Der Alphamann definiert sich ja dadurch, auf wen die Frauen stehen. Das heißt, es wird immer Alphamänner geben.
Die anderen Männer werden nicht zwingend gehasst. Es spricht nichts dagegen, dass Frauen gut mit Nichtalphamännern klar kommen, nur wenn sie die Wahl haben, mit jemanden zusammen zu kommen. Zusammen ist man in der Regel ja immer nur mit einer Person.
Dass man alle anderen gleich hasst geht in Richtung Inceldenken. Vielleicht ist das genau der Punkt, an dem ein Incel ansetzen könnte. Erstmal den Selbsthass abschütteln, dann ohne Absicht der Partnerfindung versuchen, soziale Kompetenzen zu entwickeln und dann irgendwann klappt es vielleicht auch besser mit den Frauen.
Incels fangen am falschen Ende an.
Selbst wenn ein Incel tausend Bücher lesen würde und am Ende sogar verstehen würde, weshalb Frauen so sind wie sie sind, würde das nichts daran ändern, dass sie so sind, wie sie sind. Er hätte im Prinzip durch dieses Wissen nichts gewonnen.
Deswegen würde ich unbedingt raten, Bücher einer anderen Kategorie aufzuschlagen, in denen steht, wie man reflektieren und an sich selbst arbeiten kann. Bücher, die zeigen, wie man mit sich selbst ins Reine kommen kann.
Das ist so, wie wenn du lernst, wie das Steuersystem funktioniert. Die Steuern musst du trotzdem zahlen. Oder wenn du weißt, wie die Politik funktioniert. Dein Leben wird trotzdem von der Politik gelenkt werden.
Die Frage ist IMMER: Was kannst du tun. Wie kannst du dich positionieren.
Die anderen Fragen sind eine Schutzreaktion von dir. Die Antworten auf die Fragen, auf die du dich stürzt sind so nützlich wie das Wissen, dass es mal Dinosaurier auf der Welt gab. Nicht unbedingt uninteressant, nur unfruchtbar.