Zunächst: die Oxidationszahlen sind formal, es spielt nur eine Rolle, wie sie sich ändern. Wählt man ein anderes Zuordnungsschema, kriegen Atome andere Zahlen, an der Differenz bei der Redoxreaktion ändert sich aber nichts.

Wir machen das nach dem Schema: gleiche EN-Werte=je 1 Elektron aus einem Bindungspaar, negativerer EN-Wert= ganzes Paar wird dazu genommen, freie Paare werden auch als ganze Paare gezählt.

Dann sieht man:

vor und nach der Reduktion bleiben die Zahlen bei beiden N gleich (mittlerer Ring und rechter) nämlich -3 (richtig).

Interessant sind die C-Atome im rechten Ring: das C bei 10 Uhr (mit N verbunden) hat links + 2 , das C bei 4 Uhr ebenfalls +2.

Red. Form: das C bei 10 Uhr hat jetzt + 1, bei 4 Uhr auch +1, insgesamt wurden also formal! bei den C-Atomen 2 Elektronen aufgenommen.

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https://www.gutefrage.net/frage/biologie-facharbeit-mit-versuch

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Jeder macht, was er am besten kann: Ricardos komparativer Kostenvorteil:

https://de.wikipedia.org/wiki/Komparativer_Kostenvorteil

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Daß die Verbrechen des Nationalsozialismus (und anderer totalitärer Regime: Stalinismus, Pol Pot) nicht entschuldbar sind, steht außer Frage.

Vielleicht verwechseln aber manche Menschen Banalität mit Bagatelle. H. Arendt hat gezeigt, daß Eichmann und Konsorten keine Dämonen waren, die vor dem Spiegel ihre Teufelsfratze eingeübt haben, sondern daß ihre teuflischen Verbrechen Ergebnis kühler, rationaler und damit wenig emotionaler Überlegung waren.

Sie haben ihre Todeslisten geführt, wie ein Buchhalter seine Bilanz führt. Genau das ist mit Banalität gemeint.

Der Nachbar, der immer freundlich grüßt, mit dem ich mich über den Gartenzaun angeregt unterhalte, dessen Bücherregal gelesene! Klassiker enthält, könnte in einer anderen möglichen Welt ein KZ-Aufseher sein, der mich zusammen mit anderen Häftlingen in eine Gaskammer schickt.

Ein Gedanke, den die meisten Menschen verdrängen oder als lächerlich abtun. Denn die letzte Konsequenz wäre, daß vielleicht sie und ich selbst dazu fähig wären und dieser Gedanke muß in der untersten Schublade mit der Aufschrift „Tabu“ verschwinden.

Als Stanley Milgram in den USA sein Abraham-Experiment durchgeführt hatte, mußte er zum Teil auch Kritik dafür einstecken. Und aus demselben Grund.

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Das ist der Vorschlag von Bradley/Swartz zum Gettier-Problem (aus Possible Worlds):

More particularly, the suggestion is that we should ascribe the property of knowing that P to a

person, a, at a specific time t provided that (i) P is true; (ii) a believes at t that P; (iii) a's belief that P

is justified at t; and further, provided that (iv) it is not the case that there is some true disqualifying

proposition, Q, such that if a had believed at t that Q then a would not at t have been justified in

believing that P. When these latter two conditions, (iii) and (iv), are jointly satisfied, we may say that

a's belief in P is indejeasibly justified.

Zum Übersetzen war ich zu faul.

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1) Wachstums- bzw. Keimungsbedingungen z.B. von Kressesamen abhängig von Licht, Wärme, Dünger etc.

2) Gedächtniskapazität und Dauer (Eltern, Freunde) testen durch Lernen sinnloser dreibuchstabiger Silben (verschiedene Buchstaben haben verschiedenen Informationsgehalt x z.B. mehr als m) abhängig von Störung, Musik etc.

3) Untersuchung von Vitamin C-Gehalt bei verschiedenen Früchten verschiedener Lagerung Schale-frucht etc.

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Im Zentrum der Netzhaut sind vor allem Zapfen. Die sehen Farben, sind aber nicht so lichtempfindlich.

In der Peripherie Stäbchen: nur s/w-Sehen aber lichtempfindlicher und bessere Bewegungsauflösung.

Sieht man am Stern vorbei, fällt dessen Bild auf die Stäbchen, er wird sichtbar (aber meist nicht farbig, obwohl er es ist).

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FeS2 + O2 ---> Fe2O3 + SO2

a FeS2 + b O2 ---> c Fe2O3 + d SO2

a=1 (willkürlich)

Fe: a= 2c

S: 2a= d

O: 2b=3c+2d

===>

c=0,5

d=2

b=2,75

FeS2 + 2,75 O2 ---> 0,5 Fe2O3 + 2 SO2|*4

4 FeS2 + 11 O2 ---> 2 Fe2O3 + 8 SO2

geht auch über Redox, hier allerdings (selten) 2 Oxidationen (Fe und S) die untereinander abgeglichen werden müssen, bevor Abgleich mit O.

Oder rumbasteln (s. andere Antworten, geht meist schneller).

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Ohne wirklich eine Antwort zu wissen (auch deshalb, weil ich jetzt die Quelle nicht mehr feststellen kann), vermute ich, daß es auch bei (Natur)wissenschaftlern sowas wie einen Herdentrieb gibt. Wird eine Lösung einmal fixiert, ist es schwer, dagegen anzugehen.

An den Schwierigkeiten beim Aufstellen eines Karyogramms kann es kaum liegen, die sind übersehbar.

Mir fallen in diesem Zusammenhang nur Beispiele für langlebigen Unsinn ein, die wohl ähnliche Ursachen haben (außer dem Unglauben und Nichtwissenwollen von Galileis "Kollegen" bezüglich der Jupitermonde):

  • Spinat ist besonders eisenhaltig
  • Das Frühstück sollte die Hauptmahlzeit sein
  • Brandwunden nie mit Wasser behandeln, sondern Mehl drauf (bis in die 60er Jahre!)

Natürlich lassen sich auch in diesem Forum Belege finden:

"Das sind dumme Verschwörungstheorien". Einige Zeit später: "hab ich es nicht gleich gesagt, daß es stimmt" usw.

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https://www.gutefrage.net/frage/sind-dipole-immer-polar#answer-284968820

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http://daten.didaktikchemie.uni-bayreuth.de/umat/konduktometrie/konduktometrie.htm

Das ist H3O+ bzw. OH-, je nachdem was vorgelegt wurde.

Transport über H-Brücken (s. Prinzip)

Kleine Korrektur: keine freien Protonen.

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Schwefel und Sauerstoff sind isoelektronisch d.h. haben dieselbe Zahl (6) an Valenzelektronen.

Beide wollen eine Achterschale. Bei Sauerstoff geht das mit einer Doppelbindung (jeder O borgt sich vom Partner noch zwei Elektronen). Bei Schwefel geht keine Doppelbindung (Atom zu groß).

Also bildet S Achterringe, jedes Atom hat zwei Nachbarn mit einem Elektron (gibt auch eine Achterschale).

Da also bei S eigentlich große S8-Moleküle vorliegen, ist er fest.

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(Chemiker mögen entschuldigen, mir ist nichts Gescheiteres eingefallen, Beispiel hinkt auf allen Haxen)

Verdoppelt sich in einer Fliegenpopulation die Zahl der Männchen, dann verdoppelt sich auch die Fortpflanzungsrate (keine sonstigen begrenzenden Faktoren). Gleiches gilt, wenn sich Zahl der weiblichen Tiere verdoppelt. Aus 100 Eiern kamen 50 M und 50 W : A--> B+C

Verdoppelt sich in einer Regenwurmpopulation die Zahl, vevierfacht sich die Rate. Die Viecher sind nämlich Zwitter. Aus 100 Eiern kamen 100 M und zugleich 100 W: A--> 2B

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