Der Finanzbuchhalter eines Unternehmens, wenn möglich, durchaus mit finanzunternehmerischen Aufgaben.

Je größer das Unternehmen, desto mehr mögliche Aufgaben mit steigender Verantwortung und möglichem Verdienst. Bereits bei einer international tätigen GmbH mittlerer Größe könnte er ein sich eingekaufter Mitgesellschafter sein, um eine Gewinnbeteiligung neben dem Angestelltenlohn zu erlangen, muss dann aber auch mögliche Verluste mittragen. Je nach Vertrag ist er ebenso haftbar bei strafbaren Betriebsvorgehensweisen, z. B. Bilanzfälschung, Sozialversicherungsbetrug, Steuerhinterziehung, Strafvereitelung. Meist dürfen solche Personen einige Jahre in den offenen Strafvollzug: Tagsüber für Hungerlohn im Rahmen ihrer Ausbildung extern arbeiten, nachts intern im Knast schlafen - und brav sein.

CFM nennen sich ab einer bestimmten Unternehmensgröße meist angestellte Betriebswirte mit absolviertem Hochschulstudium: BW mit dem Schwerpunkt Finanzierung, heute anglisiert und spezialisiert Corporate Finance genannt, auch mit Ergänzung wie Controlling, Finance Management, Finance and Valuation usw..

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Du denkst und fühlst menschlich und künstlerisch vollkommen richtig.

Profi kommt vom lateinischen profiteri - Fortschritte machen, dann von profession - Berufung, nicht gleich Beruf. Nur der telelogische Materialismus hat daraus Beruf gemacht und später der englisch-amerikanische Kapitalismus Job.

Wenn du noch mehr über Musik wissen willst, rate ich zu dem alten Buch von Leonard Bernstein "Musik - die offene Frage", das man in jedem Musikunterricht studieren sollte. Er versuchte, Musik als grammatikalisch geformte Klangsprache der Emotionen zu erklären, verwendete Noam Chomskys generative Transformationsgrammatik der Wortsprache als Grundlage dafür und gelangte zu erstaunlichen Ergebnissen, die eben jede/r MusikerIn wissen sollte, um werkorganisch phrasieren zu können, denn das "wahre" Phrasieren ist die Genialität der Aufführung, das, was das musikalische Publikum mitreißt...

Wenn du dein Instrument an der Musikhochschule bis zur künstlerischen Reifeprüfung studieren möchtest, solltest du auch das Abitur erreicht haben, denn du wirst Musikgeschichte, Musiktheorie (Satz- und Harmonielehre, Zwölftonmusik, Formenlehre, Stilistik, Notationskunde usw.), Instrumentenkunde und das Vom-Blatt-Spielen und Auswendig-Spielen intensiv erlernen. Wichtig wäre auch das zusätzliche Erlernen eines akkordischen Instruments (Klavier, Keyboard, Orgel, Gitarre) und des Gesangs. Darüber hinaus kannst du danach möglicherweise noch Orchester- und Chorleitung studieren.

Was du dann zum Gelderwerb tatsächlich eines Tages alles machen wirst, hängt von vielen persönlichen Eigenschaften und von Glücksfällen ab.

Um die Aufnahmeprüfung zur Hochschule zu bestehen, musst du dich länger vorbereiten, am besten ist es, wenn man vorher bereits mit dem/der HauptprüferIn darüber gesprochen hat - oder sogar bei ihm/ihr prüfungsgezielt Unterricht nehmen konnte.

Und um mit Musik irgendwie Geld zu verdienen, muss man natürlich keine Abschlussprüfung einer Musikhochschule geschafft haben, denn das meiste bezahlende Publikum ist erschreckend unmusikalisch, vier Akkorde auch mit Sexten und Septimen, Tritonusspannungen, brave Schlüsse und geradzahlige Taktreihungen genügt ihm, mehr ist da nicht... dazu braucht kein/e MusikerIn ein Hochschulstudium.

Weiterhin viel Erfolg und Glück für das Erreichen all deiner Ziele!

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Deine Frage ist rätselhaft, denn deine Gedanken zu den Büchern im Foto sind so schön falsch, wie wenn sie falsch sein müssten, weil du sie gar nicht gelesen oder verstanden hast ...

1 Schatzinsel, unterhaltsamer Abenteuerroman eines Jungen mit dem typisch gewordenen Piratenkapitän mit Holzbein und Papagei auf der Schulter.

2 Seewolf, spannender Abenteuerroman für Jungen mit der typisch gewordenen Vorstellung von der Pflicht über die Natur zu siegen.

3 Crusoe, interessanter Abenteuerroman des engl. Inselbewohners, der einen Eingeborenen rettet, so dass er wie ein Sohn wird.

3 Tom, abenteuerliche Darstellung des früher realen amerikan. Rassismus, Schwarze als landwirtschaftliche Nutztiere wie Kühe eines Bauern.

4 Nils und seine fliegende Gans, Lassie (Hund), Black Beauty (Pferd), Bambi (Reh), alles Kinderbücher zum Träumen …

5 Dracula, langweiliger Schauerroman als Gründer des Vampirismus.

6 Jules Verne, lustig spannende Abenteuer durch Vorstellungen als alter Zeit.

7 Mohikaner, fiktiver Abenteuerroman über die Ausrottung der Indianer – zum Thema gibt es ein wesentlich besseres weltberühmtes Buch, das man lesen sollte, wenn man noch immer an die bösen Indianer glaubt.

8 Robin Hood, Abenteuerliebesroman um eine Legende, denn R.H.s gab es einige im damaligen England …

9 Kleiner Lord, Abenteuerroman einer engl.-amerikan. Autorin, die ihren demokrat. gesinnten Helden (Junge) zum natürlichen Aufklärer des engl. reichen Adels (sein Opa) mit dessen bettelarmen Pächtern macht … noch immer lesenswert.

10 Moby Dick, ein Mann kämpft aus Rache gegen einen weißen Pottwal, der gottähnlich verteufelt wird, am Ende gehen beide zusammen unter ... Aus meiner Sicht längst Schwachsinn, damals »heldenhaft und religiös urmenschlich«.

Literaturklassiker nennt man eher die Werke z. B. Shakespeares, Lessings, Goethes, Schillers usw. usw..

Aber Kästners? Auch seine sind kleine Klassiker, aber weil sie unterhaltsam spannende und typische Geschichten sind. Mein Favorit ist »Drei Männer im Schnee« von der Utopie des ethisch seriösen Superreichen. Nette Vorstellung!

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"Wie kann man es schaffen, dass man wieder Vorbilder mit Idolcharakter erhält?"

Indem man wie früher nicht alles über diese Personen erfährt, nicht ihre unmoralischen Schatten und Untiefen, nicht ihr menschliches Versagen, sondern nur ihre gesellschaftlich positiv bewerteten Besonderheiten.

Ich denke da an all die berühmten und auf ihrem Gebiet wichtigen Männer, die sich aufgrund ihrer Macht Frauen sexuell gefügig machen, die ihnen schutzbefohlene Kinder geprügelt haben, die ihnen Untergebene ruiniert haben, die Tiere verachten und Pflanzen für überflüssig halten ... oh, leider kenne ich so viele von ihnen.

Erst neulich der Besuch des Ex-Papstes Josef Ratzinger bei seinem Bruder Georg! Josef hat zahllose Priester in den finanziellen Ruin gestürzt, weil er ihren Drang gegen den Zölibat missbilligte. Georg hat mit seinem Geigenbogen zahllose Schüler auf den Kopf geschlagen, so dass sie mit Beulen weinend nach Hause kamen, es aber nicht erzählen durften, weil er doch das Idol der katholisch-bayerischen Kirchenmusiker und selbst geweihter Priester war ... Unglaublich!

Auch Stephen Hawking hat erst am Ende gefühlt, dass sein genialer Verstand ihn als Mensch verraten hat, denn nur das Wahrnehmen der göttlichen Geborgenheit führt uns zur Wahrheit. Sein Leben ein Irrtum?! Einstein war ihm da weit voraus. Kant, der Schöpfer des Denkens, war ein armer Versager des Gefühls, besessen von Ängsten in emotionale Unsicherheit zu stürzen saß er in seinem Käfig der Alltagsregeln, wollte nie ausbrechen aus der Königsberger Region, nie Liebe zu Frauen oder eigenen Kindern empfinden dürfen. Wie armselig er doch in Wahrheit war ... dieses Idol des Geistes unserer Wissenschaften. Bemitleidenswert!

Ich befürchte, dass in Wahrheit massenhaft unserer Idole in der Hölle schmoren - und noch schmoren werden. Gott hab´ sie trotzdem irgendwann einmal selig - denn nur er kann ihnen vergeben ...

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Die konst. M. ist das verfassungsgebundene Königtum. Das heißt in GB, dass Volksvertreter über Parteien ins Unterhaus gewählt werden können, das mit dem Oberhaus, den vererbten Sitzen der Adelsvertreter, das Land regiert. Die Queen hat die Rolle der "unumstößlichen" Tradition, die ein Teil der GB´er lieben...

Putin hat das vom Volk gewählte Amt des Diktators im Sinne der römischen Demokratie. Der mitregierende Senat besteht wachsend aus seinen Anhängern, die ihn zu ihrem Kopf gewählt haben, weil seine Gegner langsam und heimlich durch die Regierenden eliminiert werden. Ganz wie im alten Rom. Eine Demokratie im modernen Sinne ist das genau deshalb selbstverständlich in keinster Weise.

Genauso bestens kann das Orban, dessen Beraterin ja eine DDR-Demagogie-Ideologin war/ist. Er vernichtet wie Putin die Macht der Medien, damit "sein" Volk auch nicht mehr erfährt, welche Böswilligkeiten mit Korruption schlimmsten Grades er täglich unternimmt.

Anscheinend sind viele Menschen nicht in der Lage, eine demokratische Freiheit mit gegenseitigem Respekt und festen politischen Regeln der Machtvergabe zu schätzen und umzusetzen. Sie lechzen förmlich nach der Diktatur über sich selbst. Leider lauter Blöde!

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Wenn du das Buch nicht mehr hast, versuche den Text zu googlen - oder eine Figurenbeschreibung zu finden:

https://www.kinderbuch-couch.de/titel/436-ein-wilder-sommer-am-fluss/

REZENSION: Kinderbuch des Monats (Juli 2006)

"Henni schreibt eine Fortätzung!", behauptet der kleine Frank. Immerhin hat Henni Octon alle elf Exemplare ihres ersten, erfolgreichen Buches "; Stellastr. 45+47"; verkauft. Um bei der Wahrheit zu bleiben, verschenkt. Kein Hinderungsgrund sich nicht erneut an den Computer zu setzen.

Der neue Roman ist eine wilde, sommerlich warme, australische Weihnachtsferien – Abenteuergeschichte über die Freunde aus der Stellastraße, die Speck-Senke, den alten Jim und den geheimnisvollen Wimmerwuchs.

Die elfjährige Henni, Ich-Erzählerin und das "menschliche Lesezeichen" wie sie ihr Freund Zev nennt, will Schriftstellerin werden. Nach interessanten Stoffen für ihre Bücher muss sie gar nicht weit suchen. Henni beobachtet ihre Familie, die Freunde, Nachbarn und beschreibt einfach nur, wie sie leben. Ein ganzes Buch könnten allein schon die Konflikte mit ihrer gemeinen, jüngeren Schwester Danielle füllen. Die Freunde aus der Stellastraße, sieben Erwachsene, fünf Kinder und Brikett, der verfressene Hund beschließen jedenfalls die sommerlichen Weihnachtsferien gemeinsam zu verbringen.

Donna ist hochschwanger und darf den Ort auswählen. "Ich will in die Wildnis. Ich möchte an einen wunderschönen, friedlichen Ort, an den ich zurückdenken kann, wenn ich nachts aufstehe, um mein schreiendes Baby zu füttern."

Der alte Jim, ein wortkarger Wildhüter und Dingojäger, sucht für die erholungsbedürftigen Stadtmenschen aus Melbourne einen stillen, unberührten Platz zum Campen. "Durch die alten Gummibäume erblickten wir eine breite Flussbiegung. Das Wasser plätscherte über sonnengewärmte Steine. Flussabwärts bildete ein Ring aus größeren Steinen eine Art Schwimmbecken und am anderen Ufer ragte ein wunderbar dichter Wald empor…" "Großartig!", sagte Rob. Dann probierte er sein Handy aus. Nichts. Die Außenwelt war verschwunden.

Es scheint so, als seien sie in ein "Wildnis-Poster " gefahren, meint Zev. Die Zivilisation ist vergessen. Auch wenn Hennis Vater seine Zeitung vermisst und immer alles durchorganisieren will, Kinder, wie Erwachsene kommen gut miteinander aus und genießen den idealen Flecken Natur.

Als Henni, Danielle, Zev, Frank und Cass ihre Wildnis-Lektion erhalten haben: ordentlich Krach machen, damit sich keine Schlangen in ihre Nähe wagen, viel Wasser trinken, eincremen usw. beginnen für die Kinder die unbeschwerten Ferientage, die hoffentlich nie enden.

Henni beschreibt die Idylle und der Leser ahnt, so friedlich wird es nicht bleiben. Alle baden nackt im Fluss, entdecken eine Ruine, gehen auf Schatzsuche und erkunden die Speck-Senke mit uraltem Baumbestand und seltenen Tieren. Doch dann ist Silvester und die Urlauber bemerken, dass ihre Vorräte allzu schnell aufgebraucht sind. Die Kinder legen sich auf die Lauer und erwischen Kippe, der eigentlich Clay heißt, auf frischer Tat. Sie können den verwahrlosten Jungen, der weder bei seiner Mutter noch bei seinem Vater leben will, nicht ausstehen. Kippe will unbedingt seine Sozialarbeiterin Donna sprechen. Um der ruhebedürftigen Schwangeren den Urlaub nicht zu vermiesen, versorgen die Kinder Kippe auf der anderen Flussseite mit Nahrung und vertrösten ihn auf die nächsten Tage.

Von kleineren Streitereien mit Schwester Danielle abgesehen, könnte alles ganz wunderbar sein, wäre da nicht Mattock, der Chef vom Sägewerk, der plötzlich auftaucht und sich über die Anwesenheit der Urlauber aufregt. Er fordert ihre Abreise, denn er will die alten Schwarzholzakazien in der Speck-Senke illegal fällen. Inzwischen haben die Kinder durch den alten Jim herausgefunden, dass Mattock wahrscheinlich am Wimmerwuchs interessiert ist, einem seltenen Muster im Holz. "…Wellen in der Maserung. Schön genug für die Rückseite einer Geige." Doch da ist Mattock an die Falschen geraten. Natürlich dulden Donna und die Freunde diesen Raubbau an der Natur nicht und sie lassen sich nicht einschüchtern. Doch dann überschlagen sich die Ereignisse. Donna bekommt ihr Baby mitten in der Wildnis, die Bulldozer fahren auf die Senke zu und die Kinder retten gemeinsam mit Kippe in einer abenteuerlichen Aktion die alten Bäume. Zum guten Ende der Ferien teilt der alte Jim den Urlaubern mit, dass er diesen wundervollen Landstrich gekauft hat und wenn er mal nicht mehr ist, erbt Donna dieses Naturparadies.

Elisabeth Honey wurde 1947 im australischen Bundesstaat Victoria geboren. Die Honeys lebten auf einer Farm mitten in der Natur in der Nähe von Wonthaggi. Sie hat drei Geschwister und besonders mit ihrer jüngeren Schwester Mary verlebte sie eine wilde Kindheit – sie kletterten auf Bäume, spielten mit Hunden und Pferden und stellten eine Menge Unsinn an. Lesen war immer sehr wichtig für Elizabeth und so spart die Autorin auch nicht mit Leseanregungen. Immerhin wird den Kindern aus der Melbourner Strasse jeden Abend aus Roald Dahls "Mathilda" vorgelesen. Darth Vader mischt mit und beim Schätze suchen finden die Jungen und Mädchen den Fuß von "Alice im Wunderland".

Elisabeth Honey, für den Roman "Salamander im Netz" 2003 schon einmal für den Deutschen Jugendliteraturpreis nominiert, hat mit "Ein wilder Sommer am Fluss" eine unverwechselbar witzige Sommergeschichte geschrieben. Ihre Heldin Henni hat recht, niemand würde ihr in der neuen Schule diese verrückten Erlebnisse mit dem versöhnlichen Happy End glauben. Da aber so spannend und lebendig frisch erzählt wird, freut man sich als Leser mit den Protagonisten über diese rundum gelungenen Ferien.

Etwas pathetisch klingen manchmal Hennis bedeutungsschwere Sätze, denn: "Wer gut schreiben will, muss ehrlich sein." Und das ist Elisabeth Honey, denn sie beobachtet genau, schreibt schwungvolle Dialoge und kann es sich nicht verkneifen, einen umweltkritischen Aspekt in die Handlung einfließen zu lassen. Immerhin macht die Zivilisation mit all ihren Problemen auch vor der Wildnis nicht halt. Da braucht es engagierte Menschen, die die Augen offen halten, sich mutig für Flora und Fauna einsetzen und nicht einfach nur gleichgültig ihren Müll in der Natur liegen lassen. Wichtig in dieser Geschichte ist das Gemeinschaftserlebnis, denn es gibt kein "Ich", sondern immer nur ein "Wir". Und wenn "Baby Wassermelone" dann auf der Welt ist, verbindet alle ein einmaliges Erlebnis. Die altersgemischte Kindergruppe unternimmt gemeinsam ihre Erkundungen, sie streiten sich und halten bei Gefahr zusammen. Auch wenn das alles nach – zu schön um wahr zu sein – klingt, wünscht sich doch jedes Kind solch eine gut funktionierende Clique – gerade in den Ferien oder solch ein Buch, um teilzuhaben an den Abenteuern der anderen, die ja so wirklich hätten stattfinden können. Elisabeth Honeys schwarz-weiß Zeichnungen begleiten ihren Text.

Fazit:

Auf der Suche nach einem unterhaltsamen, heiteren Ferienbuch ist "Ein wilder Sommer am Fluss "genau das Richtige. Eine Geschichte, in der alles vorkommt: Abenteuer, Spannung, Freundschaft, Fröhlichkeit und vor allem eine Kindergruppe, die zusammen durch dick und dünn geht.

Karin Hahn

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Du bist fertiger Abiturient, Linkshänder und betreibst ohne Gewerbeanmeldung dropshipping: https://www.it-recht-kanzlei.de/dropshipping-recht-interview.html D.h. man kauft online möglichst preiswerte Ware, um sie online teurer zu verkaufen.

Das ist keine unternehmerische Geschäftsidee, sondern reine Gaunerei. Wenn du dieses Gewerbe nicht ordentlich anmeldest, begehst du auch noch unwissentlich Steuerhinterziehung: Ich frage mich immer wieder, wie blöd sind eigentlich sogar manche volljährige AbiturientenInnen, dass sie im Ernst glauben, wenn sie gegen Geld etwas leisten, dass sie dann keine Steuererklärung machen müssten. SCHWARZARBEIT! Schon ´mal etwas davon gehört?

Aber zum Thema: Seit ca. 15 Jahren kann ich es mir leisten - mit Team - Startups möglichst rundum inkl. Kapitalspritzen zu helfen. D.h., dass oft seltsam infantile Anfragen auf meinem Schreibtisch landen - so wie deine hier ... Entschuldigung für meine Provokation - sie musste gerade sein.

Aber du bist Linkshänder, sehr sportlich, immerhin mit ABI. Spontan würde ich dir deshalb zum Studiengang Sportökonomie an der Hochschule für angewandte Wissenschaften raten. Den BA schaffst du "mit links". Strebe also danach einen MAsterabschluss an, der dich dahin spezialisiert, was wirklich deinen Talenten entspricht. Als Sportökonom MA kannst du dann ein Unternehmen führen oder gründen - da sehen wir uns dann vielleicht persönlich, dir dienen zu können...

Bitte lass deine Unseriosität schnellstens wieder, jobbe lieber im Fitnessstudio und mache einen zu dir passenden Trainerschein, denke auch an online-Training, z. B. per YouTube-Videos, europaweit - weltweit, lerne im Team zu arbeiten und Teams zu führen - versuche deine Teams selbst zusammenstellen zu dürfen - du willst ja eines Tages ein Unternehmen gründen, dass zu dir ganz persönlich passt.

Unterdessen kannst auch du schon ein Existenzgründungsseminar besuchen, z. B. bei der IHK Industrie- und Handelskammer deiner Region.

Die erste Aufgabe, die wir jungen Menschen wie dir stellen, die glückliche Unternehmer mit unserer Hilfe werden wollen, sie wollen ja unser Geld haben, oft viel Geld, ist wie folgt:

»Arbeiten Sie in drei Wochen (aufeinanderfolgende 21 Tage) 18 Tage, d.h. nur genau 1 Wochentag, 1 Sa und 1 So stehen in dieser Zeit frei zur Verfügung!

1) Pro Arbeitstag sind zu arbeiten 4 Std (8 -12 Uhr) plus 3 Std (13–16 Uhr ) plus 2 Std (zwischen 17 und 22 Uhr). Das sind 9 Std pro Tag, daraus ergeben sich 54 Std Arbeit pro Woche. Lernen Sie in der Mittagspause 20 Min und Abendpause 30 Min zu ruhen, sich täglich (!) mindestens 30 Min richtig zu bewegen, nur um noch weiter konzentriert arbeiten zu können.

2) Die Arbeit soll aus Einzelleistungen wie Lesen, Schreiben, Gestalten, Musizieren, Sport treiben u.ä.m. und aus Leistungen (auch) für andere Personen, auch relativ fremde, wie Putzen, Waschen, Einkaufen, Unbekanntes Kochen, Erklären, Vorlesen u.ä.m. bestehen. Wichtig dabei ist, auch Etwas zu tun, was man gar nicht wollte, aber man macht es eben doch konzentriert und richtig. Die relativ spontane problemlösende Tätigkeit ist gefragt - nicht das Abblocken, Umgehen, Verschieben.

3) Pro Woche muss eine Arbeit mit einem vorbestimmten Ziel mit einem vorgegebenen Termin bestmöglich erledigt werden. Z. B. Unbekanntes Kochen für mehrere Personen am Fr, also muss bis Fr Abend z. B. einkauft werden.

Das Wichtigste dabei ist, man darf Arbeit unterbrechen, darf sie später weiterführen, MUSS sie aber dokumentieren, falls sie andere Personen rasch übernehmen müssen, und sie abschnittsweise beenden können! Allein arbeiten, aber immer als Team denken! So lernt man delegieren und führen.

Ziel dieser einfachen (!!) Aufgabe ist, sich selbst beherrschen zu lernen, zielgerichtet zu arbeiten und ziellos zu entspannen in bestimmten Zeitfenstern – und möglichst kreativ sein zu MÜSSEN. Versagen ertragen und Erfolge erleben! Die Erfahrungen werden schriftlich reflektiert, damit die Ergebnisse der Leistungen sich qualitativ steigern können: Die Überraschungsqualität soll erreichbar werden!

Gesundheit, Ausdauer und Flexibilität zur produktiven Kreativität vereint, das ist immer wieder bis zu vorgegebenen Terminen auf Dauer zu leisten, nur das ist Basis des wachsenden Unternehmertums in sich selbst.«

(Am Ende wird alles mit mir bzw. meinem Team negativ UND positiv kritisiert. Darüber könnten wir mittlerweile Bücher schreiben. Und das Lustige ist immer wieder, unser Betriebswirt berechnet dann das "Preis-Leistungs-Verhältnis" der Arbeit dieses Probeunternehmers. "Was man nicht alles kann!?", denke ich dabei ...)

Viel Erwachen und Erfolg!

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Ja, weil...

Ja,

  • weil alle UNIs der ehemaligen Sowjetunion sich geisteswissenschaftlich noch nicht davon befreit haben. Warum sollte ein Deutscher in Sofia z. B. Philosophie, Politik oder Wirtschaft studieren, wenn gerade dortige "westlich" orientierte Professoren versuchen, an westliche UNIs berufen zu werden.
  • weil es auch nicht attraktiv ist, als "westlicher" Geisteswissenschaftler an diese UNIs festangestellt zu gehen. Gibt es da überhaupt irgendeinen?
  • Technik kann man überall studieren, auch dort, wo die Umsetzung klar ersichtlich privatwirtschaftlich ohne Vernetzung mit politischen Parteien gestaltet wird: Die Korruption ist leider in diesen Ländern noch immer noch höher als in westlichen!

Vergleiche - Beispiele

  • Prag versucht immer deutsche Studenten zu locken, da es aber seit Jahren trotz überfüllter Hörsäle keine Erweiterungen gibt, weil die Zahl der Studenten im demografischen Wandel rückläufig sei, will dort auch keiner mehr hin, der das weiß ...
  • Slowakei: Es gibt auch dort im Ranking sehr gute UNIs, aber wer will dort unbedingt studieren, wenn das "Umfeld" in westlichen Städten liberal ist!?
  • Budapest hat durch Orban ihre einzige "westlich" orientierte UNI verloren. Die Abwanderung nach Wien soll durchgeführt werden. Welcher "Westler" studiert also noch - außer schlechte Abiturenten ein paar Semester Medizin - irgendetwas in Ungarn. Wozu?
  • PS: Unser Sohn wird als Halbungar seinen MAster in London und St. Petersburg machen. Er ist so ein Mensch, der noch an den "Osten" glaubt, seine Befreiung aus dem Geist der Diktatoren. Deshalb gefällt ihm dieses "Paket" noch, bis er erkannt haben wird, dass da Welten der Geisteshaltung dazwischen liegen: Man muss sich nur die Reden vom ewigen Außenminister Putins anhören, das ist mittlerweile dasselbe von Grund auf verlogene Geschwätz wie von Donald, dem geistig Umnachteten!
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Einer deiner eigenen Kommentare hier ist: "Die Orthodoxie wird gar nicht von Sonderlingen vertreten, sondern respektiert nur einfach die nachträglich eingeführte Lehre Jesus ist Gott nicht." Jesus ist also nicht Gott.

Also sind orthodoxe Gläubige zwar keine "Sonderlinge", aber diese Orthodoxie ist eindeutig eine christliche Sonderlehre.

Und natürlich ist Jesus zu seiner Zeit Sohn Gottes, am Kreuz hatte er ja sogar den falschen Eindruck von ihm, von seinem abba (Vater), verlassen zu sein.

Aber natürlich ist durch das monotheistische Streben der gläubigen Christen über die Jahrhunderte hinweg der göttliche Mensch Jesus mit seinem GottVater ein göttliches Wesen geworden.

Ich frage mich, nachdem ich alle eure bald 50 Kommentare gelesen habe, in welchem Jahrhundert ist euer geistliches Dasein stehen geblieben - zur Zeit der Kreuzzüge? Und warum? Was ist mit dem Dreißigjährigen (Glaubens-)Krieg? Was ist mit der Aufklärung? Mit der christlich-ethischen Grundlage unseres gemeinsamen Menschseins, dem von I. Kant an ein christliches Gewissen gebundenen kategorischen Imperativ? Das war in der Moderne vor 1800.

Und heute leben wir im 21. Jahrtausend! Im neuen Kapitalismus längst ohne West und Ost, dessen feuerbach-marxistischer Materialismus und dessen absolute Diesseitszuwendung zur Selbstverwirklichung gegen die Verwirklichung des Uns (Liebe deinen Nächsten wie dich selbst < heißt nur noch > Ich liebe mich genauso wie du dich) allmählich die Erde vernichtet! Da brauchst es die Angst vor einem todbringenden Virus, um sich bewusst trennend doch zu verbinden!?

Wo bleibt bei "euch" die Botschaft der Verschmelzung der christlichen Grundaussagen mit dem Beenden des Leides zwischen Mann und Frau und Diversem zu EINER humanistisch-ethischen Lebensgrundlage - mit der absichtlichen Zerstörung des immer noch mörderische Kriege hervor beschwörenden Patriarchats!? Wo? Ich lese auch hier nichts davon... aber:

"Warum schämt ihr euch nicht, ihr Männer und Väter, die ihr doch alle angeblich so christlich seid, dass ihr selbst Mitverursacher all dieses Leidens auf der Erde seid, weil ihr für eure Liebe schon von euren Frauen und Kindern zu oft mit Gewalt fordert, euch sogar geistlich unterwürfig zu sein? Ihr tauft eure Söhne und Töchter ja als Babys! ... Weil ihr Christus heilige Worte und menschenvereinende Taten nicht wahrhaben wollt, weil sie euch entmachten und so auch verarmen, egal welche Macht ihr anstrebt oder welchen Reichtum ihr erreichen wolltet! So werdet ihr niemals ins Himmelreich eingehen - und das wisst und fühlt ihr, wenn ihr das wahrhaft zulasst - auch ich ..."

Das waren die seltsamen Sätze, die ich einst als jugendlicher Gymnasiast von dem "schwierigen" Benediktinermönch Prinz und Pater Emmeram (selbst auch Millionär und Onkel des homosexuellen Fürsten von Thurn und Taxis gewesen, dessen Witwe die "vor Reichtum stinkende" Fürstin Gloria ist) in Regensburg/Bayern, den ich manchmal vor seinem Kloster besuchen durfte, zu hören bekam - ich schrieb sie mir auf. Er wunderte sich vielleicht selbst über seine auch ihn anklagenden Worte ...

Nur ´mal so nebenbei - zum gemeinsamen Nachdenken! Grüße!

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Logisch, es heißt an der Oxford University: Siehe UNDERGRADUATE Courses >

Economics and Management

Infos >

UCAS code LN12 Duration 3 years (BAchelor)

Entrance requirements A*AA (with Maths at A or A*)

Subject requirements  Maths Admissions test(s) ox.ac.uk/tsa

Written work None

Admissions statistics *Interviewed: 22% Successful: 6% Intake: 85

*3-year average 2017-19

Contact +44 (0) 1865 271098

Email Economics and Management

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So gelingt das nicht, denn diese Pole sind zu extrem auseinander. Zum Nachdenken:

Gymnasiales Lehramt in Bayern - heißt, wenn du sehr gut abschließt, wirst du in einem hierarchischen System, dass dir Sicherheit, aber wenig Kreativität bietet, verbeamtet und bleibst in Bayern. Kannst zwar finanziell sorgenfrei Mutter werden, musst dich aber ewig mit Pubertierenden und deren Eltern herumschlagen - im Hintergrund immer die Anordnungen des politisch-gesteuerten Ministeriums und im Vordergrund dein alltäglicher Versuch, sie mit Vorgesetzten und KollegenInnen irgendwie bestmöglich für alle Beteiligten umzusetzen ...

Politikwissenschaftlerin mit Soziologie - heißt, wenn du sehr gut abschließt und aus der UNI-Laufbahn verschwindest, fällst du in eine völlig offene Welt, in der dir niemals Sicherheit geboten wird, deshalb höchste Kreativität von dir verlangt wird, ganz egal, wohin du in der Welt auch gerätst. Mutter sein wird nicht nur finanziell schwierig werden, aber du wirst unzählige, völlig unterschiedliche Menschen an vielen Orten kennenlernen ...

1 Versuche, deine Begabungen und "Fehler" viel mehr einzuschätzen, deine Ziele im Beruf und im Privaten genauer zu bestimmen, wieviel Geld du für deine Ausbildung zu einem Beruf haben kannst, wieviel Kraft und Ideen du zum Geld verdienen selbst bereits hast usw. - und alles schriftlich bitte.

2 Besuche einen Lehrer-Eignungstest, z. B. den der UNI-Passau. Das hilft dir sehr, die Anforderungen an den Lehrerberuf zu verstehen UND zu empfinden - und sehr wahrscheinlich auch, dich entscheiden zu können.

3 Suche Personen, die als Politikwissenschaftler/Soziologen irgendetwas zum Gelderwerb arbeiten, vielleicht kannst du bei ihnen ein kurzes Praktikum vor dem Studium machen. Das sind Schriftsteller, Redakteure, Politiker, Beamte jeglicher Position natürlich auch... Du musst mehr Einblicke in deren Tätigkeiten gewinnen können, dann entwickelst du vielleicht auch ein Berufsziel in deren Welt, was du auch mit Leidenschaft erreichen möchtest.

Viel Mut - und immer daran denken: Nichts, was man lernt und gelernt hat, führt in eine Sackgasse. Man ist nur selbst der behindernde Sack in einer Gasse, wenn man keine Leidenschaft für sein eigenes Leben entwickeln möchte.

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Anmut ist trügerisch und Schönheit vergeht, aber eine Frau, die den HERRN fürchtet, die wird gelobt werden.
Sprüche 31,30

"Darf denn eine Frau deswegen nicht schön sein? Gewiss nicht. Trotzdem verstehen viele Schwestern diesen Vers ebenso, dass sie nur gottesfürchtig und gar nicht schön sein müssen."

< Das ist ein ZIIAT aus DEINER Missionszeitung vom 5.6.2020 !!!!!!! - nicht etwa aus einem längst vergilbten mittelalterlichen Pamphlet einer patriarchalischen Religion!

Also da wundert es mich nicht, dass man deine wahrscheinlich sehr ähnlichen "evangelikalen Meinungen" aus heutigen Sozialen Medien nach der geistigen Aufklärung, die übrigens bereits im 18./19. Jahrhundert geschehen ist, und dem Streben nach der Gleichberechtigung der Frau in den Männer-Staaten entfernt.

Ich habe DEINEN Text gerade meine Frau lesen lassen, sie ist katholische Ungarin, sie ist angewidert, schüttelt den Kopf und sagte, dass du aus den Meinungen moderner Menschen in den social media vielleicht mehr annehmen solltest.

Eine Rat gebende Antwort auf deine Frage weiß ich leider nicht.

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Guter Ansatz, aber noch viel zu wenig Hintersinn!

BEISPIELE

Das Leben ist ein Teebeutel, nur wenn er im Wasser mit deiner Temperatur und deiner Dauer hing, schmeckt dir das Gebräu.

Das Leben eher ein Teebeutel, erst Tee ohne Beutel wird dein Genuss.

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Eigentlich machen mein Team und ich solche Beratungen und Begleitungen beruflich, aber hier ´mal mein schnelles Brainstorming:

Friseurin mit Erfahrung > Friseurmeisterin, will "eigene Kosmetiklinie gründen"

FRAGEN: Warum dann nicht (med.) Kosmetikerin? Oder Allgemeine Heilpraktikerin mit Spezialgebiet HAUT? Wozu ein teures Studium?

Ist sie bereits selbstständig mit eigenem Frisiersalon? Zur Erweiterung im kosmetischen Bereich? Zum geplanten Verkauf eigener Produkte? Oder will sie nur eigene kosmetische Produkte als Friseurmeisterin mit eigenem Salon verkaufen?

Wie viele StammkundenInnen hat sie, nicht nur Laufkundschaft? Welche Leistungen möchte die Stammkundschaft (Hierarchie der Einnahmen)? Wie viele Einnahmen kommen derzeit aus dem Produktverkauf? Längst bekannte Markenprodukte und unbekanntere neue Produkte!

Wie viele KundenInnen würden ihre Produkte kaufen, sich nicht nur UNBEDINGT von ihr behandeln lassen? Kann sie ihre Produkte in wenigen Sätzen fachmännisch und für Laien bzw. KundenInnen erklären? Was soll das Besondere an ihren neuen Produkten sein?

Hat sie Verkaufen gelernt: Erkennt sie sofort, wie sie eine Kundin zum Kauf animieren kann (z. B. mittels Struktogramm-Fragetechnik) und wie viele Verkäufe gelingen ihr monatlich in Zahlen prozentual? Kann sie deshalb eigene Mitarbeiterinnen rundum ausbilden? Gelänge ihr mit Team ein Franchise-System für Salons, z. B. auch in Hotels?

Zur Produktherstellung und Individualisierung: Z. B. www.cosmacon.de

Wer macht das Marketing? Wer leitet den Online-Handel eventuell mit einem Blog.

Ist das alles zu weit gedacht? Sollte sie nicht besser kleinst anfangen mit Schritten auf Jahre verteilt? Schafft sie diese viele Arbeit? Wie viel Freizeit möchte sie, muss sie haben? Wie viel Gründungskapital hat sie selbst? Hat sie befreundete Kolleginnen - in anderen Regionen - oder ist sie Einzelkämpferin?

Usw. Usw.

TIPPS:

1 BUCH studieren und das Wichtige auf Plakate schreiben:

Susanne Engel-Lönser: Erfolgreich selbstständig - in der Kosmetik- und Wellnessbranche, Fischer Verlag

2 Biografie von Fr. Gertraud Gruber genau studieren: Wie kam sie als junge mobile Kosmetikerin zu ihrem europaweit tätigen Unternehmen:

Was war harte Arbeit? Was waren Glücksfälle für ihren Erfolg? Welchen "Riecher zum Erfolg" hatte sie immer? Warum ist sie beliebt bei ihren Kundinnen? Wie denken ehemalige Mitarbeiterinnen über ihr Unternehmen?

Warum spendete sie 1 Mio € (nicht nur) für alternde Tiere an das Gut Aiderbichl? Finde mindestens drei plausible Gründe!

3 Schriftlich dreimal monatlich beantworten: Welche Wege möchte ich in den nächsten zwanzig Jahren beruflich UND privat gehen?

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Die De-Finition, ab-grenzend bzw. über-grenzend, stammt eigentlich im Sinne Platons Ideenlehre, nach der de-duktiv, herab-führend bzw. ableitend statt hinleitend (in-duktiv), Wahrheiten und Wirklichkeiten gesucht werden. Also nach Plato, die Idee des Wahren und Schönen und Guten muss das Höchste sein, für den Menschen unerkennbar, aber in verkleinerten Ableitungen verständlich und umsetzbar in seine Wirklichkeit (vgl. Platons Höhlengleichnis):

1 Definitionen verwenden wir in der alltäglichen Sprache, um etwas zu verdeutlichen.

Eine Definition mit Begriffen ist also zu eng, wenn z. B. nur Synonyme als Konkretisierung der Bedeutung eines Begriffs verwendet werden. Genug derartig blödsinnige Beispiele sind von Bildungslosen täglich im TV zu hören: Beispiele:

Fußball ohne Zuschauer erregt weniger Emotionen, also auch weniger Gefühle! ODER Das Virus ist einer todbringenden Waffe für den Menschen ähnlich. Man kann daran sterben.

Eine Definition mit Begriffen ist also zu weit, wenn z. B. die Abstraktion zu fern des konkreten zu definierenden Begriffs liegt. Derartige unsinnige Beispiele hört man selbstverständlich auch im Alltag: Beispiele:

Sie haben irgendwo am Knie Schmerzen? Dann müssen Sie einfach mehr Sport treiben! ODER Und wieder hat ein Pfarrer Kinder missbraucht. Er gehört ja auch zu der Kirche.

2 Definitionen sollen auch einen Begriff erklären und in eine Ordnung bringen - wie dein Beispiel. Dann müssen die Begriffe aber nur kleine Bedeutungsschritte voneinander entfernt sein, um den/die Unterschied/e verständlich zu machen. Meistens helfen dabei erklärende Beifügungen: Beispiel:

Bäume gibt es viele verschiedene. Bäume mit offenen Blättern und auch mit geschlossenen, die man Nadeln nennt. Zum Beispiel Bäume mit uns schmeckenden Früchten wie der Apfelbaum und Bäume mit nicht sehr genießbaren Zapfen wie die Tanne.

Sehr wichtig bei den Definitionen sind also auch die Vergleiche der vorher bestimmten Qualitäten. Das ist zunächst sehr subjektiv, wie man erkennen kann. Deshalb wird immer eine Objektivität der Maßstäbe angestrebt.

3 Jetzt kannst du weitere Beispiele suchen und damit üben, was zu eng, was zu weit sein könnte.

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Frage zu der Verfilmung von „Das Versprechen“?

Hallo zusammen,

Wir haben uns vor ein paar Monaten in meiner Klasse die Verfilmung von „Das Versprechen“ (demnach „Es geschah am hellichten Tag“) angesehen und ein Satz der in einer bestimmten Szene gesagt wurde ist mir einfach nicht mehr aus dem Kopf gegangen.
Die Szene war in der Mitte des Films, Matthäi hatte die Tankstelle schon gekauft. In dieser besagten Szene telefonierte Matthäi gerade mit den verschiedensten Personen um Männer ohne Kinder zu finden (um damit möglicherweise Verdächte für den Kriminalfall zu finden).
Er bemerkte das seine Haushälterin an der Tür lauschte und bat sie herein. Nachdem sie gefragt wurde ob sie lauschte, antwortete sie mit nein, doch es war klar das sie die Gespräche am Telefon gehört hatte. Beide blickten einander unsicher an, daraufhin sagte Matthäi so etwas ähnliches wie „Ja es ist wahr, ich suche nach Männern die keine (kleinen) Kinder haben.“

Nach dem der Satz ausgesprochen wurde, folgte kurze Stille und danach diese Antwort der Haushälterin „Sie müssen sich vor mir nicht rechtfertigen.“ (in einem freundlichen, verständnisvollen Ton). Auf diese Antwort folgte ein befreites Lächeln auf beiden Seiten. Soviel zur Szene.

Nun zur Frage bzw. Vermutung: Könnte es sein das die Haushälterin auf Grund dieses Vorfalls denkt (in diesem Moment) Matthäi wäre homosexuell?
Ich weiß natürlich, das dies eine reine Interpretations Sache ist, aber es wäre aufgrund der Reaktionen und wie es gesagt wurde meiner Meinung durchaus vorstellbar.

Ich freue mich auf die Antworten.

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Annehmen kann man das, weil ja die Homosexualität, moralisch besonders der Männer, ab 1942 in der Schweiz unter Erwachsenen nicht mehr strafbar war, aber trotzdem noch lange Zeit homosexuelle Neigungen oder auch feste Beziehungen nur im Geheimen ausgelebt wurden.

Zürich wurde erst in den 1950er Jahren zur Schwulenmetropole, später zu einer der Rauschgiftzentren Europas.

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Klingt spannend zu werden. Sehr gut. Ein Abenteuer winkt. Lass deine Helden noch mehr leiden, wenn du möchtest, die Wirkung auf den mitfühlenden Leser verstärkt sich dann – auch im Präsens, auch wenn es bereits geschehen war. Erkläre die Chronologie der Handlungen dann zum Beispiel in Überschriften.

Also ich schreibe ´mal zum Beispiel deinen Prolog so:

»Wir müssen weg!«, versucht er zu bestimmen, »Auch du wirst es verstehen müssen, es hat keinen Sinn mehr hier zu bleiben! Nein! Wirklich! Weg!«

Aus dem einzigen Fenster ihrer mittlerweile düsteren Wohnung blickt er hoch hinaus, statt ihr ins Gesicht zu sehen. Sie kennen das enge Stück zwischen den blendenden Wolkenkratzerspitzen genau, das sie als Himmel nur deuten können, wenn es ´mal aus dem gelblichen Dunst ihrer Stadt hervorzutreten wagt.

Müde und krank aussehende Gestalten mit hässlichen Atemmasken hetzen unten über den ergrauten Asphalt. Er wischt sich betont den Schweiß von der Stirn, wie die ameisenartigen Leute dort, weil es schon lange Zeit zu heiß hier ist, danach reibt er sich wie heimlich rasch die Augen. Sie sieht und weiß, was er da macht, denn sie fühlt es doch auch, deshalb liebt sie ihn ja und ihre Hand legt sie auf den gerundeten Bauch. Bald würde ihr Baby auf die Welt kommen. In ihre Welt.

Das freut sie beide sehr, aber... da zeigt ihre Hand auf ihren kugeligen Umfang unter ihrem bunten Top.

»Schau her, du hast ja Recht, du hast mich überzeugt, schon um seinetwillen.«

»Genau, wir müssen hier weg! So schnell wie möglich, verstehst du!?«

»Du willst unserem Kind nicht zumuten, in dieser Stadt aufzuwachsen. Ich weiß. Sie sind ja alle im gegenseitigen Jagen nach Geld und Größe zu weit gegangen. Diese quälende Enge und dazu die Massen an Müll! Überall Dreck und dieses Totschweigen und Wegsehen. Eine Schande ist das. Lass uns verschwinden, so weit weg wie wir nur können. Oder?«

»Bitte? Wirklich? Bist du ganz sicher? Endlich kein Zögern mehr?«

»Ich habe längst zusammengepackt, nachdem du so seltsam am Telefon warst.«

»Wahnsinn! Super! Ab ins Auto damit! Wir fahren – zu dritt ins neue Irgendwo!«

Sie entdeckt seine strahlenden Augen unter seinen Freudentränen, umarmt ihn vorsichtig wegen ihres kleinen Menschen im Bauch und flüstert ihm ins Ohr:

»Lieber Junge, doch nicht mit dem Automobil auf diesem braunen Erdboden, nein, wir wollen doch endlich in die Weite der Welten finden, deswegen mit dem besonderen Automobil für den blauen Himmel!«

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Also, ich habe heute Nacht ein bisschen telefoniert.

Bewerbe dich bei J.P. Morgan Chase & Co in Dublin, wirst du ja kennen, und absolviere die Internships "Investment Banking Analyst" in Russland oder Polen und auch "Wealth Management" in Deutschland oder Schweiz. Das sind maximal 6 Monate. Vielleicht spricht es dir zu und man stellt dich später in Dublin ein, wenn du das dann noch immer mögen würdest …

Vielleicht willst du ja eher ins Asset Management? Es gäbe das 6-monatige Praktikumsangebot, Schwerpunkt Pensionsfonds, in München bei der BMW AG ab 1.6.20 im Team Risikomanagement-Reporting-Planning bei den Asset-Liability Studien sowie Risikoberechnungen: Stellenreferenz DE_130432, Ansprechpartner BMW Recrouting Team +49 89 382-17001

Als Master bist du dabei zwar eventuell "überqualifiziert", aber vielleicht interessiert dich die Auto-Industrie.

Und - J.P. Morgan zählt unter den 15 größten Unternehmen zu den ersten, die Masters in finance fördern.

Nur eine Möglichkeit von vielen … Viel Erfolg!

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... "besser" nicht unbedingt, aber etwas anders … Bitte:

Als Nächstes stellt Rousseau seine Theorie eines besseren Regierungs- bzw. Staatssystems dar (Zeilen 12-35):

Seine These ist, dass die Ordnung einer Gesellschaft nicht von Gott eingesetzt wäre, sondern, dass die Menschen selbst aus ihrem auf Dauer unerträglichen Urzustand der absoluten Freiheit (vgl. Th. Hobbes, Leviathan, »Krieg aller gegen alle«) einen Vertrag des Zusammenlebens geschlossen hätten, um auf diese Weise eine möglichst friedliche Gemeinschaft, einen Staat mit Regierenden und absichtlich Gehorchenden zu gründen (so genannter Gesellschaftsvertrag). 

Rousseau ist wie schon altgriechische politische Meinungen überzeugt davon (vgl. z. B. Platon, Politeia), dass der von bestimmten Menschen gebildete Staat für seine Menschen grundsätzlich von Nutzen sein müsse.

Wenn das System »Staat« seinen Mitmenschen nicht diene, dann müssten sie seinem Denken nach ihren Gesellschaftsvertrag ordentlich aufkündigen dürfen, so dass der eingesetzte König und die Regierung wieder entmächtigt würden.

Nach Rousseau hat der so genannte "Allgemeine Wille" für eine Gesellschaft, das ist all das, was ihre Menschen im Zusammenschluss, auch für diesen ja bewussten Zusammenschluss, wollen, stets die Grundlage des staatlichen Handelns zu sein. Deshalb muss auch der Wille jedes Mitmenschen einer Gesellschaft immer dem Willen der Allgemeinheit einer Gesellschaft untergeordnet sein.

...

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Niemals. Lernen ist aber anstrengend, sogar sehr anstrengend, wenn man Bestimmtes nicht lernen will, aber muss, um etwas zu erreichen - und noch dazu in kurzer Zeit.

Du möchtest die Abiturprüfung bestehen, um möglichst alle Berufsausbildungen und Fort- und Weiterbildungen machen und alle Hochschulstudiengänge besuchen zu dürfen und erfolgreich absolvieren zu können, die du dir jetzt noch gar nicht vorstellen kannst, weil du noch viel zu wenig von deinen hunderten Möglichkeiten als AbiturientIn weißt...

Oder bist du dir jetzt schon sicher, dass du dein ganzes Leben lang nur Tätigkeiten ausüben wirst, für die du nur rasch angelernt werden wirst: Spargelstechen, Hopfenpflücken, WC-Reinigung, Küchenhilfe, Geschirr-Spüler, Tankwart, Hundeausführer ...

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Leicht zu beantworten:

Ein Mensch ist auch nur ein Tier! Aber ein Tier, dass sich für besonders intelligent hält, weil es die Erde, also alle anderen Tiere zusammen, zerstören und fliehend zum Mond fliegen kann. Warum sollte gerade dieses Tier besser behandelt werden?! Und von wem denn bitte?

Deinen Vergleich mit Ameisen verstehe ich überhaupt nicht: Derzeit wissen wir, dass die Ameisen von Südspanien über Südfrankreich zumindest bis an die Westküste Italiens eine einzige biologische Familie mit stärkster Bindung bilden. Uns gelingt es nicht einmal - im Hinterkopf zu vieler Menschen noch immer den rassistisch-nationalistischen Sozialdarwinismus -, im kleinen Europa, uns gegenseitig nicht auszubeuten, zu betrügen und zu bekämpfen! Wir Menschen wissen auch, dass uns immer mehr neu mutierte Viren, die nur Menschen töten, angreifen werden. Auch Bakterien werden uns in den nächsten Jahrzehnten millionenfach töten, weil schon bald alle (!!) erfundenen Antibiotika unwirksam geworden sind! Die WHO mahnt jetzt schon.

Hat der Mensch, der die Erde schleichend vernichtet, es verdient, besser als andere Tiere behandelt zu werden, vielleicht weil er zu den verletzlichsten Lebewesen zählt, weil er nur noch existiert, weil die ärmsten Menschen möglichst viele Kinder als Mithelfer für ihr Überleben benötigen, so dass die "Überbevölkerung" durch den Menschen wächst?!

Über diese Frage würde ich mich gerne eines Tages mit Delfinen, Walen, Schimpansen und Löwen, Adlern und Krokodilen, Katzen und Viren usw. unterhalten, über deren Religionen, deren Meinungen über die Menschen aufgrund ihrer Taten auf der Erde.

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Es weist ausschließlich auf die völlige Unfähigkeit des Erstellers hin!

2/3 schreibt man Zwei Drittel

Was sind bitte Hausärzte? Allgemeinmediziner oder Internisten oder ... oder was?

Wo ist in den Niederlanden? Meint er den Staat Die Niederlande?

Meint er aktive oder passive Sterbehilfe? Das ist ein großer ethischer und rechtlicher Unterschied!

Und was soll diese rosarot-farbene Tulpe? Wird da an Homosexuellen Sterbehilfe geleistet? Oder sind das alles homosexuelle HausärzteInnen? Oder sollen das die berühmten Tulpen aus Amsterdam sein? Also ist vielleicht doch Holland gemeint?

Eben ein vollkommen miserables Plakat aus der Sicht jedes Marketingprofis...

Wenn das schulisch gut benotet wird, erkennt man, dass der Benotende ein Idiot ist! Grüße!

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Versuche Wortwiederholungen zu vermeiden, zum Beispiel durch Satzumstellungen, genauer beschreibende Ergänzungen, Nebensätze!

Versuche ein System der Datenfolge zu entwickeln, zum Beispiel vom Großen zum Kleinen oder vom Unwichtigen zum Wichtigen! Stelle also öfters die Absätze um, was dir logischer erscheint, wählst du dann am Ende aus!

BEISPIEL

Griechenland

mit seiner Hauptstadt Athen mit fast 700 Tausend Einwohnern umfasst eine Landesfläche von 132 Tausend km².

Vier Staaten grenzen an sie: Albanien im Nordwesten 282 km lang, Mazedonien im Norden 246 km, im Nordosten Bulgarien mit 494 km und nordöstlich noch die Türkei 206 km lang.

Weit mehr Kilometer begrenzen das Land drei Meere, das Ionische im Westen in Richtung Süden, das Kretische im Süden, wobei südlicher davon die Insel Kreta liegt, und im Osten das Ägäische Meer. Fast 9´850 Inseln gehören zu Griechenland.

Einige hohe Berge ragen aus dem Land. Der höchste ist südlich der Grenze zu Albanien der Berg Smolikas mit 2´637 m Höhe. Der berühmteste Berg schon seit der Antike ist der Berg Olympus zwischen den großen Flüssen Aliakmon im Norden und Pinios südlich des Bergmassivs, die beide vom Westen nach Osten in den Thermaischen Golf münden. Auch der Berg Athos am südlichen Ende der Halbinsel Thessaloniki südlich von Bulgarien ist bekannt wegen des besonders erbauten Klosters an seinem Hang. Dieser heilige Berg ist eine autonome orthodoxe Mönchsrepublik unter griechischer Souveränität.

40 % der Landesfläche werden als Weideland besonders für Schafe und Ziegen genutzt, Ackerland sind 30 % und 20 % sind bewaldet, bebaut sind nur die restlichen 10 % des Landes.

Oliven, Obst, Trauben für Wein und Gemüse werden sehr erfolgreich angebaut.

Usw. usw..

Viele Ideen und Erfolg!

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Die drei linken Herren sehen gerade aus zu ihrem Betrachter: Sie verstehen unter "Werte" nur die Werte, die sie selbst zu ihrer eigenen Machterhaltung in der Gesellschaft aufgestellt haben und als "natürliche " oder "göttliche" Werte zu rechtfertigen bemüht sind und diese mit aller ihnen zur Verfügung stehenden Gewalt durchsetzen wollen: Die Großindustriellen als Arbeitgeber, die Staatsrechtler (Richter) als oberste Diktatorengehilfen, die Bischöfe als Vertreter Christi Gottes.

Der rechte Herr blickt zu diesen dreien, die er doch endlich in die Vergessenheit gejagt haben müsste: Der Relativismus, der besagt, dass alles Moralische, alles Ethische neu und mit größter Gerechtigkeit bewertet werden muss, brachte nur "Ungewissheit und Werteverfall" hervor.

Das heißt, die normalen Menschen sind gar nicht in der Lage mit dieser neuen Freiheit umzugehen, weil sie ihnen die Eigenverantwortung für ihr Denken und Handeln über Gut und Böse, ihre staatsbürgerliche Mündigkeit, würde I. Kant sagen, geschenkt hat: Von den Arbeitgebern, den Juristen, den Kirchenfürsten wollen sie sich eben nicht mehr befehlen lassen, was verpflichtende ethische und moralische Werte zu sein haben.

Und anstatt diese postmoderne Freiheit im größten Rahmen gemeinsam für die Gesellschaft zu gestalten, macht nicht nur jeder, was er will, sondern es bleibt so wie es war: Zu viele ethisch-moralisch vorbildliche, also ehrenwerte Menschen sind in Wahrheit nur große Gauner, weil sie immer weniger einschneidende Strafen von "Wertegebern", also vom Volk zu befürchten haben:

Zum FALL Abgeschrieben:

Zu Guttenberg hatte wegen seiner politischen Tätigkeit keine Zeit, eine ehrliche juristische Doktorarbeit zu schreiben, meinte er, also schrieb er so viel Seiten von anderen Büchern ab, wie es ihm gefiel, das merke ja niemand! Da seine Straftat (Diebstahl geistigen Eigentums, noch dazu in der Wissenschaft!) doch eines Tages ans Licht kam, verurteilte diesen ehrenwerten Herrn ein Gericht zu einer läppischen Geldstrafe.

Also herrscht in gewisser Weise ein "Werteverfall", weil zu viele Menschen so ganz von selbst möglichst nicht ehrenwert handeln wollen. Die kriminelle Energie ist wohl naturgegeben zu hoch, gerade bei zahllosen ach so ehrenwerten Herren!?

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Mein Gehirn deutet diese für den rationalistischen Nihilismus typische Aussage als fast perfekten Unsinn!

Sie besagt nämlich, dass Gefühle an Geschehnisse oder "Dinge" gebunden sind. Weil diese aber keinerlei Bedeutung in unserer Welt des materiellen Nichts haben, sind auch Gefühle bedeutungslos nichtig.

Das ist fast maximaler Blödsinn! Der Mensch lebt zum Beispiel bewusst, d.h. er nimmt wahr oder denkt, dann fühlt er, dann denkt er zumeist bereits in seiner Sprache. Der extrem schnelle Vorgang des Fühlens und Denkens, der Sprachbildung und Bewertung funktioniert in Gestalt einer Mindmap, die ohne Bremsen ins Unendliche führen kann. Und daraus (Impulsfähigkeit) folgt sein ganz spezielles Handeln (Fort-Schritt, Ohn-Macht, Rück-Schritt) in seinem Leben. Aus diesem Handeln heraus entsteht das Gute und Böse, das ist der Gehalt des Daseins auf der Erde.

Das bedeutet, das Mitleben ist für Alles das Wesen! Dazu benötigt es Gefühle, Gedanken, Antriebe und Kommunikation (Jeder Gruppe seine Sprache). Dies alles ist eben nicht nichts, sondern dies alles ist Alles!

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Kants Transzendentalphilosophie?

Hi Ich hab von meinem Lehrer folgende Aufgabe bekommen.:

Erläutern Sie am Beispiel von Raum und Zeit sowie Kausalität, wie laut Kant unsere Sinneswahrnehmung und unser Denken auf apriorischen Voraussetzungen beruhen!

Bisher hab ich dazu folgendes geschrieben:

Nach Kant sind zwei Dinge notwendig damit wir sie vollkommen verstehen können. Der Raum und die Zeit. Diese beiden existieren erst nur a priori also nur in unserem Kopf. Wir haben also einen Raum in diesem können wir dann Größe, Formen, Farbe, etc. einfügen.

Diese beiden Sachen sind absolut notwendig, wir benötigen also immer eine Zeit und einen Raum wo und wann genau es passiert ist, ist dabei jedoch egal. Wichtig ist hierbei nur das es passiert ist.

Die Sinneswahrnehmungen sind bei Kant jedoch auch sehr wichtig. Also wenn wir Sachen Wahrnehmen nennt er dies auch Sinnlichkeit. Wenn wir jetzt diese Sinnlichkeit mithilfe unseres Verstandes verarbeiten. Haben wir eine Erfahrung.

Diese Erfahrung können wir nun in unserem eigenem erschaffenen „Raum“ wieder „verwenden“. Also wir nutzen unseren Verstand um ehemalige Erfahrungen wieder nutzbar zu machen.

Ich bin mir ziemlich sicher das ich da einiges durcheinander gebracht habe bzw. nicht das geschrieben hatte was er eigentlich von mir wollte. Ich habe nun hier die Frage ob mir a) jemand weiterhelfen kann oder b) mir einen Text bzw. eine Website empfehlen kann wo ich noch was dazu finde (sodass ich es verstehe). :)

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Mein größtes Lob, wenn du das schon als Schüler verstehen kannst! Viele Studenten können das zwar bei Kant lesen, aber nicht in eigenen heutigen Worten wiedergeben.

Diese Aufgabenstellung ist nur zum Begreifen unlogisch gestellt: Drehe sie um!

Nach Kant sind die Wahrnehmung (Sinnlichkeit) und das Denken (Verstand) nur unter bestimmten Voraussetzungen möglich, die a priori gegeben sein müssen. Erkläre wie der Raum und die Zeit bzw. die Kausalität hierbei ins Spiel kommen! Und vergiss nie, Kant wusste noch nichts von Gefühlen (Emotionen), das waren damals nur sehr kurzzeitig auftretende Affekte (an den Verstand angeheftete, ihn verwirrende Irrtümer).

Um Etwas wahrnehmen zu können, müssen Raum und Zeit vorher (a priori) da sein, weil (Kausalität) das Etwas nur in Raum und Zeit wahrnehmbar ist.

Weil (Kausalität) Etwas nur als objektiv räumlich gestaltet und objektiv sich aneinander reihend folgend wahrnehmbar und denkbar ist, müssen Raum und Zeit vorher (a priori) da sein.

Raum und Zeit sind von vornherein (a priori) von unendlicher Größe, an sich ungeteilt. Nur unser Verstand teilt sie ein, gestaltet sie scheinbar endlich, begrenzt, weil (Kausalität) so Räumlichkeit und Zeitlichkeit besser wahrnehmbar bzw. denkbar sind.

Weil (Kausalität) es subjektiv nicht vorstellbar ist, dass Raum und Zeit nicht da sind, müssen sie vor allem anderen (a priori) da sein.

Weiterhin: Kant liebte das Ding an sich (vgl. Platons Idee). So sind Raum und Zeit als "Anschauungen", weil (Kausalität) sie nicht mit den Dingen verbunden sind, die Bedingungen, abhängig vom Erkennen wollenden Subjekt, der Möglichkeit der subjektiven Erkenntnis. Sie haben auch selbst eine empirische Realität, weil (Kausalität) zur Wahrnehmung und zum Denken notwendig sind. Ihre Beziehung zum Ding an sich, also als Eigenschaft des Dings an sich, ist reine Denkmöglichkeit (transzendentale Idealität).

Das bedeutet, dass es Raum und Zeit nicht ohne ein wahrnehmendes und denkendes Wesen geben kann: Kant erklärte, damit die Kausalität logisch bleiben kann, seine Erkenntnis der transzendentalen Idealität zur Hypothese.

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A. Einsteins Kritik daran entstand durch seine Erkenntnis der Raumzeit: Dabei könnten Raum und Zeit zwar vor allem anderen (a priori) da sein, aber nicht nur im erkennenden Wesen, sondern sogar als notwendige Eigenschaften aller "äußeren Dinge". Ein solches Ding kann also nur mit Raum und Zeit entstehen und verbleiben und wieder vergehen, weil ja Materie (mit Raum) nur im Zusammenhang mit Energie und Geschwindigkeit (Zeit im Raum) besteht.

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Rätselhafte Details in der Fragestellung!

Nur Möbius ist Natur-Wissenschaftler, der eine "Weltformel" als getarnter Verrückter zurückhalten will, weil er überzeugt ist, dass wegen eines öffentlichen Wissens seiner Weltformel durch den "Zufall des real existierenden Bösen" eben die Umsetzung seiner Weltformel zur Vernichtung der Erde führen wird (vgl. Atomkernspaltung > Atombombenkrieg, vgl. Dürrenmatts "Zeit des kalten Krieges").

Einstein und Newton sind dagegen getarnte Geheimagenten der sich hassenden Supermächte "West und Ost", die Metaphern für das abstrahiert allgemeine Böse, die mittels der entdeckten Weltformel Möbius´ die Macht über die gesamte Erde mit allen Menschen haben möchten. Beide haben deshalb keine Standpunkte eines "Naturwissenschaftlers".

Die Irrenärztin ist die Metapher für das konkret personifizierte Böse, die längst die Weltformel Möbius´ gestohlen, all ihre Mitwisser für immer gesellschaftlich isoliert hat und nun die Diktatorin der Erde mit größter Macht werden wird.

Sie soll also die die Tragödie abschließende Warnung sein, dass die Menschen, insbesondere die forschenden "Naturwissenschaftler", sich nicht nur einer höchsten möglichen Verantwortung bewusst sein müssen, sondern auch das Böse von allen Menschen, außer den bösen (vgl. neu entstandene ethische Problemstellungen, wer denn nun böse ist), abwenden müssen, solange sie noch die Mittel dazu haben!

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Kosmetikerin und Friseurin und Modedesignerin sind trotz Geringverdienst und außergewöhnlichen Arbeitszeiten noch immer Traumberufe zahlloser junger Frauen! Das heißt, die Konkurrenz ist riesig - denn mittlerweile längst international! Darunter gibt es auch einige absichtliche Kundenbetrügerinnen und auch verurteilte Berufsrechtsbrecherinnen.

Dein Entweder-Oder funktioniert also nicht! Du musst dich im Laufe der nächsten Jahre am besten durch einige Praktika entscheiden: Das Studium befähigt dich zwar zur Forschung, aber es ist unnötig zum Geldverdienen mit der/dem Kundenin (vgl. Bachelor-Master-Physiotherapeut zu staatl. examinierter Physiotherapeut):

  • Es gibt "kleine" med. Fachkosmetikerinnen, die auch das Styling mit Frisuren für Events übernehmen, eine Azubine mit AusbilderInschein (IHK) beschäftigen und glücklich sind mit ihrer Arbeit und dem finanziellen Gewinn, weil sie bestens mit ihren KundenInnen umgehen können.
  • Es gibt Kosmetikerinnen, die nicht (mehr) mit den Erwartungen der KundenInnen klarkommen, also produzieren sie lieber Cremes und spezielle Gestecke z. B. als Werbepräsente für Kosmetiksalons, Wellnesshotels.
  • Es gibt Kosmetikerinnen, die im Team Kosmetik-Schulen gründen und führen, die für Honorar für das TV oder die Filmbranche arbeiten, beides verlangt sehr viel Flexibilität, hohe Konzentration und Arbeitswillen zu oft sehr unbequemen Bedingungen.
  • Es gibt ...

Studiere zum Beispiel die lange BIOGRAFIE von Fr. Gertraud Gruber (Schönheitsfarm am Tegernsee in Rottach-Egern) bis ins kleinste Detail! Versuche ihren Berufsweg zu verstehen, unterscheide zwischen beruflichem Können und nicht erzwingbarem persönlichen Glück!

Lerne folgendes BUCH nicht nur im Detail auswendig, sondern versuche, was du bereits kannst, in die Tat zum Beispiel in den Praktika umzusetzen. Vergesse heutzutage you tube und andere wichtig gewordene Medien nicht: Sie hat klein begonnen - 1985 ihre Kosmetikschule gegründet und erfolgreich geführt: Manches ist heute schwieriger, manches einfacher - aber die Art der Kolleginnen und KundenInnen ist doch gleich geblieben!

Viel Erfolg und Glück!

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Massenhaft `Bücher´ kosten nur wenig mehr als eine Packung Klopapier, mehr sind sie nämlich auch nicht wert. Und wer spendet Geld dafür, dass man ihm ein Paket Klopapier lächelnd spendet?!

Entweder wirst du Selfpublisher mit einem online-Unternehmen (z. B. Amazon, BoD Books on Demand), musst dich aber selbst intensiv im Internet und in der Realität um das Marketing kümmern … GENAUSO wie wenn man ein anderes Produkt herstellt und mit möglichst wenigen Mitverdienern verkaufen möchte!

Oder du suchst dir eine Literaturagentur per Internet, die ähnliche Bücher wie deines vermittelt, schickst dort u.a. eine Leseprobe (meist verlangt) in Normseiten hin und wartest einige Wochen auf ein Ergebnis. Kommt keine Antwort, dann schickst du es zur nächsten Agentur... Kommt nie eine Antwort, dann halten die Agenturen dein Buch für nicht vermittelbar ...

Oder du suchst dir eben einen passenden Verlag wie oben eine Agentur - und wartest ebenfalls. Allerdings verlassen sich die meisten deutschen Verlage mittlerweile auf die Vorauswahl der Literaturagenturen.

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Es gibt da zwei gute Möglichkeiten wahrzunehmen, ob man ein "physisches Ziel erreichen" kann - zum Erkenntnisgewinn nur in dieser Reihenfolge bitte: Tagelanger Sex mit einem anderen Menschen und sekundenlanges Fallschirmspringen ohne Fallschirm.

Alles andere ist das Spiel mit der Irrealität, so wie in der von Menschen definierten Mathematik, die nur deren einfältigen Fans für Realität halten. Mathematisch-physikalische Formeln für die Natur sind leider nur wie das Baugerüst für ein Haus.

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Zuerst solltest du dir beantworten, was du überhaupt eines Tages zum Gelderwerb arbeiten möchtest. Womit möchtest du dich grundlegend beschäftigen?

Und wo sind wirklich deine Begabungen, nicht nur deine Träume von ihnen? Kannst du besser angestellt gesichert in Teams oder mehr selbstständig risikofreudig einzeln arbeiten? Das musst du noch nicht entscheiden, aber du solltest wissen, wohin eine handfeste Berufs-/Ausbildung oder ein Studium ohne festes Berufsprofil am Ende führen kann.

Auch in der Schweiz sind die Studiengänge an der UNI und der Hochschule für angewandte Wissenschaften durch das BA- und MA-System sehr individuell geworden: Jeder gute Student wird da auch behaupten, sein eigener geleisteter Studiengang sei schwieriger als ein ähnlicher anderer. < Unsinn! NUR ANDERS!

Es gibt heute nur verschiedene Schwerpunktsetzungen bei ähnlich betitelten Studiengängen, weil ja die Hochschulen über ihre Studiengänge selbst entscheiden können. Sie müssen sie gestalten und zur staatlichen Anerkennung bzw. zur Ausstattung mit international gültigen Wertpunkten prüfen lassen.

Der Bachelor-Abschluss ist ein gutes Grundstudium, mit dem man bereits ins Arbeitsleben gehen kann. Das mögliche Master-Studium ist individueller, der Bachelor bewirbt sich dafür, er möchte ein ganz bestimmtes absolvieren, was nun wirklich auf seine Interessen und Begabungen und sein fachliches Wissen und Können abgestimmt ist, egal, von welcher Art einer Hochschule er kommt.

Denke darüber nach und lass dich an den Stellen an den Hochschulen ruhig im Voraus ´mal persönlich beraten. Du sollst dich auf deine Bildung freuen, sie wird ja immer anstrengender werden, immer mehr Geduld von dir verlangen, aber eines Tages von Erfolg gekrönt sein.

Viel Ideen und Geld und Einsicht und Sicherheit und Glück und Erfolg!

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Ich erweiterte als Jugendlicher zum Entsetzen meiner evangelischen Religionslehrer deine guten Definitionen, weil sie in meinem Denken irdisch patriarchalisch sind. Im Übrigen trat ich dann als ehemaliger UNI-Philosoph aus der Kirche aus, weil ich die konfessionelle Theologie als seelisches Gefängnis, als goldenen Käfig der geistlich Armen empfand: Käfige aller Art sind mir ein Gräuel!

Vierfaltigkeit soll den christlichen Gott in vier Gestalten bezeichnen: Heiliger Geist, Gottvater, Maria (Mutter Gottes >), Christus:

Der hlg. Geist als das Menschen- und Weltbild mit seiner Ethik, die den Menschen höchste Geborgenheit schenkt und deshalb einen unvernichtbaren Glauben im Menschen entfaltet.

Gottvater (mit Josef als Menschwerdung) als das höchste Trennende im Weltgeschehen, die sich ständig wiederholende Veränderung im Dasein des Universums, ohne die Leben mit der wachsenden Vernunft (Urteilskraft über Gut und Böse) nicht existieren könnte.

Maria als das höchste Verbindende des Weltgeschehens, das als allumfassende Liebe das Ewigweibliche (Goethe Faust1-Tragödie und Faust2-Komödie < Erklärung am Ende von Faust2) irdisch als jungfräuliche Mutter Christi, weil die damaligen Menschen, nicht nur Juden (vgl. z. B. persische Zoroaster-Religion) an die nötige Jungfrauengeburt eines Gottes glaubten.

Christus als männliche Menschwerdung seiner "Eltern", der natürlich in menschlicher Liebe mit Frauen und Männern lebte, er war ja ein "unendlicher Mensch", deshalb hervorragend nicht nur aus der Menge der religiösen Prediger, was aber nicht ins einfältige damalige und heutige (vgl. kath. Kirche, buddhistisch-hinduistische Mönche usw. usw.) Menschen- bzw. Priesterbild passte, weshalb stimmige Überlieferungen weitgehendst verneint wurden.

Viereinigkeit soll umgekehrt die vier Gestalten des christlichen Gottes als Einheit bezeichnen: Z. B. Ur-Sache (der Philosophen und theoretischen Physiker), Nicht-Zwei (der buddhistischen-hinduistisch-vedischen Religionsmeister), das vereinte Yin und Yang im raumzeitlosen Augenblick der einen Wahrheit: Der unpersonifizierte Gott, Jahwe, Zeus-Theos-Deus, Allah, Buddha - und wie all seine ihm von den Menschen geschenkten "vermenschlichenden Namensworte" heißen mögen ...

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Was hättest du denn "unendlich viel über" ihn gelesen? Unsinn.

Nietzsches Menschenbild ist doch so banal, dass sogar der dumme Adolf ihn "zitierten" konnte:

In der Natur siegt der Stärkere. Weil es natürlich ist, darf es auch. Weil es auch die Natur des Menschen ist, ist dieser "Wille zur Macht" der Sinn des Lebens. Weil der Mensch, natürlich der Mann, wegen seiner geistigen Fähigkeiten das höchste Tier ist, darf er alles beherrschen und wird dadurch zum "Übermenschen", nicht durch seine körperlichen Kräfte! Nietzsches Religion ist also der Glaube an einen entstehenden Übermenschen, ein unmenschlicher Geniekult, der naturgegeben asozial egoman, folglich von Grund auf böse und alles vernichtend sein darf, ja deshalb sein muss: In diesem aber in Wahrheit kleinstgeistigen Irrglauben starb Nietzsche vereinsamt und geisteskrank.

Adolf nahm mit seinem Gefolge "alle Religionen und die fremden Rassen" zum Ziel seines Vernichtungsfeldzuges, er war ja kein geistiges Genie, sondern das pure Gegenteil: Unendlich dumm und bösartig.

Quellen > Nietzsches Bücher

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Aus meiner Sicht ist das wirklich noch lange kein Gedicht! Das ist eine kurze Erzählung über Gefühle in holpriger Sprache mit zu wenig Ausdruck und mit sich manchmal reimenden Worten. Ich schreibe es ´mal zum Vergleich um, damit du entdeckst, was ich meine. Nur ein mögliches Beispiel in klassischer Sturm-und-Drang-Form:

GEFANGEN

Und? Siehst du mich liegen, leer, verwundet, schwach,

verletzt nur durch die Kräfte deines Widerstrebens?

Ohne dich und deine Liebe wollte ich nicht leben,

wollte sogar sterben, wenn du es müsstest,

wollte mein Leben für deines geben,

ja, so weit war ich, doch, ach...

Und? Siehst du dich gehen, stark, geliebt und wach,

gesund nur durch die Wärme meines Liebeslebens?

Ohne dich und deine Lüge sollte ich jetzt leben,

sollte sogar siegen, wenn ich es müsste,

sollte dein Leben für meines nehmen,

ja, so nah war ich, doch, ach...

Und? Siehst du uns stehen unter einem Dach,

gefangen nur durch die Kälte deines Küsse-gebens?

Ohne dich und deine Liebe könnte ich jetzt leben,

könnte wieder lieben, wenn ich es müsste,

könnte mein Leben für andere geben,

nein, so wirr bin ich, noch, ach...

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"aber das Ende nicht so schön" Was meinst du damit genau?

Die Frau ist reich, liebt den Mann aber nicht. Der Mann gibt seinen Reichtum für sie auf, sogar sein Wertvollstes, den Falken. Und nun weil er sie liebt, nimmt sie ihn doch zum Gatten, was ihn noch lange Jahre erfreut.

Dieses Muster gibt es natürlich auch heute noch in ähnlichen Arten sehr häufig in der Realität der patriarchalischen Religionen: Ich habe erst vor wenigen Jahren einen jungen Deutsch-Türken kennengelernt, der bemüht war, die hohe Mitgift für seine Geliebte in einigen Jahren mit Tag-und-Nacht-Arbeit zu erwirtschaften. Er hoffte, dass sie ihn heiraten würde, obwohl sie ihn nicht liebte, aber ihre Eltern und Brüder würden ihn akzeptieren. Das sind die uralten "Weisheiten": Liebe ist ja schnell vergänglich, aber erarbeitetes Vermögen mehrt sich. Eine Tochter ist nichts wert, weil sie Haus und Hof nicht erbt, also muss sie ein großes "Ablösegeld" als ihre Versorgung erbringen.

Ich vermute also schon lange, dass das Decamerone gar keine fiktive Literatur ist, sondern dass alle Geschichten (außer vielleicht - denn die Persönlichkeitsrechte gab es ja noch nicht - der Personennamen) eine Sammlung realer Berichte sind. Natürlich können sie durch die mündliche Überlieferung wichtige Veränderungen haben, für eine bestimmte "Moral der Geschicht´".

Aber ein für dich schöneres Ende, dass zum Beispiel die Frau den Mann nun doch plötzlich lieben würde, würde wahrscheinlich kitschig und nicht menschlich real UND kunstvoll wirken.

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Leistungsstimulierende Vergütungen sind "uralter Tobak", der kapitalistisch dressierten Laien logisch klingt, sie haben sich auch im Hotelgewerbe nicht bewährt: Die Schlamperei beginnt einerseits, das Mobbing wegen absichtlicher Konkurrenz im Arbeitsteam und der Krankheitsstand des Personals steigen andererseits.

Modern sind Qualitätswettbewerbe für einen bestimmten Hotelbereich und für die erreichten evaluierten (z. B. Kontrolle durch Führungskräfte - auch anderer Hotels des gleichen Unternehmens (Hotelkette) oder anderer, aber nicht-konkurrierender Unternehmen, durch Fragebögen für Stammgäste und Einmal-Gäste, durch Azubis, durch die IHK, durch externe Qualitätscoaches, durch KollegenInnen anderer Bereiche) Ziele im Sinne der vier Qualitätsgrade (vgl. Qualitätsmanagement) zum Beispiel die Erhöhung des Urlaubsgeldes oder die Sicherheit eines Weihnachtsgeldes oder eine Kostenübernahme einer externen Fortbildung oder eine Beförderung.

Nur das macht heutzutage Sinn, weil gutes Personal so ans Unternehmen gebunden und gefördert wird, denn Trinkgeld wird seit Jahrzehnten immer weniger - die Höchstleistungen und die gute Bezahlung des Personals werden aus der Sicht des Gastes immer selbstverständlicher - und erhalten nicht alle Mitarbeiter in einem Hotel und kann auch nicht vom Hotelmanagement fürs Unternehmen gezielt geleitet werden.

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Der "Sinn" ist doch ganz einfach: Wir werden als Egoisten geboren (Natur) und verursachen Gutes und Böses. Wenn wir nur noch Gutes bewirken wollen, müssen wir Altruisten werden (Kultur) (vgl. christliche Feindesliebe, buddhistisches Du ist auch Ich). Möglicherweise ist das die Entwicklung der höchsten Bedürfnisse auf der Grundlage der biologischen Bedürfnisbefriedigungen: "Erst essen und fortpflanzen, dann spielen und lieben."

Wenn dich also Menschen dazu anregen, bringen sie dich auf diesem Weg weiter: Der größte Schritt ist die Vernichtung der Angst des Menschen: Vor allem vor Menschen!

Frage zum Beispiel einmal nach, wie viele Menschen, die du kennst, fremde andere umarmen würden und sich von fremden anderen umarmen lassen würden.

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VORSICHT! Die Stilepochen der Literatur müssen nicht mit denen der Kunst oder Musik übereinstimmen! Genau das könnte eines der Ergebnisse deines Referates werden.

Außerdem haben alle Stilepochen einige Jahre fließende Übergänge, es sind ja nur theoretische "Schubladen" zum besseren Verständnis der Gemeinsamkeiten und Unterschiede aller Werke!

Notiere dir also zuerst die speziellen Parameter der Literaturepoche, google dann z. B. "Berühmte Gemälde Realismus" und suche jetzt die Gemeinsamkeiten der Kunstmalerei zu der Literaturepoche.

Zu deinem Gemälde "Romantik": Dein Bild könnte der wandernde "Taugenichts" sein (Eichendorff). Suche aber weitere Darstellungen der romantisch typischen unerfüllt einsamen Liebessehnsucht (Sehnsucht nach Gott in der Natur, nach der Traumfrau, nach dem heldenhaften Traummann wie den Krieger Napoleon oder als kreatives Musikgenie Beethoven (2020 ist der 250.Todestag Beethovens), nach der guten alten Vergangenheit in Ruinen von Burgen und Schlössern mit wuchernden Gärten und natürlich die glückselige Todessehnsucht in die Dunkelheit hinein). Vergesse aber auch nicht die gruselig blutige Schwarze Romantik (Spätromantik).

Zum Barock kannst du mit kleinen, dicken Engeln verzierte Gartenhäuschen der Liebespaaridylle mit Schafherden nehmen: Gott öffentlich zu seinem Lobe gehorchen, aber heimlich sündhafte Spiele treiben.

Zum Realismus kannst du Bilder des menschlichen Leidens nehmen. Kriegsgemälde, auch mit stolzen Eroberern, körperlich hart arbeitende Menschen mit Maschinen und Industrieanlagen.

Zur Moderne würde ich abstrakte Bilder mit Formen- und Farbenspiel verwenden als Adaption einer bewusst fragmentarischen Lyrik mit bewusster Vieldeutigkeit bis hin zur Rätselhaftigkeit, die lyrische Sprache wie die Farbe und Formen ohne sofortige direkte bedeutsame Botschaft für den Leser/Betrachter!

Zur Trümmer-Lyrik wurde ich das gebrochene Heldentum nehmen: Gefangene Soldaten, für die sich niemand mehr interessiert. Hart arbeitende Frauen, die niemals den Krieg ihrer Männer wollten, aber danach die Trümmer wegräumen müssen, bis sie in Armut und in der Zerstörung ihrer Heimat irgendwo vergessen verscharrt werden ...

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Sonstiges

In Deutschland gibt es ca. 3000 (!!!!!) Buchverlage. Auch in den 10 umsatzreichsten Verlagen existiert keine "Mainstream-Literatur", sondern gerade Großverlage (Publikumsverlage) sind Wirtschaftsunternehmen mit sehr hohen Ausgaben.

Belletristische Bücher sind die Produkte, die teuer korrigiert, lektoriert und dazu mit hohen Marketingkosten zu Billigpreisen wie Alltagslebensmittel verkauft werden MÜSSEN. Es entwickelten sich im Markt verschiedene Genres, aber doch mit verschiedenen Qualitäten zum Beispiel der Sprache, der Darstellung der fiktiven Geschichte. Wo ist da ein Mainstream?

Entscheidend ist, ähnlich wie in der Textil-Mode, einer Modeerscheinung voraus zu sein oder sie zu schöpfen: Das sind die Künste des Autors und des Lektors, wenn mit einem Buch betont der finanzielle Gewinn erwirtschaftet werden soll. Und das ist keinesfalls die Suche nach einem Mainstream, ganz im Gegenteil, es ist die Suche nach dem Besonderen, dem "Ungelesenen" für vorhandene Zielgruppen oder für neu erzeugte Zielgruppen eines Genres.

Auch das ist eine der Aufgaben der längst mitentscheidenden "Manuskript-Vorkoster", der Literaturagenturen, weil weit mehr als hunderttausend Manuskripte jährlich (!!!) auf die Tische der Vollzeit- und Hilfs-Lektoren gelangen sollen.

Die Mehrzahl der eingereichten Manuskript-Beispielseiten ist leider rundum unbrauchbar. Es fehlt vielen AutorenInnen ihrer Werke die Kenntnis zu vergleichbaren Werken anderer AutorenInnen; die Eigenreflexion über die Qualität ihrer Manuskripte erscheint zu oft ein undeutbares Fremdwort zu sein, ja man vermisst sogar viel zu häufig jegliche Literaturkenntnis desselben Genres:

Statt sich hervorragende Vorbildwerke zu suchen, haargenau zu analysieren und individuell verändert nachzuahmen, weigern sich "JungautorenInnen" sogar diese zu lesen und berichten dann bei jeder Gelegenheit irgendwo, die Verlage hätten ihr ach so besonderes Manuskript "aus mangelndem künstlerischen Verständnis" abgelehnt.

In Deutschland werden jährlich trotz allem ca. 100´000 neue Bücher veröffentlicht. Man suche also eine Agentur, die genau den Verlag beliefert, zu dessen Programm das neue Manuskript sehr gut passt. So einfach ist das auch heute noch.

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Die Verwandlung

Der Prüfling soll in der genau vorgegebenen Zeit sein Wssen zum Thema darstellen: Sagt er zu wenig ist das ebenso schlecht, wie wenn er nie fertig zu werden scheint.

Woyzeck ist ein Fragment, sprengt sprachlich und inhaltlich die typischen Geisteshaltungen seiner Entstehungszeit - wie alle Werke Büchners - deshalb ist der Büchner-Preis auch der höchste deutsche Literaturpreis! Das ist für eine kurze mündliche Abiturprüfung eher ungeeignet - meiner Meinung nach.

Die Verwandlung hat eine geschlossene Form, muss als Metapher, vielleicht auch als Vorwegnahme des magischen Realismus betrachtet werden. Die Geschichte kann subjektiv aus Kafkas privatem Leben heraus erklärt werden, aber auch objektiv zu einer damaligen wie heutigen Parabel gedeutet werden. Das kann man nicht schwafeln, sondern muss sich genau auskennen: Psychologie (Vater-Sohn-Beziehung Kafkas), Verlust der Individualität in der Moderne, Negativismus als Dauermuster moderner Literatur usw. Damit ist leichter eine Bestnote zu erreichen!

Schreibe dir entscheidende Stichworte mit Fragen dazu auf und übe die Prüfungszeit dafür genau einzuhalten. Viel Erfolg!

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Nur die Mindest-Anzahl der schriftlichen und mündlichen Noten eines Faches eines Schuljahres ist von der Schulleitung bzw. von dem kultusministeriellen Lehrplan vorgeschrieben! Ist sie praktisch erreicht worden, MÜSSTE man zusätzliche Leistungskontrollen als Lehrer (bzw. als Schüler) nicht mehr erbringen: Möglichst viele Leistungskontrollen ergeben aber ein genaueres Bild der Leistungen eines Schülers!

Deine versäumte, offensichtlich zusätzliche Klausur zählt in der Summenrechnung als 0, weil du ja keine verpflichtete, zu bewertende Leistung erbracht hast, sonst würde sie als 6 zählen. Sie wird auch nur deshalb nicht in die Anzahl der Leistungskontrollen eingerechnet.

Beispiel: Klausurnoten 3,4,3 und 0 zählen doppelt wie Extemporalen und mündliche Beiträge (z. B. Abfragen, Referate) 3,3,4,4,3 > Berechnung:

10:3 (!!) = 3,33 x 2 = 6,66 und 17:5 = 3,4 > 10,5:3 = 3,35 Gesamtnote

War das damals eben so, dann ist alles in bester (auch rechtlichen) Ordnung!

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Wenn du nachweislich arbeitsrechtlich derart unwissend bist, gehe darauf ein, damit du dein Geld bekommst, denn du arbeitest ja nicht mehr dort und schnellstens Schwamm drüber!

Dieser Vorgesetzte ist entweder völlig unfähig oder ein Betrüger, der strafrechtlich verfolgt werden sollte. Irgendwann trifft er seinen "Meister" und alles fliegt auf ...

Und merke dir unbedingt für das nächste Mal:

Ein 450€-Mini-Job (DAHER DER NAME!) hat niemals die tätigkeitsüblichen Vollzeit-Arbeitsstunden, also hier 41,5 Std, denn dieser Job ist nur gedacht als eine Arbeitsergänzung mit geringen (!!!) Wochenstunden zu den Vollzeit-Mitarbeitern oder Selbstständigen mit weniger Kosten für den Arbeitgeber! Wenn du also so viele Stunden dort gearbeitet hast, betrog er nicht nur dich, weil er verpflichtet war, dich als Vollzeitangestellten anzumelden.

Hast du dich von ihm von der Renteneinzahlung befreien lassen, ist nicht einmal Rente für dich eingezahlt worden. Lass dich also niemals vom Arbeitgeber dafür befreien, nur um mehr Geld "auf der Hand" zu erhalten! Das lohnt sich nur bei einem Mini-Job plus Vollzeit-Festanstellung anderswo!!

DESHALB gibt es bei Mini-Jobs auch KEINE monatlichen Überstunden! Du hast also unwissentlich und bestimmt vom Arbeitgeber gezwungenermaßen hierbei gratis für ihn gearbeitet!

Und nur DESHALB kann er dir deine Überstunden nicht auszahlen, weil in seiner Buchführung, die ja immer dem Finanzamt vorgelegt werden muss, dieser eindeutige BETRUG auffallen würde.

Du persönlich musst ihn aber nicht anzeigen, wenn dir die ganze Sache zu heiß gegen dich selbst ist. Solche Betrüger stehen ALLE irgendwann vor dem Gericht, denn die Ermittlungsbehörden wie der Zoll und das Gewerbeaufsichtsamt haben viel Zeit und sind niemals so dumm wie so manche Arbeitgeber es glauben!! Achte besser mit mehr Wissen auf dich beim nächsten Arbeitgeber!!

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Halte durch und lerne die Theorie oder suche dir einen neuen Ausbildungsplatz, an dem du ohne Verzug beginnen kannst.

Dass Anwaltskanzleien einige Zeit zu wenig Mandate haben, ist nichts Untypisches! So ist eben unsere freie Wirtschaft gerade für diejenigen freien Berufe, bei denen es zu große Konkurrenz gibt; es funktioniert nur durch "Vitamin B" = Beziehungen!

Du kannst dir ja berufsrechtlich erlaubte Marketingstrategien mit deinen Chefs ausdenken und umsetzen. Welche rechtliche Spezialisierung haben sie? Welche Referenzen? Welche Mandanten sind da möglich? Wie erhält sie die Kanzlei am besten und wie bindet sie Auftraggeber auf längere Sicht? Welches Fachwissen könnte noch fehlen - und eben welche Beziehungen? Wie baut ihr sie allmählich auf? Persönlich oder Online? Aufträge kommen meistens nicht von selbst ...

Frage ruhig, bevor du kündigst, ob deine Chefs Arbeit oder eine längere Pause brauchen ...

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Du könntest dich da auf ein Meer mit Glatteis begeben. "Also Vorsicht", sagt dein Gehirn ja gerade. Ich rate dir, das normale Abitur anzustreben, wenn du nicht aus einer "professionellen Modefamilie" stammst, weil du vielleicht mit 16 oder 18 Jahren einen neu entdeckten Berufswunsch, für den du überraschend entflammst, haben könntest!!

1) Lese ernstzunehmende Biografien von deinen speziellen Vorbildern. Das ist das Wichtigste, denn junge, begabte Menschen müssen von erwachsenen Erfolgreichen anonymisiert oder persönlich möglichst nah geführt werden! Beste Beziehungen und Referenzen sind die halbe erfolgreiche Berufswelt < Niemand arbeitet vertraulich mit ihm völlig fremden Personen zusammen!!

2) Wenn du das normale Abitur absolviert, sehr gut Englisch und Französisch kannst, mindestens monatelang mit professioneller Unterstützung (Suche bitte im Internet!) eine hervorragende Bewerbungsmappe erstellt und eine ausreichende Geldquelle oder sogar ein Stipendium hast, dann solltest du dich an einer Modehochschule z. B. für einen Modedesign-Studiengang bewerben: Dort erlernt die Mehrheit der AbsolventenInnen meistens mehr als sie für ihren Alltagsberuf brauchen kann. Bei manchen Hochschulen, z. B. in Deutschland, wird auch integriert die Schneiderausbildung mit Meisterabschluss angeboten. Sie ist aber wegen der hohen Spezialisierung für ein Designstudium bzw. für diese Berufstätigkeit nicht zwingend notwendig.

3) Suche dir eine europäische Hochschule (nicht nur in Österreich) nach deren Partnern für deine Bewerbung aus, ob du dir vorstellen könntest, bei diesen betreffenden Partnern ein Jahrespraktikum abzuleisten: Oft genügt die Vorstellung!

4) Sei dir bewusst, dass du als professionelle, angestellte Schneiderin deine Mode nicht selbst öffentlich anziehen musst, aber als selbstständige Modedesignerin sehr wohl! Du bist eine "lebende Litfasssäule" oder heutzutage dein eigener übergroßer, mobiler, öffentlich sichtbarer Monitor - nicht nur dein Online-Shop!

5) Versuche dir also jetzt bereits deinen persönlich gewünschten Modeberufsalltag vorzustellen und bemühe dich bereits in den nächsten Jahren mehrere Praktika genau in dieser Art erleben zu dürfen.

6) Beteilige dich allmählich an einer Modeproduktion, z. B. Schulinterne Kleidung mit Accessoires wie Shirts oder fesche Kappen. Das ist wichtig für deinen "modischen Lebenslauf"!

Die höchste Kunst ist: Zur Mode wird Kleidung ja immer, bevor sie in Mode ist!

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Eine (schulinterne) Theater-Aufführung von SchülernInnen OHNE ein für das Publikum verpflichtendes, im Betrag festgelegtes Eintrittsgeld ist zwar eine öffentliche Veranstaltung, aber eben keinesfalls zur finanziellen Gewinnerzielung der Aufführenden als gewerbliches oder freiberufliches Unternehmen; sie ist also als deren "privates Hobby gegen mögliches Trinkgeld" zu bewerten ...

… auch wenn du als Leiterin eine Aufwandsentschädigung für deine Tätigkeit von der Schulleitung oder einen Anteil aus dem "Eintrittstrinkgeld" erhalten würdest.

ABER den Roman, ja auch als Filmdrehbuch vorhanden, gestaltet ihr als "Theater-AG" zu einem zu veröffentlichenden Drama um, das sollte beim Verlag aus Gründen des Urheberrechts angemeldet werden! Wenn ihr es in Schriftform genormt sehr gut erarbeitet, kauft der Verlag dem Urheber (dir, der Gruppe, der Schulleitung?) vielleicht das Manuskript als Buch-Veröffentlichung im Buchhandel ab.

Per E-Mail an:

Verlagsgruppe Random House GmbH, Neumarkter Straße 28, 81673 München

... wir hätten gern Ihre schriftliche Erlaubnis, Ihren Roman DER HUNDERT ... in der deutschsprachigen Ausgabe von carl´s books, München, als Drama für eine Aufführung umzugestalten ...

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Industriekaufmann ist eine "saubere" Berufstätigkeit mit seinem Kopf, also zieht "man" Kleidung an, die eben dafür gedacht ist. "Kleider machen Leute!"

Hemd, Krawatte, Anzug, passende Schuhe UND passende Armbanduhr!

Jeans und Turnschuhe, egal wie teuer oder "in", zeigen nur die Unbildung und die Interesselosigkeit an seinem eigenen kaufmännischen Berufstand! Das scheint zwar amerikanisch modern zu sein, ist aber sehr oft ein unausgesprochener Grund der Nicht-Einstellung in den Betrieb nach persönlichem Kontakt, gerade bei konservativ geführt deutschen Familienbetrieben!

Die Krawatte und die Fliege sind männlicher Brustschmuck, also nicht unbedingt nötig zum Beispiel bei einem besonderen Hemd. "Krawattenlos" gilt als lässig, sportlich, kommunikativ, kreativ, das kann durchaus positiv sein, liegt an den Aufgaben, die man für die Firma zu tätigen hat.

Erst in dem speziellen Unternehmen wird man dir sagen, wenn man dich einstellen möchte, was in deiner Position an Kleidung genau getragen werden muss bzw. darf. Vielleicht findest du ja im Internet ein paar Fotos einen Firmenauftritt deiner möglichen zukünftigen KollegenInnen als HINWEIS!

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Google einfach: Muster für Finanzrechnung einer Schülerfirma

Da gibt es zum Beispiel eine genaue Beschreibung (20 Seiten pdf-Datei) der Landeskoordinierungsstelle Schülerfirmen Sachsen-Anhalt, die auch für andere Bundesländer gültig ist: Buchhaltungsprogramme mit Erklärungen

www.gruenderkids.de › 2017_05_11_hr_buchhaltung_in_der_schülerfirma

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Ein Jahr nach der Schulausbildung jobben, wozu? Davon rate ich jedem/r nach dem ABI oder Fachabi ab.

Wenn du ein psychisch und physisch anstrengenden, gering bezahlten Job hast, glaubst du, du hättest dann mehr Muße und Einfälle für deine Bewerbungsmappe?!

Wenn du unbedingt jobben möchtest, dann nur etwas, was dir für das Studium oder die Mappe hilft: Zum Beispiel wie bei den Studenten >

  • Selbstständiges Erstellen von Wallpapern, Big Pictures, Scribbles und Sketchnotes
  • Mitarbeit beim Erstellen eines Drehbuches/Storyboards zum Beispiel für einen Industrieprodukt 4.0 Image Film (z. B. Auto, Möbel, Lebensmittel, Kosmetik) oder beim Erstellen von produkt- und dienstleistungserklärenden Kurz- oder Trainingsvideos
  • Kleinere Marketing- und Kommunikationstätigkeiten: Zulieferndes Verfassen von speziellen Kurztexten und Hilfe bei deren gezielter Veröffentlichung
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1933 hat Adolf die "Macht im deutschen Reich ergriffen". Dann rüstet er nur auf, alle müssen Waffen bauen, damit er 1939 den zweiten Weltkrieg beginnen kann. In diesen wenigen Jahren müssen alle lernen, nur noch daran zu glauben, dass der "Krieg der deutschen Rasse" auch für die Verherrlichung ihres Führers Adolf gerechtfertigt ist!

Die Jugend wächst also absichtlich ohne den jüdisch-christlichen Gott der Nächstenliebe und der Vergebung auf. Das Buch wurde 1937 veröffentlicht, schon in der Zeit des offenen Menschenhasses, des Verrates und der politischen Morde durch die gewalttätigen Fans Adolfs. Sogar wer dieses Buch öffentlich liest, kann zumindest mit Gefängnishaft rechnen.

Das stillgelegte Sägewerk, ein Großbetrieb, ist einerseits real, weil jetzt alle Leute erst arbeitslos gemacht wurden, damit sie glücklich sind, Kriegswaffen bauen zu dürfen.

Andrerseits ist es die verschleierte Metapher für die alte jüdisch-christliche Religion der Menschenliebe mit dem gerechten Gott des Patriarchats. Die neu wachsende nationalsozialistische Religion mit dem Gehorsam bis in den Tod für den Führer Adolf kennt aber eine andere Gerechtigkeit, keine menschenliebende, sondern die grundsätzliche Einteilung in Gut und Böse durch den Gehorsam, die Rasse und die Religion: Das Sägewerk ist stillgelegt. Seine Arbeiter sind fort. Arbeitslos, also wirkungslos untergegangen, vorerst nicht in neuen Betrieben. Sie müssen erst nach der neuen Moral aussortiert werden. Wer darf da weiterleben für den Führer?!

Später erscheint aber in der Wahnsinnigen vor ihrem Sterben der vergangene Hoffnungsschimmer des alten Gottes doch wieder: "Es sägt, es sägt."

Horvath ist noch 1938 vor dem Kriegsbeginn an einem Unfall verstorben.

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Vom Anfang bis zur Anrede des Mondes "Runder Mond … deine Versuche …" ist das Erzählen des Erlebten, zwar mit ausgeschmückter Sprache, aber doch sachlich objektiv und ohne etwas als gut oder böse, als schlecht oder gut zu bewerten. Das Erzählverhalten ist also neutral.

Danach bittet der Erzähler aber den Mond, wie er sich verhalten solle, mit genauer Beschreibung eines Dammweges, also wird hier sehr persönlich erzählt, wie wenn der Erzähler selbst eine an diesem Ort stehende Figur sei. Das Erzählverhalten ist also personal.

Wenn der Erzähler nur sagen würde, ach, der Mond sollte sein Licht nur auf den Damm und ja nicht auf den abschüssigen Weg werfen, weil dort nur Sumpf und Wasser sei, dann wäre der Erzähler ja am Geschehen nicht beteiligt, aber er würde sich wertend einmischen. Das Erzählverhalten wäre also auktorial.

WICHTIG

Auch in einem sehr kurzen Text kann das Erzählverhalten öfter wechseln, um damit Spannung zu erzeugen.

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Die AfD als großer Wahlverlierer?

Noch vor Kurzem war man der festen Überzeugung, die Wahl zu gewinnen und die 30% zu schaffen. Beide Ziele hat die AfD grandios verfehlt.

Stattdessen leben totgesagte länger. Die SPD in Brandenburg holt im Vergleich zur Europawahl starke 9% mehr. Noch vor wenigen Wochen war die SPD totgesagt.

Auch die CDU holt trotz der klaren Absage der Koalition mit der AfD im Vergleich zur Europawahl starke 9% mehr. Auch hier war vor wenigen Wochen noch die Stimmung, man werde gegen die AfD verlieren.

In Sachsen kommt zudem hinzu, dass durch die Unfähigkeit der Partei, eine rechtlich gültige Liste abzugeben, die Sitze stark begrenzt sind.

Wir haben also im Vergleich zur Europawahl zwei klare Gewinner und damit ausgerechnet die totgesagten SPD und CDU. Die Verluste, die trotzdem auf dem Papier stehen, sind natürlich schlimm. Und das will niemand schön reden. Aber Fakt ist auch, dass diese Verluste vor einem oder zwei Jahren noch deutlich schlimmer waren und die SPD und die CDU seither das Ruder rumgerissen haben und gezeigt haben, dass die Mehrheit der Menschen gerade nicht der AfD in die Arme läuft.

Auch bei dieser Wahl haben wieder über 60% gesagt, dass sie die AfD nicht wegen ihrem Programm oder aus Überzeugung wählen, sondern stattdessen aus Protest. Wenn nun die CDU und SPD schaffen, gerade in diesen Bundesländern das Ruder weiter herumzureißen, so dass dieser Protest weiter abebbt und die Menschen sich besinnen, dass es uns verflucht gut geht im Land und die Probleme wie Mietpreise lösbar sind, dann bricht eine breite Wählerschaft der AfD komplett weg. Auf ganz Deutschland kommt die AfD auch nicht über die 11% bis 13% hinaus.

Stimmt ihr also der These zu, dass der eigentliche Verlierer die AfD ist? Sie hat es nämlich nicht geschafft, ihre Wahlziele zu erreichen und sie hat in den letzten Wochen geradezu massiv an Zustimmung verloren.

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unentschieden

Die AfD hat zwar diese beiden Schlachten im Osten verloren, aber ihren widerlichen Krieg in ganz Deutschland gegen unsere pluralistisch-soziale Demokratie leider noch lange nicht! Und ihre WählerInnen sind eben nicht nur arme Wenig-gebildete, nein, ich kenne leider auch viele reiche UnternehmerInnen, die ihr Vermögen wirklich nur menschenausnutzend geschaffen haben und sich über die rein kapitalistischen Ideen ihrer AfD freuen. Ich befürchte, genau das ahnen die wohl wirtschaftlich vergessenen AfD-WählerInnen auch im Osten gar nicht, dass sie ihre Feinde gewählt haben.

Und nur das betrachte ich als steigendes Risiko, weil einst Adolf mit knapper Mehrheit ganz legal demokratisch als "Hoffnungsträger des Volkes" zum Kanzler gewählt wurde. Und dann fing er ja erst so richtig an, seine Feinde und Sündenböcke ermorden zu lassen, alle Freiheiten der Bürger gesetzlich zu verbieten und einen auch Deutschland vernichtenden Weltkrieg anzuzetteln...

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Immer das nicht, was über den empfohlenen Beruf Unwissende sagen, das man studieren müsste, weil es zu einem passe. Ein Irrtum falscher Autoritäten mit schlimmsten Folgen für ihre Gläubigen! Lebensglück und Gesundheit sind eben nicht abhängig von der Höhe des Stundenlohns...

Ich muss noch immer viele verzweifelte Menschen kennenlernen, die wie Zombies jahrzehntelang an ihre Arbeitsplätze gehen und nicht einmal mehr hoffen können, dass ihre als Strafe empfundene Arbeit vor schweren bis tödlichen Erkrankungen zu Ende gehen könnte!

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Ich halte deine Frage für nur typisch menschlich, also philosophisch betrachtet für falsch. Der Mensch ist ein Tier, dieses Tier hat sich eben anders entwickelt als andere Tiere.

Das größte Problem ist wahrscheinlich noch immer die gegenseitige Kommunikationsunfähigkeit, die ja unter Menschen auch noch herrscht - als ob zum Beispiel jeder Estländer jeden Tamilen verstehen würde...

Mich interessiert schon immer, worüber sich wohl zum Beispiel ein Pottwal oder eine afrikanische Ameise oder ein australischer Vogel mit mir unterhalten würde.

Ein ebenso riesiges Problem ist, dass durch den menschlichen, ehrgeizigen Wissenschaftsfortschritt, der in Wahrheit sehr zielgerichtet ist, zum Beispiel im Generationenkonflikt, dass alles Neue a priori besser sei als alles Alte, und nämlich möglichst Alles aus dem Blickwinkel des Verstandes, weniger aus dem Blickwinkel der Vernunft und noch weniger aus dem Blickwinkel des Gefühls als gut oder schlecht zu bewerten bzw. zu verurteilen, stets unfassbar viel Wissen - und Können - verloren geht!

Wie viele Menschen können in Zukunft nicht mehr mit den Händen schreiben? Was werden sie in einigen tausend Jahren über uns erzählen? Dass wir "sehr primitive Primatenähnliche Säugetiere" waren? Werden sie ähnlich dumm und überheblich sein wie wir heute gegenüber unseren Vorfahren?

Sind die Menschen also gar nicht "weiter" entwickeltere Tiere, sondern im Gegenteil aufgrund ihrer angeborenen Dummheit mit dem selbst auferlegten "Gesetz" des lebenslänglichen Lernen-müssens zum Untergang bestimmt, weil ihnen nicht nur die Fantasie fehlt, womit sie sich selbst ihrer Lebensgrundlage berauben, sondern auch die Fähigkeit ihre schleichende Ausrottung zu beenden?

Die steigende Übervölkerung und Plünderung der Erde durch die Menschen beweist doch nur ihre tierische Dummheit!

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Körperliche Anstrengung (besonders mit Schwitzen) wie Walken und Schwimmen erhöht die arterielle Mehrdurchblutung und damit die Menge der lymphpflichtigen Last, also ist die Verstärkung des Lymphödems nur logisch: Das muss jeder MLD-Therapeut gelernt haben und dich als Patientin darauf hinweisen. < Ich weiß, dass viele Therapeuten vor den mächtigen, REHA-unwissenden Ärzten kuschen müssen...

Erst wenn das Ödem mittels relative Beruhigung des Körpers, MLD UND Kompression des Armes, weil auch die Armlymphe in die Achsellymphknoten fließt, auf Dauer verringert ist, können sportliche Aktivitäten gemacht werden.

Betroffene Frauen mit minimalem Ödem können logischerweise früher mit einem Ausgleichssport beginnen.

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Das ist ein weiterer Rückschritt in der Humanität zur Freude der Technokraten und Nekrophilen.

Demente und gering intelligente und gerne spielende Patienten werden es leichter annehmen mit Maschinen zu leben, als seien diese Menschen mit Herz und Verstand.

Auch z. B. Japaner haben es damit sehr leicht, weil in ihrer Religion jedes Wesen, auch der Computer oder ein Pflegeroboter göttlich beseelt ist, eben geringer beseelt, aber beseelt. Sie kennen keine großen Unterschiede zwischen menschenähnlichen Wesen und Menschen.

Die weiße Kuschelrobbe, die sehr lebensecht wirkt, wird schon seit Jahren gut in Dänemark als echtes Pflegetier für Demente eingesetzt. Aber echte Tiere kann das nicht ersetzen, solange die Kunden den Unterschied erkennen!

Für Kinder ist auch ein Spielauto, in dem sie fahren können, wie ein echtes Auto der Erwachsenen und trotzdem gibt es größte Unterschiede! Oder nicht?

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Typisch wäre eine chronifizierte Schleimbeutelreizung mit einer lymphatischen Verletzung, deren leichte Schwellung auf Nervengewebe drückt und deshalb Schmerzen auslöst, durch die Stoßverletzung oberhalb des Knies unter der M. quadrizeps-Sehne, des Oberschenkelmuskels, die als knöcherne Vergrößerung namens Kniescheibe oben am Schienbein ansetzt, also ständig arbeiten muss - eigene Kontraktion und Dehnung durch die Antagonisten.

Entweder Pausieren, also Tapen oder Bandagieren oder mit Schiene das Kniegelenk ein bestimmte Zeit möglichst unbeweglich machen... also Ruhen zur Regeneration.

Und dazu entzündungshemmende Medikamente als Salbe oder als Tabletten nehmen...

Oder mit einmaliger Cortison-Spritze den Schleimbeutel töten - vielleicht genügt auch eine einmal jährliche Injektion...

Oder das ganze Bewegungssystem "Bein"vom Gesäß bzw. Schambein bis zur Ferse bzw. Fußsohle bewegungsfähiger machen - Verkürzungen dehnen, Muskelschwächen stärken: Physiotherapie inkl. Massagen und Lymphdrainage für das Kniegelenk...

Wenn der Schleimbeutel entzündet ist, kann er bis zur Sichtbarkeit anschwellen, dann wäre das Krankheitsbild eindeutig geworden.

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Wie findet ihr den Text (seid ruhig ehrlich)?

Ich habe eben aus Spaß auf die Schnelle einen kleinen Text geschrieben, weil mich ein Gedicht aus dem Deutschunterricht ein bisschen bewegt hat. Deshalb ist mein Text sicherlich nicht gerade so toll (allein wegen meinen Deutschnoten), aber ich frage mich einfach, ob so ein bisschen die Message rüberkommt :)

Das Leben ist vergänglich

Vor nicht allzu länger Zeit habe ich in meinem Deutschkurs ein Gedicht gelesen, das davon handelte wie endlich das Leben doch ist. Was das bedeutet? Nun ja, es heißt, dass dein liebster Kumpel, deine beste Freundin, dein Vater und deine Mutter - dein Leben - morgen zu Ende sein kann. Heute klingt das überdramatisiert, aber damals im Dreißigjährigen Krieg war die Endlichkeit eben offensichtlicher als heute. Verloren gegangen ist sie aber nicht. Wir sind ja schließlich nicht unsterblich geworden - eher haben wir die Endlichkeit von Allem in unserem Alltag vergessen. Auch wenn wir es uns nie vor die Augen führen – es ist doch so: Wir werden sterben. Wann, wo und wie ist ungewiss. Doch wir werden es. Du und Ich - und alles andere. Das ist nun mal der Kreislauf des Lebens. Ändern können wir ihn nicht.

Doch wieso erzähle ich dir das? Was bringt mir es denn ständig depressiv darüber nachzudenken? Nun ja – ich denke, es ändert die Sicht auf die Dinge. Wenn man sich bewusst wird, dass all das, was du jetzt gerade fühlst, schmeckst und bist, irgendwann nicht mehr sein wird, scheint es näher und dringlicher, dem Leben einen Nutzen zu geben. Damit meine ich sowohl dem Leben Anderer Nutzen zu bringen, als auch selbst seinen Nutzen am Leben zu finden.

Man könnte Armen und Kranken – wie man es als Kind doch schon immer wollte - helfen.

Man könnte rausgehen und die ach‘ so schöne Welt einfach - wie man es als Kind doch schon immer neugierig wollte – erkunden.

Man könnte seine Träume - wie man sie als Kind doch immer hatte - endlich, wo man die Mittel dazu hat, verwirklichen.

Im Gesamten könnte man das Leben genießen, nutzen und schätzen. Wie man es als Kind so nebenher doch schon irgendwie tat.

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In deinem Sinne bastle ich ´mal daran - Vergleiche bitte mit deinem Text:

Das Leben ist vergänglich

Vor nicht allzu langer Zeit haben wir im Deutschkurs ein altes Gedicht gelesen, welches davon handelt, wie endlich das Leben doch sei.

Was das bedeutet? Nun ja, es meint, dass das Leben deines besten Kumpels, deiner liebsten Freundin, deiner Geschwister, deines Vater, deiner Mutter und auch dein eigenes schon heute überraschend beendet sein kann, also denke daran! 

Heutzutage klingt das zu theatralisch, aber damals im Dreißigjährigen Krieg, aus dem jenes Gedicht ja stammt, war die Endlichkeit des Lebens im Alltag auch schon der Kinder und Jugendlichen deren täglich´ Brot. 

Verloren gegangen ist uns die Endlichkeit des Lebens bis ins Heute aber nicht! Wir sind ja nicht unsterblich geworden. Nein, eher haben wir sie in unserem Alltag ständig zu vergessen. Auch wenn wir uns nie an sie erinnern möchten, es ist so: 

Wir werden selbst vergehen. Wann und wo und wie weiß niemand. Doch unser Sterben ist gewiss. Deines und meines. Das ist nun ´mal der ewige Lauf der Dinge. Ändern möchten wir ihn nicht; denn was ist schlimmer, die Katastrophe, dass alles Leben auf einmal erlischt, oder die Katastrophe, dass alles Leben plötzlich unvergänglich ist?!

Doch warum schreibe ich das? Was habe ich davon mit dir nachzudenken? 

Wenn wir uns bewusst sind, dass all das, was wir jetzt gerade fühlen und denken, lieben und hassen, tun wollen, schon heute nicht mehr sein könnte, erscheint es uns so viel näher und wächst eindringlich in uns, unserem Leben einen Halt zu geben.

Wir sollten den Eltern, den Geschwistern, den Freunden, den Armen, Kranken, Alten, den Schwachen unter die Arme greifen – wie wir es als Kinder nicht wollten.

Wir sollten hinausgehen und die Welt mit ihren Pflanzen und Tieren, Flüssen und Seen, Bergen und Meeren erkunden - wie wir es als Kinder nicht wollten.

Wir sollten unsere Träume mit Fleiß und Offenheit mit allen unseren eigenen Mitteln zu verwirklichen suchen - wie wir es als Kinder nicht wollten.

Wir sollten unser Leben, unsere Gefühle und unsere Gedanken und die aller anderen achten, damit wir gemeinsam das Leben genießen, alle Gefahren erkennen und Schaden abwenden - wie wir es als Kinder nicht wollten - damit wir erwachsen hinaus über die Vergänglichkeit des Lebens, weil wir uns immer an uns mit Freude erinnern werden.

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Karrierepfad der Fachkraft für Lagerlogistik - meist bestens über die IHK

BetriebswirtIn : Die Aufgaben im Büro und im Bereich EDV sind so interessant, dass man gar nicht mehr selbst in den Lagerräumen stehen möchte? Dann ist diese Weiterbildung genau die richtige, z. B. staatlich geprüfter BW genügt.

Technische/r FachwirtIn : Hier wird technisches und kaufmännisches Wissen gleichermaßen geschult, so dass man gleich auf beiden Gebieten zum Experten wird.

LogistikmeisterIn : Innovation trifft Tradition – Logistik ist aus unserer heutigen Zeit nicht mehr wegzudenken und wird immer bedeutsamer. Macht man den traditionsreichen Meister in dieser zukunftsträchtigen Branche, kann man unter anderem Führungsaufgaben übernehmen und erhält deutlich mehr Verantwortung.

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Mein Beispiel ist immer:

Du sitzt einen Tag lang draußen auf einem Stuhl. Du siehst die Sonne auf einer Seite des Himmels aufgehen und nach Stunden auf der anderen untergehen. Weil du an dir keine Bewegung wahrnimmst, bewegt sich also logischerweise die Sonne. Der Empirist sagt, aus dieser Erfahrung mittels meiner Sinnesorgane ist das die Wahrheit. Das ist auch tatsächlich richtig, weil du auf dem Stuhl die Drehung der Erde nicht wahrnimmst, also nicht benötigst, um aufzustehen oder zu gehen.

ABER mit dem Verstand kann man physikalisch-mathematisch berechnen, dass es die Schwerkraft ist, die dich auf dem Stuhl hält, auch dass die Erde sich dreht und die Sonne logischerweise am Himmel feststeht. Das ist die Wahrheit für den Rationalisten, der mittels Verstand eine konträre Wahrheit ermitteln kann.

Heute sagen wir, die erste Wahrheit ist zwar eine Sinnestäuschung, nicht die naturwissenschaftliche Wahrheit, aber unser Organismus lebt in einem bestimmten System Erde, dass seine eigenen Wahrheiten benötigt. Und durch Einsteins Theorie ist auch die zweite Wahrheit nur eine Wahrheit in ihrem eigenen System geworden, weil ja jede Masse in der Raumzeit nur sich bewegend existiert: Auch die Sonne bewegt sich also z. B. als Materieteil der Milchstraße.

Das Problem der Wahrheiten ist aber hiermit noch lange nicht gelöst.

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Das Frankreich des 18. Jhs. war das Frankreich Voltaires, nicht aber schriftstellerisch, sondern philosophisch, nur deshalb hast du ihn auch als Schriftsteller nie wahrgenommen.

Seine etwa 700 Texte sind philosophische Traktate, auch seine Briefe. Auch seine Erzählungen wie Zadig, der Freimütige oder Candide haben wie Märchen eine philosophische Aussage als "Fabel der Geschicht´", aus der Voltaire dann seine Geschichte entwickelt - mit historisch wahren Ereignissen als Stoff, weil er eben kein Schriftsteller ist, der sich spannende Geschichten ausdenken kann oder will.

Er will ja die Menschen aufklären, sie sollen im Leben des Alltags ihren Verstand benutzen, aber auch gegen andere philosophische Gedankengebäude. So ist sein Candide nichts anderes als eine philosophische, spöttische Satire mit größten Übertreibungen gegen die Philosophie des deutschen Philosophen Leibniz. 

Höre dir das Musical Candide von L. Bernstein dazu an, so ist der verstaubte Text ein moderner Unterhaltungsgenuss mit ein bißchen geistigem Tiefgang...

Auch Bernsteins Adaption mit den Worten Loriots dazu! Sie sind zu Voltaires scharfer Zunge kongenial humorvoll gedichtet: Eine Produktion des BR Bayer. Fernsehens. Vielleicht gibt es so einiges auf YouTube zu hören und zu sehen... 

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Geschafft hat es ein Mensch, wenn er einem anderen aus der Not geholfen hat, ohne einen materiellen Vorteil für sich erhalten zu haben.

Ärmlich lebt ein Mensch, wenn er dies weder verstehen kann noch danach zu streben versucht, sondern meint, die Welt drehe sich nur um ihn selbst und alles sei nur zu seinem eigenem Nutzen wichtig und skrupellos erlaubt...

Materieller Reichtum macht per se nicht glücklich, genauso wie wenig wie materielle Armut. Was ist also Erfolg?!

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"Ich würde eben gerne mal mit Tieren zusammen Menschen helfen."

Die Frage ist doch, was du therapieren möchtest. Orthopädische, neurologische, geriatrische Probleme? - Bei Hunden benötigst du deshalb keine vorgeschriebene Ausbildung, aber der eingesetzte Hund > Begleithunde-, Therapiehundeprüfung.

Die Therapie zu/mit einem Pferd kann nur die Ergänzung der Ergotherapie und der Physiotherapie sein, deshalb ist auch zur Weiterbildung zur Hippotherapie Folgendes vorgeschrieben:

Voraussetzungen für die Teilnahme am kurzen Weiterbildungskurs "Hippotherapeut/in"

  • abgeschlossene Ausbildung als Physio- oder Ergotherapeut/in
  • mindestens 1 Jahr Berufserfahrung mit neurologischen Patienten
  • Erfahrung im Umgang mit Pferden, speziell Führen/Bodenarbeit
  • reiterliche Grundkenntnisse
  • Praktikum (Hospitation) zwischen dem 1. und 2. Teil von mindestens 10 Stunden

Wenn du also mit Therapiepferden arbeiten möchtest, erlernst du das Spezifische als Weiterbildung zum "Grundwissen" jener beiden Berufe dazu.

PS: Alle Hippotherapeutinnen, die ich kenne, die finanziell davon leben können!!, sind Physiotherapeutinnen und zugleich Pferdephysiotherapeutinnen!

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Antwort von greenchilli

vor 6 Jahren

Verbesserte Form:

In seinem 1804 verfassten Drama "Wilhelm Tell" beschreibt Friedrich Schiller im 5. Aufzug sowohl wie sich das eidgenössische Bündnis und die Landleute versammeln, als auch wie Tell nach Hause kommt, einem Mörder hilft und die zwei Adligen Berta und Rudenz im Bund aufgenommen werden.

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Bei den heidnisch-katholischen männlichen Bauern ist es üblich, dass das Vieh, weil es erst teuer ist, bevor es Geld bringt, und ein Sohn zur Mitarbeit und zum Vererben des Eigentums gottgewollt wertvoll sind. Die Frau hat den Sohn zu gebären und wäre leichter zu ersetzen, Töchter sind unwichtig, also muss man sie verkaufen - Brautvermögen bringen sie mit, z. B. ein Grundstück oder Vieh, und der Bräutigam muss sie seinerseits bezahlen.

Die Wöchnerin hat Nachtschuhe, weil sie nachts zum Neugeborenen gehen muss, falls dieser schreit, weint. Beste Nachtschuhe sind leicht und geräuschlos, damit der Mann nicht aufwacht.

Eine verstorbene Wöchnerin hat der Teufel geholt, denn würde sie wieder zur wertvollen gebärfähigen Frau werden, wäre sie ja gottgewollt. Deshalb muss jede Wöchnerin, wenn sie körperlich und geistig wieder dazu fähig ist, "ausgesegnet" werden, das sind verschiedene Bräuche je Region. Stirbt sie also vorher, hat sie den göttlichen Segen zur nächsten Schwangerschaft nicht erhalten dürfen. Sie geht folglich als vermindertes Fegefeuer auf schmerzhaften Dornen in den jenseitigen Himmel zur Mutter Gottvaters - sie war ja immerhin verehelicht und Mutter für die Bauernsippe.

Als mitleidige Gnade gibt man ihr also gute Schuhe mit für weniger Schmerzen auf ihrem nun anderen Weg - und schlechte, laute Schuhe aus Gleichgültigkeit oder, wenn sie mehr Schmerzen haben soll.

Wer meint, nur das sei Aberglauben im christlichen Glauben, der irrt sich gewaltig! Es sind sehr viele heidnische Rituale, oft vollkommen inhuman, übernommen worden...

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Seltsam! Es gibt längst Punktesysteme für jede Leistungskontrolle. Als Lehrer überlegt man sich vor der Erstellung der Aufgaben, welche Lösungen, z. B. Grammatik oder sinnvolle para- und hypotaktische Strukturen als Antworten oder Schreibweisen - Formgebung = Stil oder Transfer-Denkweisen oder Problemlösendes Denken oder ... oder wie viele Punkte erhalten. Am Ende werden alle möglichen Punkte zusammengezählt, damit es nach den Vorgaben des Schulnotensystems benotet werden kann. Damit erstellt man eine hohe Objektivität und kann auch den Schülern die Note begründen im Vergleich mit einer sehr guten bis ungenügenden Arbeit der Schüler. Auch zu gute Klassendurchschnitte oder zu schlechte können so von der Schulleitung verstanden bzw. bewertet werden. Natürlich fühlen sich Schüler trotzdem manchmal ungerecht benotet, aber das stimmt dann eben objektiv nicht.

Wenn diese Lehrerin kein derartiges schriftliches Punktesystem für diese Leistungskontrolle hat - mit ganz bestimmten Punkten, dann würde ich zum Vertrauenslehrer bzw. Beratungslehrer bzw. zur Schulleitung gehen. Noten vergibt man nicht mit subjektiver Einschätzung, auch nicht in Geisteswissenschaften!

Es ist besser zu reden und manchmal für bösartig gehalten zu werden, als zu schweigen und immer für dumm gehalten zu werden - Dies gilt lebenslang!

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Dieses Drama umfasst die meisten Themen im Vergleich zu seinen anderen Werken. Es ist der Spiegel einer christlichen Moral heuchelnden Gesellschaft, zugleich aber auch der stärkste Angriff gegen den Calvinismus seiner Schweiz: Wer arm ist, ist selbst schuld, wer reich ist, hat selbst dafür gesorgt - beides ist gottgewollt - und Arm und Reich interessieren sich nicht im Geringsten füreinander!

Es beginnt etwa 1908 mit einer Liebesgeschichte, in der 1 eine Kupplerin schön brav mitmischt. Das Mädchen wird christlich-unehelich schwanger, der Vater 2 besticht zwei Trunkenbolde - der 3 Alkoholismus ist in der Kleinstadt weit verbreitet - mit Schnaps zur gerichtlichen Aussage, sie hätten auch mit dem Mädchen geschlafen. Der 4 Richter unternimmt nichts zur Entlarvung, sondern spricht den Vater seiner Vaterschaft frei. Die Männermoral bleibt hergestellt. Das Mädchen mit dem 5 Rufmord in der Kleinstadt belegt flieht in die Anonymität einer Großstadt. Dort lebt sie 6 als jugendliche Prostituierte, weil sie auch keine Berufsausbildung erhält, bringt ihre Tochter zur Welt, welche zu "hervorragenden" Pflegeeltern 7 gebracht wird, wo sie rasch stirbt. - So wurde sie 8 zur Männerhasserin gemacht. Sie heiratet 9 wegen des Geldes einen 10 Freier, einen Milliardär, der irgendwann stirbt, hat ihre Dienersklaven 11 kastrieren lassen und kehrt nach vielen Jahrzehnten in ihre Heimat zurück, eine verarmte Kleinstadt: Der Vater ihrer Tochter ist längst 12 lieblos, nur wegen des Geschäftes verheiratet. Sie bewertet Rache mit Lynchmord 13 als Gerechtigkeit:

Die ganze Stadt bekommt von ihr ein Vermögen geschenkt, wenn der Vater ihrer Tochter tot ist. Ist das Anstiftung zum Mord? 14 Nicht direkt, aber sie kennt ja die skrupellose Amoral dieser Menschen. Zu Beginn tauschen sie noch ihre Waren gegen 15 gegenseitigen Kredit, bis das nicht mehr genügt, weil nur eine Finanzblase entstanden ist. In einer Menschenmenge getarnt 16 wird der Verbrecher von einem namenlosen Mann 17 erwürgt. Der beiwohnende Arzt schreibt 18 Herzschlag auf den Totenschein. Niemand hat etwas dagegen, denn wenn er ja doch der Vater ist, dann ist das nur Gerechtigkeit. Oder? - Und die Stadt wird reich...

In all diesen Details mit Übertreibung und Klischeehaftigkeit liegt auch das Groteske des Dramas. Welche ethischen Probleme spricht es also an?!

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...aus meiner Sicht ganz einfach: Weil seine Werke z. B. Verwandlung, Prozess, Schloss, Strafkolonie die enthumanisierende Wirkung des Egoismus´ zeigen. Allerdings wird sie aus der Perspektive des Opfers, weil sich Kafka wohl meistens so fühlte, beschrieben.

Das ist auch ein Grund, warum zum Beispiel in den mit - sexueller - Eitelkeit belegten Egoismus pubertierende Jugendliche nichts mit diesen Werken anfangen können, den Spiegel können sie dann nicht erkennen.... da sind sie Täter, oft gegenüber ihren Eltern oder Geschwistern oder.... mit "anonymen" Machtsystemen des Trotzes, Ausnutzens anderer oder Nichtstuns für andere.... Erst nach der Reifung zum Erwachsensein erkennen sie die eigene aufgezwungene Opferhaltung gegenüber den mannigfaltigen Kompromissen, um Geld zu verdienen oder eine Familie gründen zu können....

Das Verständnis für Kafkas Werke ist ein Maßstab für die menschliche Reife des Lesers, das bleibt ewig aktuell, natürlich auch, dass man die "Lösungen" der Werke Kafkas nicht in die Realität umsetzen darf...

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Denke einfach an Sex: Sex ohne Liebe ist mephistophelisch, weil der Mensch dabei seine Seele verkauft - Sex gegen Geld ist psychisch betrachtet das Schlimmste. Die Liebe ist das göttliche Gut, sie ist genau das Gegenteil des Egozentrismus, sie ist die Selbstveräußerung für einen anderen Menschen, für die Freiheit des geliebten Menschen. Erst in der Gegenseitigkeit sollte zum Beispiel die Zeugung eines Kindes entstehen, für das das Liebespaar lebenslang verantwortlich ist < Das ist das Ideal des Denkens Christi.

Die Walpurgisnacht ist einer Mephistos Versuche, Fausts Seele zu rauben durch die Verführung zum egomanischen Lustausleben. Am Ende der Szene erinnert sich Faust aber an das Ewigweibliche, das göttlich ist, in persona Gretchen.... Nur, wer dies nicht versteht, bewertet diese Szene vielleicht als Fremdkörper im Drama. Das ist natürlich Unsinn.

Alles natürlich im Sinne des patriarchalisch katholischen Menschenbildes in Goethes Zeit!

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Barocke Dichtung strahlt keinerlei Botschaft aus. Sie ist die verspielte Erfüllung der Regelpoetik dieser Zeit der drei gottgegebenen Stände. Ihre Gedankenwelt ist völlig oberflächlich:

Der Krieg mit Seuchen wird ohne Aufruf zur Verhinderung beschrieben. Todesangst mit Vergänglichkeit des Lebens wird erfahren und leidend hingenommen - memento mori.

Das Schöne in der Welt wird nur als schön bewertet, es muss nicht auch noch gut sein - vgl. Platos Idee -; denn alles ist eitel, ohne jegliche seelische Verinnerlichung - vanitas.

Epikurs Lebensmotto Pflücke den Tag im Garten des Lebens für philosophische Gespräche, für Liebe zu den Menschen und zur Kunst und Natur wird verwandelt in das banale Genieße den Tag, denn es könnte dein letzter sein. - Und heute in Nutze den Tag, weil heute alles einen Zweck haben muss, um sein zu dürfen, sogar der Mensch für andere Menschen. -

Das sind keine Botschaften, nur Beschreibungen des damaligen Daseins. Erst unser nachaufklärerisches Denken könnte glauben, es gäbe schon Botschaften wie in Lessings, Goethes und Schillers Dichtungen.

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Dafür kannst Du VORLAGEN googlen.

In WORD bei z. B. Schriftgröße 12 Calibri hast Du ca. 20 Zeilen pro Seite, das ist aber abhängig davon, für wen Du druckst - für "Halbblinde" oder "Adleraugen"...

Ich verwende gerne für Deutsch-Englische Fassungen (USA-beliebt) das 6x9 Zoll Format. Das ist in WORD (Seitenränder) einstellbar: 15,24 x 22,86 cm

Am besten Du nimmst eine Buchgröße, die Du selbst zu Hause hast und die Dir gefällt: Abmessen - und Du kannst Dein Format herstellen und die 80 Seiten darin einfügen... denn DIE Taschenbuchgröße gibt es ja nicht. Grüße!

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Bitte einfach grundsätzlich merken: Man unterscheidet Lyrik, Drama, Epik (Epos).

Lyrische Literatur wurde zur Lyra (Urform der Gitarre) (singend) vorgetragen - auch heute: Gedichte, Lieder.

Dramatische Literatur wird als Theaterstück aufgeführt. Man schreibt also Dialoge usw.. Dumme z. B. im TV sagen oder für Dumme sagt man immer, ein schlimmer Vorfall sei ein Drama: Es müsste heißen, "der schlimmer Vorfall ist wie eine Tragödie", "der schlimme Vorfall ist tragisch": Anfänglich schrieb man (nur) Tragödien, ein Drama mit unglücklichem Ende (z. B. Todesfall, Untergang der Stadt, Krieg). Das Gegenteil wurde in der Komödie dargestellt (jahrhundertelang war die Hochzeit als Ende fast Pflicht; komische Verwechslungsthematik u. ä. m.). Daneben gibt es viele individuelle Änderungen der beiden Prinzipien. Ein Filmdrehbuch ist eine Sonderform des Dramas, dort wirken bei schlechten Filmdramen immer weniger die handelnden Menschen, sondern mehr die ständig wechselnden Blickrichtungen und szenischen Bilder wie ungewöhnliche Fotos.

Das schulische Problem ist, dass man da Dramen lesen muss, weil man lernt, wie sie geschrieben werden und nicht alle immer als Theaterstück aufgeführt werden können: Ein Drama wird aber dialogisch mit Namensnennung u. ä. m. geschrieben, es muss also mit Schauspielern dargestellt werden! Ab ins Theater!

Epische Literatur kann selbst gelesen oder vorgelesen bzw. gehört (Hörbücher) werden, deshalb auch oft ein Erzähler oder die Ich-Form im Text. Auch Sachtexte sind episch.

Als Grundlage sehr einfach zu merken: Folglich ist "die Wolke" niemals ein Drama, sondern epische Literatur, ein (tragischer) Jugendroman.

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Vermutlich handelt es sich hier nicht um "in der Literatur schöner schreiben", sondern nur um eine andere banale, aber gültige Formulierung: (Fast) dieselben Worte zu verwenden, nur umzustellen, ist wohl zu kindisch für "Literatur". Schreib´ einfach:

Es geschah (doch) anders als erwartet (oder: als gesagt, besprochen, vereinbart, gedacht, beschrieben, üblich usw. usw.).

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Shakespeares Werke haben eine extreme Wortgewalt, die dazu führt, dass man ohne fundiertes Hintergrundwissen von damals nicht einmal die englischen Originale in allen Details versteht: Eine Unmenge seiner Worte haben (mindestens) Doppeldeutigkeiten, das sind politische Anspielungen auf Königshäuser, auf berufsspezifische Verhaltensweisen, auf andere seinerzeit bekannte Literatur, auf typische Denk- und Verhaltensmuster (z. B. in der Familie, zum Thema Sex, zum Thema Beerdigung) der Menschen bestimmter Religionen (Puritaner, Juden usw.), auf Erscheinungen aus der Natur als Merkmale menschlichen Charakters usw. usw..

Deshalb rate ich Dir zuerst oder nebenbei schon (einfache) Sekundärliteratur zu lesen: Z. B. Bryson, Bill; Shakespeare wie ich ihn sehe; Goldmann Verlag 2010 - oder - Kölsch, Hanskarl; Shakespeares Bilder und Symbole, Interpretationen; Books on Demand Verlag Norderstedt 2008

Also gibt es in Deutsch verschiedene Übersetzungsausgaben für bestimmte Zielgruppen: Viele Theaterregisseure verwenden die (oft romantisch verharmlosenden) Übersetzungen von August Wilhelm von Schlegel, seltener von Christoph Martin Wieland.

Es gibt auch Übersetzungen in moderner "hochdeutscher Umgangssprache", also mit Fäkaliensprache und Slangs bestimmter Bevölkerungsschichten (den Figuren in den Werken nachgeahmt).

Wundere Dich also nicht, wenn zwei Personen über ein Shakespeare-Drama im Detail sprechen, dass man meinen kann, sie diskutierten über verschiedene Werke - sie hatten wahrscheinlich verschiedene Übersetzungen desselben Werkes gelesen - gesehen...!

Wechsle immer von Tragödie zu Komödie usw.; es erhält die Leselust! Beginne mit MACBETH, die kürzeste Tragödie - lies dazu von Elke Heidenreich "Des Schlafes Mörder". So verstehst und empfindest Du schon alles über das Gottesgnadentum, das für andere Tragödien und Ähnliches äußerst wichtig ist... Ende mit DER STURM - die Sonette als Pause zwischendurch irgendwann einmal - der Sturm als Sinnbild auch für das Literatur-Lesen: Alles nur unrealistische Träume, aber gerade deshalb lebenswichtig und real geworden! - Viel Freude und Erkenntnis!

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Gehe erstmal davon aus, dass Du keine Ahnung von Deinem Organismus hast, sonst wärst Du kein Patient mit einer Entzündung einer Achillessehne.

Unser Medizinsystem ist so miserabel, dass wir den Satz "Der Mensch ist nur ein anderes Automobil" als Wahrheit akzeptieren: Das liefert dem Patienten die Erwartungs- und Wunschqualität und das meiste Geld.

Heilung ist etwas ganz anderes! Das entdeckt mancher intelligente Patient, wenn sich jene Wahrheit an ihm selbst mit steigendem Leid als Lüge entlarvt....

Wenn Du eine Tendinitis hast, ist die einfachste Möglichkeit die Entzündung zu beenden, dieses Gewebe zu töten: Eine Cortison-Injektion. Der Arzt muss Dich darüber aufklären, weil maximal zwei derartige Gift-Spritzen/Jahr akzeptabel sind.

Die orthopädischen Ursachen können eine Überlastung oder Unterforderung der Wadenmuskulatur sein  - zu viel Gehen und Rennen (Sport) oder zu viel Sitzen (ohne Fußbewegungen). Oft ist die Tendinitis (oder Peritendinitis) dann gar keine, sondern eine Bursitis (Schleimbeutelentzündung unter der Sehne). Die Muskulatur muss also hyperämisierend massiert werden, um eine bessere Dehnmöglichkeit mit besserer An-/Spannung zu erreichen. Ein myofasziales Syndrom mit Trigger-Punkten seitlich am ganzen Bein muss behandelt werden. Oft ist die Tendinitis eine Folge von kleinsten Sehnen-Rupturen. Da wäre ein ruhigstellendes Taping des Fußes nötig! Oft ist sie nur Folge von "verrutschten" Mittelfußknochen oder eine durch eine Plantar-Fibrosierung (Verhärtung der Fußsohlensehnenplatte, z. B. durch Laufsport, Radsport) ausgelöste Entzündung der biomechanischen Folgesehne (Achillessehne). Oft ist sie eine Folge eines Beckenschiefstandes, d. h. das andere Bein wirkt zu kurz; das Os sacrum steht möglicherweise etwas schief, die LWS beginnt eine Skoliose usw. usw..

Die internistischen Ursachen sind zum Beispiel eine "Unterforderung" der Nieren - zu wenig Trinken bei normaler oder höherer körperlicher Leistung (Schwitzen): Nicht abgebaute Harnsäurekristalle setzen sich als flächige oder spitze Auswucherungen zwischen den Fußknochen und am Fersenrand ab, dort ähnelt sich das Bild dem eines entstehenden Fersensporns.

Die endokrinologischen Ursachen sind zum Beispiel die starke Erhöhung des Testosteronwertes (Pubertäre Verhärtung der Sehnen bei Männern - Verweichung bei Frauen, vgl. Springende Kniescheibe). Die Achillessehne ist als eine Art sekundäres Geschlechtsmerkmal hormonabhängiges Gewebe (vgl. Namensgebung vom antik mythologischen Achilles), eine erogene Zone für Berührungen. Eine somatopsychische (durch Berührung) bzw. psychotherapeutische Einwirkung zum Beispiel durch zum Erwachsensein erhebende Sprüche (Mentaltraining) ist möglich, also durchaus sinnvoll.

Und nun gehe davon aus, dass eine Physiotherapeutin mindestens dies spontan Geschriebene weiß im Gegensatz zu Dir. Die Frage ist, wann sie die Ursachen entdeckt hat und detaillierte Therapiemaßnahmen individuell für Dich ausgewählt hat: Die Schmerzlinderung ist noch lange, lange keine Heilung der Ursachen. Viel Erfolg! 

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AUSSAGE: Die österreichische Zentral-Matura in Deutsch (Abitur in Deutschland) sei so niveaulos (geworden), weil die Mehrheit der SchülerInnen weder einen Leserbrief, eine Textanalyse oder einen Kommentar zu einem gegebenen Text verfassen wollten, sondern lieber die Erörterung zum Thema "Modekonsum und Nudging" schrieben.

Nudging = Anschubsende Werbung, damit der primitiv dumme Kunde sich im Sinne z. B. des Verkäufers einzig richtig verhält, nämlich das dämlichste Produkt zum überteuerten Preis unbedingt kaufen will - nach dem Prinzip: Der Kunde ist ein Esel.

Schon öfter sei in Österreich ein Rückgang der Beschäftigung mit Literatur bei den Jugendlichen beklagt worden. Gründe seien die schulisch jahrelange Vorstellung und Analyse nur von Auszügen der Literatur zu bestimmten Themen und das Fehlen eines allgemeinen Literaturkanons, also einer Liste aus Literatur, die alle MaturandenInnen als Grundlage ihrer literarischen Bildung erarbeitet haben.

Eine Verbesserung der Zentralmatura wären integrierte teilzentrale Aufgaben-stellungen, um das Schülerwissen und -können individuell und doch nach mit allen MaturandenInnen vergleichbaren Masstäben zu prüfen.

Vielleicht klingt auch noch mit der Betitelung "Groteske" die Unterstellung an, dass das Ministerium das Nudging selbst oder eine Anbiederung an die banalsten Alltagsinteressen der SchülerInnen angewendet hat, um nur das Einfachste prüfen zu müssen.

Auf jeden Fall hätte diese seltsame Aufgabenstellung den Spott und das Erstaunen der Prüflinge entfacht, was die höhere Intelligenz der MaturandenInnen als die der AufgabenstellerInnen meiner Meinung nach beweist.

Das ist jetzt zwar auch mein Text geworden, - ich beschäftige mich seit Jahrzehnten schon in Deutschland mit diesem Thema des sinkenden Niveaus in verschiedenen Deutschprüfungen: Es sinkt nicht, es gestaltet sich nur anders wegen der sich verändernden Welt... es stieg aber auch nicht, - aber ich hoffe, den Text im Groben erklärt zu haben!?

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Soweit ich die neue ergänzende Datenschutzverordnung verstanden habe, muss jetzt das Mitglied im Voraus eine schriftliche Einwilligung zur Verwendung seiner Daten geben - oder eben beschränkt oder nicht. Also habe ich dafür folgendes Formular MUSTER - ist natürlich individuell anzupassen - entworfen:

VEREINSNAME usw.

BITTE DIES AUSGEFÜLLTE ORIGINAL AN UNS ZURÜCKSCHICKEN. DANKE.    

Schriftliche Einwilligung des Mitglieds unseres Vereins zum Dateneinsatz

gemäß Datenschutz ab 25.5.18

Die im Vertrag für die Mitgliedschaft angegebenen personenbezogenen Daten, insbesondere Titel, Vor- und Nachname, Adresse, Telefonnummer, E-Mail-Adresse, Bankverbindungsdaten, Beruf,

die allein zum Zwecke der Durchführung des entstehenden Vertragsverhältnisses notwendig und erforderlich sind, werden auf Grundlage gesetzlicher Berechtigungen erhoben.

MERKE: Für jede darüber hinausgehende Nutzung der personenbezogenen Daten und die Erhebung zusätzlicher Informationen bedarf es für den Verein regelmäßig der Einwilligung des Betroffenen! Eine solche erste freiwillige Einwilligung können Sie uns bitte im folgenden Abschnitt erteilen.

Meine freiwillige Einwilligung in die Datennutzung zum Zweck meiner vereinsinternen Information

Ich willige hiermit freiwillig ein, dass mir unser Verein, speziell die FunktionsträgerInnen, vereinsinterne Informationen, z. B. mittels Newsletter, regelmäßig und außerordentlich übermitteln darf.             

Gültiges habe ich angekreuzt:      Ja, per E-Mail      Ja, per Post      Ja, per Telefon

______________________________                                    _______________________________     Unterschrift des Mitglieds                                                                Ort, Datum

Die Rechte des Mitglieds: Auskunft, Berichtigung, Löschung und Sperrung, Widerspruchsrecht

Das Mitglied ist gemäß § 15 DSGVO jederzeit berechtigt, gegenüber seinem Verein um umfangreiche Auskunftserteilung zu den zu seiner Person gespeicherten Daten zu ersuchen.

Gemäß § 17 DSGVO kann das Mitglied jederzeit gegenüber seinem Verein die Berichtigung, Löschung und Sperrung einzelner personenbezogener Daten verlangen.

Das Mitglied kann darüber hinaus jederzeit ohne Angabe von Gründen von Ihrem Widerspruchsrecht Gebrauch machen und diese erteilte Einwilligungserklärung mit Wirkung für die Zukunft abändern oder gänzlich widerrufen.

Das Mitglied muss den Widerruf schriftlich per E-Mail oder per Post an seinen Vereinsvorstand übermitteln.

Vielen Dank für Ihr Vertrauen                                             Ihr Vereinsvorstand

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Viele SchülerInnen sind so abgrundtief dämlich, dass sie MitschülerInnen wegen ihrer Kleidung oder ihres Aussehens beleidigen oder sogar mobben, daran werden Uniformen auch nichts ändern. Wir bräuchten spezialisierte Schulen für derartige Menschen: Abmahnen und bei Wiederholung konsequent einliefern in eine "Baumschule für Vollpfosten"! Die Welt ist nämlich vielgestaltet, nicht uniform...

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Das Studium "Eventmanagement" ist natürlich kein echtes Studium, sondern ein Konglomerat an Wissensaneignung, um Veranstaltungen betriebswirtschaftlich, rechtlich und kreativ gestalten zu können, also eine praxisbezogene Ausbildung (Hochschule für angewandte Wissenschaften).

Mit einem BAchelor-Abschluss kannst Du vielleicht schon als Assistentin für Events tätig sein, die Deine Talente und Dein Wissen und Können fordern und fördern.

Ein abgeschlossenes Studium als Arbeitnehmer ist immer vorzuziehen, weil  ... Menschen mit akademischen Abschlüssen eine viel geringere Arbeitslosenquote haben als andere ohne derartige "Studiengänge".

Folglich rate ich Dir zu einem Dualen Studiengang "Eventmanagement", der ist intensiver und noch praxisbezogener, und anschließend eine MAster-Arbeit in der speziellen Richtung, die Dich dann in Deine individuelle Nische führen wird, machen. Nur so kann man sich im Veranstaltungssektor eines Tages die besten Stellen aussuchen oder sein gegründetes Unternehmen auf längere Sicht erfolgreich leiten.

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Deine Idee ist grundsätzlich sehr gut, mit morgendlich müden Schülern das Lernen mit angepassten Methoden zu beginnen... Ich selbst war immer erst ab etwa zehn Uhr wach... saublöd war das - ich hätte morgendliches Jogging gebraucht, nicht "ewiges" Busfahren zur Schule, also doch einen späteren Schulbeginn!?

Es existieren bereits Modellschulen mit unterschiedlicher Unterrichtsgestaltung zu Beginn des Schultages - schon wegen des zum großen Teil verkehrsbedingten Zu-Spät-Kommens so vieler Schüler/innen:

Z. B. starten sie die ersten Stunden in Kleinstgruppenarbeit oder als Einzelarbeit verschiedener Zielsetzungen für den Unterricht nach der ersten Kurzpause.

Dabei gibt es viele Möglichkeiten der Kombination, auch mit Veränderungen für mehrere Tage u. v. m. im "didaktischen Methodenkoffer" der Unterrichtsgestaltung.

Schwierigkeiten bereiten da selten konservative Schüler/innen, auch nicht die Schulleitungen, sondern eher einflussreiche Betongehirne vieler Lehrer/innen und leider auch der Eltern: Lies `mal das Buch von Enja Riegel "Schule kann gelingen". Man glaubt gar nicht, welchen Kampf sie damals als Schulleiterin gegen ihre bequemen Lehrer/innen führen musste, um für ihre Schüler/innen einen ganz anderen, lebenswerten Schulalltag für eine tatsächlich persönliche Allgemeinbildung im Gymnasium herzustellen!

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Das Problem ist, dass man als Lehrer/in den zu vielen pubertierenden, eher schulfeindlichen Schülern/innen meist immer im Beisein der fleißig Strebsamen beschwörend einreden muss, dass Zeugnisse mit ordentlich absolvierten Ausbildungen für den persönlichen wirtschaftlichen Erfolg so wichtig seien: Meistens ist das in unserer Welt auch so.

Weil aber jede Person unter bestimmten Bedingungen ein Unternehmen gründen darf und damit rundum erfolgreich werden kann, ist eine begonnene Ausbildung häufig wichtiger als eine abgeschlossene, weil zu lange, streng geordnete Ausbildungspläne die nötige risikofreudige Exzentrik eines echten Unternehmerherzens ungewollt in die Schranken des Angestellten- oder Beamtendenkens um Nachhaltigkeit bis ins Grab verweisen können...

Unternehmer müssen zwar emotional und rational ihre grundlegende Haltung entwickeln, aber nur ihre flexibel-kreative Impulsivität führt sie zum Erfolg; gerade die erschreckt und wundert oft deren verhaltensgradlinige Mitarbeiter/innen....

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Produktbeschreibungen des Films auf www.amazon.de

Es ist eine der bewegenden Überlebensgeschichten des Holocaust - und eine der großen Liebesgeschichten des 20. Jahrhunderts:

Marcel Reich-Ranicki, Buch "Mein Leben" - Autobiographie-Verfilmung (2009)

In Rückblenden erzählt der Film die frühe Lebensgeschichte des 1920 im polnischen Wloclawek geborenen Marcel Reich-Ranicki.

Eingebettet in ein fiktives, 1949 angesiedeltes Verhör, entfaltet sich die erste Hälfte von Marcel Reich-Ranickis bewegender Biografie.

Nach seiner Schulzeit in Berlin bleibt ihm als Jude das Studium in Deutschland verwehrt. Im Herbst 1938, wenige Monate nach seinem Abitur, wird er nach Warschau deportiert, 1940 ins Ghetto umgesiedelt, wo er in größter Not auch die Liebe seines Lebens findet:

Der Hochzeitstag mit Teophila (genannt "Tosia") fällt zusammen mit dem Beginn der Räumung des Gettos. Marcels Eltern, sein Bruder und Tosias Mutter werden in die Vernichtungslager deportiert und dort umgebracht. Im Februar 1943 gelingt Marcel mit seiner Frau die Flucht aus dem Getto in den Warschauer Untergrund.

In den 50er Jahren entschließen sich beide zu einem ungewöhnlichen Schritt: Sie gehen in die Bundesrepublik Deutschland zurück. Marcel Reich-Ranicki wird der deutsche "Kritiker-Papst" für Literatur; denn die Liebe zur deutschen Sprache und Literatur ist trotz allem geblieben.

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Dein Gedankenweg ist etwas schief: Als Start des Unternehmertuns unternimmt man etwas, da studiert man nichts... es sei denn, Du studierst zum Beispiel Jura oder Medizin und betrachtest danach Deine Kanzlei bzw. Deine Praxis als (freiberufliches) Unternehmen.

Man studiert auch nicht "was mit Technik", um Unternehmer zu werden, sondern zum Beispiel Maschinenbau mit Spezialisierung, weil man sich leidenschaftlich für Flugzeuge interessiert, arbeitet jahrelang an der Entwicklung bestimmter Bauteile herum, die täglich und nächtlich nerven, bis man zur Freude ein einsatz- und vielleicht marktfähiges Bauteil (meist im Team) geschaffen hat:

Dann bietet man das möglichst schon patentierte Produkt einem Unternehmen zur Serienproduktion an, ärgert sich, dass es niemand haben will - und dann besucht man aus Enttäuschung zum Beispiel ein Existenzgründungsseminar der IHK und lässt sich noch persönlicher weiter beraten und gründet im Team ein für den Produktionsbereich gezielt gestaltetes Unternehmen, wenn möglich auch noch mit einem Investor und einem Begleitungsteam, zum Beispiel von kostengünstigen Unternehmerseniorengruppen e. V..

Die grundsätzlichen Fragen sind aber,

  • womit möchtest Du Geld erwirtschaften und
  • wer gibt Dir möglichst viel Startkapital und
  • wer stärkt Dich so, dieses hohe Risiko tragen zu können, damit Du keine alltägliche Angst vor der Pleite entwickelst... Deine Familie,  Deine Frau...
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CFO ist der frühere Oberbuchhalter oder auch Prokurist genannt, meist mit Vollmachten und als Stellvertreter einer obersten Leitung. Nur weil der Titel nun anglisiert ist, ist die Tätigkeit nicht anders... wenn er Aufgaben des Controllings ausübt, wenn das Unternehmen viele Standorte bzw. Filialen hat, wenn er trotz Computervernetzung mit Skype-Meeting tatsächliche Standorttermine haben muss und darf, erst dann verreist er manchmal beruflich - möglichst schnell und preiswert - außer bei Marketingzwecken.

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"Faust" ist die verdeutschte Abkürzung des lateinischen Wortes "faustus"; d. i. der Begünstigte. Gemeint war damit, jemand erhält eine besondere Gabe von etwas Höherem, zum Beispiel von einem Gottkaiser oder Gott. So ist "Faust" zunächst ein Titel, danach auch ein Nachname geworden, vergleichbar zum Beispiel mit "Maier, Meier, Major, Maior", das ist lateinisch der Größere, ein Vorsteher für irgendetwas, ein Landgut, eine Stadt, eine Soldatengruppe.

Bisher sind nur zehn sehr kurze schriftliche Berichte (insgesamt nur ca. drei Seiten) über den berühmt-berüchtigten historischen Faust, namentlich Johann Georg Faust und später Dr. Jörg Faust gefunden worden: Er war einmal ein angesehener Wahrsager, der auch Doktor genannt wurde, dann ein widerlicher Scharlatan, der Stadtverbot erhielt und schließlich wurde er vom Teufel, den er selbst Schwager nannte, bei seinen alchimistischen Zaubereien in die Luft gesprengt worden. - Das ist fast alles.

Es entwickelte sich mit allen möglichen Zusatzgerüchten und Erzählungen auch von anderen Männern, die sich den Titel "faustus" gaben, die Legende um Faust, der Fauststoff, das berühmte Volksbuch von Doktor Faust 1587, fast fünfzig Jahre nach Johann Georg Fausts Tod in Staufen (vgl. Faust-Museum).

Da der Fauststoff spannend für das einfache Publikum war, gestalteten alle möglichen Wanderbühnen, eben auch mit Puppen, Stabpuppen und Marionetten, aus dieser Legende ihr eigenes Puppenspiel. Eine bekannte Wanderbühne war von einem Mann namens Bille, die sich zur Zeit des jungen Goethe auch einmal in Leipzig aufhielt. Goethe schildert seine erste Begegnung mit dem Fauststoff in einer Vorstellung eines Puppentheaters, es könnte das Bille-Theater gewesen sein. Ein Nachfahre ist heute Mitbesitzer des "Marionettentheaters Bad Tölz" in Oberbayern.

Es gibt eben kein "Puppenspiel Faust", sondern viele alte und neue Gestaltungen des Fauststoffs als Puppentheaterform von Leuten, die dazu irgendeinen Bezug haben, wahrscheinlich sogar schon vor Lebzeiten des Johann Georg Faust.

Übrigens existieren derzeit ca. 20´000 hervorragende Bücher über das Thema Faust... Prost Mahlzeit! Viel Spaß beim Recherchieren...

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  • Antwort von Engellilo vor 7 Jahren

Eingebettet in eine idyllisch angelegte Rahmenerzählung, werden alte Sagen zu einer gleichnishaften Erzählung über christlich-humanistische Vorstellungen von Gut und Böse verarbeitet. Die Novelle ist unterteilt in die am Anfang auftretende Rahmenhandlung, die jedoch später zur Binnenhandlung übertritt.

Die Erzählung wird von christlich-konservativen Motiven getragen und besitzt eine komplexe Erzählstruktur, die geschickt darauf hinweist, wie der verständige Christ die Sagen der Vergangenheit lebendig erhalten soll. Die Symbolik der Erzählung ist über den christlichen Sinn hinaus jedoch auch unter einer allgemeineren moralischen Fragestellung von Gut und Böse verständlich. Die soziale Dynamik des Dorfes wird von Gotthelf präzise geschildert: Gegenseitige Schuldzuschreibung, schnell vergessene Kollektivschuld und das Schicksal von Außenseitern, die von der Gemeinschaft leichtfertig zu Sündenböcken gemacht werden, machen das Buch zu einer nach wie vor aktuellen Lektüre.

Zuerst kaum beachtet, gilt diese Erzählung bei vielen Literaturkritikern als eines der Meisterwerke des deutschen Biedermeier. Thomas Mann schrieb darüber in „Die Entstehung des Doktor Faustus“, dass Gotthelf „oft das Homerische“ berühre und dass er seine Schwarze Spinne „wie kaum ein zweites Stück Weltliteratur“ bewundere. 

Beispiele von Adaptionen:

Der Schweizer Komponist Heinrich Sutermeister schrieb 1936 eine einaktige Oper Die schwarze Spinne. Sie kam zunächst als Funkoper heraus; 1949 entstand dann eine szenische Fassung.

1983 drehte der Regisseur Mark M. Rissi den Film Die schwarze Spinne nach der Novelle.

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Wichtig sind die Deutungen der Novelle:

Damals (Mitte des 19.Jhs.) war der Täter der Welt, der den unbekannten Sünder, den Mörder an einem Juden (die seit Jahrhunderten von Christen zumindest missachtete und schon durch die mittelalterliche, handwerkerliche Zunftordnung zu anrüchigen Geld-Berufen gezwungene Religionsgemeinschaft) an den Tatort zurück zwingt und ihn dort den Selbstmord, der nach christlichem Glauben auch eine schwere Sünde darstellt, vollbringen lässt, gerade deshalb der christliche Gottvater, er schuf den Menschen, er führt ihn durch das Leben und er straft ihn auch gerecht: Weil Friedrich Mergel sich an der Judenbuch erhängt hat, muss er, auch ohne polizeilich ermittelte Beweise oder ein Geständnis, der Mörder des Juden gewesen sein. So einfach ist das!

Heutzutage war es das schlechte Gewissen des unbekannten Täters, das ihn wegen des Mordes an den Tatort zurück zwang. Wegen der unerträglichen Qual dieses Leides begann er dann dort Selbstmord. So bestätigt es sich höchstwahrscheinlich, dass er der Mörder an dem Juden war.

Interessant ist allerdings der erste Mord in der Novelle am Oberförster Brandis, man hat den Eindruck, niemanden würde die Entlarvung dessen Mörders interessieren. Seltsam ist da schon, dass ausgerechnet der Sohn des Ermordeten den erhängten Judenmörder an der Judenbuche entdeckt. Was könnte das wohl bedeuten?!

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Um die deutsche Sprache zu erlernen, natürlich jedes Buch Joseph Roths...

Wegen des Inhalts allerdings doch weniger, es gibt eben modernere zum gleichen Thema.

1 Die Legende vom heiligen Trinker: ca. 70 Seiten, kurz vor Roths Tod geschrieben.

Es ist wohl eine Metapher des unerschöpflich kreativen Menschen, der im Nebel des christlichen Weltbildes geleitet wird und doch selbst sein Leben fliehend leitet, der süchtig in die Welt hinausschwimmt, Ehrlichkeit und Anerkennung sucht und sie deshalb anderen schenkt, der deshalb Aufgaben erledigen möchte... auf der Flucht doch in die Sucht... Sucht als Suche. - Joseph Roth beschreibt damit auch sein Leben als Andreas, Clochard in Paris, der Stadt der Liebe, was immer sie auch sein mag...

2 Hotel Savoy: ca. 100 Seiten, 1924 geschrieben.

Ein Hotel nach dem Ersten Weltkrieg in polnischer Landschaft... Anfänglich beschaulich, illustre Gäste und belangloses Personal wie Ignatz. Man braucht Geduld, um die langweilig wirkende Geschichte weiter erfahren zu wollen. Dem Erzähler, ein Gast, ein ehemaliger Soldat, ein Kriegsheimkehrer aus der sibirischen Gefangenschaft, der wie ein Wunder all den Schrecken überlebte, gelingt jedoch wie aus Versehen immer mehr der Blick hinter die Kulissen dieses Gebäudes mit seinen so normalen Bewohnern. Am Ende erhält man Gewissheit, wer was warum so ist und war... Das Leben ist wundersam unberechenbar, ebenso auch Gut und Böse... und die Reise geht weiter - überall gibt es wohl einen Ignatz.

3 Hiob - würde ich nicht empfehlen, es gibt moderne Bücher anderer Autoren/innen

4 Radetzkymarsch - würde ich nur "echten Historikern" empfehlen wie Thomas Manns "Buddenbrooks"... über 400 Seiten - viel zu denken, zu kauen und verdauen!

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Das Trolly-Problem ist gar keine philosophische Frage, eher eine mathematische - immer in einer Zeit, wenn das mathematisch-logische Denken zur philosophischen Wahrheitsfindung die ethische Philosophie im Sinne einer humanistisch geprägten Aufklärung zu verdrängen bemüht ist... dann siegen scheinbar wieder die Religionen und Ideologien! 

Der Wert des Menschen erhöht sich doch nicht durch eine Summierung von Menschen, auch wenn viele Menschen "intuitiv" so denken; das beweist doch nur deren "natürliche" Inhumanität!?

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Nein, kein Einziges!

"Großartige Kunstwerke" entstehen in einem kreativen Rausch (Flow genannt), der sehr kurzzeitig, aber auch über Jahre hinweg dauern kann. Das ist eine Hinneigung zur Emotionalität, die nicht mit Rationalität beherrscht werden soll (emotional kreative Enthemmung).

Ihr kann durch Müdigkeit und rauschhafte Mittel (z. B. Opium, Alkohol) "auf die Sprünge" (kreative Prozesse sind Fehlerschritte im kausal-konsekutiv logischen Prozess - vgl. Genmutationen) geholfen werden, aber ein Kunstwerk bedarf einer hochkonzentriert, sehr anstrengenden Formgestaltung, immer in der historischen Kette ähnlicher Kunstwerke (veränderte Wiederholung - wiederholte Veränderung).

Genau deshalb entstanden Kunstwerke, deren Urheber/innen diese Hochleistung (einmal) nicht erbringen wollten - konnten. Das verursacht nun die Frage: "Ist das ein Kunstwerk?"

Heute leben wir längst in einer Zeit, in der vollkommen Ungebildete "Kunst" schaffen können, weil ihr Publikum auch völlig ungebildet ist, jedoch die gesellschaftliche Macht erhalten hat, ihre Kunstbewertung als geltend wirken zu lassen.

Wurzeln sind die Zerstörung aller Nazi-Gegner ab 1933 und die Loslösung von der anstrengenden Formkonzentration (Kunstwerk als Mikrokosmos) des Urhebers ab dem "Nullpunkt", dem Ende des Zweiten Weltkrieges.

Zunächst wurde alles noch strenger geschaffen, konservative Sicherheit war das ersehnte Gefühl, doch der deutsch-pedantische Perfektionismus, der auch zum industriell gestalteten Völkermord führte, wurde plötzlich aus Entsetzen wegen der Erkenntnis der Ursachen von vielen Künstlern durch den Einbau des Zufalls (Kunstwerk als Mikrochaos) zu "erlösen" versucht.

Wieder entstand eine Vorstellung von Kunstschöpfung im absichtlichen Rausch, der Zufälligkeiten als Methode verwendet, bis viele Kunstschaffenden für sich erkannten, dass eben der kreative Rausch für "großartige Kunstwerke", nicht im Zustand der Vergiftung durch Drogen bewirkt werden kann - nur für "kleinartige"...

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Um aus dem zunächst langweilig wirkenden Drama "Wilhelm Tell" ein spannendes 30-Min-Referat - aus meiner Sicht - zu gestalten, gib ihm dem Titel "Friedrich Schillers Historientragödie (UA 1804) aus der Legende des Conrad vom Thal alias Wilhelm Tell - Der Nationalheld der Schweiz oder doch nur ein rachsüchtiger Mörder?"

Zu Beginn berichtest Du möglichst kurz, aber mit Blick auf das Wesentliche zum Thema, den Inhalt des Dramas.

Der Hauptteil sei erstens der historisch-politische Hintergrund:

Schiller war zwar auch Theaterschriftsteller, aber vor allem glühte sein Herz für die Geschichte; er war auch Professor für "Universalgeschichte" (als ein philosophischer Lehrstuhl). Auch er (vgl. Klassizismus) war begeistert von einer idealisierten Vorstellung der antiken griechischen Demokratie der siegenden Vernunft einer regierenden Gruppe, die ständig diskutierend um Kompromisse ringen muss. In seinen "Briefen zur ästhetischen Erziehung des Menschen" spiegelt sich diese Vorstellung des gesellschaftlichen Fortschritts (Evolution der Vernunft - vgl. Bücher on I. Kant "Kritik der reinen Vernunft", "Zum ewigen Frieden) ohne immerwährende grausamste Gewalt, ohne bürgerkriegerische Revolution!

Man war schon etwas müde von der leidbringenden napoleonischen Eroberung Europas mit tausenden Toten, sah Napoleon Bonaparte jedoch trotzdem noch irgendwie als Vertreter der Ideen der frz. Revolution (1789). 1803 wird er "Konsul auf Lebenszeit" - die antike römische Demokratie im Hinterkopf. In Wien, der europäischen Kulturstadt damals, widmet Ludwig van Beethoven seine 3. Sinfonie diesem berühmten "Volkshelden", er schenkt ihr noch im romantischem Stil den Namen "Eroica Symphonie" (lat. die heldenhafte Sinfonie). Am 17. März 1804 wurde Schillers "Wilhelm Tell" mit großem Publikumserfolg uraufgeführt.

Aber die Luft in Paris war 1804 bereits revolutionsschwanger: Die vierzig Verschworenen, die Napoleon ermorden wollten (Bourbonische Verschwörung), werden entdeckt und verhaftet. Und Napoleon krönt sich mit seiner Gemahlin zum Kaiser - ebenfalls im Stile des römischen Gaius Julius Cäsar! Beethoven zerreißt wutschnaubend und bitter enttäuscht seine Widmung!

Erblickte das deutsche Prämierentheaterpublikum in Tells feindlichen, kaiserlichen Habsburgern bereits den neuen, realen französisch-europäischen Kaiser?! Hoffte es auch von einem erlösenden Attentäter?!

Der Hauptteil sei zweitens Schillers Botschaft seines "Wilhelm Tell":

Schiller war doch ein Vertreter der friedvollen Evolution des Staates hin zur Demokratie und weiterhin zur toleranten Kultur... Tell hilft zu Beginn des Dramas einem politischen Mörder auf der Flucht. Er unterwirft sich danach nicht den Regeln der kaiserlichen Besatzer seiner Heimat, absichtlich trotz Aussicht auf die Todesstrafe oder ist er einfach nur unpolitisch, nur ein mitfühlender Helfer der Verfolgten?! - Er wird verhaftet, kann fliehen, aber... dann muss er doch den "Apfelschuss" auf seinen Sohn ausführen, schon mit dem unter der Kleidung versteckten zweiten "Rachepfeil" für den sadistischen Landvogt, den Handlanger der verhassten Obrigkeit. - Der Schuss glückt.

Aber das niederste Gefühl der Rache, "niederst", weil die Taten aufgrund der Rache niemals enden, ein ewiges Leid heraufbeschwören, übermannt den so standhaften Mann Tell: Er lauert dem reitenden Landvogt auf und ermordet ihn mit dem Pfeil seiner Armbrust. - Ist es nun wirklich persönliche Rache oder die tötende Notwehr des Unterdrückten, die ethisch gut zu beurteilen sei? Oder beides zusammen?

Schiller müsste Tell seiner eigenen Ideale nach (vgl. Seneca "Über die Güte", Lehrschrift für seinen Schüler, den jugendlichen Kaiser Nero: Zitat "Der Wille zu wüten muss vorher aufhören als der Grund dazu!" (Buch 1, Kapitel 8, Abschnitt 7, erster Satz)) betont auffallend als Anti-Helden darstellen! Geschieht das? - Am Ende der Tragödie (5. Aufzug, 1. Szene) ereilt die "frohe Botschaft" von der grausamen Ermordung (Zeilen 2979-2988) des Habsburger Kaisers die Schweizer Stammesfürsten: Stauffacher erklärt damit (Zeilen 3016-3023) die ersehnte Befreiung der drei Urstämme der Schweiz: "Den Mördern bringt die Untat nicht Gewinn; Wir aber brechen mit der reinen Hand des blut´gen Frevels segenvolle Frucht..." usw.. Der Mord, ja die Morde sind also ethisch böse, aber realistisch gut. Ist das auch wirklich Schillers Denken und Aussage seiner "Tragödie"?! Ist das daher nicht eher eine Historienkomödie mit glücklich feierlichem Ende?!

Du siehst, einige Fragen habe ich Dir für ein Referat bereits aufgeworfen - vielleicht interessiert Dich dieser Blickwinkel und Du möchtest und darfst ihm nachgehen.... vielleicht wird es später sogar Deine ABI-Facharbeit werden?! Viel Glück! Grüße!

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Besonders sehr ungebildete Menschen haben ein sehr starkes und stets auftretendes Minderwertigkeitsgefühl: Ihr religiöser Glauben schenkt ihnen wenigstens ein Geborgenheitsgefühl - Um Verstand (Vernunft) geht es dabei nicht!Das müsste diese Menschen verschiedener Religionen zwar verbinden, doch es trennt sie eben bis aufs Blut, wenn eine Religion als wahrer als die andere verkündet wird, wenn sogar eine von beiden Religionen verboten wird...

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Nur durch steten Ausbau seiner eigenen Sprache (mündlich und schriftlich) erreicht man höchste Bildung, wenn man das möchte... also immer mehr und auch Anstrengendes lesen, als man es irgendwie müsste!

Es gibt ein gutes Taschenbuch (Biografie) im Stil für Jugendliche über Johann Wolfgang von Goethe:

WENZKE, Andreas; Goethe und des Pudels Kern; Reihe: Bibliothek des Wissens, ARENA Verlag GmbH, Würzburg 2007; 112 Seiten mit vielen s/w-Zeichnungen; Neupreis 7,95 €.

Es würde sich sehr gut eignen, um etwas über Goethes Leben und Wirken zu erfahren und um daraus zum Beispiel eine mindestens 45-minütige Power-Point-Präsentation über Goethes Leben mit Werkbeispielen zu gestalten.

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Ist die Notenvergabe gerecht?

Im gesellschaftswissenschaftlichen Fach Philosophie, dass in der gymnasialen Oberstufe nahezu alle Gymnaisasten an unserer Schule als mündliches Fach belegt haben (sprich 100% der Bewertung wird ausschließlich über die mündliche Mitarbeit der Stunde definiert) gab es vor ca. einer Woche die Notenvergabe.

Ich hatte 14 Punkte erreicht (Stufe Q2), mein Nachbar die volle Punktzahl von 15 Punkten. Nur finde ich, aus meiner subjektiven Meinng heraus, dass ich die gleiche Punktzahl verdient habe. Also habe ich vom Lehrer bei der Notenvergabe um eine Begründung gebeten für diesen Punktunterschied - der für eine Jammern auf hohem Niveau bedeutet, mir persönlich aber wichtig war.

Die Begründung des Lehrers, nach ausführlichem nachdenken, war, dass meine Antworten teilweise zu politisch seien, er dies aber nicht an konkreten Beispielen zeigen könne und er keine Mitschrift von meinen Antworten gemacht habe, um dies belegen zu können.

Dann habe ich gefragt, wie das sein kann, denn der Schüler, der die 15 Punkte erreicht hat, hat noch in derselben Stunde bei einem Wortbeitrag zum Thema "Gerechtigkeit" - auf philosophischem Kontext bezogen - seinen ersten Wortbeitrag mit der Linkspartei und dem bedingungslosem Grundeinkommen begonnen.

Ich habe ihn darauf hingewiesen und als Antwort kam, dass er nicht wirklich ein Beispiel nennen könne, wo genau qualitativ der Unterschied zwischen meinen Wortbeiträgen und dem des 15 Punkte Schülers bestehen. Als letzte Antwort bekam ich, dass er sagte, "Vielleicht kann ich dich im Verlauf des zweiten Halbjahres davon überzeugen, warum du nur 14 Punkte erreicht hast"

Für mich hieß dies übersetzt, er stellt eine Behauptung auf, kann diese nicht begründen und beharrt jedoch darauf. Selbst auf Angebote, ob ich noch zusätzliche Arbeiten, Vorträge oder sonstige Leistungen erbringen könne, um zu zeigen, dass ich die volle Punktzahl eben doch verdient habe, verneinte er konsequent.

Jetzt würde mich mal eure Meinung interessieren, wie ihr dies betrachtet und wem ihr eher zustimmen würdet? Denn dieser Fall lässt mich nicht mehr los, der 15 Punkte Schüler reibt mir seinen Punktevorsprung ständig unter die Nase (der mir paradoxer Weise in meiner Ansicht zustimmt) und mein Hass auf meinen Lehrer steigt gefühlt exponentiell, da ich keine wirkliche nachvollziehbare Begründung für diesen Punktunterschied bekommen habe und ich mich im Recht fühle.

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Erstens ist das ein Sch...System, die Gesamtnote nur über die "mündliche Mitarbeit", vielleicht wenigstens noch inklusive von Referaten, zu benoten!

Zweitens kannst Du nichts dagegen unternehmen, weil nur der Lehrer Deine Leistungen zu beurteilen hat und nicht Du als zu Benotender. So einfach ist das.

Als Lehrer benotet man nicht nur die Mitarbeit, sondern auch subjektiv (!) die Unterrichtsbeiträge, die Betonung liegt auf "subjektiv" - dafür ist er schließlich ein studierter Lehrer und kein Mitschüler. Dass er Dir argumentativ antwortet, ist sehr nett, aber der Sache nicht dienlich, denn Du empfindest alles noch ungerechter...

Du verlangst objektive Maßstäbe, doch die gibt es eben da nicht, sonst müsste man ja auswendig gelernte, stereotype Antworten mit 15-Punkte-Einteilung abfragen ...

Ich rate Dir, lerne unbedingt emotional mit Ungerechtigkeitsgefühlen umzugehen, denn in der Arbeitswelt wird das noch viel schlimmer werden als im geschützten Raum der Schule: Zum Beispiel kannst Du Dich als neuer Mitarbeiter monatelang "überanstrengen", wenn plötzlich Deine Abteilung wegrationalisiert wird, musst Du der erste Angestellte sein, dem gekündigt werden wird, weil eben aus sozial-arbeitsrechtlichen Gründen immer den jüngst angestellten Mitarbeitern zuerst gekündigt werden müssen... nur ein kleines Beispiel aus der "Wirklichkeit"!

In anderen Belangen bist Du eben ´mal der Sieger, was andere als ungerecht empfinden...

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Vielleicht eine schwierige Frage.

Wenn ein Mensch ständig NUR mit seiner niedersten Bedürfnisbefriedigung beschäftigt ist, wird er dann die Muße haben, über seine Zukunft nachzudenken? Nein.

Wenn er damit glücklich und zufrieden ist, wird er dann ´mal nachdenken wollen? Nein.

Auch die Eintagsfliege benötigt die Muße, die anatomisch-physiologische Ausstattung und den Schlüsselreiz zur Reflexion ihres Daseins bzw. ihres zukünftigen Daseins.

Ich denke da an sehr sehr viele Menschen, die weniger reflektieren als es eine Eintagsfliege vielleicht anatomisch-physiologisch sogar könnte...

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Das ist doch einfach!? - Remarque klage weder die Verursacher des Ersten Weltkrieges an, noch bekenne er sich zum Nationalismus, zum Militarismus oder zum Pazifismus.

Er versuche nur zu berichten wie ein neutraler Kriegsberichterstatter, aber das gelingt ihm nicht, weil er die Gleichgültigkeit der "guten Staatsbürger" gegenüber den individuellen Menschenleben darstellt; da sind die Kriegsbefürworter aus Nationalstolz und die (jugendlich pubertären) Mitläufer oder Zwangsrekrutierten als Diener der Nationalideologie in Uniform, die "logischerweise" zu Tausenden verstümmelt oder getötet werden...

Und sein gewählter Titel "Im Westen nichts Neues" unterstreicht das Desinteresse der Zuhausegebliebenen am Massensterben der eigenen Söhne und Väter an der ausländischen Westfront auch noch; daran gehen die restlichen Überlebenden dieser Generation auch noch zugrunde, sagt er.

Später - nach dem Zweiten  Weltkrieg beschreibt das ja der traumatisierte Ex-Soldat Wolfgang Borchert in "Draußen vor der Tür", dass gerade die heimkehrenden Soldaten eines verlorenen Krieges lieber tot sein sollten als lebend nach Hause zu ihren "Liebsten" zurückzukommen... woran er selbst verzweifelt...

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Ich frage mich wirklich, was sind das für Lehrer und was für Schüler? Sind die alle vom Himmel der Egomanie gefallen!? Wahnsinn!

Als ERSTES nummeriert man das Blatt, auf dem man seine Lösungen schreibt. Was ist daran denn so kompliziert? < Vor der Prüfung den Kopf schief halten, dann fließt das wenige Gehirn zusammen - und man schafft irgendwie jede Prüfung! Hab´ ich auch meistens so gemacht...

Als Lehrer bemüht man sich die logische Folge der Blätter zu finden und nummeriert sie dann eben selbst; wie faul oder dumm ist da ein Lehrer eigentlich?! > Dieser formelle Fehler hat doch nichts mit dem Inhalt der Lösungen zu tun!

Und wenn man ein Blatt nicht versteht, gibt es eben für die zugehörigen Fragen weniger Punkte, eben Punkte nur für die Antworten, die man findet und benoten kann! Ich würde mich als Lehrer auch ärgern, aber doch nicht vorsätzlich einen Einfluss auf die Note geltend machen... Und volljährige Schüler würde ich einfach bei solchen Fehlern "mit der Pump-Gun rosarot erschießen"!

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Titel: Das mittelalterliche Kloster - Ein Ort sakraler und profaner Bildung? - am Beispiel des Klosters Benediktbeuern (Oberbayern)

1. Einerseits wurde in der Architektur und Kirchenmalerei auf römische Formsprache und Anlagengestaltung einer großen Villa "zurückgegriffen",

2. andrerseits wurde (Spätmittelalter) als "höhere Schule für Laien" mit einer großen Bibliothek die lateinische Sprache (Amtssprache des Vatikans, Sprache der Liturgie - des röm.-katholischen Gottesdienstes) überliefert und auch noch als profan gesprochene Sprache weiterentwickelt (vgl. Carmina burana - Vagantendichtung). 

3. Es wurden die profanen, antiken "sieben Künste" unterrichtet, z. B. Astronomie (vgl. Nikolaus Kopernikus - als katholischer Kirchenfunktionär mittels Astronomie zum revolutionären Umsturz des Weltbildes und damit auch des römisch-katholischen Menschenbildes).

Das Kloster Benediktbeuren hat auch individuelle Besonderheiten: Z. B. ist die wertvolle Bibliothek zum Brandschutz als eigenes, freistehendes Haus gebaut worden.

Versuche zuerst möglichst viel Material für das Thema zu sammeln (Google > z. B. Kloster Benediktbeuern, karolingischer Baustil, Carmina burana, Klosterschule), dann schreibst Du die Titel als logische Aufzählung (in der gegebenen Form einer Präsentationsarbeit) nieder - und nun füllst Du die Abschnitte mit der Darstellung anhand konkreter Beispiele aus allen von Dir erwähnten Bereichen: Z. B. Baukunst, Gartengestaltung, Kirchenmalerei, Bibliothek > Buchkunst, Lateinische Bücher > Vagantendichtung, Latein als Wissenschaftssprache bis in die Neuzeit...

Viel Freude und Erfolg!

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Das Bildungswesen (von allen möglichen Schulenarten bis zu musealen Institutionen, z. B. bildende Kunst, Musik, Theater, und Sport - daher auch das zusammenfassende Ministerium dafür) kann keine gesellschaftlichen Probleme lösen, sondern ist ein Spiegel der Gesellschaft mit deren Problemen.

Deshalb haben Modellschulen auch immer Ideale eine besseren Gesellschaft vor Augen. Es ist die Hoffnung, dass mittels "verbesserndem" Bildungswesen auch die Gesellschaft "besser" würde. Aber was "besser" ist, hängt von den Zielen der Menschen ab, die in der Gesellschaft die größte Macht zur Veränderung haben:

Deshalb ist das Bildungswesen immer hochpolitisch und wird immer extrem manipuliert. Zur Zeit des Bildungsbürgertums war es gesellschaftlich hochwertig, die Künste wie Hausmusik, Literatur usw. in der Familie zu pflegen. Längst ist die Kunst der Technik wie Autofahren, Computerwissen usw. in die Familie integriert - oft erschwerend zusätzlich, eben je nach Bildungsgrad der Familie; denn mit ihren Produkten lässt sich (angenommener Weise) mehr Geld erwirtschaften, also der materieller Wohlstand schneller vermehren.

Diesen Wohlstand müssen wir viel besser verteilen und viel mehr nutzen, um auch den immateriellen Wohlstand (Lebensfreude, Glücklichsein, Anerkennung des Persönlichen statt Anpassung an das Unpersönliche) für alle Menschen zu erhöhen. Wenn das die beiden vorrangigen Ziele der alltäglichen Arbeit in den Einrichtungen des Bildungswesens werden würden, würde das Bildungswesen tatsächlich helfen, verschiedenste gesellschaftliche Probleme (z. B. Kinder- und Altersarmut, Drogenabhängigkeit, Perversionen wie Sadismus und Masochismus, physische und psychische Gewaltzunahme (z. B. Massenschlägereien, Mobbing), Straffälligkeiten (z. B. Betrug, Raub), (alleinerziehendes) Singledasein wegen Konflikt- und Kompromissunfähigkeit, Kinderlosigkeit) zu vermeiden oder zu vermindern. Vielleicht benötigen wir auch sehr viel mehr Lehrgänge für die persönliche Reifung der Kinder in Verbindung mit den Eltern (vgl. Forderung nach dem "Eltern-Führerschein")? 

Der Wohlstand gegen das "Alltagsleid" hat unsere Gesellschaft auch wesentlich moralisch-ethisch verbessert - aber das dauert eben leider mehrere Generationen: Die Menschenwürde ist unantastbar! Die Folter und Todesstrafe sind angeschafft. Mittlerweile ist auch das "chronische Kinderverprügeln" als Erziehungsmaßnahme negativ sanktioniert. Die gesellschaftliche Bewertung einerseits des Militärdienstes (immer mit möglichen militärrechtlich positiv sanktionierten Tötungen) und andrerseits des Sozialdienstes ist wohl als gleichrangig zu betrachten. Der Tierschutz schreitet voran usw..

Und wir helfen mittlerweile in unserem eigenen Land unzähligen Flüchtlingen aus ihrer Not, verzweifelte Menschen verschiedener Staaten, verschiedener Hautfarben, verschiedener Religionen und verschiedener ethischer Wertvorstellungen - aus verschiedensten Bildungswesen in und mit unserem helfend humanistisch-aufgeklärten Bildungswesen. Da wird diese Einrichtung schon an sich zur Hilfe gegen gesellschaftliche Probleme: Ein erstaunlicher ethischer Fortschritt mit größten Anstrengungen in einem Staat aus ehemaligen rassistisch-faschistischen und national-kommunistischen Deutschen!

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Vielleicht ergeht es Dir gerade nur wie sehr vielen (Fach-)AbiturientenInnen, die kein Studium, sondern eine Berufsausbildung absolvieren, deren TeilnehmerInnen hauptsächlich die Mittlere Reife haben: Es ist wieder die alte Schule mit Klassen usw.. meist nur im System der Mittelstufe eines Gymnasiums.

Versuche einen "Ausbildungs- und Urlaubsplan" für Dich zu gestalten; erst klein, dann groß als Poster zum An-die-Wand-hängen.

Halte die Krankenpflege-Ausbildung bitte durch. Wenn Du das Examen bestehst, hast Du ein berufliches Erfolgserlebnis und kannst leichter die Stadt wechseln, zum Beispiel auch für einen befristeten Arbeitsplatz, nicht nur für den Medizinstudium.

Du könntest danach auch Pflegemanagement (Pflegewissenschaft)studieren oder als Lehrkrankenschwester tätig werden: Erkundige Dich und schreibe alle Möglichkeiten mit den Bedingungen und Orten in Dein Poster.

In diesen beiden Berufstätigkeiten kenne ich ehemalige Krankenschwestern, die vollends zufrieden mit ihren Aufgaben und jahrzehntelangen, wichtigen  Leistungen sind, ohne Ärztinnen geworden zu sein: Zum Beispiel Frau Bärbel Sturm aus Nürnberg www.baerbel-sturm.de - Vielleicht könnte sie auch Dir interessante Tipps für diese Berufswege geben.

Du könntest auch "umsteigen" und zum Beispiel "Rettungsassistentin" werden...

Wenn Du in Wien, die Stadt der Frauen, Medizin (ohne NC-Hürde) studieren möchtest, dann bereite Dich in der nächsten Zeit planmäßig auf den dortigen, schwierigen Aufnahmetest vor. Du solltest jedoch das Studium - falls Du überhaupt einen Studienplatz erhältst - in Wien bis zur Approbation abschließen, denn ein UNI-Wechsel nach Deutschland ist noch kompliziert: Z. B. erneute Anmeldung, verschiedene Lerninhalte der Semester. 
Lass Dich da vorher sachkundig beraten.

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