Wieso erstaunlicherweise? Das Microsoft Office Paket ist eine kostenpflichtige Bürosoftware, die man kaufen muss. Mit Windows hat das nichts zu tun, außer, dass es zufällig (naja...) ein Produkt des gleichen Softwareherstellers ist.

Entgegen der landläufigen Meinung benötigt man aber kein Microsoft Office, um ein glückliches, erfülltes Leben zu führen. Open-Source-Alternativen wie OpenOffice oder LibreOffice können glücklicherweise auch ganz zuverlässig mit den proprietären Schei++formaten von Microsoft umgehen und bieten zusätzlich offene Standards. Das nenne ich mal echten Mehrwert, und dann auch noch kostenlos!

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Python ist Turing-vollständig, das heißt, du kannst damit theoretisch alles programmieren. De facto kommst du aber bei allem, was mit direkten Hardwarezugriffen zu tun hat, nicht so einfach weiter. Dafür gibt es zwar mit Sicherheit externe Bibliotheken, aber mit der eigentlichen Sprache und ihren mitgelieferten Bibliotheken kommst du an solche systemabhängigen Dinge nicht ran.

Auch zeitkritische Anwendungen werden eher schwierig bis unmöglich, weil Python als Interpretersprache logischerweise langsamer ist als eine kompilierte Sprache. Mit 3D-Egoshootern ist also eher essig.

An "normalen" Desktopanwendungen und Spielen kannst du ansonsten aber deiner Fantasie freien Lauf lassen.

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Diktatur des Proletariats in einer klassenlosen Gesellschaft?

Hallo, ich habe einige Fragen bezüglich der Ideologie des Kommunismus bzw. Sozialismus, es wäre nett wenn mir jemand eine möglichst verständliche Antwort auf diese Fragen geben könnte. :) Im Kommunismus bzw. Sozialismus soll es meines Wissens nach eine klassenlose Gesellschaft geben, also eine Gesellschaft in der die Menschen nicht mehr in "Proletariat" usw. aufgeteilt werden. Andererseits soll es aber auch eine "Diktatur des Proletariats" geben, also eine Herrschaft der Arbeiter über die "Nicht-Arbeiter". Es gibt in einer kommunistischen bzw. sozialistischen Gesellschaft kein Proletariat mehr, welches herrschen könnte, wie können also die "klassenlose Gesellschaft" und die "Diktatur des Proletariats" gleichzeitig existieren? Was würde in einer solchen Gesellschaft mit den Personen geschehen, die nicht dem Proletariat angehören? Falls diese Menschen von der Herrschaft ausgeschlossen werden würden, würde es doch trotz Kommunismus bzw. Sozialismus eine in zwei Klassen aufgeteilte Gesellschaft geben, die erste Klasse würden die Proletarier bilden, die zweite Klasse die Nicht-Proletarier. Wie soll der Begriff "Diktatur des Proletariats" überhaupt aufgefasst werden? Im Internet habe ich gelesen dass es sozusagen eine Herrschaft aller Menschen ist, also eine Diktatur des Volkes, welche nichts anderes wäre als eine Demokratie. Das klingt logisch, aber es gehören doch nicht alle Menschen dem Proletariat an, oder doch? Kann ein demokratischer Kommunismus bzw. Sozialismus überhaupt funktionieren? Mit "demokratisch" meine ich ein politisches System mit freien und geheimen Wahlen, einer Verfassung, Gewaltenteilung und verschiedenen Parteien. Muss es im Kommunismus bzw. Sozialismus zwingend Planwirtschaft geben? Gäbe es keine Alternative, wie z.B soziale Marktwirtschaft? Soll es die klassenlose Gesellschaft, die Diktatur des Proletariats etc. auch im Sozialismus geben, welcher nach Karl Marx ja "nur" eine Vorstufe des Kommunismus darstellt? Wo genau liegt der Unterschied zwischen Sozialismus und Kommunismus? Wollen die Personen die sich Sozialisten nennen nur die Vorstufe des Kommunismus (Sozialismus) erreichen, nicht aber den Kommunismus selbst? (Falls sie eigentlich das "Endprodukt", also den Kommunismus wollen, würden sie sich doch direkt Kommunisten anstatt Sozialisten nennen, oder nicht?) Entschuldigt bitte den langen Text, und habt vielen Dank für eure Antworten. ;)

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Also zunächst mal finde ich es sehr gut, dass du diese Konzepte so genau hinterfragst. Was den Sozialismus und insbesondere den Marxismus angeht, wird von den meisten Menschen ein ganz oberflächliches Verständnis einfach unhinterfragt hingenommen, mit dem Resultat, dass in der breiten Öffentlichkeit sehr merkwürdige Vorstellungen vom Marxismus kursieren.

Auch du wirfst hier ja so einiges durcheinander und verstehst manches schlicht falsch. Deshalb finde ich es klasse, dass du gezielt und umfassend nachfragst, denn diese Dinge sind auch nicht einfach zu verstehen.

Wie du schon richtig feststellst, ist der Kommunismus die utopische Vorstellung einer herrscher- und klassenlosen Gesellschaft. Dahinter steht die Idee, dass der Mensch tatsächlich fähig ist, eine Gesellschaft zu etablieren, in der alle Mitglieder gleichberechtigt und auf Augenhöhe über ihre Belange und Bedürfnisse entscheiden, in basisdemokratischen Verfahren. Wie eine solche Gesellschaft am Ende tatsächlich aussieht und organisiert ist, kann man auch nicht definieren, denn es geht ja gerade darum, dass die Menschen sich untereinander selbst organisieren und gemeinsam entscheiden, was wichtig, richtig und notwendig ist.

Das einzige, was als klare Vorstellung formuliert werden kann, sind bestimmte Rahmenbedingungen, die für eine solche Gesellschaft notwendig gegeben sein müssen: Dass das Eigentum an den Produktionsmitteln, also an allem, was zu Güterproduktion benötigt wird, nicht auf einige Privatleute verteilt ist, sondern dass dieses Eigentum bei der Gesellschaft als Ganzes liegt. Dass Güter keinen fiktiven "Preis" haben und damit zu Waren werden, sondern dass sie frei verfügbar sind und produziert werden, weil es ein Bedürfnis danach gibt, und nicht, weil ein Konzern seinen Profit maximieren will.

Es gibt verschiedene Ideen, wie diese utopische Gesellschaft erreicht werden kann. Diese Ideen / Ideologien nennen sich mal sozialistisch, mal kommunistisch, mal sozialrevolutionär, es gibt viele Namen und Etiketten. Gemeinsam ist allen diesen Strömungen, dass sie die herrschende Gesellschaftsform stürzen und beseitigen wollen, um dann in einer Übergangsphase die Grundlagen für die neue Gesellschaftsform zu errichten. Diesen Prozess nennt man auch Revolution. Wichtig dabei ist, dass nicht nur der kurze Akt der Beseitigung der alten Ordnung die Revolution ist, sondern die gesamte Zeitspanne vom Sturz der alten Ordnung bis zum Eintritt der neuen Ordnung. Ebenfalls wichtig ist, dass der Sturz der alten Ordnung nicht zwangsläufig gewaltsam passieren muss. Auch hier gibt es unzählige verschiedene Ideen, Ansichten, Meinungen und Theorien.

Das Schlagwort "Diktatur des Proletariats" - übrigens nur eine von vielen Ideen, und zwar die orthodox-marxistische - ist ein Beispiel für ein Konzept, das sehr oft sehr falsch verstanden wird. Weil wir in unserer modernen BRD-Gesellschaft ein klar definiertes semantisches Konzept von dem Begriff "Diktatur" haben. Marx hatte hier aber eine ganz andere Semantik. Mit unserem bürgerlichen Diktatur-Begriff hatte das nichts zu tun. Es ging, wie du selbst richtig feststellst, eigentlich nur darum, dass in der sozialistischen Übergangsphase zum Kommunismus die Arbeiterinnen und Arbeiter den Staat und seine Wirtschaft unter ihre Kontrolle bringen und die Überführung des Privateigentums an den Produktionsmitteln in gemeinschaftliches Eigentum vornehmen und organisieren. Dadurch wird ein regierender Staat, so die marxistische Theorie, überflüssig, weil er kein Privateigentum mehr schützen muss. Dieser Staat, jetzt eben kontrolliert von den Arbeiterinnen und Arbeitern, stirbt ab, weil er nicht mehr gebraucht wird.

Insgesamt ist die Thematik sehr komplex, und auf kurze Informationen aus dem Internet solltest du dich hier nicht beschränken. Auch Marx selbst zu lesen, solltest du vorerst nicht auf eigene Faust versuchen. Es ist eine gute Empfehlung, sich mit verschiedenen Einführungsbüchern langsam an diese Materie heranzutasten. Wichtig ist, dass du unbedingt mehr als nur eine Einführung liest, weil auch die Schriften von Marx sehr vielfältig gedeutet wurden. Je mehr Blickwinkel du dir anliest, desto besser.

Und bleib weiter so neugierig und kritisch! Ein potenzieller Kommunismus braucht unbedingt auch kritische Menschen, die Zusammenhänge hinterfragen und aus verschiedenen Blickwinkeln durchdenken!

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Ein Wörterbuch hätte dir weitergeholfen. In deutscher Sprache heißt das ganze Ding "Einrückungsfehler - ich habe einen eingerückten Block erwartet".

Wo der Fehler ist, kann ich nicht sehen, da du deinen Code nicht mit der Codeformatierung gepostet hast.

Mit welcher Quelle lernst du Python? Dass Einrückungen in Python zur Syntax gehören, lernt man eigentlich in allen Lernquellen so ziemlich als erstes.

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Das lässt sich nicht pauschal beantworten. Da kochen viele Distributionen leider ihr eigenes Süppchen. Aber die gängigsten Verzeichnisse sind meines Wissens /usr/bin/, /usr/local/bin und /opt.

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Wie schon mehrfach erwähnt wurde, musst du dafür ein Gewerbe anmelden. Sicherlich könntest du das, wenn du nur einen kleinen Betrag willst, irgendwie anders deichseln, soll heißen, offiziell ist das ein Freundschaftsdienst, und der Verein "schenkt" dir zufällig im selben Zeitraum ein kleines Taschengeld.

Bei einem größeren Betrag wäre mir das aber zu heikel, weil dir da dann tatsächlich eine Schwarzarbeitsklage drohen kann.

Eine professionelle Webseite kostet "auf dem freien Markt" locker zwischen 2000 und 10000 Euro, je nach Ausstattung. Ich weiß nicht, wie gut und/oder professionell du bist, aber als Azubi und für eine kleine Webseite für einen Verein als Freundschaftsdienst kannst du sicher 100 oder 150 Euro nehmen.

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Du erhöhst nicht zahl1, sondern führst die Anweisung "multipliziere den Wert in zahl1 mit 2" aus. Das ist ein Unterschied.

Was du willst, ist sowas:

for (int zahl1 = 1; zahl1 <= 20; zahl1 = zahl1 + 2) { }

Oder alternativ die Kurzform-Schreibweise:

for (int zahl1 = 1; zahl <= 20; zahl1 += 2) { }

Lies in deiner Lernquelle nochmal zum Thema "Variablen, Deklaration, Initialisierung, Veränderung" nach, dir scheint das Variablenkonzept noch nicht 100% klar zu sein.

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Dass die Aufgaben ohne Lösungen sind, ist nicht weiter schlimm. Es gibt ja noch andere Möglichkeiten. Ich zum Beispiel benutze die Musterlösungen aus meinem Lehrbuch gar nicht, sondern mache stattdessen folgendes:

Ich tüftele mir eine Lösung zusammen, nach bestem Wissen und Gewissen, die letztlich das tut, was in der Aufgabe verlangt ist. Wenn das Programm dann so funktioniert, wie es funktionieren soll, stelle ich den Aufgabentext und meine Lösung in ein C++-Forum und bitte um Anmerkungen, Kritik, Ratschläge, Hinweise. Dadurch habe ich schon so viele wertvolle Tipps bekommen, das hätte keine Musterlösung der Welt leisten können.

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Schließe mich Frangge und Zyogen an - zwischen den beiden Prozessoren wirst du im Arbeitsalltag so gut wie keinen Unterschied feststellen. Viel wichtiger, vor allem für deine Einsatzgebiete, sind möglichst viel Arbeitsspeicher und eine solide Grafikkarte.

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Habe sie nun schon mehreren Bekannten und Kollegen empfohlen, die sagten aber, dass sie ihnen zu rechtsextrem sei und sie nicht mit so etwas zu tun haben wollen. Wie soll ich das verstehen?

Na, das sollst du so verstehen, dass die Zeitung nicht deren politischer Meinung entspricht und sie sie nicht lesen wollen. Komische Frage.

Ich komme selbst aus Antwerpen und bin niederländisch-antillischer Abstammung und habe nichts zu tun, mit Rechtsextremen.

Das freut mich - aber warum erzählst du uns das? Sollen wir dir ähnliches erzählen? Okay, ich bin mittelhessischer Abstammung und habe nichts mit Rechtsextremen zu tun. Und jetzt?

Ich lese die Zeitung, weil sie einfach Themen anspricht, die andere Medien verschweigen und auch mal kritisch hinterfragt.

Sehr lobenswert. Verschiedene Standpunkte sind wichtig, wenn man sich eine Meinung bilden will. So lange man sich darüber im Klaren ist, aus welchem politischen Lager eine bestimmte Meinung kommt. Und wieder die Frage: Warum erzählst du uns das?

Warum reagieren alle so genervt und sagen mir dass ich so etwas in Deutschland nicht lesen sollte?

Dass irgendjemand genervt ist und dir sagt, dass du so etwas in Deutschland nicht lesen solltest, hast du bisher nicht erwähnt. Nur, dass deine Bekannten deiner Empfehlung nicht folgen wollen, weil sie mit der Zeitung nichts anfangen können.

Was ist eigentlich deine "gute Frage"?

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