Ja

Ich komme vom ostdeutschen ländlichen Raum und meine Mutter wählt AfD, also unsere rechte bis rechtsextreme Partei. Sie haut bei jeder Gelegenheit das N-Wort raus und verzieht angeekelt das Gesicht, wenn ich mal mit ihr einkaufen bin und sie irgendwen sieht der nicht weiß ist.

Ihr geht es dabei nur um die Hautfarbe. Dunkelhäutig und attraktiv, jung, vermutlich Lebensmittel kaufen nach einer Woche harter Arbeit? Pfui. Ein fetter, haariger, schwitzender deutscher Opa? Kein Wort.

Völlig irre und Massenpsychose im ländlichen Raum. Sind halt viele Leute in der Unterschicht die so ticken weil Parteien genau wissen, wie sie das ungebildete Wahlvolk aufbringen können um vom Klassenkampf abzulenken. Sie ist literally bettelarm aber die Ausländer sind ihr größtes Problem, nicht diejenigen, die sie arm machen.

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Warum hat die AfD Frau sich beschwert?

Eine Frau von der AfD ( Lena Kotre) ist nach Norwegen gereist. Um die Norweger von dem Konzept der Remigration (massen Deportation von Ausländern und Menschen mit Migranten) zu überzeugen.

Dort war sie als Ausländerin nicht willkommen, weil sie sich nicht an die dortigen Gepflogenheiten anpassen wollte und dort unerwünscht war. Sie solle zurück nach Deutschland verschwinden.

"Nazi Schl@# geh zurück nach Deutschland"

Jetzt beschwert sie sich, das sie als Ausländerin dort keine Willkommenskultur erfahren hat und die Norweger sie beschimpft und aufgefordert haben Norwegen zu verlassen.

Und ja, wir erkennen die Ironie. Sie macht dort Werbung dafür das man alle Ausländer rausschmeißen soll und beklagt sich wenn die Norweger schreien das sie als Ausländerin dort nicht willkommen und Norwegen verlassen soll.

Aber etwas verwirrt mich jetzt. Das ist doch genau das was sie und die AfD in Deutschland tun. Also Ausländer beschimpfen und fordern das Ausländer Deutschland verlassen sollen. Nur mit dem Unterschied das sie und ihre Partei (AfD) Hass gegen unschuldige Menschen verbreiten, die keinem was getan haben.

Der Hass in Norwegen ihr gegenüber galt ja ihrer schlechten Gesinnung und ihrem miesen Charakter. Nicht ihrer Nationalität.

Eigentlich ergibt das doch keinen Sinn das sie sich beschwert. Sie ist als Ausländer in Norwegen und dort nicht willkommen. Müsste sie als AfD Mitglied das dann nicht einfach akzeptieren? Bzw das ist es doch was sie selber will. Das die Norweger gegen Ausländer sein soll. Also warum beklagt sie sich dann darüber das man sie nicht im Land haben will?

Sie macht das doch in Deutschland selber mit Syrern, Afghanen und Afrikanern.

Eure Meinung zu der Situation bzw zu ihrem Verhalten

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Meine Meinung dazu ist ein "lmao trifft die Richtigen" weil die AfD genau das gleiche auch ständig abzieht. Wenn Weidel und co. verbal aufs Maul kriegen, ausgebuht werden oder Opfer von Desinformation und politischen Gegenkampagnen werden, ist das für mich amüsant. Sie machen das ja genau so und fangen meist überhaupt erst damit an.

Dass die jetzt rumjammert ist halt das übliche AfD-Mimimi. Die müssen ihr Narrativ von Rassismus gegen Deutsche weiterspinnen, wenn die Norweger keine Naziauftritte wollen und die AfD ausbuhen liegt das im Sinne der Propaganda dann natürlich nicht daran dass sie borderline Nazikram verbreiten, sondern weil "die bösen linken und nicht-weißen Norweger rassistisch gegenüber Deutschen sind und keine Meinungsfreiheit mögen sniff :( :( :("

Meinungsfreiheit immer gut für Rechte, für alle anderen natürlich nicht aus Sicht der AfD. Fall nicht auf deren cringe-Auftritte rein, die weiß ganz genau was sie dort sagt und in social media kotzt um ihre Anhängerschaft zu fesseln. Gehört immer zum Storytelling

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Brudi, Weidel ist ein Token-Charakter. Sie profiliert sich als "die Homosexuelle in der AfD", ihre Frau ist selbst links-aktivistisch (google einfach danach wenn Interesse). Weidel ist unfassbar unnatürlich, gibt Videos in denen sie sich selbst zusammenreißen muss nicht über den Quatsch loszulachen den sie für die AfD sagen muss, z.B. das Schnitzelvideo. Da merkt man ganz klar, dass sie es sagt weil das Wahlvieh es hören will und bejubelt.

Sie war vorher Unternehmensberaterin von Goldman Sachs, reichte Aktionärin mit Villa in der Schweiz. Weidel wäre lieber bei der FDP und hat es in der AfD so weit gebracht, dass sie nicht mehr rauskommt weil's zu gut funktioniert hat. Sie ist auch in der Fraktion, die mit Höckes Hardliner-Nazis um die Dominanz struggelt, bürgerlich erscheinen vs. offen Nazikram propagieren, beide scheffeln sich so oder so in die eigene Tasche.

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Wenn homophobe Menschen sagen, es sei unnatürlich, meinen sie damit eigentlich, dass es in der etablierten Gesellschaft "nicht natürlich" ist und sie sich deswegen "belästigt" fühlen oder whatever. Kein Mensch sieht wild rummachende schwule Päärchen in der S-Bahn und trotzdem ist "aber wenn schwule Leute sich auffressen und ich das sehe macht mich das so wütend" ein beliebtes Argument dieser Leute. Bei sich unangenehm verhaltenden Heteropaaren ist das dann aber plötzlich kein Problem. Auch dass zig Tierarten homo- und bisexuelle Partner finden ist denen doch egal wenn sie von "natürlich" labern.

Damit, dass es nicht in der Mitte der Gesellschaft angekommen ist, haben sie Recht. Auch wenn es leider an eben genau diesen Leuten liegt.

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Meinung des Tages: Zeugnisse für Erstklässler - Sind Noten ab der 1. Klasse sinnvoll oder zu früh?

[Bild durch KI erstellt]

Eltern überschätzen oft die Leistungen ihrer Kinder

Eine Studie des Bundesinstituts für Bevölkerungsforschung zeigt, dass viele Eltern die schulischen Fähigkeiten ihrer Kinder überschätzen – besonders solche mit geringem Bildungsgrad oder Migrationshintergrund. In Bundesländern, in denen Erstklässler Noten bekommen, passen Eltern ihre Einschätzung nach der Zeugnisausgabe eher der Realität an. Das gilt vor allem im Fach Deutsch. 

Noten sind nicht immer objektiv

Bildungsforscher Andreas Hartinger kritisiert, dass Noten häufig keine objektiven Aussagen über den tatsächlichen Lernstand machen. Bewertungen hängen stark vom Vergleich innerhalb der Klasse sowie von der Einschätzung der Lehrkraft ab. Außerdem können Noten demotivieren und Kinder früh stigmatisieren. Die Studie selbst blendet diese psychosozialen Auswirkungen jedoch aus. Es gibt Hinweise darauf, dass identische Arbeiten unterschiedlich bewertet werden – je nach Name oder Herkunft des Kindes.

Mehr Unterstützung statt mehr Druck auf Eltern

Obwohl gut informierte Eltern ihre Kinder besser fördern können, warnen Fachleute davor, die Verantwortung einseitig auf sie abzuwälzen. Bildungsforscherinnen wie Astrid Rank fordern daher mehr staatliche und schulische Verantwortung. Gerade sozial benachteiligte Eltern könnten oft gar nicht mehr leisten – etwa wegen Sprachbarrieren oder schwieriger Lebensumstände. Ein Ansatz sei, schriftliche Beurteilungen besser zu erklären und mit Eltern-Kind-Gesprächen zu verknüpfen, wie etwa in Bayern mit dem Lernentwicklungsgespräch.

Unsere Fragen an Euch:

  • Sind Noten ab der 1. Klasse sinnvoll – oder einfach zu früh?
  • Fördern sie Leistung oder eher Angst und Konkurrenz?
  • Wie habt Ihr das bei Euren Kindern (oder früher bei Euch selbst) erlebt?

Wir sind sehr gespannt auf Eure Antworten!

Euer gutefrage Team

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Nein, es sollte keine Noten geben

Schulsysteme sind überall auf der Welt konservativer Müll nach dem Motto "hat man schon immer so gemacht". Der Stoff ist fein, die Unterrichtseinheiten auch, aber der Lehrerberuf ist zu schwer zu erreichen und könnte easy durch pädagogische Hilfskräfte ergänzt werden. Gerade jetzt, wo der Stoff digitalisiert wird.

Das und der Leistungsdruck sind die größten Probleme. Die Schule ist für Kinder, die in einem problematischen Haushalt aufwachsen unfassbar ungerecht. Du verbaust dir buchstäblich alle Chancen, weil du arm bist, deine Familie dich nicht gut behandelt, man gemobbt wird oder ein Familienmitglied stirbt und man mit 14 über Suizid nachdenkt - während andere Kinder mit 1. Beziehung, großem Freundeskreis und Taschengeld umherschlendern.

In abgemilderter Form passiert das schon in der 1. Klasse, darum sind Noten dort eigentlich auch unangebracht. Man sollte gerade in der 1.-4. Klasse schauen wie sich ein Kind entwickelt und wie es im Elternhaus aussieht, da wird man schon erfahren weshalb ein Schüler den Stoff nicht packt. Liegen Lernschwächen o.ä. vor liegt die Behandlung und Erkenntnis ja auch in den Händen der Eltern, evtl. nach Beratung mit dem Klassenlehrer.

Leistungsmessung ist aktuell einfach simpelste und am wenigsten aufwendige System. Effektiv kann man die Kinder wie Tiere in der Schule halten, rattert den Stoff runter, kümmert sich sonst um nichts und wenn die Testnote zu schlecht ist hat man Pech und fliegt. Ich verstehe, warum das System noch immer existiert, aber "free classroom", unbenotete Testate und individuelle Ausrichtung, meinetwegen mit technischen Hilfsmitteln, sollte eigentlich die Zukunft sein.

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Ich gucke nicht aktiv danach weil ich nur einmal wöchentlich einkaufe. Nehme aber natürlich gern was mit, das ich sowieso gekauft hätte wenn es günstiger ist. Ich esse z.B. gern Pak Choi und in meinem Edeka war der diese Woche reduziert weil Ablaufdatum, hab den am selben Tag noch gegessen also alles fein. Ich gucke inzwischen aber schon extrem lange in die Packungen, weil so oft vorgekommen ist dass der Shit bereits schimmelt oder aus einer braunen Stelle wässert und stinkt.

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hässlich

Bin etwas überrascht asiatische Influencer damit zu sehen, weil es überhaupt nicht in den üblichen Lifestyle passt. Hätte mehr "kawaii" erwartet und die sehen jetzt nicht wirklich... "ansprechend" aus? Das Design ist okay, I guess. Aber würde dafür kein Geld ausgeben wollen wenn ich irgendein niedliches Maskottchen will, da kann man doch auf zig andere Plüschtiere, Sammelfiguren oder Anime Merch zurückgreifen

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Meinung des Tages: Sollte es ein Mindestalter für die Nutzung von Social Media geben?

(Bild mit KI erstellt)

Viele Kinder und Jugendliche scrollen teils stundenlang durch soziale Medien - vielen bietet das Anlass, sich um die mentale Gesundheit der Jugendlichen zu sorgen - zur Debatte steht sogar ein Mindestalter für die Nutzung...

Hintergrund der Debatte

Die Bildungsministerin fordert ein Mindestalter von 14 oder sogar 16 Jahren für Plattformen wie TikTok, Instagram oder Snapchat. Grund ist die Sorge um die mentale Gesundheit junger Menschen. Studien zeigen: Viele Jugendliche verbringen täglich Stunden auf Social Media – das kann zu Konzentrationsproblemen, Suchtverhalten und psychischen Belastungen führen. In Ländern wie Frankreich oder Australien gibt es bereits ähnliche Überlegungen oder erste Maßnahmen.

Zwischen Schutz und Selbstbestimmung

Doch bei den Jugendpolitiktagen zeigt sich: Jugendliche sehen Social Media nicht nur als Risiko, sondern auch als Raum für politische Bildung, Meinungsaustausch und Teilhabe. Viele wehren sich gegen pauschale Altersgrenzen – sie wollen Verantwortung übernehmen und nicht entmündigt werden. Netzexpertinnen und Kinderschützerinnen wiederum mahnen, dass gesetzliche Altersbeschränkungen nur schwer umsetzbar und leicht zu umgehen sind.

Unterstützung aus der Politik (?)

Die CDU-Bildungsministerin steht mit ihrer Forderung nicht allein. Auch innerhalb der Ampel wird über härtere Regeln diskutiert. Trotzdem bleibt unklar, wie man Kinder und Jugendliche wirksam schützt, ohne ihre Rechte einzuschränken – oder gar sozialen Ausschluss zu erzeugen.
Es gibt aber auch kritische Stimmen aus der Politik - der bayerische Ministerpräsident Markus Söder beispielsweise lehnt derartige Altersgrenzen ab.

Unsere Fragen an Euch:

  • Wie viel Verantwortung traut Ihr Jugendlichen im Netz zu?
  • Reicht Medienkompetenzvermittlung – oder braucht es Verbote?
  • Seht Ihr Social Media mehr als Risiko oder auch als Raum für politische Bildung?

Wir freuen uns auf Eure Antworten!Viele Grüße
Euer gutefrage Team

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Es kommt auf die Plattform an...

Sinnvoll, ich denke aber gerade heutzutage sind z.B. twitter, tiktok und facebook gefährlicher als reddit. Beim Alter kann man ansetzen, aber man sollte junge Leute nicht pauschal bis 18 oder 20 aus sozialen Medien ausschließen. Mir hat das in der Kindheit extrem geholfen nicht depressiv zu werden und allein zu sein, weil ich aus einem Dorf komme, dort niemand meine Interessen teilte und ich nur online Gleichgesinnte finden konnte. Ich kann mir vorstellen, dass man das Ganze dann über die Eltern ausdribbelt (so wie damals, als Papa einem das Internet geöffnet hat), aber so zwingt man diese zumindest sich mit sozialen Medien und den eigenen Kindern zu beschäftigen.

Desinformation und Medieninkompetenz sind ein unvorstellbar großes Problem, aber das betrifft doch nicht nur junge Menschen. Die Politik weiß doch selbst nicht mal direkt, wie sie am besten mit dem Problem umgehen soll.

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Ich esse auch Fleisch, wenn auch recht wenig (lebe allein und Fleisch braten ist so ziemlich das schlimmste was man machen kann um die ganze Bude vollzustinken, dazu ist es mir zu teuer für zu wenig Geschmack/Erfahrung) und hasse Wurst.

Die einzige Wurst, die ich esse, ist Salami auf Pizza, aber auch dann nur wenn sie extrem dünn ist, scharf/pfeffrig/würzig und ganz knusprig. Und vielleicht diese veganen Schnitzel mit fake Käse und fake "Schinken" weil der nicht so penetrant "wurstig" schmeckt.

Finde einfach die Optik extrem unappetitlich, es ist ja im Grunde billige, hochverarbeitete pinke Fleischpampe. Gesund ist es auch nicht, eher auf fast food Level voller Fett und Zucker - wenn ich Lust auf Müll habe, esse ich dann lieber irgendwas das appetitlicher aussieht. Nuggets sind ja der selbe Müll, aber wenigstens optisch ansprechender und warm. Ich denke das ist auch eins der Probleme, finde einfach den Gedanken von kaltem Fleisch richtig widerlich. Meine Familie frisst auch kaltes, hartes Schnitzel aus dem Kühlschrank auf Brot, fand den Gedanken immer eklig

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Keine Ahnung

Es ist "leider" ein umgangssprachliches Wort, das man gern mal raushaut, aber eigentlich schon eine extrem harte Beleidigung. Schließlich bezeichnet man jemanden als sozial unbeholfen, dämlich, "kernbehindert". Ja, wie der wikipedia-Artikel schreibt: "Balastexistenzen".

Denke aber, dass man den Begriff umgangssprachlich nicht dermaßen hart meint. Man sagt es einfach, wenn sich jemand gegenüber seinen Mitmenschen widerlich verhält. Jemand ist asozial, wenn er seinen Zigarettenstummel auf den Boden wirft, seinen Müll liegen lässt, andere beleidigt, unfassbar unfreundlich und eklig ist etc.

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Es gibt doch absolut keinen Grund dafür. Frankreich und Großbritannien sind unsere Verbündeten und haben bereits Offenheit signalisiert, einfach welche rauszurücken. Die entsprechende Logistik dafür lässt sich in wenigen Monaten bereitstellen, falls "kann Deutschland innerhalb weniger Monate abwurfbereite Atombomben besitzen" die Frage war.

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Ich habe mich immer extrem für Dinosaurier und Urzeit interessiert. Im Kindergarten und in der 1. Klasse hab ich schon angefangen wissenschaftliche Bücher zu lesen und in meiner Grundschule war der Witz, dass allee Berufswünsche hatten wie "irgendwas bei der Armee, Polizei, Tierärztin" und ich einfach "Paläontologe".

In meiner Nähe gibt es sogar einen Studiengang dafür, aber als Kind habe ich unterschätzt, dass Paläontologie zu 99% Geologie ist. Auch unfassbar interessant, finde das immer noch extrem spannend, aber ich hatte im Abi in Geographie (was bei uns auch gleichzeitig Geologie war) mit der absoluten Minimum-Punktzahl bestanden. Hab einfach einen zu großen Respekt davor, schätze ich. Daher will ich mich nicht einschreiben.

Grund Nr. 2: Finde mal einen Job als Paläontologe in Deutschland... seufz.

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Meinung des Tages: Kritik an fehlender Meinungsfreiheit bei Gaza-Demos in Deutschland - teilt Ihr die Meinung des Europaratkommissars?

(Bild mit KI erstellt)

Kritik des Europarats: Meinungsfreiheit in Deutschland gefährdet

Der Menschenrechtskommissar des Europarats, Michael O'Flaherty, äußerte jüngst scharfe Kritik am Vorgehen deutscher Behörden bei propalästinensischen Demonstrationen.

In mehreren Schreiben an Innenminister Dobrindt betont er, dass Maßnahmen wie Versammlungsbeschränkungen, Sprachverbote (z. B. für Arabisch), übermäßige Überwachung und Polizeigewalt gegen Demonstrierende gravierende Eingriffe in die Meinungs- und Versammlungsfreiheit darstellen. Besonders bemängelt er die Tendenz, Kritik an Israel pauschal als antisemitisch zu werten, was legitime Meinungsäußerung unterdrücken könne.

Er fordert die Einhaltung rechtsstaatlicher Prinzipien wie Verhältnismäßigkeit und Nichtdiskriminierung. Der Europarat hebt hervor, dass die Meinungsfreiheit auch missliebige und kontroverse Aussagen schütze.

Gewalt und problematische Parolen bei Pro-Palästina-Demos

Propalästinensische Demonstrationen in Berlin und anderen Städten sind in den letzten Monaten wiederholt eskaliert – dabei kam es zu Gewalt, antisemitischen Parolen und Angriffen auf Polizei und Gegendemonstranten. Dabei stand u.a. auch der häufig skandierte umstrittene pro-palästinensische Slogan „From the river to the sea“ im Zentrum der Diskussionen.

Die Polizei dokumentiert eine auffällige Häufung von Straftaten durch bekannte Mehrfachtäter, was auch im Berliner Verfassungsschutzausschuss thematisiert wurde. Menschenrechtler warnen vor einer bewussten Radikalisierung innerhalb sogenannter „Gegengesellschaften“, die westliche Werte ablehnen.

Unsere Fragen an Euch:

  • Teilt Ihr die Kritik hinsichtlich der mangelnden Meinungsfreiheit auf Pro-Gaza-Demos?
  • Sind Einschränkungen der Versammlungsfreiheit – wie Sprachverbote oder stationäre Auflagen – für Euch mit dem Grundgesetz vereinbar?
  • Ist das Konzept der "wehrhaften Demokratie" mit weitreichenden Demonstrationsverboten vereinbar?
  • Wie lässt sich Eurer Meinung nach Kritik an Israel von antisemitischen Äußerungen unterscheiden?

Wir freuen uns auf Eure Meinungen.

Viele Grüße

Euer gutefrage Team

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Ja, ich empfinde die Kritik als gerechtfertigt, da...

Palästina ist nicht Hamas.

Palästinenser sind Menschen. Eine eigene Bevölkerungsgruppe. Ein eigenes Volk. Ich bin weder pro Hamas, noch pro Krieg oder pro Israel und verteidige keine Terroranschläge - die deutsche politische Öffentlichkeit hält sich aber ordentlich zurück bei Kritik an Israel und knüppelt knallhart auf Menschen und Meinungen, die einfach nur pro Palästina sind (again, nicht pro Hamas oder pro Terrorismus. lol)

Daher sehe ich die Kritik als gerechtfertigt an und die darf auch geäußert werden.

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Sowas macht halt Leute individuell etwas aggressiv weil sie so emotional invested sind. Ich lache auch darüber, hab aber selbst meine wenigen Ships. Mein Favorit ist Ayaka Kamisato x Lumine (der Hauptcharakter, den man selbst wählen und spielen kann) aus dem Spiel "Genshin Impact". Bin damit nicht aufdringlich, aber ich merke schon wie mein Auge unweigerlich zuckt wenn ich sehe, dass jemand die Charaktere anders shipped - da in meinen Augen eben dieses das "perfekte" Ship ist. Da man emotional dran gebunden ist, ob man will oder nicht, fühlt es sich dann unweigerlich so an, als würde sich jemand über Ehebruch, Cheating, Betrug, Netorare amüsieren. kp, extreme Beispiele sind vllt. solche Klassiker wie Mary Jane aus Spider-Man oder Lois Lane mit Superman, die offensichtlichen Ships die man kennt und zu denen Fans eine Verbindung haben, aber irgendjemand shipped dann die beiden Frauen mit irgendeinem Superschurken in einer Welt, in der die Helden trotzdem existieren. Ich denke dieses Gefühl von "Betrug" kommt da einfach auf, auch wenn es natürlich nicht so gewollt ist und jeder das für sich persönlich festlegen muss

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Imo ist es ziemlich eindeutig, dass es um Homosexualität und/oder Drag geht, bzw. Individualismus im (kapitalistischen/liberalen) System und Akzeptanz. Die offene Auslebung dessen ist nicht (mehr) gewährleistet. Er singt ja offen davon, dass die Nachbarn "über uns reden", man läuft über Müll und Glas, und der aus der Asche steigende Phönix mit den Flammen die eben diese Leute sein sollen heißt wohl, dass all dieser Hass und die aggressive Behandlung ihn nur bestärkt haben. Am Ende heißt es ja auch literally "du/ihr habt mich auf den Boden geschmissen, aber ich fliege in den Himmel (wie ein neugeborener Phönix)".

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Es hat fächerübergreifend auch was mit Geschichte zu tun. Z.b. Kafka. Die Person kennenlernen, seine Motive, seine Gedanken, Quellen interpretieren, Kontext auf sein Leben schließen. Ich hab das aber tbh erst mit ~20 erkannt. Mit 15-16 war mir das auch zu langweilig und nervig. Halte es aber für unheimlich sinnvoll, effektiv ist das Medienkompetenz-Unterricht: Man analysiert einfach eine Quelle und setzt sie in einen Kontext. Interpretationen sind wissenschaftliches Arbeiten (also Vorbereitung auf Studium, da macht man nichts anderes mehr). Grammatische Basics werden eigentlich in der 1. bis 6. Klasse beigebracht, ab der 9. oder 10. Klasse wird es dann komplizierter und tiefgründiger. Und im Deutschunterricht kommt dann eben noch hinzu, dass man bestimmte intellektuelle Größen der Vergangenheit kennenlernt, Deutschunterricht ist ja in der 10. bis 12./13. eher Kulturunterricht. 

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Ich check nicht ganz warum Holy nicht einfach weniger Grünteeextrakt reinhaut. Dass holy so eine riesige Koffeinbombe ist macht mir am meisten Sorge, finde die Sorten aber soweit alle echt gut. Warte aber schon seit über ner Woche darauf dass sie mal das neue losschicken :'D

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Offiziell natürlich nicht, aber die AfD vertuscht das sehr gut und wälzt Verantwortung auf einzelne ab. Einige werden durch russische Oligarchen bezahlt, sie reisen ständig nach Moskau zum Kreml und machen "hey, hier ist ja Luxus und Utopie, so schön, guckt mal" Videos aus besetzten russischen Gebieten, die "Meinung" der AfD deckt sich in absolut allen Fällen ausnahmslos mit der von Russland. AfD will ja auch eine EU-Auflösung, keine Unterstützung anderer Länder, möglichst abschotten, klein bleiben und mit allen verfeinden damit Russland eine gespaltene EU assimilieren kann.

Bin kein Freund des BSW, aber die Partei ist jung und Wagenknecht redet nicht GANZ so positiv von Russland wie es die AfD macht. Ich würde sie als "nützlichen Idioten" bezeichnen, also jemand, der teilweise Russlands Narrative verbreitet, aber aus völlig eigenem Interesse. AfD wird direkt angewiesen und bezahlt, BSW ist einfach Anti-Amerikanisch.

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Robert Habeck

Bin kein Fan von Habeck und den Grünen, von den anderen dreien ist aber einer schlimmer als der andere.

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