Ovid hat darüber geschrieben, hier:

https://www.projekt-gutenberg.org/ovid/schoenht/schoenht.html

Gesamtausgabe

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oft gut. Schon weil "Undankbarkeit" bei den Römern als schwere Verfehlung galt, und in der Vorstellung war der Exsklave seinem Freilasser zum Dank verpflichtet.

Es galt aber auch, je reicher und angesehener der Ex- Herr, desto besser konnte es Freigelassen gehen. Schon weil sie über ihren Herren, mit dem sie ein Patron- klient- Verhältnis hatten, viele Beziehungen hatten.

Es gab allerdings auch, dass ein sklave bloß freigelassen wurde, weil er alt oder krank war, und sein herr ihn nicht unterhalten wollte. In dem fall war das Verhältnis eher mau.

Es gab auch fälle, in denen Sklavinnen freigelassen wurden, weil ihr Besitzer sie heiraten wollte, da hoffe ich mal für die junge Frau, dass das Verhältnis gut war.

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Und hier für Kinder und Schüler, falls du so etwas suchst:

https://www2.klett.de/sixcms/media.php/229/SI_ausf_L2.pdf

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ist das ein Teil von dieser hier *nachdenklich guck*

http://goodhobby.ru/catalog.php?l1=5&l2=8&id=3203

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Nein sollte man nicht

die Römer haben im osten gleich mal mit persischen Zahlen gerechnet, als sie sie kennen lernten. :)

Im Gegensatz zu manchen waren sie pragmatisch und haben alles, was nützlich war, assimiliert: Zahlen, Waffen, Menschen, Götter

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Welche Bemalung für Spartaner-Miniaturen?

Hallo liebe Antwortenkenner,

Ich habe ein neues Hobby: Tabletop Spiele. Das Projekt sind nun 40 spartanische 28mm Hopliten der Firma Warlordgames.

Die Frage ist jetzt wie ich sie bemalen werde?

Doch welche Vorlage soll ich wählen? Natürlich ist das Bild der Spartaner aus dem Film "300" Murks. Ich habe gelesen, dass die Spartiaten meist einen roten Mantel trugen, der aber vor der Schlacht abgelegt wurde. Entsprechend haben meine Figuren auch keine Umhänge.

Die Rundschilde sollen Uniform mit dem Lamdazeichen bemalt gewesen sein. Meine sollen Golden werden, mit schwarzem Rand und schwarzem Lamda in der Mitte. Auch die Brustpanzer werden golden oder bronzefarben.

Meine Frage bezieht sich auf die Tuniken. Waren die auch uniform in der selben Farbe? Welche Farbestoffe kannte man im alten Griechenland überhaupt? Zumal es ja kaum Konservierungsmittel gab die ein sofortiges auswaschen verhinderten. Rot, Orange und Braun sollte es aus Henna gegeben haben, Kohle sollte für schwarze Farbe möglich gewrsen sein. Aber was ist mit Grün, Gelb, Blau? Kannten die Griechen diese Farben? Hatten alle weiße oder rote Tuniken unter dem Harnisch oder war das individuell?

In Sparta musste jeder Hoplit selbst für seine Ausrüstung aufkommen. Daher nehme ich an, dass die Ausrüstung individuelle Merkmale hatte. So könnten die korinthischen Helme verschiedenfarbigen Helmschmuck tragen. Einige Figuren könnten bereits den Piloshelm tragen. Auch die Schilde könnten verschiedene Lamdadarstellungen haben.

Wie also würdet Ihr an meiner Stelle die Figuren bemalen? Alle in der selben Farbgebung oder doch eher jeden individuell?

Wisst Ihr ob die Heerführer bei den Griechen besonders gekennzeichnet waren?

Ich habe Euch mal drei Beispiele abfotographiert.

Vielen Dank an alle Schreiber, die sich mit der Frage beschäftigen.

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Soweit ich weiß, waren die Chitons (Tuniken) rot. Die Geschichte dahinter besagte, dass der Feind sie nie dürfe bluten sehen.

Unter dem Harnisch trugen die Soldaten einen Chiton aus Leinen. Der Chiton wurde von allen (ungeachtet des Ranges) getragen und war rot gefärbt.
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Kriegsgefangene, Angehörige eroberter Provinzen, auch verurteilte Verbrecher und Schuldsklaven, die für Römer früh abgeschafft wurde.

Es gab sehr viele Aufgaben und dementsprechend waren die Kriterien unterschiedlich:

Arbeitssklaven in den Minen brauchten andere Qualifikationen als Schauspieler. Später hatten die reichen häuser für jede Tätigkeit einen spezialisierten sklaven wie beispielsweise einen Nomenclator, der nur die Namen der leute auswendig wissen musste.

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Sie haben es versucht, unter anderem durch das Kollegialitätsprinzip, also das immer zwei Konsuln an der Spitze standen, oder durch das Veto- Recht der Volkstribunen. Aber dann haben einzelne "War Lords" wie Marius, Sulla und Caesar die Macht an sich gerissen und die Römer in ständige Bürgerkriege verwickelt.

Auf Dauer schafft das wohl keiner.

Nach 150 Jahren hatten die Römer alles satt und schrien för,mlich nach einem starken mann. Das war dann Augustus.

Zufälligkeiten mit neuer Geschichte sind rein zufällig. ;)

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Die unteren Schichten lebten quasi vegetarisch - Brei so etwas wie Weizen, Roggen, oder Gersten- Polenta, der berühmte puls plus Gemüse. Grund: Fleisch war teuer.

Ohne Kühlschrank auch schlecht aufzubewahren (also ich spreche jetzt von Stadtrömern, die kein Vieh hielten). Im Gegensatz zu den Germanen, die auf die Jagd gingen, konnten das Römer nicht.

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Für einen Germanen? Das ist sehr verallgemeinernd. Er würde im Durchschnitt kleiner sein, so einen Kopf. Mittlerweile revidieren wir gerade unser Geschichtsbild von den Germanen.

Vielleicht würde ihm noch die Geldgier und die Obrigkeitshörigkeit oder netter ausgedrückt Geschäftssinn und harte Disziplin auffallen. Arrogant sind diese kleine Burschen auch, aber clever; bauen Straßen und so einen Kram. Wers braucht? Das Beste sind die Thermen und die Parfüms und der Wein.

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Kannst du den Text verlinken oder einstellen?

Sonst kann ich dir nur sagen, was ich weiß: Winckelmann hat die Griechen, die keine Kinder von Traurigkeit und ziemliche Schlagetods waren, idealisiert. "Stille Einfalt und edle Größe" - neee!

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Es herrschte nicht immer krieg. Immer wenn es Handelsbeziehungen gibt, entwickelt sich eine Lingua Franca , eine allgemeine Sprache, und in diesem Fall vermutlich schlechtes Latein mit ein paar Brocken Germanisch. Wie halt in Grenzgebieten üblich.

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ich wollte auch Sophies Welt empfehlen, weil es schön systematisch von antike bis Gegenwart vorgeht:

https://de.wikipedia.org/wiki/Sofies_Welt

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es gibt ein RPG :Cthulhu invictus https://www.chaosium.com/cthulhu-invictus-pdf/

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JEIN

inhaltlich erst mal nicht. Papst war ja der Bischof von Rom (verkürzt, nach langen Streitigkeiten mit den sich ebenso ehrwürdig fühlenden Oberhäuptern von Antiochia, Alexandria etc)

Aber die Ausgestaltung des Zeremoniell entspricht dann in vielem dem spätantiken :

Zu Boden werfen, Ringküssen waren Ehrbezeugnisse für den Kaiser

Pontifex Maximus war ein Titel des Kaisers als Oberpriester.

die Gewänder entsprachen denen des Kaisers etc. die roten Papstschuhe trug auch der byzanthinische Kaiser

Das der Papst dann auch einen weltlichen Regierungsanspruch besaß, darin folgte er auch dem römischen Kaiser.

Also das Amt vereinigte den Hirtenanspruch des obersten Bischofs mit dem eines spätantiken Caesar Augustus. Und hatte nichts mehr mit der Einfachkeit des ersten bischofs, Petrus, der ein galiläischer Fischer gewesen war, zu tun.

jetzt etwas klarer die Aussage?

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Die Antike umfasst einen weiten Zeitraum, welchen meinst du?

Einige allgemeine Sachen: Standesdenken - also weniger Individualismus; psychologisiert wurde gar nicht, der Charakter galt als angelegt, die erziehung war hart, Kindesaussetzung gang und gäbe, weil da eben wieder das Individuum nicht zählte, sondern ob das kind von der familie anerkannt wurde; die Sexualmoral war völlig unterschiedlich zu der unseren etc.

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