Beide Varianten sind richtig. Solche Fälle, in denen eine präpositionale Verbindung alternativ zu einem einfachen Genitivattribut möglich ist, sind häufig.

Oft ist dabei das Genitivattribut logisch falsch und daher die Präposition vorzuziehen. In diesem Fall ist aber tatsächlich beides möglich, wobei die erste Variante semantisch klarer ist, da die zweite Variante etwa auch possessiv gelesen werden könnte. Macht zwar im konkreten Fall keinen Sinn, aber grundsätzlich sind Präpositionen präziser als Genitivattribute, da es ja nur drei oblique Fälle gibt, die sich viele Aufgaben teilen, dafür aber eine ganze Reihe von Präpositionen, die jeweils nur eine präzise Bedeutung haben.

Ich würde die erste Variante wählen.

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Ich mag das Konzept: So viel verstehen wie möglich, so wenig lernen wie nötig.

Hinter jeder »verfänglichen« Schreibung oder schwierigeren Grammatikregel steckt ein Warum, und dieses Warum kann man verstehen.

Was auch helfen kann, ist eine lockere(re) Beziehung zu Fehlern. Fehler bedeuten ja nicht, dass man »dumm« ist, sondern dass man gegen die Norm verstößt. Häufig ist sogar die falsche Schreibung sprachlich richtiger. Wenn man sich dann fragt, warum aber die Norm eine andere Form verlangt und man die Geschichte dahinter kennt, hat man erstens den Fehler erledigt und sich zweitens auch Sprachwissen angeeignet.

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Rein sprachlich wäre die logische Form Esorzismus, aber ich glaube nicht, dass es das Wort gibt. Dasselbe gilt auch für dein Beispiel Teufelseintreibung. Sprachlich ist die Wortbildung korrekt, aber ich glaube nicht, dass die Form gebräuchlich ist.

Beschwörung (als Anrufung einer Wesenheit) oder Initiation (als Aufnahme/Einweihung in eine Gruppe oder einen Ritus) sind verwandt, aber treffen nicht den Kern der Bedeutung. Das Problem besteht wohl darin, dass es schwer ist, ein Wort zu finden, das die Einheiten Teufel und hineinbewegen enthält. Im Wort Exorzismus ist der Teufel ja auch nur implizit gemeint.

Und wenn es Wörter aus dem Griechischen/Lateinischen sind, ist die Englische Form dazu meist synonym (im Englischen gibt es ohnehin viel mehr Latinismen/Gräzismen als im Deutschen), mit ein paar Regeln, die wichtigsten:

  • dt. -mus → engl. -m
  • zi/ze → ci/ce 
  • ka/ko/ku/kr/kl → ca/co/cu/cr/cl
  • Griechisches -is (dt. zu -e) bleibt erhalten.
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Das sollte schon möglich sein. Verwendest du Windows? Welche Version?

Man kann grundsätzlich für jede Tastatur, unabhängig von den darauf abgebildeten Buchstaben, die unterschiedlichsten Belegungen einstellen und auch schnell zwischen ihnen wechseln. 

Bei den meisten Windows-Versionen geht das über:

  • Systemsteuerung
  • Regions- und Sprachoptionen/Region und Sprache
  • Registerkarte Tastaturen und Sprachen
  • Tastaturen ändern
  • Hinzufügen ...
  • Deutsch
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Das Alphabet ist überhaupt kein Problem. Das lernst du innerhalb eines Tages. Verhältnismäßig schwierig ist das Russische vor allem aus zwei Gründen:

1.: Morphologie

Das Russische ist eine ziemlich konservative Sprache, was bedeutet, dass es im Vergleich zu früheren Sprachstufen (Altslavisch, Indogermanisch ...) relativ wenige Formen abgeworfen hat. Die Deklination ist ziemlich komplex, erstens, weil es im Russischen 6 Kasus gibt, zweitens, weil es relativ viele verschiedene Deklinationsklassen/-typen gibt. Das russische Verb ist an und für sich nicht so kompliziert. Das Problem dabei sind aber die Aspekte und die Aktionsarten. Man unterscheidet, bis auf das Präsens, in allen Tempora und auch in den infiniten Formen zwischen perfektiv und imperfektiv (in etwa: einmalige, zeitlich genau einordenbare Handlung: perfektiv vs. Handlung als Ganze, wiederkehrende, gewohnheitsmäßige Handlung). Dazu kommt ein großes System an Suffixen, die den Verbbestand enorm aufblähen. Zu den Grundkenntnissen gehört das aber nicht.

2.: Akzent

Für mich war das vielleicht die größte Schwierigkeit überhaupt, dabei hört man gar nicht so viel davon. Im Russischen ist der Akzent nämlich frei und beweglich. Das heißt, dass grundsätzlich jede Silbe betont sein kann und dass die Betonung auch von Form zu Form wechseln kann (z. B. Singular stammbetont, Plural endungsbetont). Man muss im Grunde die Betonung fast mit jedem Wort mitlernen. Hinzu kommt, dass durch die starke Vor- und Nachtonreduzierung unbetonte russische Vokale (besonders o und e) ganz anders klingen als betonte.

Entsetzlich schwierig ist Russisch allerdings nicht. Ich habe es innerhalb von zwei Jahren ganz gut erlernt. Immerhin ist es ja auch eine indogermanische Sprache und manche Bereiche sind einfacher als in anderen Sprachen.

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Wie meinst du »Merkmale«?

Meinst du, wie sie angeglichen werden? Woran man diese Fremdwörter erkennt? Wie sie sich ins Deutsche integrieren? In welchen Bereichen sie besonders häufig vorkommen?

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So etwas kann (und muss) man schon trainieren, es gehört im Grunde zu den Grundfertigkeiten wie Stoppen, Führen oder Passen. Und Körpergewicht (und noch nicht einmal Muskulatur) ist nicht alles. Wichtig ist z. B., wo du beim Kontakt dein Standbein hinstellst. Hast du es zu weit außerhalb deines Schwerpunktes, bist du ziemlich instabil und es reicht ein Rempler, um dich aus der Spur zu drängen. Auch das Timing beim »sich Reinlegen« muss stimmen.

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Na ja, was »ähnlich« ist, lässt sich bei Sprachen nicht unbedingt so leicht sagen, zumal von »Ähnlichkeit« sicher auch unterschiedliche Vorstellungen herrschen.

Allerdings gibt es einige Gründe, die gegen eine größere Ähnlichkeit von Arabisch und Albanisch sprechen:

Die Sprachen sind genetisch nicht miteinander verwandt und auch die wechselseitigen Einflüsse dürften nicht allzu groß gewesen sein. Auch in der Phonetik gibt es nur wenige Überschneidungen. Die für das Arabische so charakteristischen Laute wie der Glottisverschlusslaut bzw. allgemein die Pharyngal- und Glottallaute kommen so im Albanischen nicht vor und das Arabische kennt das Schwa nicht als Phonem und auch keinen palatalen o-(ö-)Laut.

Hier kannst du dir schöne Sprachbeispiele (Autoren — nach Sprachen) anhören:

  • http://www.lyrikline.org/de/startseite/#
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Wow, das im deutschen Sprachraum wirklich ein Spezialfall! Zumeist hat man mit der Muttersprache Deutsch eher ein Problem mit dem alveolaren (Zungenspitzen-)r.

Nun ist es so, dass das französische (uvulare) r, insbesondere in der Pariser Gegend, schon einiges von seinem Vibrantenstatus abgelegt hat und schon ziemlich nahe an einem Reibelaut ist. Besser als »pouquoi« wäre also die Aussprache des r ähnlich dem deutschen ch in Dach, nur noch etwas härter.

Ansonsten kannst du das uvulare r natürlich auch üben. Zumal wenn du dir das alveolare »angewöhnt« hast, muss das Zäpfchen-r ja noch irgendwo »da sein«.

Zur Not kannst du dir ja auch mit dem Argument behelfen, dass auch das französische r lange Zeit alveolar war ...

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Spontan würde mir dafür keine Lösung einfallen.

Wenn du aber dennoch, wider Willen, eine Spalte hinzufügst, ist das natürlich kein Problem. Und du müsstest das auch nur einmal tun, bei der nächsten Änderung könntest du wieder in die Ursprungsspalte zurückwechseln.

Oder du kopierst die Spalte auf ein anderes Blatt, ziehst dort die +10-Addition hinunter und kopierst dann die Ergebnisspralte auf das Ursprungsblatt.

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Wenn du es mit der Post verschickst, gibt es dafür den Tarifrechner:

  • https://www.post.at/tarifrechner.php?wt_ga=17421443368_56898063088&wt_kw=Exact_17421443368_tarifrechner+post&gclid=Cj0KEQiA2o6lBRCn_b7yppe98rQBEiQAMpnYneGlkxEjRCWlVxAfbvq5IEhimp1zO9n0DkCU_sFXQ9gaAnBY8P8HAQ&_cc_=1
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Das ist überhaupt nicht armselig. Wahrscheinlich werde ich das gleich machen. Ob man am 31. 12. oder am 17. 1. feiern geht, ist eigentlich ziemlich egal.

Vor allen Dingen darfst du dich da nicht von Konventionen lenken lassen!! Wenn du für dich entscheidest, dass du daheim bleiben möchtest, ist das in Ordnung, ganz egal, ob die anderen feiern wollen oder nicht. Schließlich ist man ja nicht dazu verpflichtet, das zu tun, was alle tun!

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Nein, das denke ich nicht.

Erstens ist Milch eines der meistüberschätzten Lebensmittel, zweitens kann man mit einfachen Ernährungsumstellungen das Wachstum leider nicht wesentlich beeinflussen.

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Hallo,

Wenn du schon etwas Spanisch sprichst, hast du gewissermaßen auch schon Italienisch-Vorkenntnisse. Die Struktur der beiden Sprachen ist ziemlich ähnlich und wenn du ein bisschen vergleichend lernst, ist Italienisch sicher auch kein Problem.

Die Entscheidung sollte, denke ich, aber keinesfalls davon abhängen, welche Sprache vielleicht schwieriger zu erlernen ist oder ob du in einer schon Vorkenntnisse hast, sondern vor allem davon, welche Sprache du lieber magst (was Italienisch zu sein scheint) und vielleicht auch, welche dir mehr bringt.

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