Falsch. Pony geht oft maximal bis Sitzgrösse 16,5.

Du musst messen, wie lang Deine Sitzgröße ist. Und wie lang die Schabracke ist (Rückenlänge). Pass auf, meist hat es hinten einen wulstigen Rand. Wenn da der Sattel drauf landet, machst Du Druckstellen!

Unter meine Sättel passt zum Beispiel kein Pony, weil sie zu lang sind. (17,5 und 18 ")

Und: bitte: hol nur die Schabrackenform, die zum Sattel passt. Es sieht soooo doof aus, wenn unter einem VSD Sattel eine VS Schabracke vorne rausguckt.

...zur Antwort

In der heutigen Zeit ist es sehr schwer geworden, sich in sich selbst zurück zu ziehen. Die Welt ist hektisch und laut geworden und es geht immer mehr darum, überall gleichzeitig zu sein. Es ist heute wichtig, 24 Stunden in What's Ap präsent zu sein, um nur ja nicht eine Information zu verpassen und überall dabei zu sein. Das ist die persönliche Globalisierung. Das Individuum geht bis in den persönlichen Bereich in der Masse auf und verschwindet darin.

Wer aber überall ist, der ist überall, bloß nicht bei sich selbst oder in sich selbst. Für viele Menschen ist der Weg in das eigene Selbst so schwierig geworden. Man tut alles, um den Weg "hinunter" in die Tiefe zu vermeiden.

Ich denke, dass das daran liegt, dass der Mensch in sich selbst ein übermächtiges extrem hässliches und abstoßendes Wesen vermutet, dem er nur ja nicht begegnen mag. Aus Angst, man würde die eigenen Gesichtszüge auf diesem Gesicht des inneren Monsters, das man selbst zu sein glaubt, erkennen.

Wer sich wirklich auf dieses Abenteuer einlässt, der wird feststellen, dass das kleine verhutzelte und verstoßene Wesen, das tief in uns lebt, ein Kind ist. Ein trauriges, fortgeschobenes verletztes Kind. Das niemand haben mag, vor dem alle fortlaufen. Weil es so weh und einsam ist, dass es tief berührt.

Wer diesen Weg einmal gegangen ist, der kann anderen helfen, ihren eigenen Weg zu ihrem eigenen verhutzelten Wesen zu gehen. Und sich damit auszusöhnen.

Der Weg hinab in uns selbst ist aber steinig. Es gibt viele Instanzen, die ihn bewachen. Sie bei unserem Vorbeischreiten den Kopf heben, unsere Kerzenflamme auspusten wollen, die unsere Angst im Hinabsteigen verstärken, in dem sie uns einreden, doch lieber umzukehren, in dem sie im Kerzenlicht groteske Schattenbilder des kleinen Hutzelwesens an die Wände zeichnen und uns einreden, dass es uns übel will und dass es ganz schlecht wäre, das Bekannte und Vertraute Wegsehen zu verlassen und uns auf das Neue zu uns selbst Hinsehen und Hinfühlen einzulassen.

Manchmal zeigen sich diese Hindernisse, ich nenne sie die inneren Schweinehunde, auch im Außen. Indem wir den Weg zu wichtigen Terminen verlieren, bei denen wir neue innere Wege gehen werden. Die wissen das GANZ genau, programmieren den Navi um und lassen uns in die verkehrte Richtung fahren.

Wenn man die inneren Hindernisse gesehen und erlebt hat, dann erkennt man sie schneller. Dann kann man ungebetene Gedanken da sein lassen und wegplätschern lassen. Und geht dennoch unbeirrt seinen Weg weiter.

Ich denke, dass insgeheim heute viele Menschen den Weg nach Innen suchen oder ihn gerne finden würden. Da das aber nicht geht, ohne sich auf den Abstieg und das Hutzelwesen einzulassen rennen viele mit einem Affenzahn durch die Welt, von Freund zu Action, von Action zu Fete, von Fete zu Disco und von Disco zum Freund.

Seltsamerweise verfolgt sie in den stillen Stunden ein leiser Schritt, der wie ein Stalker immer genau so weit im Dunklen hinter uns liegt, das wir nur erahnen können, welches Monster dort hinter uns her stalkt. Die ganz aufmerksamen hören die leise Stimme, die immer wieder darum bittet, gesehen zu werden. "Bitte, sieh mich doch. Sie wenigstens DU mich. Ich bin Du. Ich bin doch kein Monster. Bitte sieh mich doch nur einmal an. Schau mir doch nur ein einziges Mal ins Gesicht."

Aber je eindringlicher die Stimme darum bittet, umso lauter macht sich der Mensch die Welt.

Und umso weniger wird er den Weg in sich selbst und zu sich selbst finden.

Irgendwann geschehen sonderbare Dinge, die uns dann dazu zwingen, in uns selbst hinein zu schauen. Denn tief drinnen sehnen wir alle uns danach, den Mut zu finden, uns umzudrehen und dem Wesen ins Gesicht zu sehen, das in uns lebt.

Leider braucht es dazu oft großen Leidensdruck, sich immer wieder wiederholende Kalamitäten des Lebens, bis man sieht, dass es nur einen Weg gibt in uns selbst: Augen auf und durch.

Geht man aber diesen Weg erhält man ein großes Geschenk. Einen Moment höchster Klarheit. Man begegnet sich selbst neu. Man hat die Chance, sich mit sich selbst auszusöhnen. Und man bekommt die Chance, das kleine einsame Hutzelwesen behutsam ein Stück weit durch alte Verletzungen zu begleiten, dem Hutzelwesen Liebe, Mitleid und Aufmerksamkeit zu schenken, sodass es heilen kann und nicht mehr so einsam und verstoßen sein muss.

Wer diesen Weg in sich selbst hinein einmal gegangen ist, der wird mit dem Wissen belohnt, dass man vor sich selbst nie fortlaufen kann, da man sich selbst immer mitnimmt. Und dass so mancher Blick auf uns selbst ganz anders und viel weniger abstoßend ausfällt, als man vorher geglaubt hat.

Und, dass wir uns in unseren Fluchten alle ähneln. Und dass jeder in sich diese tiefsitzende Angst vor der Hässlichkeit des eigenen Selbst hat, die uns daran hindert, dessen Schönheit und Wahrhaftigkeit überhaupt zu erleben.

Nur, wer den Mut aufbringt, sich einmal wirklich selbst in die Seele zu sehen, sich einmal wirklich in sich selbst zu versenken, der wird damit beschenkt.

...zur Antwort

Woah, schlimmstenfalls kann Dir passieren, dass Du aus der Beziehung nicht mehr rauskommst, selbst wenn Du das willst. Weil der auf Dich und Deine Family seine Kumpels hetzen könnte.

Wenn eine Motorradgang die Rechte anderer Menschen bekanntermaßen mit Füßen tritt, warum sollten sie das bei Dir anders halten?

Und wenn der Kerl charakterlich blattvergoldet wäre, auf den würde ich mich nicht einlassen. Das ist schließlich kein Strickverein sondern eben die Hells Angels.

...zur Antwort

Runter mit den Eisen. Auf der Wiese braucht kein Pferd welche und im Gelände kann man sich am Rand halten. Es gibt bei den allerwenigsten Pferden wirklich Grund, sie konstant zu beschlagen.

Meist landet man mehr oder weniger zufällig bei Eisen,

meint, das muss so,

probiert es mal eisenlos,

stellt fest, das Pferd geht anders,

schließt daraus, das Pferd braucht ganz unbedingt Eisen

und tackert die wieder drauf.

Dein Pferd geht vermutlich im Augenblick mit soviel Freude und Raumgriff, dass es von hinten in die Eisen tritt, die Aufzüge erwischt, drauflatscht und es sich von hinten nach vorne abzieht.

Du kannst echt 25 Kreuze machen, dass es sich noch nie dabei einen Nagel ins Leben im Huf getreten hat.

Eisenlöcher halten einfach nicht unbegrenzt. Normalerweise geht von Beschlag zu Beschlag die Reihe der Nägel immer wieder ein Stück nach oben. Hier muss man aber immer wieder in dieselben Löcher nageln. Und darum hält das nicht.

Lass das Horn sich erholen und probier einfach mal über Winter, ob Dein Schätzchen nicht dauerhaft ohne Eisen auskommt. Anstatt des Schmiedes hol Dir mal eine Huforthopädin und lass die mal drübergucken.

Viele Schmiede können Barhufe nicht richtig korrigieren.

...zur Antwort

Einzelkatze darf nicht raus. wie ist es bei euch?

Ich hatte die Tage hier eine riesen Debatte hier zwecks meiner Katze, weil sie einfach alles für mich ist. Nach Mann und Kind natürlich. Meine Mitze bekommt natürlich alles von mir und nur das Beste vom Besten. Meine Katze lebt alleine bei uns, ist aber nie alleine Zuhause, weil immer jemand da ist. Die Einzelhaltung war Absicht weil ich das sehr schön finde wenn sich Katzen auf den Menschen fixieren ( manche finden das gar nicht gut, ich schon und davon bringt mich auch niemand ab). Die Tage kam es dann hier zu Ärger, weil ich so an meiner Katze hänge. Wenn sie schon eine Einzelkatze ist dann sollte ich sie zumindest raus lassen. Jetzt zu meiner Frage ob eure Katzen raus dürfen? Meine Katze darf absichtlich nicht raus. Erstens leben wir im 1 Stock was das schwierig macht aber nicht unmöglich. Wäre aber mit ziemlich Aufwand verbunden. Riesen katzenTreppe (was der Vermieter nicht erlauben würde. Das hatte die Nachbarin mal versucht. Er darf aber auf einen großen Balkon. Und zum anderen müsste dann in die Türe eine Katzenklappe, wo der Vermieter noch weniger erlauben würde. Und nun zum wichtigsten Grund: ich hätte viel zu viel Angst, dass ihm was passieren könnte. Er könnte überfahren werden, eingefangen werden, sich verletzen, von anderen Tieren gebissen werden, sich mit anderen Katern prügeln usw mir fallen 100 Gründe ein warum meine katze nicht raus darf. Wie macht ihr das? Ich weiß meine Einstellung zu Einzelkatzen gefällt nicht jedem aber das muss es auch nicht. Ich kenne viele Katzen in Einzelhaltung und keiner geht es schlecht. Ausserdem hängen diese Katzen sehr an ihren Besitzern, was mir sehr entgegen kommt.

...zur Frage

Ich habe auch Wohnungskatzen.

Die nicht raus dürfen da

a) sofort geklaut

b) oder plattgefahren

c) büschen dämlich und nicht wirklich fürs Überleben draußen gemacht.

Wenn sie doch mal rauskullern sind sie schnell wieder drin.

ABER: eine Katze alleine zu halten "weil es schöner ist, wenn sie sich an den Menschen anschließen" zeugt von hochgradigem menschlichem Egoismus und das geht gar nicht, sorry.

Zudem ist das dumm, falsch und vermenschlichend gedacht.

Ich habe vor 14 Jahren mit einem Kätzchen vom Züchter angefangen. Das mir sehr schnell gezeigt hat, dass ihr das Alleineleben bei mir gar nicht taugt. Sie begann, Protestköttel zu hinterlassen und klebte in jeder Sekunde quakend und weinend an mir.

Ich habe sie dann zurück geben wollen und bekam statt dessen von der Züchterin eine Halbschwester zu meiner im gleichen Alter. Die Kleine verliess den Kennel, käckerte der ersten ins Klo, soff deren Wasser, futterte deren Fressen und haute ihr kurz eins auf die Ohren zur Begrüßung, rollte sich dann auf deren Lieblingsplatz ein und verließ seitdem den Platz an ihrer Seite nicht mehr.

2 Jahre später kam ein Vollgeschwister der ersten Katze dazu. Ich habe jetzt zwei Katzen und einen Kater.

Wenn es mir schlecht geht oder ich krank bin, ist mindestens eine von ihnen bei mir. Den Kater pfeife ich, dann kommt er aus dem Nachbarszimmer gerannt. Nur für mich, nur zu mir. Mein Sohn kann pfeifen und rufen, bis er blau wird. Funzt nicht.

Die erste Katze ist auch ganz meine. Sie ist immer in der Nähe, unaufdringlich und freundlich.

Es ist also sehr wohl möglich, Katzen weitestgehend artgerecht drinnen zu halten.

Ich hatte damals nur eine gewollt, weil ich dachte, dass das ginge und dass das der Katze gegenüber zu verantworten sei.

Aber genau das ist es eben nicht.

...zur Antwort