Nein, weil
  • Ich überzeugter Europäer bin.
  • Wir gerade erleben, wie die größten Länder der Erde (Russland, USA und China) versuchen, diese Erde unter sich aufzuteilen. Ein kleineres Land wie unseres kann da nur entweder abwarten, wer von denen es denn unterdrücken wird, oder versuchen, Teil eines Bündnisses zu sein, das groß genug ist, gegenzuhalten. Ich selbst möchte kein Sklave aus den Kolonien von Trump, Putin oder Xi werden.
  • Kein anderes Land in den vergangenen Jahrzehnten wirtschaftlich von der EU so sehr profitiert hat wie Deutschland.
  • Es sich in der Geschichte ausnahmslos immer gezeigt hat, dass Nationalismus sich auch auf das eigene Land negativ auswirkt.
  • Ich die Zeit genossen habe, in der man einfach so nach Frankreich, Österreich, Belgien, Luxemburg, Holland, Italien,... Fahren könnte, ohne sich Gedanken wegen Wechselkursen, Staus wegen Grenzkontrollen etc zuscjen.
  • Ich mich selbst einfach wohler damit fühle, auf Menschen aus meiner Nachbarschaft offen und freundlich zuzugehen als mit Abgrenzung und daraus resultierender Ablehnung und Hass.
  • ...
...zur Antwort

Hallo,

Meine Mutter ist 88, in der Realität wird das so also nicht passieren. Aber ich denke, im Fall einer Person, die mir ähnlich nahe steht, bräuchte ich mir das Programm nicht erst extra anhören, ich wüsste, wofür er oder sie steht und was er/sie vor hat. Und auf dieser Basis würde ich mich auch entscheiden: wenn wir politisch ähnlich ticken, dann selbstverständlich, aber eine mir familiär nahestehende Person, die Überzeugungen und Vorhaben vertritt, die meinen Überzeugungen widersprechen, würde ich niemals wählen!

...zur Antwort

Hallo

Alle wichtigen einheimischen Waldbaumarten haben gerade ein jeweils spezifisches Problem. Diese Probleme lassen sich unmittelbar (zB Trockenschäden in der Buche) oder mittelbar (zB Ausbreitung der Eichen-Fraßgesellschaft, deren Arten größtenteils warm-trockenes Klima bevorzugen) auf den Klimawandel zurückführen.

...zur Antwort

Hallo,

jede Eigenschaft, die nur mit einem gewissen Aufwand erreicht werden kann, hat auch Nachteile. Und der Aufwand, ein Tier so zu panzern, dass eine moderne Gewehrkugel nicht durchschlagen könnte, wäre enorm. Wer sich etwas auskennt, kann über Filmszenen, in denen Menschen hinter einem Auto oder gar einem umgekippten Holztisch in Deckung gehen, nur lachen. Ein "kugelsicheres" Tier hätte also ein enormes Zusatzgewicht mit sich herumzuschleppen. Die Panzerung, die ja auch an den Gelenken vorhanden sein müsste, würde es extrem unbeweglich machen. Welche Vorteile hätte der Saurier mit dieser Extrapanzerung gegenüber dem ohne? Nun, meines Wissens waren Feuerwaffen damals, vor 66 Millionen Jahren, nicht gerade weit verbreitet. Ich sähe also gar keine Vorteile. Viel Aufwand, der zu großen Nachteilen aber keinen Vorteilen führt? Das ist genau das Gegenteil dessen, was die Evolution üblicherweise hervorbringt!

Also nein, ich glaube nicht, dass es kugelsichere Saurier hab. Allenfalls waren einige von ihnen ziemlich bissfest...

...zur Antwort

Hallo,

solange das Gebäude nicht hermetisch und absolut luftdicht gegen die Umgebung abgeriegelt ist: ja, klar, dann ginge es vermutlich auch ohne Baum. In einem normalen Gebäude gibt es immer noch einen gewissen Luftaustausch mit der Umgebung, und ab und zu wirst du zumindest die Türe öffnen müssen, wenn du zB Einkaufen gehst oder Lebensmittel geliefert bekommst.

Da sind wir auch beim Stichwort für ein komplett abgeriegeltes und lufdichtes Gebäude: das heißt ja nicht nur, dass kein Sauerstoff mehr rein kommt, sondern auch sonst nichts mehr, wohl weder rein noch raus. Auf lange Sicht kann das dann nur funktionieren, wenn du wie in dem bekannten Experiment die komplette Biosphäre mit ihrem Kohlenstoff- und Sauerstoffkreislauf im Kleinen aufbaust und im Gleichgewicht am Laufen hältst. Das heißt, der Anteil des Kohlenstoffs, der in organischer Substanz gebunden im Gebäude vorhanden ist (also deine Körpersubstanz, wachsende Pflanzen, eventuell außer dir vorhandene Tiere, eure Ausscheidungen, pflanzliche Abfälle, gelagerte Nahrungsmittel, evtl Brennstoffe, alles aus Holz wie Möbel,...) muss konstant bleiben gegenüber dem Teil, der als CO2 vorliegt. Das heißt, es darf nur so viel verfaulen oder gegessen, verbrannt, abgebaut, verdaut,... werden wie im selben Zeitraum wieder nachwächst.

Das ist die Theorie, das Problem in der Praxis ist, dass das immer schwieriger zu steuern ist, je kleiner dein System, dein abgeschlossenes Gebäude, wird. Zeitliche Schwankungen können dann, anders als in der Natur, plötzlich eine Rolle spielen. Solange das Gebäude nicht sehr klein ist, meine ich, dass die Nacht (in der Pflanzen keinen Sauerstoff produzieren, sondern nur selbst verbrauchen) überbrückbar wäre. Mehr Probleme würde ich sehen, wenn viele, der im Gebäude wachsenden Pflanzen gleichlaufende jahreszeitliche Rhythmen aufwiesen. Oder wenn zB eine größere Menge der im Gebäude wachsenden Pflanzen, zB Bambus, gleichzeitig blühen und anschließend absterben und sich rasch zersetzen würden. Und es bringt dir nichts, wenn zB die nachwachsende organische Materie mengenmäßig der verzehrten oder sonstwie abgebauten entspricht, aber größtenteils aus Bambus besteht, und kaum aus etwas Essbarem. Das so fein auszutarieren, dass du zu jedem Zeitpunkt genug zu Essen und genügend Sauerstoff hast, das wäre extrem schwierig und gerät ganz schnell aus dem Gleichgewicht...

...zur Antwort

Hallo,

wenn du tatsächlich einen Jagdschein hättest, dann wüsstest du das und würdest nicht in einem Laienforum eine solche Frage stellen!

Aber wahrscheinlich müssen wir noch froh sein, dass du deinen Hund nicht mit dem Uranhexafluorid (man schreibt es übrigens so, es ist kein englisches Mehl!) vergiften willst, das bei dir im Keller lagert!

...zur Antwort

Hallo,

vermutlich kannst und ganz sicher darfst du deinen Nachbarn anzeigen. Die Polizei muss das dann prüfen. In deinem Fall wird sie ziemlich sicher zu dem Schluss kommen, dass keine Anzeichen für eine Straftat vorliegen.

...zur Antwort

Hallo,

ich finde das eine sehr schwierige Frage:

Einerseits finde ich es sehr gut, wenn das Land, in dem ich lebe, und mit dem ich mich auch ziemlich weitgehend identifiziere, seinen Einwohnern möglichst viele persönliche Freiheiten lässt und es ihnen beispielsweise selbst überlässt, wie - oder wie nicht! - sie sich kleiden.

Andererseits kann ich mir es auch kaum vorstellen, dass so viele Frauen von sich aus auf die grotesk unwirkliche Idee kämen, dass ihr ganz normaler, natürlicher Körper etwas so Schlimmes wäre, dass sie meinten, er müsse unbedingt vor der Öffentlichkeit vollständig verborgen werden. Ich kann es mir nur so erklären, dass dahinter eine Ideologie, eine frauenfeindliche, steht, die sie zwingt, sich so zu verhalten. Und solche Ideologien mit ihrem Zwängen sind Gift für einen Staat mit dem ich mich identifizieren kann.

Es kommen noch ein paar weitere Punkte hinzu: eine komplette und vollständige Vermummung in der Öffentlichkeit ist problematisch, warum soll sie einem Teil der Bevölkerung zugestanden werden, während es dem Rest verboten ist?

Insgesamt komme ich - allerdings auch mit Bauchgrimmen! - zu dem Schluss, dass die Burka bei uns verboten werden sollte.

...zur Antwort

Hallo,

Bild zum Beitrag

Hier ein Bild von unserer Terrasse. Diese Errungenschaft ist noch ziemlich neu, aber zukünftig wird er wohl eine sehr große Rolle in unserer Küche spielen müssen.😄

Wir verwenden Granatapfel bisher vor allem bei Desserts als Topping auf Cremes, oder in Salaten. Auch in verarbeiteter Form: saurer Granatapfelsirup anstelle von Essig ist sehr lecker!

...zur Antwort

Hallo,

was ist für dich

ein einzelner Baum (?)

Welche Baumart, wie groß, wie alt, wo steht er?

Gehen wir mal von einem mitteleuropäischen Wald aus alten Rotbuchen aus. Auf einem Hektar könnten überschlägig ca.100 große Bäume Platz haben. Der Zuwachs an Holz wird mit 5 fm (Festmeter=Kubikmeter) pro Jahr nicht zu hoch angesetzt sein. Ein Festmeter Holz entspricht überschlägig etwa einer Tonne CO2. Somit werden auf dieser Fläche jährlich etwa fünf Tonnen oder 5000 kg CO2 gebunden. Auf den durchschnittlichen der 100 Bäume entfallen somit 50 kg.

5 fm ist, wie gesagt, kein hoher Zuwachs. Auf guten Standorten, bei anderen Baumarten, ... können es auch 10 oder mehr sein. Bei jüngeren Beständen sind es bedeutend mehr Bäume pro Hektar, auf jeden einzelnen entfällt also ein geringerer Teil des Zuwachses. Bei ganz jungen Bäumen findet für uns rechnerisch gar kein Zuwachs statt, da wir erst Holz ab 7 cm Durchmesser betrachten.

Und auf lange Sicht ist es für jeden Baum ein Nullsummenspiel: Alles CO2, das er im Lauf seines Lebens gespeichert hat, wird freigesetzt, wenn er wieder verrottet oder verbrennt. Der einzelne Baum wird also irgendwann vom CO2- Binder zur CO2- Quelle.

...zur Antwort

Hallo,

die AfD ist vom Bundesamt für Verfassungsschutz als gesichert rechtsextrem eingestuft

Zitat:

Die Einstufung erfolge "aufgrund der die Menschenwürde missachtenden, extremistischen Prägung der Gesamtpartei". "Das in der Partei vorherrschende ethnisch-abstammungsmäßige Volksverständnis ist nicht mit der freiheitlichen demokratischen Grundordnung vereinbar", teilte die Sicherheitsbehörde mit. Es ziele darauf ab, bestimmte Bevölkerungsgruppen von einer gleichberechtigten gesellschaftlichen Teilhabe auszuschließen.
"Konkret betrachtet die AfD zum Beispiel deutsche Staatsangehörige mit Migrationsgeschichte aus muslimisch geprägten Ländern als nicht gleichwertige Angehörige des durch die Partei ethnisch definierten deutschen Volkes", heißt es in der Mitteilung des Inlandsgeheimdienstes. Zum Ausdruck komme dieses Verständnis in Äußerungen teils hochrangiger Parteimitglieder.

Wie würdest du so etwas sonst nennen? Mir erscheint das schlüssig.

...zur Antwort
Sehr stark.

Hallo,

es ist Teil meiner täglichen Arbeit, mich mit den Folgen auf den Wald herumzuschlagen.

Wenn ich hier in Beiträgen Sätze lese wie:

Ich bin weder klimahysterisch, noch brauche ich eine Ersatzreligion samt Sünden, Buße und Heilsversprechen.
Es nervt mich sehr, vor allem durch /mit politischer, einseitig eingefärbter Berichterstattung.

dann macht mich diese Ignoranz richtig wütend.

...zur Antwort

Hallo,

dass es besser wäre, insgesamt den Konsum tierischer Produkte zu reduzieren, ist klar.

Aber nachdem eine komplett vegane Welt unmöglich ist, stellt sich die Frage gar nicht, warum einzelne Menschen nicht vegan leben.

...zur Antwort

Hallo,

die Gattung ist eindeutig Picea, es ist eine Fichte. Sehr wahrscheinlich Gemeine Fichte, Picea abies.

Sie hat gerade zum ersten Mal einen ordentlichen Jahrestrieb gebildet. Darunter wird es sehr dicht, die Jahrestrieb sind sehr kurz, und dieses Gewirr ist auf dem Bild nicht leicht zu durchblicken. Ich meine, sicher bin ich mir nicht, insgesamt fünf Jahrestriebe identifiziert zu haben. Bei einer ca. vierjährigen Baumschulfichte erkennt man meist gerade erst den ersten richtigen Astquirl. Ich würde also bis zur Keimung noch ein paar Jährchen draufrechnen und sagen, dass das Bäumchen knapp zehn Jahre alt ist.

...zur Antwort

Hallo

Auch das halte ich für eine Hinterlassenschaft des Turmfalken, aber vom anderen Körperende: ein sogenanntes Gewölle. Greifvögel und Eulen haben die Fähigkrit, unverdauliche Nahrungsbestandteile auszuwürgen.

Größe und Form deines Gewölles sind ähnlich, Farbe und Zusammensetzung anders, aber da kommt es natürlich darauf an, was das Tier gefressen hatte.

https://www.alamy.de/stockfoto-turmfalke-turm-falke-falke-gewolle-aus-fell-haaren-falco-tinnunculus-turmfalke-faucon-crcerelle-133104107.html

...zur Antwort

Hallo,

dass Wald die günstigste Vegetationsform für die Grundwasserneubildung ist, ist ja schon lange bekannt: Starkregen (ein steigender Anteil des Niederschlages fällt im Klimawandel in dieser Form!) wird durch die Bäume gebremst und erreicht den Waldboden verzögert und gleichmäßiger, der Oberflächenabfluss wird ebenfalls gebremst und ist deutlich geringer, im lockeren Waldboden findet mehr Versickerung statt,... Deshalb wäre verstärkte Aufforstung (Wald dort, wo er bisher nicht wachsen darf!) schon einmal eine Maßnahme.

In der Forstwirtschaft selbst ist das Thema "Wasserrückhalt im Wald" auch schon seit einigen Jahren angekommen, wir versuchen gezielt, im bestehenden Wald den Wasserabfluss noch weiter zu bremsen. Hier etwas zum Thema:

https://www.waldwissen.net/de/technik-und-planung/forsttechnik-und-holzernte/bodenschutz/wasserrueckhaltung-im-wald

https://www.fva-bw.de/top-meta-navigation/fachabteilungen/boden-umwelt/wald-und-wasser/wasserspeicher-wald-potentiale-fuer-den-dezentralen-wasserrueckhalt

...zur Antwort