Ich glaube, das geht gar nicht besonders gut. Flusssäure ist dafür gefürchtet, dass sie die Haut bei Kontakt ohne Verletzungen durchdringt und sich dann von innen her, beginnend mit den Knochen, an die "Arbeit" macht.

Walter hätte Natronlauge nehmen sollen. Das hätte besser funktioniert und auch die Badewanne heil gelassen.

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Gras (Cannabis) ist eine natürliche Droge, die hauptsächlich durch ihren hohen THC-Gehalt wirkt. Sie wird nicht "gemacht", sondern angepflanzt. Die dazugehörige Pflanze heißt Hanf.

MDMA ist eine vollsynthetische Droge, d.h. ihre natürlichen Wurzeln (Safrol des Saffafrass-Baums oder Piperol des Pfeffers) sind so weit durch chemische Synthese verändert worden, dass sie nicht mehr als natürlich gelten und auch auf molekularer Ebene nichts mehr mit dem Ausgangsstoff gemein haben. Das wird vor allen Dingen dann deutlich wenn man weiß, dass man MDMA auch gänzlich ohne diese Rohstoffe nachbauen kann.

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Der Ritter ist ein berittener Lanzenkämpfer, der im Galopp und mit eingelegter Lanze auf seine Gegner zureitet Ein Wikinger, der üblicherweise zu Fuß unterwegs und mit Axt oder Schwert bewaffnet, sollte gegen einen solchen Gegner keine große Chance haben. Allenfalls mit einer Fernwaffe sollte er den Ritter vom Pferd holen können, wodurch dann halbwegs Chancengleichheit bestünde. Was die Fertigkeiten im Bodenkampf, insbesondere mit dem Schwert, angeht, könnte der Wikinger im Vorteil sein - eben weil er diese Art zu Kämpfen mehr gewöhnt ist, als der Ritter und wahrscheinlich auch leichter gerüstet ist, wodurch er beweglichere ist.

Ohne diese Fernwaffe wäre er von der Lanze aufgespießt oder überrannt bevor er genau kapiert hat, wie ihm geschieht.

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Aus Mangel an neuen Serien habe ich mir diese Serie in den letzten beiden Wochen angesehen. Für mich handelt es sich dabei eigentlich um zwei völlig unterschiedliche Serien, die ich ganz unterschiedlich bewerten würde.

In der ersten Serie wird, obwohl es sich um eine Britische Produktion handelt, das oberflächliche Leben und die Stereotypen eine klassischen US amerikanischen Highschool beschrieben, inklusiver einer festgefügten Rang- und Hackordnung, einem oberflächlichen Schulball sowie die Fortführung der Schule durch außerschulische Aktivitäten, insbesondere Partys. Im Gegensatz zu den Vorbildern aus dem Land des unbegrenzten Rassismus findet jedoch keine Rassentrennung zwischen Weiss und Schwarz statt. Dort (beim Original, dem die Serie nacheifert) sind rassenübergreifende Beziehungen noch immer die absolute Ausnahme.

Zudem wird auf schon penetrante, ja schon überaufdringliche, manipulative Art und Weise das Bilde einer normalen Familie und einer normalen Sexualität durch allerlei "Alternativen" ersetzt. Eine normale Familie gibt es eigentlich nur bei den Groffs und dort - so lernen die sicherlich überwiegend jungen Zuschauer schnell - herrscht die blanke und pure Intoleranz, wie wir überdeutlich in Staffel 2 anhand des (etwas seltsamen) Theaterspiels vorgeführt bekommen.

Was mir sehr seltsam vorkommt ist der Umstand, dass die Serie schon annähernd pornografische Züge trägt. Das scheint inzwischen Okay zu sein solange damit die politisch Korrekte Botschaft übermittelt wird.

Eigentlich hatte man sich einmal (zu recht) auf ein Pornografieverbot für Kinder und Jugendliche geeinigt, nicht weil die durch nackte Menschen und Sexdarstellungen geschädigt werden könnten, sondern damit sie nicht durch eine falsche Darstellung von Sex zu einem falschen Bild von Frauen und Sexualität manipuliert werden. Aber wie gesagt....das scheint nicht zu gelten wenn man damit die momentan politisch korrekte Frühsexualisierung mit ihren unzähligen sexuellen Ausrichtungen transportiert, die erst in den letzten 20 Jahren erfunden wurden. Diese Entwicklung ist tatsächlich typisch Britisch und findet sich u.a. auch bei Torchwood oder dem neuen BBC-Dracula.

Die zweite Serie, die eigentlich von der ersten völlig unabhängig ist, zweit ein vielschichtiges Drama um Maeve Wiley, deren Rolle nicht nur überraschend gut geschrieben, sondern auch (in meinen Augen) perfekt umgesetzt wurde. Diese Geschichte über ein, vom Leben enttäuschtes und von allen immer und immer wieder hintergangenes Mädchen, das trotzdem tapfer lächelt und weiter macht, wäre für die Serie eigentlich genug Stoff. Dieses immer wieder haarscharf am Glück vorbei Geschrappe ist in positivem Sinne nervenaufreibend und einfach nur toll anzusehen.

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Fest steht jetzt: Ja, Spreadshirt bescheißt seine Designer. Dass ich das herausfand, ist purer Zufall und der Dusseligkeit einer Mitarbeiterin von Spreadshirt geschuldet.

Ich hatte mich nämlich wegen einer Provisions-Rückbuchung bei Spreadshrt beschwert, weil die weit außerhalb der Retourenfristen lag.

Bei Spreadshirt hielt man mich aber fälschlicherweise für den Kunden. Daher weiß ich jetzt: Kunde hat per Vorkasse bezahlt und ist dann buchstäblich untergetaucht. Lieferadresse war falsch - Shirt kam zurück. Ende der Geschichte.

Außer, dass Spreadshirt sich wohl dachte, wenn schon denn schon und sich meine (bereits ausgezahlte) Provision zurückgeholt hat.

Das nennt man dann wohl Betrug.

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Das ist sehr schwierig. Amazon ist, wie viele andere Internet-Monopolisten auch, sehr selbstherrlich. So werden beispielsweise mit einer Kontensperrung auch gleich alle bei Prime gekauften Filme gesperrt etc.

Rein rechtlich liegen die da in einer Grauzone mit starker Tendenz ins Schwarze, also Illegale. Meist hilft es dann, einen Anwalt einzuschalten, die der Rechtsabteilung anschreibt. Amazon will mit allen Mitteln Grundsatzurteile verhindern und gibt daher in vielen Fällen klein bei.

Mich wundert in diesem Zusammenhang, warum noch kein Kunde ein solches Grundsatzurteil erwirkt hat, denn das wäre wirklich wegweisend. Diese Amifirmen versuchen hier immer, Deutsche Gesetze durch ihre eigenen "Regeln" zu ersetzen. Und da Gesetze stets Interpretationsspielraum lassen, braucht es in solchen Fällen höchstrichterliche Urteile.

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Aaalso, zunächst einmal: Amazon sperrt Konten in aller Regel auf Lebenszeit. Zumindest dann, wenn der Kunde es mit Retouren etc. übertreibt.

ABER:

Nach Art. 17 DSGVO kannst Du verlangen, dass Amazon alle Daten von Dir löscht, und zwar rückstandsfrei. Die dürfen also eigentlich gar keinen Hinweis mehr darauf haben, dass Du da jemals ein Konto hattest.

Nun ist es aber häufig so, dass gesperrte Kunden trotzdem kein neues Konto bekommen. Der Trick ist, dass Amazon das Konto ohne Angabe von Gründen ablehnen darf. Es hat niemand ein Anrecht darauf. Es ist sehr schwierig, Amazon den DSGVO Verstoß nachzuweisen. Dass er existier, ist ein offenes Geheimnis. Wenn Du nun aber sagst, dass sie Dein neues Konto wegen eines gesperrten ablehnen, läufst Du ins offene Messer. Dann gibst Du ja zu, dass Du mal eines hattest und das gesperrt wurde.

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Ja, aufgrund Art. 17 DSGVO hast Du das Recht, Deine Daten vollständig löschen zu lassen und Amazon einen Nachweis darüber erbringen zu lassen. Amazon ist zwar ein US Unternehmen, muss sich aber im Umgang mit Deutschen Kunden und beim Verkauf in Deutschland an Deutsche bzw. Europäische Regeln halten.

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Amazon

Ja, man bekommt so schön viel alles auf Amazon, die Preise sind gut und wenn einem hinterher einfällt, dass man das doch nicht braucht....oder nur ein mal, dann kann man alles sooo schön einfach wieder zurück schicken.

Gut, dass ab und so solche Leute auch mal gesperrt werden. Hoffentlich noch viele vor dem Weihnachtsgeschäft.

Ach so - nein, dein zweitens Konto wird auch gesperrt. Auch dann, wenn du umziehst oder das Konto änderst.

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Gegenfrage: Nach welcher Definition von Gut und Böse sollen wir denn urteilen?

Um Deine Frage zu beantworten: Nein, es gibt kein Gut und Böse, weil es eine Frage der Perspektive ist. Es gibt, situationsbedingt, richtig oder falsch, aufbauend oder zerstörend etc. aber all das lässt sich nicht einfach zu gut oder böse zusammenfassen.

Die Begrifflichkeiten und das heute präsente Bild dazu, wurden religiös, vor allen Dingen (aber nicht nur) von der katholischen Kirche geprägt. Im religiösen Kontext gibt es denn auch Gut und Böse inform des (guten) Gottes und seines (bösen) Widersachers. Wie sehr diese Sichtweise jedoch von der jeweiligen Perspektive abhängt, erkennt man schon, wenn man sich anschaut, welche Gräueltaten dem (guten) Gott zugeordnet werden

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Deine Frage und auch die meisten Antworten sind jetzt schon etwas älter und inzwischen hat sich Vieles geändert. Daher jetzt mal eine aktuelle Antwort.

Während es früher tatsächlich üblich war, einen ganz eigenen Shop ins Internet zu stellen, hat es sich mehr und mehr etabliert, sich einem Multi-Vendor-System anzuschließen, d.h. sich quasi in einer Online Shoppingmall einzumieten. Der bekannteste Vertreter ist Amazon aber auch Aliexpress ist interessant.

Es ist heute fast gar nicht mehr möglich, innerhalb eines vertretbaren Zeitraums und mit normalem Budget im Internet bekannt und gefunden zu werden weil die großen Konkurrenten einfach einen viel zu großen Vorsprung haben. Probiere es mal aus - bei fast jeder Produktsuche stehen ebay, amazon & Co. ganz vorn.

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Nein. Du könntest genauso gut fragen:

Könnte man einen blinden Menschen so erziehen, dass er sehen kann?

Psychopathie fußt auf einer hirnorganischen Störung und ist keine Einbildung, wie Burnout, Depression oder AHDS.

Du kannst einem Psychopathen ein Regelbuch in die Hand geben und sagen: Halte dich daran aber Du kannst ihm kein Verständnis dafür anerziehen.

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Also das stereotype Bild wonach das Schießpulver die Ritter verdrängt hat, ist einfach nicht wahr. Es gab auch vorher lange schon durchschlagstarke Fernwaffen, wie Bögen und Armbrust. Nur weil es nun beim Schießen knallte und rauchte, war es nicht um den Ritter geschehen. Eigentlich war der Ritter so spezialisiert, dass er nur für ganz wenige Aufgaben geeignet war. Erfunden wurde der klassiche Ritter (den Namen gabs schon vorher) für die Kreuzzüge und mit dem Ende der großen Kreuzzüge war er eigentlich auch schon wieder überflüssig. Er war einfach zu teuer, zu spezialisiert, zu unbeweglich und auch zu eigenwillig um ihn als ganz normalen Soldaten einzusetzen.

Dass es ihn bis ins 15. Jahrhundert noch als eigenständige militärische Gattung gab, hatte mehr mit Tradition zu tun als mit Praxisorientiertheit.

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Fakefrei? Ja, das gibt es, und zwar wenn es sich um eine komplette Community mit Gruppen, Foren, Chat etc. handelt. Einen solchen Aufwand betreiben Fakes i.d.R. nicht. Die einzige dieser Art, die ich kenne, ist der Joyclub.

Singlebörsen, die dagegen auf Vermittlung setzen und bei denen Mann oder Frau nicht viel tun muss, werden von Fakes und Scammern nur so überrannt. Dabei unterstelle ich den Betreibern, dass sie selber Fakes einsetzen um den Eindruck vieler passender Mitglieder zu erzeugen oder um den noch kostenlos angemeldeten Neu-User zum Zahlen zu bewegen.

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Erst einmal zur direkten Beantwortung deiner Frage: Entweder durch eine emotionale Ausnahmesituation oder durch das angeborene Fehlen höherer Emotionen, auch als Psychopathie bekannt.

So, wie dur dir das vorstellst, funktioniert das nicht. Oft ist die Einschätzung der anderen und von sich selbst extrem subjektiv und nicht realistisch. Wenn man wirklich von Freunden ausgenutzt wird, dann handelt es sich wohl kaum um echte Freunde. Wieso sollte man sich überhaupt mit solchen Leuten abgeben? Nur um überhaupt Freunde zu haben?

Du bist IMHo viel zu sehr auf Äußerlichkeiten bedacht. Oft hilft es, sich mal keine Gedanken darüber zu machen wie man auf andere wirkt.

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Philosophisch betrachtet nicht, denn der Tod ist ein Akt am Ende des Lebens. Er ist kein Zustand, der anhält. Umgangssprachlich sprechen wir zwar davon, dass jemand tot ist und zwar auch noch Jahre später aber eigentlich ist der Tod selber nur ein kurzer Moment am Ende des Lebens.

Dann stellt sich natürlich die Frage nach dem was davor oder danach ist. Wenn wir als Beispiel den Wasserkreislauf nehmen und uns klar machen, dass seit Urzeiten nahezu kein Tropfen Wasser hinzugekommen ist oder verloren ging, dass wir im Prinzip das gleiche Wasser trinken wie einst die Dinosaurier und wenn wir das auf die gesamte Erde ausweiten, dann können wir uns den Kreislauf von Leben und Sterben wie einen Klumpen Ton vorstellen, aus dem immer wieder neue Figuren geformt werden. Einige Figuren müssen immer wieder zerstört werden um genügend Ton für neue Figuren zu haben, denn nichts kommt hinzu und nichts geht verloren.

Auf den Tod bezogen wäre der kurze Moment der Zerstörung einer Figur der eigentliche Tod.

Nun zu der Frage, ob wir vorher tot waren. Diese Frage wäre nur mit ja zu beantworten wenn die Figuren aus immer den gleichen Anteilen Ton geformt würden, wenn also der gleiche Ton, aus dem eine Figur bestand, wieder in seiner Gesamtheit für eine neue Figur verwendet würde. Das entspäche dem Bild der Wiedergeburt. Ich glaube das allerdings nicht. Die Figur wird zerstört und wandert zurück in einen großen Tonklumpen. Aus einem beliebigen neuen Stück dieses (gut durchmischten) Klumpens entsteht dann irgendwann später eine neue Figur.

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Die heutige, moderne Esoterik glaubt zumeist, dass man Kraft seiner Gedanken bzw. des Wollens, eine physische Materialisation erreichen könne. Dabei wird unterstellt, dass Gedanken im Prinzip das Gleiche seien wie Materie....nur auf einer anderen...hust..."Schwingungsebene".

Sie führt ihr vernmeintliches "Wissen" auf einen Mann namens Hermes Trismegistos zurück, der jedoch genauso wenig historisch verbürgt ist wie Jesus oder Odin. Dieser soll sein geheimes Wissen auf einer Smaragdtafel hinterlassen haben, die - wie könnte es auch anders sein - leider verloren ging. Glücklicherweise haben jedoch stets weise Menschen (die natürlich Esoteriker waren) diese Wissen bewahrt und weitergegeben.

In Wirklichkeit gab es im Laufe der Geschichte zwar immer wieder Sekten und Glaubensrichtungen, die sich in Zauberei und Hexenkunst oder auch Alchimie versucht haben...die Esoterik der heutigen Prägung ist jedoch ziemlich neu. Sie ist mehrheitlich ein Produkt findiger Autoren. Die Zielgruppe der Esoterik sind zumeist gescheiterte Menschen oder Menschen, die aus einer anderen Religion ausbrechen wollen, die ihnen (beispieklsweise im Religionsunterricht) aufgezwungen wurde. Sie ist gewissermaßen Teil der jugendlichen Gegenkultur.

Ihren Anhängern verschafft sie kurzzeitig das Gefühl, etwas Besonderes zu sein. Esoteriker glauben, "eingeweiht" zu sein und über besonderes Wissen zu verfügen, das sie unbedingt jedem mitteilen müssen, der nicht bei drei auf dem Baum ist.

Der Weg zur Esoterik führt nicht selten über Umwege. So missioniert die Esoterik gerne in der braunen Ecke, wobei sie behauptet, Hitler sei Esoteriker gewesen. Auch in der UFO-Bewegung wird viel missioniert, wobei behauptet wird, Aliens seien in Wirklichkeit Wesen aus einer höheren Dimension, die nur "Erleuchteten" erscheinen und die Menschheit auf eine "höhere Bewußtseinsebene" hieven wollten. Dazu müsse einfach nur jeder dran glauben....also Esoteriker werden.

Auch in der Wissenschaft wird fleißig gewildert. Gerade die Quantenphysik mit ihren Branes und Strings scheint die esoterische Vorstellung, dass Gedanke und Realität eigentlich ein und dasselbe sind, zu bestätigen. Natürlich stimmt das nicht, bezw. es stimmt zwar aber es fehlt die Maschine, die aus Branes und Strings Materie zaubert. Das weiß eigentlich auch jeder Esoteriker, denn noch niemandem ist es je gelungen, einen rosa Elefanten aus dem Nichts erscheinen zu lassen. Vorstellen kann man ihn sich freilich... Allerdings lieben Esoteriker es, sich selber zu belügen. Wenn sie sich beispielsweise ein Auto wünschen und dazu eine "Bestellung beim Universum" aufgeben, dann "funktioniert" das in ihren Augen selbst dann, wenn sie es sich in Wirklichkeit nach 10 Jahren von ihrem Ersparten kaufen.

Aber weil es so schwierig ist, Esoteriker bei der Stange zu halten, ergießen sich die vielen Bücher zum Thema zumeist in Durchhalteparolen und Erfolgsstories.

Was noch zu sagen bleibt: Der Durschschnittsesoteriker erkennt nach 4-5 Jahren lagsam aber sicher, dass er einem Betrug aufgesessen ist.

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Es haben hier schon ganz viele diese Frage philosophisch beantwortet. Ich versuche es daher einmal geschichtlich.

Obwohl es nirgendwo unterrichtet wird (nicht einmal im Rahmen eines Theologiestudiums), ist sehr wohl bekannt wo der Gott der Abramischen Religionen (Judentum, Christentum, Islam) seinen Ursprung hat, nämlich im jungsteinzeitlichen Mesopotanmien. Die älteste, zu diesem Thema gefundene Abhandlung ist das Atrahasis Epos, das ca. 1500 Jahre älter als die ältesten Teile des alten Testaments ist und das man sozusagen als ausführliche Vorlage der späteren Genesis betrachten könnte. Vermutlich diente es nicht selber aber spätere Kopien davon als Vorlage für die jüdischen Verfasser ihrer Geschichten.

Interessant ist nun, dass die Darstellung der dort beschriebenen "Götter" sehr viel "handfester" ist. Auch sind ihre Taten lange nicht so pompös wie sie später dargestellt werden. Ich glaube sogar, dass es sich lediglich um eine Herrscherkaste handelte, die die Übersetzer des 19. und 20. Jahrunderts fälschlicherweise mit dem Begriff "Götter" belegt haben. Im Original heißen sie "Din-Gir". Man hätte sie auch mit "Herrscher" oder "Adelige" übersetzen können. Wichtig ist z.B. auch, dass die Menschen mit diesen Wesen interagieren konnten, sie also wirklich physisch anwesend waren. Als Götter hat man sie wohl in erster Linie deshalb bezeichnet, weil sie sich von den Menschen abgrenzen und man nicht wusste wie man sie anderweitig einordnen konnte. Wenn es keine Menschen sind....was sind sie dann? Aha, also Götter!

Etwa Mitte des 20. Jahrhunderts fand man dann immer mehr Übereinstimmungen zwischen diesen Wesen und den Wesen aus bekannten Mythen der antiken Griechen, Ägypter, Germanen, Indianer etc.

Man kann somit davon ausgehen, dass diese sogenannten "Götter" der Ursprung aller heutigen Gottvorstellungen sind. Allerdings haben insbesondere die Christen dafür gesorgt, dass ihr Gott im Laufe der Geschichte immer entkörperter und größer wurde. Heutzutage ist er ein unsichtbarer, omnipräenter Zauberer, der nicht nur Erde und Menschen erschuf, sondern gleich das ganze Universum nebst allen Außerirdischen - sollte es sie geben.

Aber das ist eine moderne Sichtweise.

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Das Thema "freie Energie" ist sehr weit gefächert. Ich versuche das mal so gut es geht, zusammen zu fassen:

Es gibt immer wieder die (eigentlich sehr naive) Vorstellung, dass man mithilfe von Permantenmagneten eine fortlaufende Bewegung erzeugen könnte. Der bekannteste Vertreter ist das V-Gate, bei dem die Magnete wie ein V angeordnet sind. Das sind Vorrichtungen bei denen man schon auf den ersten Blick erkennt, dass es nicht funktionieren kann.

Das gleiche gilt für mechanische Vorrichtungen wie dem Bessler Rad. Rein mathematisch lässt sich errechnen, dass es nicht funktionieren kann...zumindest nicht wenn Reibungsverluste eine Rolle spielen.

Dann gibt es aber auch noch die große Gruppe der Overunity-Maschinen. Die laufen nicht von alleine sondern benötigen eine Eingangsspannung, sollen aber in der Theorie einen größeren Output als Input erzeugen. Auch hier ist mit herkömmlichen Mitteln nicht zu erklären wie das zustande kommen soll bzw. woher die zusätzliche Energie kommen soll.

Es gibt allerdings zwei Vorrichtungen, die sehr gut wissenschaftlich erforscht und dokumentiert wurden, die nachweislich funktionieren und bei denen die Funktionsweise bisher ungeklärt ist. Das ist einmal der sogenannte Coler Magnetstromapparat und die sogenannte Testatika der Lindener Gemeinschaft Methernita.

Der Coler Magnetstromapparat ist eine Erfindung des zweiten Weltkriegs. Er wurde bekannt als die entsprechenden Akten des Britischen Geheimdienstes freigegeben wurden. Kurz nach dem zweiten Weltkrieg wurde sein Erfinder, ein Mann namens Hans Coler und sein Assistent von einem Ingenieur namens Hurst im Auftrage des Britischen Geheimdienstes verhaftet und wegen dieses Apparats befragt. Dann sollte er ihn bauen. Der Bericht schließt mit der Aussage, dass Coler kein Betrüger sei, der Apparat funktioniere, man sich aber nicht erklären könne, wie.

Der sogenannte "BIOS-Report" findet sich im Original u.a. hier: https://vdocuments.mx/documents/coler-bios-reportpdf.html

Eine Übersetzung ist hier zu finden: https://www.raumflugcenter.de/2015/11/04/der-mann-der-die-nutzung-der-raumenergie-moeglich-machte-hans-coler/

Nachweislich erzeugt dieser Magnetstromapparat sehr schwache Spannungen, die aus dem Nichts zu kommen scheinen. Wenn man mich fragt, dann handelt es sich dabei jedoch um elektromagnetische Wellen im Radiospektrum und der Apparat fungiert als Empfangsantenne.

Etwas anders verhält es sich mit der sogenannten "Testatika". Es handelt sich um ein Gerät, dass von einem Mann namens Paul Baumann gegen Ende der 70er Jahre gebaut worden war und das in den 80er und 90er Jahren intensiv von Wissenschaftlern aller Fachrichtungen, insbesondere jedoch von Physikern und Ingenieuren untersucht wurden, wobei diese scheinbar allesamt nicht dahinter kamen, wie die Testatika funktioniert. Die Behauptung ist, dass man diese Maschine nur ein einziges Mal in Bewegung setzen muss und sie dann läuft bis die Lager ausgetauscht werden müssen. Dabei soll sie sogar Stromüberschüsse produzieren, die angeblich von der Methernita-Gesellschaft (eine Sekte) zur alleinigen Stromversorgung genutzt wurden. Es gab (oder gibt) drei solcher Maschinen in unterschiedlichen Größen. Optisch erinnern sie an Wimshurst-Maschinen oder sogenannten Influenzmaschinen. Diese wurden zur Ladungstrennung genutzt.

Seit etwa 20 Jahren werden die Maschinen unter Verschluss gehalten. Angeblich soll die Menschheit nicht reif dafür sein. In meinen Ohren ein fürchterlich esoterisches Geschwafel und eine Ausrede. Denn inzwischen werden auch Maschinen gebaut, die ohne Stromversorgung sehr sehr sehr lange laufen und zwischendurch sogar angehalten werden können wobei sie sich dann wie von Geisterhand von alleine wieder in Bewegung setzen.

Hier ist so eine Vorrichtung: https://www.youtube.com/watch?v=6m73MaNoSIM

Allerdings laufen auch diese Maschinchen nicht für immer. Aber dass die Testatikas ebenfalls irgendwann stehen geblieben sein dürften, haben die Untersuchenden nicht mitbekommen weil sie die Vorrichtungen immer nur für einen begrenzten Zeitraum zu Gesicht bekamen.

Der "Trick" dieser Vorrichtungen basiert schlicht und einfach auf Kondensatoren. Diese laden sich beim Anschmeißen auf und geben die Energie über einen sehr langen Zeitraum wieder ab.

Die Testatika besitzt vorn zwei große Zylinder, die wie die alten Leidener Flaschen der alten Wimshurstmaschinen aussehen. Ich bin mir allerdings sicher, dass diese leistungsstarke, moderne Kondensatoren beinhalteten. Und das dürfte dann auch schon das ganze Geheimnis sein. Würde man die Testatika über ausreichend viele Stunden am Stück untersuchen, würde man höchstwahrscheinlich sehr wohl feststellen, dass sie nicht ewig läuft. Um das zu verhindern, ist der Zugang heute gar nicht mehr gestattet.

Das scheint sich auch durch die Tatsache zu bestätigen, dass die Methernitagesellschaft heute wieder ganz normal Strom von den örtlichen Stromversorgern bezieht. In den 80er und 90er Jahren hingegen hatte sie versucht, u.a. auch durch die Abkopplung vom Stromnetz einen Beweis für die Testatika und ihr Funktionieren zu erbringen.

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