Meinung des Tages: Mette Marit hat Spenderlunge nach kurzem Warten erhalten. Welche gesetzliche Regelung zur Organspende haltet Ihr in Deutschland für richtig?

(Bild mit KI erstellt)

Die erfolgreiche Lungentransplantation bei der norwegischen Kronprinzessin Mette-Marit lenkt den Blick erneut auf die drastischen Unterschiede in den europäischen Organspendesystemen.

Rasche Hilfe in Norwegen

Innerhalb von nur zwei Wochen nach der Aufnahme auf die Warteliste erhielt die schwer kranke Kronprinzessin ein neues Organ, wie unter anderem DIE ZEIT berichtete. Dieser schnelle Eingriff resultiert aus einer klaren Priorisierung nach medizinischer Dringlichkeit sowie einem veränderten gesellschaftlichen Bewusstsein. Der Fall löste in Norwegen zudem eine enorme Welle der Hilfsbereitschaft aus: Die Registrierungen für Organspenden stiegen laut einem Bericht im Deutschen Ärzteblatt im Juni um das 180-Fache an.

Die erweiterte Widerspruchslösung

In Norwegen gilt die erweiterte Widerspruchslösung, nach der grundsätzlich jede verstorbene Person als Spender infrage kommt, sofern zu Lebzeiten kein Widerspruch eingelegt wurde. Obwohl Angehörige ein Vetorecht besitzen, sorgt dieses System für einen deutlich größeren Spenderpool. Durch die hohe Verfügbarkeit von Organen steigen die Chancen für Patientinnen und Patienten auf den Wartelisten massiv.

Situation in Deutschland

In Deutschland ist die Organspende über die Entscheidungslösung geregelt. Eine Organentnahme ist nur zulässig, wenn eine ausdrückliche Zustimmung vorliegt. Da die Zahl der Patientinnen und Patienten auf den Wartelisten die Anzahl der Spenden übersteigt, wird auf politischer Ebene immer wieder über die Einführung einer Widerspruchslösung debattiert.

Unsere Fragen an Euch:

  • Wie beurteilt Ihr das norwegische System im Vergleich zum deutschen Modell?
  • Welche Informationsangebote fehlen Euch im deutschen System noch?
  • Welche Rolle spielen Eurer Meinung nach prominente Krankheitsfälle für das öffentliche Bewusstsein?

Wir sind gespannt auf Eure Antworten!
Viele Grüße
Euer gutefrage Team

Bitte beachtet auch bei einem derart sensiblen Thema unsere Netiquette.

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Ich habe dazu eine andere Meinung und zwar (...)

Ich sehe in der Widerspruchslösung eine Übertretung von Befugnissen.

Die Widerspruchslösung mag vielleicht sinnvoll erscheinen und vielleicht Leben retten. Rein auf den sozialen Aspekt bezogen, bin ich da absolut für.

Aber der Staat oder unsere Regierung dürfen diese Entscheidung nicht treffen. Die Aufgabe unseres Staates ist es, das Zusammenleben aller Menschen zu gewährleisten und dabei die persönlichen Freiheiten eines jeden einzelnen Indivisuums zu wahren. Das ist der vorrangige Grund, warum wir als Menschheit und als Volk überhaupt so etwas wie Regierungen und Führer haben. Und die körperliche Unversehrtheit aller zu schützen, im Leben wie auch danach, ist das oberste Gebot und Gesetz unseres Staates.

Die Widerspruchslösung verstößt in meinen Augen nicht nur gegen das gesamte Wesen unseres Staates und unseres Rechtssystems, es verstößt auch gegen unsere verfassungsrechtlichen Philosophien des Lebens.

Hier ist meine Lösung zu dem Problem: lasst uns einen Volksentscheid machen, in dem das ganze deutsche Volk abstimmen kann, ob es die Widerspruchslösung haben will. Das Ergebnis dient lediglich als Orientierung an dem, was das Volk will. Denn da es hier um einen gravierenden Einschnitt in unser aller persönlicher Grundrechte geht, muss das gesamte Volk zuerst gefragt werden. Anschließend muss dieser Grundsatz über eine 2/3-Mehrheit im Bundestag und Bundesrat in unsere Verfassung aufgenommen werden. Und erst dann sollte diese Widerspruchslösung auch per Gesetz beschlossen werden können. Denn dann hat man die demokratische Mehrheit des Volkes hinter dieser Entscheidung und auch die verfassungsrechtliche Grundlage dafür geschaffen und zwar auf offiziellem und unanfechtbarem Weg.

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Ich war selbst mal in der Situation wie deine Freundin. Grundlegend ist es wichtig zu verstehen, dass du ihr nicht helfen kannst. Das kann niemand, außer ihr selbst. Und es gibt absolut nichts, das du für sie tun kannst, das ihre Situation irgendwie besser machen würde. Du bist nicht omnipotent. Das ist niemand. Und wenn ein Betroffener wirklich diesen Entschluss fasst, kann ihn niemand aufhalten.

Du wirst auch niemals wirklich verstehen können, wie deine Freundin sich fühlt. Dafür musst du das selbst erlebt haben und das wünscht man seinen schlimmsten Feinden nicht. Und ich möchte dich auch inständig darum bitten, das gar nicht erst zu versuchen. Ich kann aber versuchen dir in etwa zu erklären, wie so eine Person denkt.

Stell dir vor, du machst die Augen auf und alles um dich herum, ist eine einzige große Katastrophe. Und du stehst im Zentrum des Ganzen. Und egal was du versuchst - und du hast wirklich alles versucht - alles, was du anfasst, endet in einer Katastrophe. Aber kümmerst du dich nicht darum, endet es genauso in einer Katastrophe. Du kannst nichts richtig machen und allein deine Existenz sorgt dafür, dass andere deinetwegen leiden und Schaden erleiden, sich Sorgen um dich machen und sich deinetwegen schlecht fühlen. Und du kannst wirklich nichts tun, um das zu verhindern. Und zu wissen, dass du den Menschen, die dir etwas bedeuten, Schaden zu fügst und sie deinetwegen leiden müssen, machst dich am aller meisten fertig. Das tut dir innerlich so weh, dass es dich lähmt. Du willst nur noch weg laufen, aber dazu fehlt dir die Kraft und du könntest ohnehin nicht entkommen, weil du die Shice mit dir trägst. Und irgendwann kommt dir der Gedanke, dass es nicht nur dir, sondern auch allen anderen, denen du so weh tust, besser ginge, wenn du nicht mehr da wärst. Klar wären sie eine ganze Weile traurig. Aber irgendwann, nach ein paar Jahren, würden sie es verstehen, dass du das ihretwegen getan hast.

Und an dem Punkt liegen diese Menschen falsch. Ich habe selbst mit Hinterbliebenen von Suizidopfern zu tun gehabt und kann dir sagen, das ist absoluter Bockmist, den sich Betroffene da einreden. In 100% der Fälle, wird dein Freitod ein Loch in deine Familie und in deinen Freundeskreis reißen, das niemals wieder zu wächst. Deine Angehörigen und Nächsten werden sich selbst die Schuld an deinem Tod geben. Sie werden sich sagen: "Wenn ich doch nur besser zugehört hätte..." oder "Wäre ich nur ein besserer Freund/Vater/Mutter/Bruder/... gewesen, dann wäre das vielleicht nicht passiert." Sie machen sich selbst dafür verantwortlich und stürzen selbst in eine Depression. Sie geraten in eine Abwärtsspirale, aus der sie nicht mehr raus kommen und enden nicht selten, genau an den Punkt, an dem deine Freundin jetzt ist. Und du kannst den Hinterbliebenen diese Gedanken auch nicht ausreden. Die meisten Menschen erholen sich niemals von solch einem Verlust und wenn doch, dann nie vollständig und erst nach Jahrzehnten. Der Freitod macht die Situation für die Freunde und Angehörigen deiner Freundin nur noch um ein Vielfaches schlimmer. Und das ist leider auch das einzige, was du ihr sagen kannst und sagen solltest. Denn auch wenn ihr diese Worte sehr weh tun sollten, ist das das einzige, was einen Betroffenen vllt. davon abhalten kann.

Was du sonst noch tun kannst, ist einfach für sie da sein und ihr zuhören. Denn solange sie darüber spricht, ist das ein Schritt in die richtige Richtung. Und solange sie das tut, macht dich das irgendwo glücklich, weil du dadurch ihre Gesellschaft und Freundschaft genießen kannst. Zeig ihr die positiven Aspekte eurer Freundschaft, zeig ihr, dass du einfach nur ihre Nähe fühlen willst und dich das alleine schön happy macht. Versuch ihr keine Tipps zu geben oder sie zu verstehen. Sei einfach nur da und höre ihr zu.

Ein Psychiater hat mir das mal so schön erklärt. Bei Suizidgedanken ist es so, dass der Gedanke allein, kein Problem ist. Zum Problem wird es erst, wenn der Gedanke mit einem negativen Gefühl, z.B. dem Leid, verknüpft wird. Dadurch richten sich die Filter in unserem Gehirn auf eben diese negativen Dinge, Gefühle und Erfahrungen aus. Und wir steigern uns immer weiter diese eine Sache hinein. Aus einem kleinen Gedanken, dass man was falsch gemacht hat, wächst ein Gefühl in uns heran, das uns schwer in der Brust sitzt. Aus diesem Gefühl entspringt ein weiter Gedanke, dass wir nichts richtig machen können. Der Klumpen wird größer und schwerer. Daraus wächst der Gedanke, dass wir wertlos sind und allen nur Kummer bereiten. Und dann ist es bis zu den Suizidgedanken nicht mehr weit.

Medikamente blockieren diese negativen (und zum Teil auch positiven) Gefühle. Du magst einen schlimmen Gedanken bekommen, aber das negative Gefühl schwillt nicht so stark an. Du fühlst das Problem nicht mehr so stark und gerätst nicht in diese Gedankenspirale. Wirklich helfen wird deine Freundin aber nur eine Therapie. Aber der Grund warum ich das erwähnte ist, wenn du verstehst, wie das Ganze funktioniert, kannst du versuchen, deine Freundin auf andere Gedanken zu bringen. Du musst sie mit einem Schlag aus ihrer Gedankenwelt wieder in die Realität holen, durch irgendetwas wodurch sie sich z.B. erschrickt, etwas das sie überhaupt nicht erwartet. Etwas ähnliches wird z.B. auch bei Borderline-Patienten eingesetzt. Wenn die gerade einen Moment haben, wo sie abdriften, hilft es ihnen ein Glas Wasser ins Gesicht zu schütten, eine Ohrfeige zu geben, usw. Einfach um sie ruckartig wieder auf Kurs zu bekommen. Bei deiner Freundin sollten solche drastischen Maßnahmen nicht nötig sein. Es reicht oft schon, wenn du ihr einfach eine Frage stellst, die vollkommen aus jeglischem Kontext gerissen ist. Das kannst du zumindest mal versuchen, wenn du das Gefühl hast, dass sie gerade komplett abdriftet.

Ansonsten wird eine Therapie das einzige sein, was ihr wirklich weiter hilft. Aber auch nur, wenn sie selbst bereit ist, sich selbst zu helfen. Ein Therapeut kann ihr nur den Weg zeigen. Gehen muss ihn jeder selbst. Und je länger sie damit wartet, umso weniger Kraft wird sie haben, diesen zu gehen. Und umso schwieriger wird es, diesen Schritt überhaupt zu machen.

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Suche ein Anime von meiner Kindheit… Kann mir jemand helfen?

Hallo zusammen,

ich suche verzweifelt nach einem Anime (wahrscheinlich ein Film oder ein besonderes TV-Special), den ich vor ungefähr 10 Jahren (ca. 2015/2016 oder etwas früher) im ganz normalen deutschen Free-TV gesehen habe. Der Film wirkte eher unbekannt, hatte aber einen sehr schönen, sauberen und modernen Zeichenstil – optisch ein bisschen vergleichbar mit dem Anime Haikyuu!!.

Die Welt sah eigentlich normal und streckenweise wunderschön aus, fast ein bisschen wie ein Paradies, aber die Stimmung war sehr traurig, düster und melancholisch.

Hier sind die wichtigsten Details, an die ich mich erinnere:

 Die Hauptfiguren: Es stehen zwei Jungen im Mittelpunkt. Der ältere ist ca. 17, schlank, hat kurze dunkle Haare und trägt oft dunkle Kleidung oder einen schwarzen Hoodie. Der jüngere Junge (ca. 14–15) ist eher normal, trifft ihn zufällig, ist von ihm beeindruckt und begleitet ihn, um ihn irgendwie zu verstehen oder aufzuhalten.

 Die Schwester: Der ältere Junge trauert um seine kleine Schwester (ein kleines, blondes Mädchen im weißen Kleid). Sie ist eigentlich schon tot und kommt gar nicht richtig real vor – sie ist nur eine stumme Illusion oder Halluzination in seinem Kopf.

 Besondere Szene (Limonade): Die beiden Jungen trinken irgendwann eine ungewöhnliche Soda/Limonade, die auf den jüngeren Jungen total „brennend“ oder schockierend wirkt.

 Das surreale Finale: Am Ende gibt es eine sehr unwirkliche Szene an einer großen, spiegelnden Glasfläche. Der ältere Junge sieht dort die Erscheinung seiner Schwester, die ihn scheinbar zu sich zieht. Er versucht, sie durch das Glas zu erreichen (vielleicht mit einer Scherbe oder etwas Schwert-ähnlichem), verletzt sich dabei tödlich und akzeptiert seinen Tod ruhig, um endlich wieder bei ihr zu sein.

 Das Ende am Bahnhof: Nach diesem tragischen Ende kehrt der jüngere Junge irgendwie aus dieser traumatischen Scheinwelt zurück in die echte Realität. Man sieht ihn in einer Szene am Bahnhof auf einer Bank sitzen. Er hat dabei etwas Traditionelles in der Hand (wie einen Spruch oder Glücksbringer) und man merkt, dass er wieder in der Realität angekommen ist.

Ich habe den Film damals auf einem normalen, frei empfangbaren Sender geschaut (vielleicht ProSieben MAXX, Tele 5 oder VOX in einer Anime-Nacht). Animax war es definitiv nicht.

Kommt das irgendjemandem bekannt vor? Ich freue mich über jeden Tipp!

Ich bin bei manchen Sachen unsicher ob sie wirklich so waren… aber so war es in meiner Erinnerung!

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Ich glaube du suchst nach Brave Story, kann das sein?

https://www.youtube.com/watch?v=VWUNrc2Zw9I

Google Gemini meint, das wäre wohl eher Black Rock Shooter. Den habe ich aber selbst nie gesehen.

https://www.youtube.com/watch?v=Qq9yomCNG7A

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Hier mal ein genereller Tipp für's Leben: mach immer Nägel mit Köpfen. Wenn du etwas von jemandem willst, setze immer sofort eine Deadline. frag ihn, bis wann er dir Bescheid gibt oder das erledigt hat. Mach den Leuten klar, dass du sie nicht unter Druck setzen willst, aber du brauchst konkrete Zeiten, damit du damit auch arbeiten kannst.

Du wirst im Leben immer Menschen haben, die zwar generell zu Dingen zusagen, aber nicht bereit sind, sich auf etwas festzulegen. Und genauso ist es bei einem Date auch. Solange das alles in ferner Zukunft vielleicht irgendwann mal passiert, ist jeder begeistert. Aber du wirst den Leuten dein Leben lang nach rennen, wenn du sie nicht festnagelst. Nicht, weil die was gegen dich haben, es ist nur so, dass die meisten Menschen schlicht andere Dinge zu tun haben. Und kaum jemand will die Organisation von noch mehr Dingen übernehmen. Wenn du also etwas von anderen willst, fixiere immer gleich Tag, Uhrzeit und Ort für Termine. Denn erst, wenn die Leute dann zusagen, haben sie auch eine Motivation das wirklich zu tun. Ansonsten wird das nie was werden. Und wenn du dir das zu Herzen nimmst, wird dir das im Privaten und in der Arbeit später alles viel leichter fallen. Deine Freunde, Chefs und Kollegen werden mitbekommen, dass du dein Wort hältst, dass du das umgesetzt bekommst, was du versprichst und sie verlassen sich auf dich. In ihren Augen bist du jemand von Größe, ein Mensch mit Ehre und Kompetenz.

Bei einem Date ist das ganz genauso. Frauen mögen Männer, die sich durchsetzen können, die wissen, was sie wollen und wissen, wie sie es bekommen. Das Tolle daran ist, dass du das noch nicht einmal selbst wissen, sondern nur den Eindruck erwecken musst. Wenn du ein Date ausmachst, frage immer gleich nach Ort, Tag und Uhrzeit. Und wenn sie dir kurzfristig absagt, weißt du ja, dass das nicht schlimm ist. Mach gleich einen neuen Termin mit Ort, Tag und Uhrzeit aus. Damit hast du vielen anderen Männern schon etwas voraus. Du strahlst Sicherheit aus und ein gewisses Interesse. Du zeigst ihr, dass sie dir wichtig ist, und dass du über die nötige Kompetenz verfügst zu bekommen, deinen Willen durchzusetzen. Das alles suggeriert ihr, dass sie bei dir sicher ist und danach sehnen sich Frauen.

Konkret heißt das, du schreibst ihr, dass das kein Problem ist, und wie es nächste Woche, selbe Zeit selber Ort aussieht? Entweder hat sie Interesse und sie wird akzeptieren oder einen anderen Termin vorschlagen. Oder sie hat kein Interesse und wird versuchen sich irgendwie rauszureden und nicht auf einen Termin festzulegen. Dann weißt du aber, dass sie deine Zeit ohnehin nicht wert ist.

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Ich würde mir da keine großen Sorgen machen.

In der Freikörperlultur geht es speziell darum, dass man sich nicht für seinen Körper schämen oder anderweitig Angst haben muss. Das hat überraschenderweise überhaupt nichts sexuelles, sondern eher etwas befreiendes an sich. Ich selbst habe das 1x mitgemacht und kann das nur jedem empfehlen mal auszuprobieren. Da ist wirklich nichts dabei. Und gerade wenn du dir Sorgen wegen deines Körpers macht, welcher Art die nun sind, dann wäre das genau das Richtige für dich.

Zum anderen ist es so, dass du in der Sauna meist eher mit Schwitzen beschäftigt bist und dein Körper da keine Zeit und keine Kraft für sexuelle Erregung hat. Ich weiß, das davor viele Menschen, speziell Männer Angst haben. Aber sobald du das einmal ausprobiert hast, wirst du schnell sehen, dass deine Angst da vollkommen unbegründet ist.

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Unsere Sexualität funktioniert etwas anders als die der meisten Frauen. Wir sind biologisch eher davon angetrieben, unser Erbgut zu verteilen. Psychologisch gesehen ist uns Sex so wichtig, weil wir dadurch Akzeptanz und Bestätigung erhalten. Das mag sich obszön anhören, aber für uns gibt es kaum etwas schöneres, als wenn unsere Partnerin von sich aus will, dass wir in ihr Territorium eindringen und sie will, dass wir dort kommen, wo Kinder entstehen. Dadurch erhalten wir die ultimative Bestätigung, dass wir als Mann, als Partner, als Beschützer, als Ernährer und Versorger einen guten Job gemacht haben. Und nach dieser Bestätigung und Akzeptanz durch unsere Partnerin sehnen wir uns. Einmal weil wir dadurch ein physiologisches Grundbedürfnis erfüllen, das sich einfach gut und richtig anfühlt, als wären wir genau dafür geschaffen worden. Auf der anderen Seite bauen wir dabei unsere emotionale Verbindung und unsere Liebe zu unserer Partnerin auf.

Die weibliche Libido funktioniert da anders. Frauen erhalten diese Bestätigung beim Flirt, beim Vorspiel und bei allem drum herum, was dann letztlich zum Sex führt. Dabei bauen Frauen ihre emotionale Verbindung zu ihrem Partner auf und weniger beim Sex selbst.

Als Mann interessiert uns das Vorspiel relativ wenig, denn eig. wollen wir gleich zur Sache kommen. Als Frau ist es daher nur logisch, dass du damit ein Problem hast. Wichtig für dich zu verstehen ist, dass du einerseits die Kontrolle hast. Wir Männer wollen nicht einfach nur Sex, wir wollen gewollt werden. Wir wollen die Herzen unserer Partnerin erobern. Und je länger das dauert, bis es zum ersten Sex kommt, umso tiefer werden unsere wie auch deine Gefühle für den jeweils anderen.

Spar dir dein erstes Mal auf. Lass die Jungs und Männer arbeiten. Je mehr sie sich rein hängen, umso schöner ist hinterher auch die Belohnung für die ganzen Mühen. Es gibt da aber 2 Dinge, die du beachten solltest.

Als Mann wägen wir immer den Aufwand mit den Erfolgschancen aus. Wie viel Aufwand muss ich erbringen, um sie ins Bett zu bekommen? Wenn du ihn nach dem 5. Date immer noch nicht "ran lässt", musst du dich irgendwo nicht wundern, wenn er irgendwann aufgibt, weil ihm der Aufwand schlicht zu groß ist. Was anderes ist es, wenn du von vorne herein sagst, dass für dich Sex vor der Ehe überhaupt nicht in Frage kommt. Dann kann er entweder damit leben oder sich eine andere suchen.

Auf der anderen Seite ist es aber auch so, dass wir uns merken, wie viel Aufwand nötigt ist, um eine Dame ins Bett zu kriegen. Wenn du dazu schon beim ersten Date bereit bist, weiß er, dass bei dir 1 Abend genügt. Entsprechend wird er sich auch kaum weiter anstrengen. Auch darum ist es aus meiner Sicht wichtig zu warten, damit er gewisse Gefühle für dich entwickeln kann. Früher hat man immer gesagt, dass die magische Zahl das 3. Date ist. Die meisten Jungs, die nur Sex wollen, steigen davor bereits aus. Und nur wer bis zum 3. Date durchhalten kann, der meint es vermutlich auch ehrlich mit dir und ist auch an deiner Person und deinen Gefühlen interessiert und nicht nur an einer schnellen Nummer. Aber an einer schnellen Nummer sind wir alle irgendwo interessiert. Und du bist gut beraten, das nicht zu vergessen.

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Grundlegend spielt das Alter keine Rolle. Liebe fällt, wo sie fällt. Was etwas problematisch sein könnte, ist der Kinderwunsch. Als Frau hat sie eine biologische Uhr und die ist eig. schon fast abgelaufen. Deine Partnerin wird also nicht mehr viel Zeit haben, ihren Kinderwunsch zu erfüllen.

Du hingehen hast als Mann keine biologische Uhr. Du hast eine finanzielle Uhr. Die Fragen, die du dir stellen solltest sind: hast du den Job oder die Position in deinem Job, die du haben möchtest, wenn du anfängst eine Familie zu gründen und ggfs. zu versorgen? Hast du die Wohnung oder das Haus, das du haben möchtest, ehe du eine Familie gründest und diese versorgst?

Mit 27 wage ich das ehrlich gesagt zu bezweifeln. Und da sehe ich ein Problem, weil du vermutlich noch Zeit benötigst, sie aber nicht mehr länger warten kann, allein schon aufgrund ihrer Physiologie. Wenn ihr euch da einig werden könnt und der finanzielle Aspekt für euch z.B. kein Problem darstellt, dann habe ich nichts gesagt. Wenn du aber tatsächlich noch Zeit brauchst, um dein Leben soweit auf die Kette zu kriegen, dass du dort angekommen bist, wo du sein möchtest, ehe du über das Kinder kriegen und Familie gründen nachdenkst, dann wäre es evtl. nicht fair von dir, deine Partnerin hinzuhalten. Denn mit jedem Jahr, das vergeht, wird eine Schwangerschaft in ihrem Alter problematischer und unwahrscheinlicher. Indem du sie hin hältst, nimmst du ihr evtl. Zeit, die sie nicht hat, um sich ihren Wunsch anderweitig zu erfüllen.

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Miss doch bei dir mal 20 cm vom Schaft in Richtung Bauchnabel. Denn das ist ungefähr dir Länge, wie weiß bei einer Dame 20 cm rein ragen würden. Und dann stell dir eine Frau vor, die etwa 160 cm groß ist und überlege mal, wo die die 20 cm hin packen soll.

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Nein

Das kommt aber darauf an, wie man die Frage stellt.

Grundlegend kann man sagen, dass Männer es mögen, wenn die Frau schluckt. Als Mann ist es uns extrem wichtig on unserer Partnerin akzeptiert zu werden. Sex und alles was damit zu tun hat, ist für uns eine Bestätigung, dass wir als Mann, als Partner, als Beschützer, als Ernährer, usw. akzeptiert werden. Zu merken, dass unsere Partnerin will, dass wir in sie eindringen und auch dort kommen, wo Kinder entstehen, ist der ultimative Beweis ihrer Liebe, ihres Vertrauens, ihrer Loyalität, ihrer Treue und ihrer Akzeptanz uns gegenüber.

Blasen und Schlucken ist da auch eine Form dieser Bestätigung, weil sie uns zeigt, wie innig und auf uns fixiert ihre Gefühle sind. Ich denke, darum geht es uns in Wirklichkeit. Um die Akzeptanz.

Das bedeutet aber nicht, dass wir unsere Partnerin nicht lieben würden, wenn sie das nicht macht. Das macht einen nicht zu einem besseren oder schlechteren Menschen oder Partner. Dafür, dass wir in einer Beziehung mit ihr sind, sind ganz andere Dinge wie der Charakter ausschlaggebend.

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Meinung des Tages: Wie nehmt Ihr die Chancengleichheit für Kinder in Deutschland wahr?

(Bild mit KI erstellt)

Eine aktuelle Vergleichsstudie von UNICEF sorgt für heftige Diskussionen über die Lebensbedingungen und Zukunftschancen von Kindern in Deutschland.

Schlechtes internationales Abschneiden

In der Untersuchung des UNICEF-Forschungsinstituts Innocenti belegt Deutschland unter 37 wohlhabenden Ländern lediglich den 25. Platz. Während Staaten wie die Niederlande oder Dänemark an der Spitze stehen, stagniert die hiesige Kinderarmutsquote laut einem Bericht auf Tagesschau.de seit Jahren auf einem hohen Niveau von etwa 15 Prozent.

Herkunft bestimmt den Bildungserfolg

Besonders alarmierend fallen die Ergebnisse im Bildungsbereich aus. Nur rund 60 Prozent der 15-Jährigen erreichen die Mindestkompetenzen im Lesen und in der Mathematik. Wie die offizielle Pressemitteilung von UNICEF Deutschland verdeutlicht, ist der Abstand zwischen Jugendlichen aus benachteiligten und privilegierten Familien hierzulande extrem ausgeprägt.

Große Defizite bei Gesundheit

Auch beim mentalen und körperlichen Wohlbefinden wird die soziale Schere sichtbar. Während drei Viertel der Kinder aus begüterten Verhältnissen eine sehr gute Gesundheit aufweisen, trifft dies bei den ärmsten Kindern auf knapp über die Hälfte zu. Die Organisation fordert daher, die Bekämpfung von Kinderarmut dringend zur politischen Top-Priorität zu machen.

Unsere Fragen an Euch:

  • Überrascht Euch das schlechte Abschneiden Deutschlands in dieser internationalen Studie?
  • Welche konkreten Maßnahmen sollte die Politik Eurer Meinung nach zuerst ergreifen, um Kinderarmut effektiv zu bekämpfen?
  • Wie beurteilt Ihr das deutsche Schulsystem im Vergleich zu Spitzenreitern wie Dänemark oder den Niederlanden?

Wir sind gespannt auf Eure Antworten und wünschen Euch einen guten Start in den Tag!
Viele Grüße
Euer gutefrage Team

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Ich finde sie sehr gerecht, weil..

Ich habe mal eine Geschichte gehört. Ich weiß nicht, ob die so wahr ist, aber sie dient als schöne Anekdote. Gerhard Schröder ist ohne Vater aufgewachsen und weil er viele Geschwister hatte und seine Mutter alleinerziehend war und das nach dem Krieg, stammt er aus ärmlichen Verhältnissen. Es heißt, er habe in der 7. Hauptschulklasse die Schule abgebrochen, um zu arbeiten und seine Familie finanziell zu unterstützen. Später hat der Mann dann seinen Hauptschulabschluss, die Mittlere Reife und sein Abitur nachgeholt. Danach hat er studiert und ist Politiker geworden, wo er es bis zum Bundeskanzler geschafft hat.

Unser Schulsystem mag nicht perfekt sein. Aber es bietet jederzeit und für alle Menschen gleichermaßen dieselben Möglichkeiten, sich sämtliches Wissen anzueignen, das man benötigt, um jeden Berufszweig einschlagen zu können, den man möchte. Das Problem ist nicht, dass unser System nicht jedem Menschen dieselben Chancen bietet. Das Problem ist kulturell bedingt. Und das kann man über Gesetze und Systemänderungen auch nicht ändern.

Das Problem sind z.B. fehlende Zukunftsperspektiven und Anreize im Leben. Unsere Eltern und Großeltern waren in der Lage mit einem ganz normalen 40-Stunden-Job ein Haus zu kaufen, eine Familie zu gründen, bei der ein Ehepartner ganztags zuhause bleibt, man die Kinder ernährt und dabei noch in den Urlaub fahren kann, ohne sich Sorgen um die eigene Rente machen zu müssen. Sie waren in der Lage, sich ein Leben aufzubauen. All das funktioniert heute nicht mehr und ich sehe dadurch auch keinen wirklichen Sinn darin, sich für irgendetwas den A***h aufzureißen, wenn man als junger Mensch seine Träume und Ziele ohnehin nie erfüllen kann.

Menschen aus ärmeren Familien und ärmeren Umfelden, haben meist ein entsprechendes Mindset. Und daran müssen wir irgendwie arbeiten. Wir haben gewisse Grundsicherungen, sodass keine Familie, kein Kind heute in wirklicher Armut leben muss, weil man nichts mehr zu Essen hat. Unser Staat bietet so viele Möglichkeiten, der finanziellen, wie auch physischen Unterstützung. Man muss die nur nutzen. Schulbildung scheitert oft nicht an den finanziellen Mitteln, sondern an Sprachbarrieren, fehlenden Kenntnissen über die Möglichkeiten, fehlender familiärer Unterstützung und elterlichen Erwartungen. Das Problem ist die Kultur, die in unser aller Köpfen vorherrscht. Die müssen wir irgendwie so aufbrechen, dass unser System diese jungen Menschen besser integriert und ihnen andere, bessere Zukunftsperspektiven aufzeigt, damit die diese Wege auch einschlagen und für sich in Anspruch nehmen.

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Das kommt drauf an, wie man Liebe definiert. Es gibt da etwas, das nennt sich Psychologischer Egoismus. Das beschreibt den Umstand, dass du eig. gar nichts wirklich für andere tust, sondern rein für dich selbst. Wenn du sagst, du liebst Person XY, dann meinst du eig. dass du dein Gefühl sehr magst, das du in deren Gegenwart fühlst, oder wenn du an sie denkst. Selbst wenn du dich für jemanden opferst, tust du das, weil du dich damit irgendwo gut fühlst.

Prinzipiell sind Frauen genauso wie Männer gleichermaßen in der Lage, dieses Gefühl von Liebe zu empfinden. Man muss hier aber unterscheiden zwischen Liebe und körperlicher bzw. emotionaler Anziehung. Was du beschreibst bezieht sich rein auf die Anziehung, auf das, was wir durch unsere Biochemie vererbt bekommen und definiert, worauf wir beim anderen Geschlecht stehen. Als Mann stehst du in aller Regel auf feminine Frauen und als Frau in aller Regel auf maskuline Männer.

Unsere Biochemie legt aber nur die Grundlage unserer körperlichen Triebe, Begierden und Sehnsüchte dar. Es sind unsere gesellschaftlichen Floskeln und Gepflogenheiten, die unsere animalischen Urinstinke in eine vorzeigbare Form umwandeln.

Wie du schon selbst angeschnitten hast, geht es Frauen bei der Partnerwahl in aller erster Linie um das Gefühl von Sicherheit und Geborgenheit. Große Männer über 1,80m versprechen mehr physische Kraft, um die Familie zu beschützen. Männer mit viel Geld versprechen eine gute Umgebung für sich selbst du den Nachwuchs. Männer mit gutem Ansehen versprechen Erfolg und Durchsetzungsvermögen. All das verspricht irgendwo Sicherheit. Und Männern ist das alles ziemlich egal. Wir werden meist rein von der Optik angezogen. Während ein Mann in der Steinzeit aber noch mit einer Keule und einem Zweikampf seine Stärke unter Beweis stellen musste, funktioniert das heute über eben diese genannten Dinge.

Nur wirst du vielleicht selbst schon festgestellt haben, dass die optische Attraktivität einer Frau vielleicht entscheidet, wen du ansprichst und wen nicht. Wenn es aber um wirkliche Liebe geht, zählen andere Dinge, wie der Charakter und die Perönlichkeit einer Person. Und in dem Punkt sind Frauen nicht anders als wir Männer.

Was dich vielleicht in die Irre führt sind diese ganzen Gruppen auf Facebook und sonst wo, die uns stetig eintrichtern, wie schlecht das andere Geschlecht doch sei. Wenn man den Frauen aus ihren Gruppen so zuhört, bekommt man schnell den Eindruck, dass alle Männer nur Vergewaltiger seien. Und wenn du den Männern in ihren Gruppen zuhörst, bekommst du den Eindruck, dass alle Frauen geldgeile Schl*mpen seien. Aber beides ist vollkommener Unfug. Was du im Internet an Videos und Posts findest, sind zu 99% Extreme und das ist alles nicht wirklich repräsentativ für die Allgemeinheit. Unterhalte dich lieber mit Frauen aus deiner direkten Umgebung. Geh in Clubs und Bars oder geht mit Freunden etwas unternehmen. Dadurch kannst du dir ein viel besseres Bild von Männern und Frauen machen, als im Internet.

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Ich (männlich) sage dazu:

Die gibt es definitiv, aber ich würde das nicht so ausdrücken.

A-Löscher halten sich nicht an gewisse Regeln. Sie nehmen sich einfach, was sie wollen, ohne Rücksicht auf andere. Auf Frauen wirkt das oft wie Durchsetzungsvermögen, weil sich erst langfristig zeigt, dass diese Art und Weise verantwortungslos ist und dauerhaft nicht funktioniert.

Wenn du als Mann deiner Frau jeden Wunsch erfüllst und alles für sie tust, mag das vielleicht das sein, was sie will. Aber bei ihr wird unbewusst auch irgendwann ankommen, dass sie mit dir machen kann, was sie will, weil du deine eigenen Grenzen nicht achtest. Und wenn du nicht einmal ihr gegenüber in der Lage bist, für dich einzustehen, wie willst du dann jemals in der Lage sein, sie vor anderen zu beschützen? Es werden dir immer alle nur auf der Nase herum tanzen. Das schafft Unsicherheit in ihr. Und das gefühl von Sicherheit ist das A und O, das Frauen bei Männern suchen.

Wenn du als Mann nur auf dich selbst achtest, mag deine Frau nicht bekommen, was sie will, aber bei ihr wird auch ankommen, dass du für dich selbst einstehst und nicht nicht herum schubsen lässt, auch von ihr nicht. Du strahlst eine gewisse Stärke und Sicherheit aus. Erst langfristig wird sie merken, dass du dich überhaupt nicht für sie und ihre Interessen interessierst.

Ich denke das ist der Grund, warum Frauen oft Bad Boys vorziehen und die Good Guys das Gefühl haben verarscht zu werden und auf der Strecke zu bleiben. Darum geraten Frauen so oft an A-Löcher. Und diese Männer wissen das meist. Sie haben oft gar kein Interesse an einer wirklichen Beziehung und Familie. Sie wollen nur jemanden, der ihr Leben vereinfacht. Und daher rührt auch die Idee von Frauen, dass Männer nur jemanden zum f****n, putzen und kochen haben wollen, den sie herum kommandieren können.

Was wir als Männer lernen müssen ist, einen Mittelweg zu finden. Für unsere persönlichen Grenzen einzustehen, ohne dabei ihre zu ignorieren. Sicherheit auszustrahlen und zu vermitteln, ohne dabei ein A-Loch zu sein. Das ist nicht so schwer, wie es sich anhört. Und Frauen müssen lernen, nicht jedes Wort eines Mannes zu glauben und sie besser einzuschätzen, um eben die A-Löcher auszusortieren.

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Frauen lügen anders als Männer. Männer lügen mehr auf eine bewusste und direkte Art und Weise. Frauen lügen eher auf eine subtile und indirekte Weise. Z.B. über Makeup, Pushup-Bras, usw. Auch das sind irgendwo Formen von Lügen. Frauen belügen sich auch oft mehr selbst oder untereinander. Wenn du 10 Frauen bittest, sich gegenseitig zu raten, wirst du einstimmig nur 10/10 bekommen. Viele Frauen sehen ihre Lügen auch gar nicht als solche an. Wenn eine Frau fremdgeht, sagt sie oft Dinge wie: "mein Mann hat mich nicht richtig geliebt" uns solche Dinge. Sie sind sich weder der Tatsache noch der Selbstverleumdung bewusst. Männer sind da meist selbstreflektierter. Weil wir aber direkter lügen, fällt das häufiger auf. Und das wirkt so, als würden Männer öfter lügen. Am Ende des Tages nimmt sich das aber nicht viel.

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Nein

Um "Unsicherheiten zu analysieren" nein. Wenn es in der Beziehung wirklich Probleme gibt und ich wirklich nicht weiter weiß, dann ja, aber nur ohne Namen zu nennen. Das ersetzt vllt. keine Eheberatung, aber kann dennoch helfen, die eigene Sichtweise zu ändern, mehr Verständnis für den Partner zu bekommen oder neue Ideen zu bekommen, die man mal versuchen kann.

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Ich denke, dass die meisten Frauen eine vage Vorstellung davon haben, sich der Tragweite aber nicht völlig bewusst sind. Das ändert aber nichts an der Tatsache, dass sie wissen müssen, was sie da tun. Unwissenheit schützt vor Strafe nicht. Jeder Mensch ist für das eigene Handeln verantwortlich. Nicht zu wissen, was man da tut, lasse ich als Ausrede nicht gelten. Insbesondere, weil jeder Mensch andere Menschen in seinem Leben hat, die er um Rat fragen kann, wenn er sich nicht sicher ist.

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Grundlegend ist der Altersunterschied egal. Und wenn es dir mit 19 Jahren schon wirklich um etwas langfristiges und um Familie geht, ist ein 36-Jähriger, der entsprechend Erfahrungen im Leben gesammelt hat und beruflich eher stabil ist, eine gute Wahl. Es gibt da aber einen anderen wichtigen Aspekt, den du bedenken solltest.

Wenn du in so jungem Alter schon Kinder bekommst, bedeutet das, wenn alle deine Freundinnen und Freunde auf Parties gehen, irgendwo hin fahren und die Welt und sich selbst erkunden und ihren Weg im Leben finden, wirst du zuhause bleiben. Keine großen Partys, keine großen Ausflüge, nix. Das wird ein Vollzeit-Job werden. Und das wird mindesten 20-25 Jahre so weiter gehen, bis deine Kinder irgendwann aus dem Haus sind. Dann bist du 40-45 und wirst spätestens dann feststellen, dass du irgendwo die besten Jahre deines Lebens verschwendet hast. Klar würdest du die Zeit mit deinen Kindern nicht eintauschen wollen. Aber du hattest nie Zeit für Partys, Hobbys, einen Job oder deinen Wert im Leben zu finden. Etwas, das dir wirklich Freude und Erfüllung bringt. Du bist sozusagen nur Mutter, während deine ganzen Freunde und Freundinnen ebenfalls Eltern sind, dazu aber noch ein Leben mit Zielen und Träumen haben, auf die sie seit 10-20 Jahren zu arbeiten. Sie wissen wer sie sind, weil sie entsprechende Erfahrungen gemacht haben. Sie hatten ein Leben vor dem Elternsein und können nun daran anknüpfen. Du evtl. nicht. Und mit 40-45 bist du auch zu alt, um das alles nachzuholen. Du bist körperlich schlicht nicht mehr in der Lage die Nacht durchzufeiern und deine Freundinnen haben da kein Interesse mehr dran. Dein Mann ist dann auch schon 60 und du hast vllt. noch ein paar Jahre, ehe dein Mann zum nächsten Pflegefall für dich wird, denn dann fangen die ganzen körperlichen Probleme erst richtig an.

Das ist natürlich eine sehr detaillierte Prognose und die muss so nicht eintreffen. Aber so in etwa wird das ablaufen. Darum würde ich jedem raten mindestens bis 25 zu warten mit dem Kinder kriegen. Nimm dir erst einmal Zeit für dich selbst, um die Welt und das Leben zu erkunden. Später wirst du das nicht mehr so machen können wie heute und das Alter verzeiht viel weniger Fehler.

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Was mir am besten hilft ist Wissen. Wenn du dich mit anderen vergleichst, wird dein Maßstab immer der anderer sein. Du wirst niemals in irgendetwas besser sein, als andere. Die tun oft worin sie gut sind und was ihnen Spaß macht. Und wenn du dich mit denen vergleichst, wirst du immer nur eine Kopie anderer sein und die ist immer etwas schlechter als das Original, auch wenn es hin und wieder nicht schadet, mal zu sehen, wie andere so sind, um einen ungefähren Richtwert dafür zu bekommen, wie man selbst auf andere wirkt.

Du kannst versuchen, dich mit deinem gestrigen Ich zu vergleichen. Arbeite daran jeden Tag ein Stück besser zu sein, als die Person, die du gestern warst. Versuche etwas neues zu lernen, zu neuen Einsichten zu gelangen und als Person zu wachsen. Verfolge eigene Ziele und arbeite darauf hin und nicht auf das, was andere dir sagen. Du wirst es ohnehin nie allen recht machen können. Irgendwen wirst du immer vor den Kopf stoßen. Du kannst so neutral wie ein unbeschriebenes Blatt Papier sein und irgendwer wird sich dennoch darüber beschweren, dass es nicht beschriftet oder im falschen Format ist. Und je mehr zu versuchst, so zu sein, wie andere, umso mehr wirst du darunter leiden, nie dich selbst kennen gelernt zu haben.

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Naja, das kommt drauf an, wie man es betrachtet.

Unsere Eltern konnten mit einem traditionellen Familienbild viel erreichen. Einer arbeitet als Handwerksgeselle, während der andere Zuhause bleibt. Trotzdem bekommt man es hin, sich ein Haus zu kaufen und abzubezahlen, Kinder großzuziehen und zu ernähren, sodass niemand groß am Hungertuch nagen musste und am Ende hat man noch genug Geld für Rücklagen und Renten übrig und konnte auch mal mit der ganzen Familie in den Urlaub fahren. All das geht heute nicht mehr. Ich werde mir nie ein Haus leisten können, weil die Preise dafür so in die Höhe geschossen sind. Meine Rente kann ich auch ziemlich knicken, weil das nie zum Leben reichen wird. Eine Familie zu gründen kann ich auch ziemlich vergessen, weil ich nicht weiß, wie ich die versorgen soll. Es müssen ich und meine Frau Vollzeit arbeiten, um die Finanzen zu stemmen, und das ohne Rücklagen, Urlaube und dergleichen, während wir uns irgendwen suchen müssen, der auf unsere Kinder aufpasst und sie erzieht, während wir arbeiten sind. Das System, das unseren Eltern geholfen hat, funktioniert heute nicht mehr. Insofern kann man schon sagen, dass die Lebensqualität irgendwo massiv gesunken ist und das trotz moderner Technik. Das sind halt vereinzelte Erleichterungen im Leben, aber wenn die Kernpunkte wie Rente, Familie und Miete schon ein Problem darstellen, pfeife ich auf die Details.

Wenn man nun aber die Dinge global betrachtet, steigt die Lebensqualität von Jahr zu Jahr. Hunger und Armut nehmen jedes Jahr weiter ab. Die Kriminalstatistik bessert sich auch jedes Jahr. Es werden zwar jedes Jahr irgendwo ein bisschen mehr Gewalttaten gemeldet als im Vorjahr, aber die steigen weniger schnell an, als die Bevölkerung, weshalb hier also eig. ein Rückgang zu verzeichnen ist. Auch wenn wir überall von Kriegen hören, die Anzahl an Menschen, die sich aktuell auf der ganzen Welt in Kriegshandlungen oder so befinden, liegt bei ca. 80 Millionen Menschen. Das ist nicht einmal 1 % der Weltbevölkerung. Heißt 99% aller Menschen auf der ganzen Welt beweisen jeden Tag aufs neue, dass so ein Utopia, wo wir alle in Frieden leben, gar nicht so weit her geholt ist, wie man denken mag. Die medizinische Versorgung auf der ganzen Welt wird jedes Jahr besser. Mehr Menschen haben Zugang zu Medikamenten und die Forschung macht immer weiter neue Durchbrüche. Es ist noch gar nicht so lange her, da haben Mediziner erstmalig HIV effektiv geheilt.

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