussieht und sich keinerlei Anzeichen von großflächigem Haarausfall zeigen.

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Es ist eigentlich normal, dass Kaninchen mit der Zeit ein wenig ruhiger werden, genau wie wir Menschen. Solange man noch in der Pubertät ist, muss man sich die Hörner abstoßen, Blödsinn machen, Grenzen austesten, aber irgendwann ist dann die ganze überschüssige Energie einfach mal weg. Das ist erstmal kein Grund zur Sorge, sondern eigentlich eine ganz normale Reaktion.

Trotzdem solltest du über einen Besuch beim Tierarzt nachdenken, denn eine Verhaltensänderung kann auch immer ein Zeichen für eine Krankheit sein. Vor allem, weil du beschreibst, dass sie nur noch herum liegen. Wie ist ihr übrigens Verhalten? Fressen sie normal? Wie werden sie allgemein ernährt?

Vielleicht fehlen deinen Zwergen aber auch nur ein paar neue Anreize. Du kannst ganz simpel mit ein paar Methoden etwas Pepp reinbringen. Du könntest zum Beispiel Knabberstöckchen füttern, immer mal wieder - bloß nicht zu viel, am besten eignet sich da Apfel,- oder Haselnuss. Das macht den Kleinen Spaß, schmeckt gut und vor allem ist es gut für die Zähne. Dann kannst du ihnen auch noch alte Pappkartons zum knabbern anbieten. Bitte ohne Druckerschwärze oder Klebstoff dran und auch nur Altpapier. Meine Kaninchen können sich stundenlang mit so etwas beschäftigen. Auch die Rollen von Klopapier und Küchenrolle eignen sich dafür.

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Hast du dort die Möglichkeit auf Unterricht oder reitest du immer allein? Denn ein erfahrener Reiter, der dich dort unter seine Fittiche nimmt (vielleicht sogar der Besitzer selbst) ist immer Goldwert. Denn wenn du immer nur auf eigene Faust unterwegs bist, ist es schwierig, am reiterliche Können zu arbeiten. Viele Sachen fallen dir als Reiter gar nicht auf und manchmal braucht man auch einfach jemanden, der einen antreibt oder ermutigt, wenns mal nicht so läuft.

Wenn du dort diese Möglichkeit und den Zugang zu einer solchen Person hast, ist das schonmal ein deutlicher Pluspunkt. Außerdem musst du dich dort wohlfühlen, mit der Stallgemeinschaft klarkommen und dich vor allem auch mit den Haltungsbedingungen identifizieren können. Wenn das alles stimmt, bist du in diesem Stall richtig.

Zusätzlich sollte es zwischen dir und dem Pferd natürlich auch optimal stimmen und du einen guten Draht zum Besitzer haben. Wenn du rundum zufrieden bist, dann sind die 110€ gerechtfertig. Wenn du überlegst, was du in einem Schulbetrieb zahlen würdest... oder mit einem eigenen Pferd.

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Ob es sinnvoll ist? Nein. Was bringt es dem Pferd oder dem Kind? Dem Pferd höchstwahrscheinlich nur einiges an Stress, dem Kind unter Umständen Knochenbrüche oder ein Schädelhirntrauma. Selbst wenn sie reiten kann - wovon ich jetzt eigentlich mal ausgehe, ist sie doch in diesem Alter noch nicht fähig mit einem unausgebildeten Pferd zu arbeiten.

Was erhofft sich deine Freundin denn davon? Soll das Pferd darauf irgendeinen Nutzen ziehen? Glaub mir, das tut es nicht.

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Wenn du deinem Kaninchen das schönstmögliche Leben bieten willst - das sollte übrigens für alle Kaninchenhalter gelten - dann sorg einfach dafür, dass deine Kaninchen:

  • in einer intakten Herdenstruktur leben dürfen
  • ausreichend Auslauf bekommen, am besten in einem großzügigen Außengehege
  • genügend Anreize und Beschäftigungsmöglichkeiten bekommen
  • gesund und ausgewogen ernährt werden (kein Kraftfutter!)

Dazu gehört auch, dass du dich als Halter darüber informierst, wie du die gestörte Rudelstruktur wieder einpendeln kannst, am besten geht das wirklich durch ein kastriertes Männchen. Lies dich dazu aber bitte noch im Internet ein, bevor du eine VG falsch angehst. Natürlich musst du daraufhin das Gehege dementsprechend anpassen, damit deine Kaninchen nicht eingeengt leben müssen, denn das führt zusätzlich immer wieder zu Konfliktsituationen.

Wenn du diese Dinge beachtest, ermöglichst du deinem Kaninchen das Leben, dass es verdient. Eine solche Erkrankung ist furchtbar, aber du hilfst ihr nicht, indem du dir jeden Tag Gedanken über ihren Tod machst. Du solltest lieber die Zeit genießen, die ihr miteinander habt.

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Bitte zeitnah, auch wenn die Trauer gerade groß ist, zum TA gehen und abchecken lassen, dass das verstorbene Kaninchen nicht etwas ansteckendes hatte, sonst ist das zweite bald auch an der Reihe... So kann auch eine Todesursache ermittelt werden und deine Freundin bekommt Klarheit. Ein plötzlicher Tod kann viele Ursachen haben. Da kann etwas organisches vorliegen, eine unerkannte Vorerkrankung des Herzens beispielsweise, also Dinge, die man nicht augenscheinlich erkennen kann.

Das wichtige ist jetzt aber, dass das übrig gebliebene Kaninchen schnell wieder einen neuen Partner bekommt, denn nichts ist schlimmer als allein sein, vor allem wenn es davor an einen Partner gewöhnt war. Außerdem sollte sich deine Freundin unbedingt vorher einlesen, bevor sie eine Vergesellschaftung angeht, damit ihr Kaninchen den passenden Partner findet.

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Eigentlich solltest du durch dein häufiges Training eine sehr ausgeprägte Rückenmuskulatur haben, zumindest an den Stellen, die beim reiten beansprucht werden. Es heißt ja immer, reiten ist gut für den Rücken, vorausgesetzt, du hast keine Vorerkrankung in diesem Bereich. Ein Orthopäde kann dir da am besten weiterhelfen.

Ob es an deinem Sitz liegt kann dir keiner hier ausreichend beantworten, da man dich dazu auf dem Pferderücken sehen muss. Vielleicht hast du dir wiklich eine ungesunde Haltung angewöhnt? Wenn sich das erst einmal einschleicht ist es schwierig, es allein wieder wegzubekommen. Du solltest also wirklich jemanden haben, der dich beim reiten beobachtet, wenn es kein Reitlehrer ist, dann jemand anderes, der Ahnung hat. Er soll vermehrt auf deinen Sitz achten, ob vielleicht die Bügel zu lang sind oder du dich im Oberkörper zu weit nach vorn neigst. Eine Fehlhaltung kann nicht nur für dich und deinen Rücken schädlich sein, sondern auch dem Pferd zu schaffen machen.

Natürlich kann es aber auch durch andere Faktoren kommen. Vielleicht hast du dich unglücklich bewegt, verenkt oder einfach auch nur verlegen. Wenn ja, sollten die Schmerzen jedoch nach einigen Tagen abklingen. Wenn sie weiter bleiben, ist ein Arztbesuch für dich wohl unausweichlich.

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Reicht Geld für eigenes Pferd?

Hallo, wie vielleicht manche schon wissen reite ich schon sehr lange. 9 Jahre oder so. Wie jede reiterin wünsche ich mir ein eigenes Pferd, bei mir hat das aber auch andere Gründe. Z.b. Wäre ich eig. bereit Klasse L zu reiten aber unsere Schulponys schaffen nur E/A (was ihnen ja auch eig, nich vorzuwerfen ist) die Schulpferde mit denen ich das evtl. probieren könnte sind aber Großpferde auf die mich meinw RL bestimmt nicht draufsetzen würde. Nach dem ich jetzt das RA7 Abzeichen mit dem schwierigsten Pony auf dem Hof (siehe anderen Beitrag) erstaunlicher weise locker bestanden habe bearbeite ich meine Eltern wegen einem eigenen Pferd. Mein Vater ist da ziemlich zerrissen: einerseits sieht ja langsam auch er das ich schon sehr gut reiten kann, aber es gibt dieses eine berühmte Problem: Meine Eltern sagen wir haben zu wenig Geld (es geht um den Monatlichen Preis). Vorweg: Meine Eltern wissen nicht genau wie viel das Pferd im Monat kosten würde, aber ich habe mir die Preise vom Reiterhof wo ich bin zukommen lassen und die mit dem Hufschmied und Tierarzt zusammengerechnet, Pro Monat etwa 300/400 Euro. Zu uns: wir sind eine Vierköpfige Familie. Mutter, Vater, Bruder, ich, dann och die (günstige) Katze. Insgesamt stehen uns pro Monat etwa 2.500 Euro zur Verfügung, von diesem Geld muss das Haus immer ein Stück mehr ab bezahlt werden, steuern und all so was, wo ich mich ganz ehrlich nicht auskenne. Mein Bruder bekommt ich Monat 60 Euro Kleidergeld, muss sich aber halt alles selber kaufen. Ich bekomme 20 Euro Taschengeld, das ich aber im Falle eines eigenen Pferdes streichen werde, vor allem weil meien Oma meint, sie müsse mir 30 Euro im Monat aufs Konto überweisen. Was meint ihr, könnten wir uns ein eigenes Pferd kaufen, haben wir wierklich so viel zu wenig Geld oder sind dass hier einfach zu wenige Angaben? Denn was mich stutzig macht: Meiner ABF Sophie und ihrer Mutter stehen 1.500 Euro im Monat zu Verfügung, sie hat zwei Pferde, bekommt 100 Taschengeld und ihre Mutter bezahlt ihr auch mal gerne zwei teure Reiturlaube. Vater verstorben. Dann müssten wir uns doch auch ein Pferd leisten können?!?!?

Im Voraus schon mal Danke, LG HoneySchoki

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Zu wenig Geld

Monatlich reichen da 300-400€ meist nicht aus. Mit 500€ kalkuliert man da schon deutlich besser, und das auch nur dann, wenn nichts außerplanmäßiges anfällt. Natürlich ist es abhängig davon, wie du dein Pferd halten willst (Boxenhaltung oder Offenstall), ob du dein Pferd in einen kleineren Stall stellen willst oder einen großen rummeligen Schulstall mit Einstellern vorziehst - die Preise variieren da enorm. Für jedes Pferd stellt ein Offenstall die bessere Möglichkeit da, aber das ist (leider) immer noch Besitzer und Nutzungsabhängig.

Zur Stallmiete kommen noch die monatlich kalkulierbaren Kosten wie absehbare TA-Behandlungen (Impfung, Wurmkur,...), Schmied, Futter, Zubehör welches immer mal wieder ersetzt werden muss, Versicherung,... Mit 500€ bist du da wirklich gut gelegen.

Jetzt aber mal zu dem, was das eigentliche Problem darstellen sollte. Das Risiko. Was ist denn, wenn dein Pferd auf einmal schwer krank wird und eine kostspielige OP oder TA-Behandlung braucht? Solche Summen können gern mal schnell in den vierstelligen Bereich wandern und dann hast du nicht die Garantie, dass die nächste Behandlung nicht bald darauf folgen wird. Natürlich, mit einer OP-Versicherung kann man einen Großteil der OP-Kosten abdecken, aber die Behandlungskosten reichen oft schon aus... Es sei denn, du schließt zusätzlich eine TA-Behandlungs-Versicherung ab, welche aber nur bei jüngeren Pferden möglich ist und außerdem ist diese sehr teuer.

Du siehst also, das Risiko kann dir niemand berechnen oder voraussagen, denn meist erwischt es einen ziemlich kalt. Als verantwortungsvoller Pferdebesitzer hast du dann einen Notgroschen parat, der die Summe deines Taschengeldes weit übersteigt. Du willst doch nicht dich und deine Eltern in den finanziellen Ruin treiben...

Warum suchst du dir nicht eine private Reitbeteiligung in einem kleineren (Offen-)Stall und schwörst deinem Schulstall ab? Klar, in einem solchen Schulbetrieb wächst immer schnell der Wunsch nach einem eigenen Pferd, vor allem weil die Schulpferde dort oft 'überarbeitet' und verritten sind. Leider geht dieses Elend in solchen Ställen einfach weiter und keiner guckt hin - manche sehen es vielleicht sogar gar nicht. Aber wenn du wirklich reiten lernen willst, den Umgang mit Pferden und das Gefühl vom eigenen Pferd erleben möchtest ohne dich in immense Kosten zu stürzen, bist du bei einer privaten RB deutlich besser aufgehoben.

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Krämer hat immer relativ gute Angebote, auch vieles im Sale, wenn du zu den richtigen Zeiten danach suchst. Ansonsten bieten auch Second-Hand Läden eine gute Möglichkeit, dich mit Reitzubehör einzudecken, falls du noch nicht sicher bist, ob du dabei bleiben willst oder was dir gefällt. Einfach mal rumschauen.

Du solltest dir das Zubehör aber auf jeden Fall ansehen, nicht nur im Internet bestellen. Gerade bei Helmen und Schuhen ist ein anprobieren wichtig.

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Ich kann dir nur raten, dich persönlich darum zu kümmern, die verschiedenen Höfe zu besichtigen und dich dann den Besitzern vorzustellen. Wenn man auf Internetseiten wie Ebay Kleinanzeigen oder ähnliche klickt, wieviele minderjährige Mädchen gibt es da, die eine RB suchen... Es besteht ein Überangebot und viele Besitzer schrecken vor minderjährigen RBs gleich erstmal zurück. Wenn du jedoch persönlich, interessiert und selbstsicher auftrittst, dein Wissen und Können unter Beweis stellen kannst und die Besitzer trotz deines Alters überzeugst, kannst du mit Sicherheit mehr erreichen.

Mach dir eine Liste der Höfe und Ställe, die du abklappern willst, dann such dir einen geeigneten Tag aus und mach dich auf die Suche. Am besten eignet sich dafür eigentlich der Samstag oder Sonntag. Du wirst sehen wie viel aufgeschlossener die Leute auf dich reagieren, wenn du persönlich auftrittst.

Falls du danach keinen Erfolg hast, kannst du es ja immer noch mit einer Anzeige im Internet versuchen.

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Für welche Themenbereiche brauchst du den die passende Lektüre? Ich würde dir allgemein empfehlen, dich erst einmal mit Grundwissen und Kommunikation zwischen Pferd und Reiter zu beschäftigen, bevor man sich dem eigentlichen reiten widmet. Schau doch mal hier, da kannst du selbst ein wenig stöbern:

http://www.kraemer-pferdesport.de/Buecher.htm?websale8=kraemer-pferdesport&ci=247749

Es hilft ungemein, wenn man lernt, ein Pferd zu verstehen, bevor man sich darauf setzt. Kann dir dafür vor allem die Bücher von Monty Roberts und Michael Geitner ans Herz legen.

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Liegt es daran, dass du aus irgendwelchen Gründen Angst hast, dich unwohl oder unsicher fühlst und dich deswegen gedanklich als auch körperlich verkrampfst oder meinst du es liegt an der Umstellung aus ein anderes Pferd? Denn jedes Pferd hat seine ganz persönlichen Eigenarten und wenn man erst einmal eine längere Zeit immer nur ein Pferd geritten ist, gewöhnt man sich an diese. Vielleicht hat deine RB einfach einen besonders weichen Galopp?

Vielleicht bist du gedanklich immer noch zu sehr auf deine RB eingestellt. Du musst versuchen, dich von deinen Gewohnheiten ein bisschen zu lösen und lockerer zu werden, aber auf keinen Fall leichtsinnig. Denn wenn du unsicher sitzt, ist ein wenig Vorsicht angebracht.

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ich weiss, dass viele sagen werden, dass das nicht artgerecht ist aber ich bin sicher man könnte eine artgerechte Lösung finden!

Weißt du, was artgerecht ist? Du ermöglichst deinem Kaninchen ein möglichst schönes Leben, auch wenn es in Gefangenschaft leben muss. Dafür braucht dein Kaninchen Artgenossen - ich hoffe sehr, dass du deinem Smartie diese ermöglicht hast -, und genügend Auslauf in einem angemessenen Gehege im Haus/Wohnung oder am besten im Garten. Dazu noch eine vernünftige Ernährung mit viel Heu, Frischfutter und bitte kein Trockenfutter.

Das ist eine artgerechte Lösung für Kaninchenhaltung! Nicht eine unnatürliche 'Sportart' oder wie auch immer man das nennen soll, was du deinem Kaninchen da zumuten willst. Dein Kaninchen hüpft, wenn es Lust dazu hat, nicht, wenn du es zu etwas zwingst. Bitte überdenke das Ganze nochmal und falls du noch keine Artgenossen für dein Tier hast, sollte das dein erster Schritt in eine artgerechte Haltung sein.

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Reiten

Reiten ist nicht nur eine gute Möglichkeit, Kontakt zu einem Tier aufzubauen, lernen auf seine Bedürfnisse einzugehen und ein Team zu werden, es ist außerdem ein Sport. Es tut deinem Körper gut, wenn alle möglichen verschiedenen Muskeln beansprucht werden, du dich an der frischen Luft bewegen kannst und eine positive Entwicklung deines Könnens miterleben kannst. Du solltest wirklich den Reitsport wählen, aber auf mich wirkt es so, als hättest du das eh vor gehabt.

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Du solltest auf jeden Fall erst einmal weiter kühlen, das ist schonmal gut. Habt ihr Fenestil oder Soventol im Haus? Das könnte helfen.

Beobachte das Ganze, wenn es in ein paar Tagen nicht besser oder gar schlimmer geworden ist, solltest du mal danach gucken lassen, aber erst einmal keine Panik.

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  • Tempo des Pferdes anpassen. Wenn es zu schnell wird, kannst du nicht mehr richtig sitzen, was bedeutet, du sitzt unsicher und dem Pferderücken tut das 'herumgehopse' auch nicht gut. Gib die richtigen Hilfen und wenn du ihn anders nicht ruhiger bekommst, reite ab und zu eine Volte.

  • Beobachte deinen Sitz, wenn du auf dem Pferd sitzt. Am besten geht das, wenn ihr Spiegel in der Halle habt. Schaue darauf, ob den optimalen Sitz beibehälst und richtig mitschwingst, oder ob du mit der Zeit in dir zusammensackst und rund im Rücken wirst.

  • Beobachte andere/erfahrenere Reiter beim aussitzen und schau auf das Zusammenspiel zwischen dem richtigen Tempo und dem optimalen Sitz.

  • Hast du einen Reitlehrer, der dir die richtigen Hilfen und das aussitzen erklären kann? Der auf dich eingeht und immer korrigiert, wenn du wieder anfängst zu 'hopsen'

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Es ist ganz davon abhängig, wie du den Reitsport ausübst, denke ich. Für mich persönlich sind Pferderennen Quälerei oder der falsche Einsatz von Sporen. Auch das reiten ohne Sattel oder jegliche Unterlage ist für das Pferd schädlich. Dazu kommt für mich ganz klar falsche Haltung. Eine dunkle Box in irgendeinem großen Stall und fast nie Weidegang ist ganz eindeutig nicht artgerecht. Ebenso wenig große Reitställe mit anonymem und oberflächlichem Reitunterricht, wo das Pferd nicht geschätzt und der Reiter nicht gefördert wird.

Offenstallhaltung mit einem großzügigen Auslauf, einer Herde und Abwechslung jedoch finde ich die richtige Lösung und deutlich artgerechter. Natürlich sind die Tiere auch so von Zäunen umgeben, aber von allen Möglichkeiten der Pferdehaltung, ist es für mich ganz klar die Beste.

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Hysterische Hundehalterin, wie soll ich mich verhalten?

Hallo liebe Hunde- Frauchen- und Herrchenkenner ;-)

Heute Abend hatte ich bei unserer Hunderunde, mal wieder die Begegnung mit der „dritten Art“ und vielleicht kennt ja jemand von Euch ähnliches und kann mir einen klugen Rat geben....

….also wir wohnen recht ländlich und zwangsläufig trifft man auch immer wieder auf die gleichen Hund-Mensch-Gespanne. Mein vierbeiniger Begleiter ist ein Mischling, Größe vergleichbar mit Dackel, sehr aufmerksam, zu Hause sehr ruhig und mit allen Hunden, die wir hier bei unseren Runden treffen, angeleint und auch freilaufend, absolut verträglich! Sein bester Freund ist ein Beagle und im großen Rudel, welches sich meistens Abends auf den Wiesen trifft, ist er sehr oft mit Abstand der Kleinste, lässt sich aber nicht unterbuttern und tobt munter mit und die Großen akzeptieren ihn ....

Nun kam es vor ca. 2 Jahren mal zu einem Missverständnis. Da einige seiner Hunde-Kumpels, auch mal am Fahrrad mitlaufen, kennt er auch solche Begegnungen........damals fuhr ein Frauchen mit ihrem Hund am Rad und wir kannten keinen der Beiden. Voller Freude lief mein Kleiner los – dieses Frauchen allerdings sprang sofort vom Rad und versuchte meinen Kleinen mit Fußtritten von ihrem Hund fern zu halten. Beide Hunde waren nicht angeleint und hätten das ganz sicher unter sich geregelt, weil Beide deutliche Signale gaben. Inzwischen weiß ich, dass sie ihren Hund in „Einzelhaft“ hält :-/

Neulich trafen wir genau diesen Hund mit einem anderen Menschen und die Beiden spielten miteinander - das Problem liegt also eindeutig bei seinem Frauchen :-/

Lange Rede kurzer Sinn – wenn wir diesen Beiden seither begegnen, brennt die Luft und heute Abend – das Frauchen wechselte wieder hastig die Straßenseite, grinste mich diabolisch an und zeigt mir sehr deutlich das Pfefferspray, welches sie hastig aus ihrer Hosentasche kramte.

Gehts noch? Was mach ich wenn wieder die dunklere Jahreszeit kommt, ich die nicht rechtzeitig sehe und diese Dame irgendwann überreagiert? Voraus gesetzt sie berechnet die Windrichtung und pustet sich nicht selber voll ;-)

Ich bin entsetzt! Muss ich mich jetzt auch bewaffnen? Reden ist zwecklos, habe es x-mal versucht und irgendwann einfach keine Lust mehr! Wie soll ich mich jetzt verhalten? Wie wäre die rechtliche Situation, falls die ihr "Deo" benutzt?

Ratlose Grüße – ich hoffe auf Euch!

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Wenn sie ihr 'Deo' ohne erfindlichen Grund (den du ihr hoffentlich nicht lieferst) einsetzt, ist das Körperverletzung. Das bedeutet, du könntest sie ohne Probleme anzeigen, falls es soweit kommen sollte. Ich hoffe natürlich, dass es nicht dermaßen ausartet.

Du solltest sie wirklich, so gut es eben geht, meiden, niemals dicht auf sie zugehen oder sie gar blöd von der Seite anmachen, das Ganze stachelt den Konflikt nur noch weiter auf. Bleib einfach ganz gelassen, behandele sie höflich und distanziert, halte einen gewissen Abstand. Sie kann das Spray nur rechtlich korrekt einsetzen, wenn sie aus Notwehr handelt. Wenn du ihr keinen Anlass bietest, sollte sie eigentlich so klug sein, ihr kleines 'Spezialdeo' nicht zu verwenden, es sei denn sie ist scharf auf ein Verfahren wegen gefährlicher Körperverletzung.

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Die Transportbox solltest du auf jeden Fall schon vorher mit ihm bekannt machen, damit diese Umgebung nicht mehr völlig neu für ihn ist. Stell sie am besten in sein Gehege oder irgendwohin, wo er gerne sitzt. Er kann dann in seinem eigenen Revier mal schnuppern, markieren und vielleicht setzt er sich ja sogar schon mal rein? Du kannst ihm auch ein bisschen fressen dort drin deponieren, dass er dann selbst finden kann. Unsere fanden das Ding am Anfang ganz scheußlich und inzwischen sitzen sie sogar ganz gerne drin.

Auto fahren finden die meisten Karnickeln nicht besonders prall. Unsere Älteste wird dabei immer ganz hektisch und wirft sich auf die Seite, weswegen wir ihr lange Autofahrten auch ersparen und einen Tierarzt in der Nähe ausgesucht haben, wo man nur ein paar Minuten fährt. Wenn er sich während der Fahrt aufregt, sprich ganz leise mit ihm, auch wenn du dir dabei vielleicht total doof vorkommst. Es wird ihn beruhigen, wenn er etwas vertrautes hört.

Du schreibst, dass er sich ungern anfassen lässt, dann solltest du das auch während der Fahrt und beim TA lassen. Er kann dann schließlich nicht flüchten und das ist oft ein weiterer Stressfaktor.

Außerdem kannst du unter Umständen im Wartezimmer fragen, ob du mit deinem Kleinen in einem separaten Raum warten kannst, falls Hunde und Katzen im Wartezimmer sind. Oft machen die Tierärzte sowas, und besser du sitzt in einer ruhigen Besenkammer, als wenn vor dir die ganze Zeit gekläfft und gehechelt wird.

Ein bisschen Stress ist jedoch unvermeidlich, aber da muss dein Kleiner wohl oder übel durch. Du kannst nur versuchen, es ihm so angenehm wie möglich zu machen.

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Liegt es wirklich nur daran, dass sie Angst hat, das Gleichgewicht zu verlieren oder meinst du, sie hat Schmerzen, wenn du ihr Bein zum Hufe säubern hebst?

Wenns nur am Gleichgewicht liegt, versuch mal, dich energisch gegen sie zu lehnen, wenn du den Huf annimmst. Stemm dich mit deinem ganzen Gewicht dagegen (natürlich nicht so, dass sie zur anderen Seite umkippt) und zeig ihr, dass du sie stützt. Manchmal ist das nur ein Vertrauensproblem, vielleicht bekommst du es so in den Griff?

Wenn sie Schmerzen hat, bin ich leider auch ein wenig überfragt. Hat der TA keine Alternativen? Schließlich musst du ja noch an ihre Hufe rankommen...

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Das Wichtigste ist für mich, wie die RB mit dem Pferd umgeht. Ist sie Geduldig und aufmerksam, geht sie auf das Pferd ein und stimmt die Chemie zwischen den beiden. Wenn nicht, bist du immer unruhig, wenn du sie mit dem Pferd allein lässt, und das ist nicht der Sinn einer RB. Andere Faktoren wie Pünktlichkeit und Zuverlässigkeit lernt man (leider) oft erst mit der Zeit kennen, das kann man beim ersten Eindruck selten erschließen.

Ob sie Super toll reiten kann, sollte zweitrangig sein. Natürlich muss sie einen gewissen Erfahrungsschatz mitbringen und auf dem Pferd ohne Probleme zurecht kommen, aber das wichtigere sollte wirklich die Beziehung zwischen Reiter und Pferd sein, die zählt.

Von minderjährigen RBs halte ich persönlich wenig. Spreche auch leider aus Erfahrung und werde mich auf sowas nie mehr einlassen. Gibt viele andere, die ebenfalls so denken. Eine Ausnähme wäre für mich, wenn es eine bekannte Person ist, z.B Nichte, Kind eines bekannten oder ähnliches, denn dort hast du den richtigen Kontakt und den Zugang, auch zu den Erziehungsberechtigten! Sonst würde ich dir davon abraten.

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Eine Reitbeteiligung ist eine gute Möglichkeit, Verantwortung zu zeigen und den Traum vom 'eigenen Pferd' zumindest ein bisschen erleben zu dürfen. Du musst dir jedoch auch sicher sein, dass du die Sache dann durchziehen willst und nicht nach drei Monaten keine Lust mehr hast. Der Besitzer verlässt sich schließlich auf dich. Aber das wirst du am besten wissen.

Es gibt auch des öfteren Angebote für kostenlose oder sehr günstige Reitbeteiligungen, wofür du dann mehr Stallarbeit übernimmst und andere Aufgaben zugeteilt bekommst. Dann steht nicht nur das reiten im Vordergrund, sondern vor allem die Verantwortung und das Tier. Vielleicht gibt es so etwas auch bei dir in der Nähe? Das könnte deine Eltern überzeugen. Somit arbeitest du dann für dein Hobby und kannst dich gleichzeitig dem Pferd ein wenig annähren ;)

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Wir hatten das selbe Problem. Ich kann dir versichern, auch wenn du das nicht hören willst, das einzige was hilft ist Zeit. Du musst ihr Zeit geben, sich an euch zu gewöhnen und die Entwicklung ihren Lauf lassen. Bei uns hat es auch ewig gedauert, aber man sah immer wieder kleine Fortschritte.

Wenn du dir Zeit nimmst, dich intensiver mit ihr auseinander zu setzten, sie ganz behutsam streichelst und bloß niemals mit den Händen von oben in den Käfig greifst und zupackst, dann wird sich das mit der Zeit einpendeln. Außerdem kannst du mit kleinen Leckerchen eine ganze Menge bewirken ;)

Unsere 'biestige' Häsin hat sich früher nichtmal anfassen lassen und inzwischen ist sie eine zutrauliche und unternehmungslustige Hasen-Omi, also gib nicht so schnell auf :)

Du solltest aber niemals vergessen, dass auch Kaninchen, wie Menschen, charakterlich verschieden sind. Also erwarte niemals den gleichen Fortschritt von ihr, wie von eurem anderen Kaninchen. Es gibt einfach Tiere, die von Natur aus ein wenig menschenscheuer sind und sich nicht so gern anfassen lassen, das bedeutet aber nicht, dass du nicht trotzdem eine enge Bindung zu ihr aufbauen kannst.

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Um das nochmal festzuhalten, du gehst 3x die Woche trainieren, hast 1x Schulsport und reitest zusätzlich? Wie oft in der Woche, wenn ich fragen darf?

Auf mich wirkt das, als würdest du schon ziemlich viel machen! Zum Thema Ausdauer, hast du es schon mit joggen probiert? Gibt eigentlich nichts besseres für den Körper und auch für die richtige Atmung, sodass du nicht so schnell Seitenstiche bekommst. Kopfhörer rein, Laufschuhe an und einfach mal locker los laufen, dann schauen, wie lang du durchhältst und versuchen, deine Ausdauer zu steigern! Dazu musst du aber auch am Ball bleiben!

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Geht es bei der Decke um eine Stalldecke oder nur um eine Abschwitzdecke? Beim zweiteren ist ja keine exakte Passform von Nöten, da würde ich immer nach dem Prinzip vorgehen:'lieber eine Nummer größer nehmen!' aber bei einer richtigen Stall-, Outdoor- oder Übergangsdecke brauchst du auf jeden Fall genauere Angaben, sonst rutscht das Ding runter oder es kneift an den Verschlüssen. Aber bei so etwas eilt es doch nicht, oder? Warte lieber noch, bis du die Rückenlänge ausmessen kannst, sonst kaufst du am Ende das Falsche.

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