Von Multivitamin Tabletten würde ich persönlich eher abraten. Es macht aber durchaus Sinn, vorhandene Mängel auszugleichen. Vit D ist z.B. gerade hier in Westeuropa bei vielen oft eher niedrig und verursacht dann durchaus Probleme. Den Ausgleich aber dann gezielt mit Tabletten nachdem man die Blutwerte kennt und nicht einfach mit irgendeinem Mutivitaminpräperat aus der Drogerie.

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>Prinzipiell mit 16 komplett unnötig bei altersentsprechender Körpergröße. Letztlich allerdings macht die Gastfamilie dort die Regeln und solang es nicht ungesetzlich wird, wirst du keine große Wahl haben, wenn Reden nix bringt.

Gerade in den USA wird man oft relativ lange als "Kind" behandelt.

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Gibt es sicherlich. Denn Inklusion sagt nichts über die zugrunde liegende Behinderung aus. Es gibt schwer mehrfachbehinderte Kinder die inklusiv unterrichtet werden und auf dem 1. Arbeitsmarkt kaum eine Chance haben werden und weniger schwer behinderte Kinder, die durchaus eine Chance haben können. Der Beruf muss natürlich zur Behinderung passen.

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Innerhalb der ersten 6 Monate gibt es keinen Schutz durch den Schwerbehindertenausweis. Sollte das Unternehmen also kündigen, kann es da problemlos tun.

Übrigens...selbst nach den 6 Monaten muss bei vorliegen einer Schwerbehinderung oder einer Gleichstellung (sofern dem AG das bekannt ist, er darf sich also bei einer beabsichtigten Kündigung danach erkundigen) zwar das Integrationsamt eingeschaltet werden. Allerdings stimmt das auch meistens zu.

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Eher Nein, das wäre unverhältnismäßig, denn letztlich hat jedes Medikament aus seiner Risiken. Muss natürlich etwas gemacht werden, kann es dann wieder anders aussehen. Allerding näht man eine aufgegangene Wunde oft nicht wieder sondern lässt sie dann von unten aus heilen. (dauert dann halt länger>)

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Sofern wir von der gesetzlichen Zuzahlung sprechen, dann ja. Die kann schon bei Beginn verlangt werden.

Solltest du Privatversichert sein oder aus anderen Gründen ein Privatrezept haben und du bezahlst wirklich die Behandlung selber, dann Nein und wäre auch sehr unüblich.

Im Fall mit der Zuzahlung laufen wir sonst übrigens ständig den Patienten hinter her. Solltest die Behandlung vor Beendigung der 6 Einheiten vorzeitig beendet werden, dann kannst du dir das überzahlte Geld bei der KK wiederholen.

Gruß von einer EX Physio

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Ich würde es netter formulieren, aber ja im Grunde kann man es sagen, denn die Diagnose geht den Chef nix an, solange die Ausübung des Berufes nicht dadurch behindert wird.

Normalerweise wissen sie auch, dass sie nicht fragen dürfen. Ob man es dann erzählt oder nicht bleibt einem selbst überlassen. Meine Chefin kennt meine Einschränkungen und trotzdem hab ich die Chance übernommen zu werden.

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Normalerweise sollte der operierende Arzt, in dem Fall also wohl der Chirurg seine OP Methode kennen und daraus dann eben auf die notwendige Dauer schließen können.

ggf schaut er sich das ja auch vorher nochmal an

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Theoretisch kann man natürlich eine Massage selbst bezahlen. Das wäre dann eine Wellnessmassage. Denn eine medizinische Massage ist uns prinzipiell verboten, sobald es eben keine Wellness mehr ist. Das es trotzdem bei Dingen wir Rückenschmerzen oft gemacht wird, steht auf nem anderen Blatt^^

Es gibt allerdings Physiotherapeuten, die auch Heilpraktiker sind (teilweise auch "nur" sektoral.) Die dürfen tatsächlich auch selbst die Notwendigkeit feststellen und eine Verordnung für Therapien für ihre i.d.R eigene Praxis ausstellen.

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Aufschreiben kann es jeder Arzt. Ärzte haben jedoch nur ein begrenztes Budget, vorallem Hausärzte. Überschreiten sie dies, können sie in Regress genommen werden. (Davon ausgenommen sind bestimmte in einem Katalog gelistete Erkrankungen und Langzeitgenehmigungen)

Gerade bei Rücken- und Nackenschmerzen sind Ärzte daher mitunter zurückhaltend.

Hier helfen tatsächlich oft schon Bewegung und evtl. Wärme. (letztlich ursächlich von der zu Grunde liegenden Erkrankung) 

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Ja und sogar notwendig. Allein aufgrund einer Behinderung darf man notwendige Hilfe nicht unterlassen.

Anders könnte es bei einer Palliativsituation aussehen. Wenn also das Kind ohnehin aufgrund der Grunderkrankung(en) in absehbarer Zeit versterben würde.

Aber eine Behinderung bedeutet ja nicht zwangsläufig eine kürzere Lebenserwartung oder ein Leben, das weniger Wert ist.

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Die Sozialleistungen berechnen sich weniger am IQ oder am Grad der Behinderung, als an der benötigten Unterstützung. Kann ein lernbehinderter (der im übrigen nicht unbedingt gleich geistig behindert ist) sich z.B. selbst mit einem Job unterhalten oder lebt in einer Partnerschaft...bekommt er unter Umständen gar nix.

Wohnt er in einem Wohnheim, ist es wieder anders, als wenn er alleine zu Hause leben würde.

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In eine Werkstatt muss eigentlich niemand. Das sind Optionen für Leute, die auf dem ersten Arbeitsmarkt nicht mehr zurecht kommen.

Du hast zwar die Infusionen nicht genau beschrieben, aber ich denke mal ich habe dieselben bekommen. Ich war für die Zeit krankgeschrieben (bei mir alle 3 Wochen, teilweise auch über mehrere Tage). Mittlerweile mache ich es so (wöchentliche Infusionen), dass ich nur noch an 4 Tagen arbeite und dann 5h. So komme ich auf 20h und damit auf eine Teilzeitstelle.

Ich bin von Reha und Rentenversicherung allerdings auch auf 3- unter 6 Stunden eingestuft.

Hat schon mal eine Reha stattgefunden? Die können ja auch evtl. noch andere Optionen aufzeigen.

Mit den Infusionen ist es tatsächlich doof einen Arbeitgeber zu finden. Eine Vollzeitstelle aufgrund des regelmäßig geplanten Fehlens fast unmöglich bzw nur möglich, sofern man schon vorher einen AG habe. Eine Neueinstellung ist sonst sehr schwer.

Sollte es sich bei den Infusionen um Immunglobuline handeln, die gäbe es auch als subkutan Infusion und bei IGG Mangel ist das auch durchaus einfacher bei der Kasse durchzubekommen.

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Ob man einen Nachteilsausgleich bekommt, hängt davon ab, ob aufgrund der Behinderung ein Nachteil besteht. Das muss auch begründet werden. Brauchst du ihn, dann würde ich ihn bekommen,

Ich bekomme selbst zwei Nachteilsausgleiche (nicht Studium, sondern Umschulung) und die Leute aus meinem Kurs ermuntern mich sogar eher dazu. Neidisch ist def. keiner, da sie meine Probleme kennen und merken.

(Ich schreibe mit alles mit Laptop und werde in Prüfungen auch zeitverlängerung haben)

Schwieriger ist es bei komplett unsichtbaren Behinderungen. Da kann durchaus Neid aufkommen. Aber auch da...wird er benötigt, dann scher dich nicht um die anderen.

Einen Pauschbetrag gibt es bei GdB 40 nicht in jedem Fall. Das kommt auf den Einzelfall drauf an.

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ist es denn ein vollständig gültiger Führerschein? Eine Learners license und vergleichbare Scheine gelten hier z.B. nicht. Sind nicht mehr Wert, als das Plastik auf dem sie ausgestellt sind.

Bei einem vollständig gültigen Schein, kommt es dann auf den Bundesstaat drauf an, inwiefern noch Dinge erledigt werden müssen.

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Nö, ist im System vermerkt. Bei mir steht z.B. auch immer noch im System, das meine Klasse B ursprünglich aus Kanada stammt. Selbst beim mittlerweile 3. Führerschein :-P (Dabei spielt das eigentlich gar keine Rolle)

Sieht man auch, wenn man einen Auszug bei der Führerscheinstelle bekommt

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