Habe mir gerade den Artikel des Prof. Schlegel durchgelesen, auf den hier Bezug genommen wird, wenn vom "Nutzen" (erste Frage: für wen?) der Zecken im besonderen und von Parasiten im allgemeinen gesprochen wird.

Er scheint mir ein Muster dafür zu sein, welche Folgen es hat, wenn ein Naturwissenschaftler aus Versehen die Tür zum theologischen Seminar öffnet und den Irrttum nicht merkt.

"Der Mensch steht da bei ihm zumindest wissenschaftlich nicht im Mittelpunkt"

Das macht sich bereits nach wenigen Zeilen bemerkbar.

-Um der "Natur", der "Evolution" und des "Biologischen Gleichgewichts" willen sollen also Parasiten, vielleicht auch Krankheitserreger (also weg mit Impfungen!) auf die Rote Liste der erhaltungswürdigen Lebewesen (vielleicht auch Viren?) gesetzt werden, weil sie eine irgendwie geartete Rolle im Ökosystem des "Planeten" spielen.

"Natur" und "Biologisches Gleichgewicht" sind abstrakte Konstrukte, die in der Nachfolge des unsäglichen J.J. Rousseau zu Kampfbegriffen von Biolehrern in Jesuslatschen wurden, die ihr Examen an einer Waldorf-Uni ablegen.

-"Parasiten beschleunigen die Evolution".

Das ist schon wahr, etwa nach dem Motto: "Wir wissen zwar nicht, wohin wir wollen, aber wir sind eher da".

-"Parasiten können das Immunsystem stärken, verhindern Allergien und Autoimmunerkrankungen":

Ein kurzer Blick in einschlägige Lehrbücher hätte ihn informiert, daß das Gegenteil der Fall ist; viele dieser abnormen Reaktionen werden durch Krankheitserreger erst ausgelöst.

Und schließlich: Was kümmern mich chronisch erkrankte Menschen als Folge vom Lyme und FSME, Hauptsache sie sind im Einklang mit der "Natur", dann können sie auf dem Weg zu ihrem nächsten Arzttermin liebevoll jede Zecke streicheln, die ihnen über den Weg krabbelt.

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Z.B. 2c:

Höherer Druck heißt Konzentration CO2 (g) steigt, dieses reagiert nach rechts zu H2CO3, dieses weiter nach rechts (hier unten) zu HCO3- und H3O+; mehr H3O+ heißt mehr Säure heißt niedrigere pH.

Allgemein (LeChatelier): System weicht äußerem Zwang aus (oder gibt ihm nach), in 2c wurde der Druck auf der linken (Edukt) Seite erhöht, daher mehr Produkte.

Bei 2b wird nach links verschoben da auf rechter Seite mehr H2O+.

Im linken Topf verschwindet ständig Edukt CO2, also dauernde Verschiebung nach links.

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Für die Bildung des Na+-Ions muß (wenig) aber immerhin Energie aufgewendet werden. Das Erreichen des Edelgaszustandes ist energetisch nicht der Grund für diesen Schritt.

Die Ionisierung des Cl zu Cl- liefert dagegen Energie (exotherm), wenn auch nicht übermäßig.

Weitere endotherme Vorgänge bei der Bildung von NaCl wie Verdampfen des Na und Spaltung des Cl2 in Atome sind sämtlich endotherm.

Der energetische Knackpunkt, der alle endothermen Vorgänge weit überkompensiert, ist die Bildung des Kristallgitters, also die Anziehung ungleichnamiger Ionen.

(Siehe dazu auch Born-Haber-Kreisprozeß).

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Wenn der Fragesteller Chromosomen Paare meint statt Chromosomen, dann gilt für die Anzahl der Gameten zwei hoch n, wobei n die Zahl der Chromosomenpaare ist also bei zwei Paaren zwei hoch zwei ist gleich vier und so weiter.

Da der Mensch 23 Paare hat, folglich 2^23 Kombinationen.

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Es gibt 2 Antworten:

1) Das AP entsteht durch selektive Änderung der Ionenpermebilität, ebenso wird dadurch auch die Repolarisation und die anschließende leichte Hyperpolarisation bewirkt, wodurch wieder das ursprüngliche RMP erreicht wird.

(Also Aufstrich : erhöhte Na-Permeabilität; Abstrich und Hyperp.: Verminderung Na und Erhöhung der K-Permeabilität)

2) Na-K-Pumpe: die eingedrungenen Na werden aktiv wieder hinaus geschafft, die K wieder ins Axoninnere transportiert.

3) Während Punkt 2 für die primäre Entstehung des RMP verantwortlich ist, ist seine Beteiligung an seiner Wiederherstellung nach dem AP vernachlässigbar.

Grund ist, daß nur extrem wenige Ionen während eines APs wandern (Relation 1: 10 Millionen). Das hat zur Folge, daß auch bei völlig ausgeschalteter Ionenpumpe noch einige tausend APs ausgelöst werden können.

Da ich aber schon in einigen Unterrichtswerken und Antworten zu diesem Thema diesen Sachverhalt nicht korrekt dargestellt vorgefunden habe (Umkehr der Ionenkonzentrationen während und nach einem AP), möchte ich keine Empfehlung für eine Antwort geben; allenfalls meine Anmerkung in 3 als Anregung vorschlagen (spart vielleicht Ärger).

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Laut Guiness ist das größte Gewicht, das ein Gorilla stemmen konnte 815 kg.

Das ist weit weniger als das Zehnfache.

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Vor der Geburt war die Wahrscheinlichkeit gesund zu sein 0,75, also RR oder Rr (gesunde Eltern vorausgesetzt, wie oben beschrieben).

Nach der Geburt ist rr ausgeschlossen, da der Proband gesund ist.

Von den verbliebenen Möglichkeiten bleibt also RR (Nicht Überträger) mit der Wahrscheinlichkeit 1/3.

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Sn ist minimal unedler also negativer als Pb (-0,14 gegen - 0,13 l. Das ist fast das gleiche Abscheidungspotential.

Damit Sn vor Pb reduziert wird, muss seine Konzentration höher sein als die von Pb.

Gleiches Potential ist notwendig also Nernst-gleichungen für beide gleich setzen gibt eine Differenz der Logarithmen, daraus den Quotient eines Logarithmus, das dann delogarithmieren.

Plausibilität :das unedlere muss mehr sein.

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Die Pumpen müssen sehr viel weniger arbeiten, als angenommen.

Selbst wenn sie durch Gifte ausgeschaltet werden, lassen sich noch mehr als tausend AP"s auslösen, da es unglaublich wenige Ionen sind, die durch Diffusion das RMP bewirken und somit auch sehr wenige, die beim AP wandern.

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Vom scratch (bezieht sich auch auf deine anderen Fragen)

1) Gleichgewicht auf linker/rechter (Edukt/Produkt) Seite ist höchst mißverständlich. Besser so: Ist K> 1,und alle Komponenten haben Standardkonz. (1 mol/l), dann reagiert das System in Richtung Produkte, dann gibt es mehr Produkte als Edukte (und umgekehrt).

Denn sonst würde bei Essigsäure HAc <---> H+(eig. H3O+) + Ac- in einem ml conc. HAc das Gleichgewicht nahezu völlig links liegen, nach Einbringen in ein Schwimmbassin mit Wasser nahezu völlig rechts (Ostwalds Verdünnungsgesetz).

2) Geschwindigkeit exo-endothermer Reaktionen hat zunächst gar nichts miteinander zu tun.

Bsp. Verbrennung von Diamant (hab es gerade ausprobiert) ist exotherm und furchtbar langsam.

Auflösung von vielen Salzen (nicht allen!) ist endotherm und geht flott.

3) Ob eine Reaktion freiwillig in eine bestimmte Richtung läuft (Produkt-oder Eduktseite, hat eigentlich nur mit der Änderung der Gesamtentropie (System+Umgebung) zu tun. Der Energieumsatz (exo/end) ist nur ein Teil davon und ändert sich mit der Temperatur.

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Zu 3

Gleichung : CaF2. <-->. Ca++. +. 2F-

LP also x*2x^2 macht 4x ^3 wobei x die Löslichkeit von Ca und mithin auch von der gesamten Formeleinheit CaF2 ist.

Am einfachsten den Wert 10^-4 einsetzen und schauen, ob es LP übersteigt.

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Das Ganze ohne Unterschrift

A)Möglicherweise wahr, da in w0 wahr

B) Möglicherweise wahr da in einem späteren Zeitpunkt dies wahr werden könnte. Also keine Notwendigkeit.

C) Notwendig falsch (in allen Welten)

D)Notwendig wahr, da sich hier w1 und w 2 nicht von w0 unterscheiden also D in allen möglichen Welten wahr ist.

Voraussetzung :jede Welt hat Zugang zu jeder

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