Frage dich selbst: ist dein Freund der Mensch, mit dem du zusammen sein/bleiben willst? Kannst du dir mit ihm eine langfristige Zukunft vorstellen? Willst du ihn um keinen Preis verlieren? Dann solltest du diese Fernbeziehung auf jeden Fall wagen. Denn 11 Monate sind machbar.

Allerdings muss dein Freund dies genauso wollen wie du. Anderenfalls kann eine Fernbeziehung nicht funktionieren. Also sprecht darüber, sprecht über euch, über Zukunft, Ziele und Träume. Auch wenn ihr erst ein knappes halbes Jahr zusammen seid, das ist nicht wichtig. Wenn man den richtigen Menschen gefunden hat, lohnt es sich.

Wichtig ist: haltet die Kommunikation immer offen! Sprecht über Ängste und Bedenken, auch wenn ihr dann getrennt von einander seid. Erzählt euch jede Kleinigkeit und berichtet aus eurem Alltag. Denn regelmäßige Kommunikation ist das A und O, sonst werdet ihr euch zu fremd. Aber dank Whatsapp, Facebook und Skype ist das heutzutage auch nicht mehr so problematisch (auch wenn ihr euch natürlich mit der Zeitverschiebung arrangieren müsst)

Deinen Traum von einem Auslandsjahr aufgeben für deinen Partner solltest du allerdings nicht. Denn dir wird damit eine einmalige Chance ermöglicht, von der du dein ganzes Leben profitieren kannst und wenn dein Freund dich wirklich liebt, unterstützt er dich dabei. Niemals sollte man für seinen Partner eine solche Chance liegen lassen, denn stell dir mal vor, es klappt aus irgendwelchen Gründen nicht?

Ich selbst lebe seit einiger Zeit in einer Fernbeziehung zu meinem Freund. Amerika-Deutschland. Bei uns sind es 12 Monate. Und ich sage dir, es ist zu schaffen, wenn man jemanden hat, für den es sich lohnt!

Falls du Fragen hast, maile mir privat! Ich wünsche euch alles Gute und dir ein tolles Jahr. Nutze die Chance!

LG, Lohengrin85

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Angst vor dem Tod des Pferdes. was tun?

Hey ihr,

also ich habe mein Herzenspferd gefunden, man findet es wohl nur einmal im Leben. Aber damit muss und will ich euch jetzt nicht zuquatschen.

Ich liebe ihn über alles und würde auch alles für ihn tun und habe eben auch Angst vor dem Tag an dem er nicht mehr bei mir sein kann. Jetzt sagt ihr: Ja ist ja normal, das geht jedem so: Und so dachte ich das auch.

Bis im Februar ein Pferd das mir sehr nahe stand und mit dem ich viel Zeit verbracht habe von uns gegangen ist. Sie war etwas besonderes, hat mich von Anfang an begleitet und dann war sie weg. Heute noch fehlt sie mir sehr und das obwohl es Monate her ist, brech ich manchmal in Tränen aus.

Seit diesem Tag habe ich, ja nahezu panische, Angst vor dem Tag an dem mein Pferd nicht mehr da sein wird. Das fängt an das ich heulend vor ihm sitze und ich ihm erzähle wieviel wert er mir ist, bis dahin, das ich Alpträume hab und schweißgebadet und zitternd im Bett sitze und mich nurnoch die Angst und Trauer überkommt (wobei wieder unsere verstorbene Stute hochkommt).

Er ist so weit kerngesund und glücklich und wird wohl noch viele Jährchen auf dieser Welt weilen, es ist also nichts zu befürchten. Aber allein der Gedanke daran, das es irgendwann soweit sein wird und er dann einfach weg ist und nie mehr wieder kommt, bringt mich um den Verstand. Auch wenn ich weiß, dass er es dann verdient hat zu gehen.

Was kann man denn dagegen tun, dass ich keine so furchtbare Angst mehr davor habe...? Alpträume habe ich in letzter Zeit keine mehr gehabt.

Danke schonmal!! ♥

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Jedes Lebewesen stirbt eines Tages. Das ist so und da führt auch kein Weg dran vorbei. Es hilft gar nichts, wenn du dich jeden Tag verrückt machst und darüber nachdenkst - lerne doch einfach, die Zeit zu genießen, die euch bleibt und ermögliche dem Pferd ein schönes Pferdeleben.

Du solltest aber wirklich mal darüber nachdenken, dass man es mit der Tierliebe auch übertreiben kann... Klar, wenn ein geliebtes Tier stirbt, ist das sehr traurig und man hat natürlich auch das Recht, zu trauern, aber man muss sich auch wieder fangen, denn dein Leben geht weiter. Was nützt es dir, dich selbst unglücklich zu machen? Und dem Pferd bringt es im Übrigen auch nichts, außer dass du es durch deine Sorge verunsicherst.

Lerne den Moment zu genießen und im Hier und Jetzt zu leben. Zu viel in der Vergangenheit oder in der Zukunft zu hängen, bringt einen nicht weiter.

Alles Gute für euch!

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Bei dem Kaninchen deiner Freundin handelt es sich schon um ein gut betagtes Karnickel. Allerdings sind zehn Jahre auch nicht gleichbedeutend ein Todesurteil. Ich habe von vielen Kaninchen gehört, die deutlich über diesem Alter lagen. Meine Älteste Zwergin ist letztes Jahr mit zwölf Jahren gestorben. Sie war lange Zeit äußerst fit, aber irgendwann merkte man immer deutlicher, dass ein Kaninchen nun mal nur für eine bestimmte Lebensdauer ausgelegt ist - der Körper macht irgendwann nicht mehr mit, genau wie beim Menschen ab einem gewissen Alter.

Das Alter von Kaninchen ist aber maßgeblich von den Haltungsbedingungen abhängig. Kaninchen die in Einzelhaft dauerhaft im Käfig gehalten werden, sterben oft recht früh, während glückliche Karnickel steinalt werden können.

Solange das Tier nicht leidet oder stark eingeschränkt wird, würde ich mir keine zu großen Gedanken um Lebenserwartungen des Kaninchens machen. Ermöglicht ihm ein möglichst schönes Rentnerleben und lasst der Natur ihren Lauf. Hat das Kaninchen Artgenossen?

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Einen direkten Sinn für menschliche Emotionen haben Kaninchen nicht - da sind Hunde schon deutlich sensibler. Allerdings reagieren Kaninchen, wie fast alle Tiere, auf den Tonfall, mit dem du sie anredest. Bist du also wütend, klingt das anders, als wenn du dich freust. Auch bei Pferden kann man beobachten, wieviel eine veränderte Emotion in der Stimme ausmachen kann.

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Innerorts ist überholen gestattet, wenn keine durchgezogene Linie vorhanden ist, oder der Überholvorgang unmittelbar vor einer Ampel oder einem Zebrastreifen getätigt wird. Zusätzlich darf natürlich die Höchstgeschwindigkeit von 50 km/h nicht überschritten werden - wenn diese Dinge erfüllt sind, war der Überholvorgang technisch in Ordnung.

Das Hupen natürlich nicht. Das darf außerorts als Ankündigung für einen Überholvorgang benutzt werden und sonst nur als Warnsignal - nicht als Reaktion auf Verärgerung.

Allerdings glaube ich nicht, das sich dieser Gang zur Polizei lohnt. Es handelt sich hier nicht um Nötigung oder Gefährdung (außer natürlich der Fahrer ist danach mit 80 weiter durch die Ortschaft) und außerdem stellst du als eindeutig zu langsamer Fahrer auch ein Verkehrshindernis dar.

Ärger dich nicht zu sehr darüber und versuch, cool zu bleiben. Und nächstes Mal so schnell zu fahren, wie erlaubt ist - nicht zu schnell, nicht zu langsam.

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Du wirst überrascht sein, wie viel man noch weiß, selbst wenn man Jahre lang nicht auf einem Pferd saß. Denn die Grundzüge sind ähnlich wie beim Rad fahren, die verlernt man nicht.

Trotzdem solltest du für die erste Reitstunde wirklich auf Nummer sicher gehen und nochmal von Null anfangen. Also erst einmal viel Schritt reiten, dich neu auf das Pferd einlassen und dann dich langsam steigern, wenn du merkst, das du dir das zutrauen kannst. Überschätze dich bloß nicht, denn das führt zu nichts.

Ein gut gemeinter Rat noch: ich weiß nicht genau, wo du vorhast, Reitstunden zu nehmen. Aber egal was du machst, sei bei der Auswahl des richtigen Reitstalls sehr vorsichtig. Denn es gibt viele Ställe, in denen Kapital und Reiten als Modesport über dem Wohl der Pferde und dem reiterlichen Fortschritt stehen. Und damit unterstützt man nicht nur furchtbare Haltungsbedingungen und Tierquälerei, sondern lernt auch herzlich wenig, wenn man jede Reitstunde mit 5-8 anderen Pferden in einer Abteilung hinterher trottet.

Guter Reitunterricht ist entweder allein oder mit maximal 3 anderen Reitern zusammen, von einem Reitlehrer, der wirklich daran interessiert ist, seine Schüler weiterzubringen und der die Pferde kennt. Auch wenn man dann unter Umständen ein bisschen mehr zahlen muss, es ist das Geld letztendlich wert.

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Wenn du dir pausenlos Gedanken darüber machst, das etwas schwief gehen könnte, wird das hundertpro passieren. Zum einen machst du dich verrückt und wirst unkonzentriert, zum anderen spürt das Pferd jede Unsicherheit und lässt sich entweder selbst irritieren oder nutzt deine Schwächen aus.

Geh offen und locker an die Sache ran und stell vor dem aufsitzen alle möglichen Fragen, was du beachten sollst, denn jedes Pferd tickt anders, manche reagieren lammfromm und verzeihen alles, andere setzen sich gegen kleinste Fehler zur Wehr. Du solltest also erst einmal damit beginnen, das Pferd vom Boden aus gründlich kennen zu lernen. Am besten eignet sich da ausgiebiges putzen und kuscheln. 

Wenn die Besitzerin ein Interesse daran hat, dass das mit euch funktioniert, dann wird sie sicherlich auch Hilfen geben und dich korrigieren, wenn etwas schief läuft. Das erste mal auf einem fremden Pferd sollte man eh nicht auf sich allein gestellt sein, wenn jemand verfügbar ist, der das Tier kennt.

Das wichtigste ist aber, bleib ruhig! Und denk nicht zu viel nach an Dinge, die passieren könnten. Wenn man korrekt reitet und auf das Pferd eingeht, können viele Missverständnisse vermieden werden.

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Und da wundert man sich, wenn manche Pferde sich nicht anders zu helfen wissen, als mit schnappen oder austreten und psychisch total abstumpfen...

Ich hoffe sehr, dass hinter deiner Frage auch ein kleines bisschen Troll steckt, denn das kann man doch als Besitzer nicht ernst meinen. Falls doch, such dir sofort professionelle Hilfe und dem Pferd einen liebevollen Besitzer anstatt es weiter deiner Wut auszusetzen.

Er ist sensibel und schon etwas älter. Ist das etwa ein Grund, ihn schlecht zu behandeln, weil er sich nicht so wehrt, wie vielleicht ein charakterlich stärkeres Pferd? Lass es bleiben!!!

Wenn du die Situation nicht änderst, eskaliert es irgendwann - Mitleid wirst du dann aber keins bekommen, wenn du im Krankenhaus liegst, denn das nennt man Karma!

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