"Gutes springen - gute Dressur - tölt&pass"...wenn ich das schon lese... heul Tut mir leid, aber du wirst dich wohl entscheiden müssen. Pass steht dem Galopp und dem Springen enorm im Weg, ganz abgesehen davon dass du ihn sehr wahrscheinlich eh nicht reiten kannst, wenn du deine Frage schon so formulierst... Falls es das Pferd gibt, das du suchst, dürfte er vom Preis bei 15-20.000€ aufwärts liegeN. Im Ernst, beschäftige dich mal ne Zeit mit isis, mach dir klar was du wirklich willst und dann denk Vllt mal über nen Warmblüter nach...

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Warte erstmal das beschlagen vorne ab, dadurch hat er dann vorne sowieso deutlich mehr Gewicht als wenn du ihn (bei rundum gleichem Beschlag/Nicht-Beschlag) mit leichten Gewichten reiten würdest. Aus diesem Grund bin ich auch eigentlich kein Fan vom nur vorne beschlagen - entweder auf allen Hufen oder gar nicht... aber das ist ein anderes Thema ;)

Ich verwende falls ich mal mit Gewichten reite meistens Boots. Ganz einfach weil mein Pony so Kleine Hufe hat dass alle Glocken zu lang sind ^^ Mit Gewichtsringen habe ich nicht so super Erfahrungen gemacht. Viele Pferde werden durch das rumgeschlacker am Bein gestört und ich finde, sie bringen auch deutlich weniger als Boots in der selben Gewichtsklasse. Selbes mit Glocken. Manche Pferde mögen das nicht, dass sie sich verdrehen und sie haben - finde ich - einen schlechteren Effekt. Habe mal gehört dass das daran liegt, dass Boots das Gewicht auf die Ballen bringen und Glocken und Ringe es eben um das Bein verteilen, aber ob das wirklich die Ursache ist...keine Ahnung ^^

Möchtest du damit den Takt verbessern oder ein bisschen mehr Ausdruck in die Bewegungen bringen? Und ist dein Isi eher Trab- oder Passtölter? Weil damit hängt ja auch zusammen ob die Gewichte (für den Takt) vorne oder hinten brauchst. Hinten würde ich nur Boots verwenden, mit diesen Sore Protection Teilen drunter, damit die Boots nicht in der Fesselbeuge scheuern.

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Diese Frage macht mich gerade ein bisschen sprachlos... Der Wert eines Pferdes ist doch nicht von der Farbe abhängig?! Mal ganz abgesehen davon, dass ich mir sowieso kein Pferd nur nach der Farbe kaufen würde kostet eine Sonderfarbe zwar Aufpreis - aber ob das Pferd ohne Sonderfarbe 2000 oder 20000€ wert ist macht dann auch mit Sonderfarbe nochmal nen klitzekleinen Unterschied.

Aber mal ehrlich - wieso suchst du dir das Pferd rein nach der Farbe aus? Es ist viel wichtiger, dass es von Gangveranlagung, Charakter, Exterieur, Ausbildungsstand etc. zu dir passt und die Chemie stimmt. Die Farbe ist absolut nebensächlich, schließlich willst du ja das Pferd nicht nur anschauen sondern vor allem dich damit beschäftigen und mit ihm glücklich sein, oder?? Ich verstehe es nicht...

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Ob das geht hängt von der Töltveranlagung und -ausbildung deines Pferdes ab. Bei einem Naturtölter ist es möglich, bei einem sehr trabigen Pferd eher nicht. Allerdings ist bei jedem Pferd die Frage, wie viel Sinn es macht. Zum tölten soll das Pferd Gewicht auf der Hinterhand aufnehmen und sich vorne anheben, seinen Schwerpunkt nach hinten verschieben, sich ein Stück weit versammeln. Sich dabei zwar anspannen, aber nicht verspannen, und geraderichten. Das vom Boden aus zu erreichen ist zwar möglich aber sehr schwer - und nicht mit Halfter und Strick getan. Da musst du sehr intensiv und lange nach klassischer Dressur arbeiten. Oft wird es so gemacht, dass man am Halfter den Kopf so hochzuppelt und dann treibt, dann tölten die Pferde auch. Aber sehr verspannt, schief, nicht taktklar, auf der Vorhand und mit weggedrücktem Rücken. Das ist dann im Prinzip wie diese "vorne ziehen hinten treiben bis das Pferd so verspannt ist dass es nur noch tölten kann"-Methode, nur vom Boden aus. Und die ist schließlich nicht so das Optimum... ;) Wenn du drauf sitzt hast du den großen Vorteil, dass du deinem Pferd mit den Sitzhilfen helfen kannst. Du hast viel mehr Möglichkeiten dich mit Gleichgewicht, Geraderichtung, Aufrichtung und Schwerpunkt zu spielen als ohne. Und das erleichtert dir und deinem Pferd die Töltarbeit extrem. 

Ich für meinen Teil würde dir zum Tölttraining immer reiten empfehlen. Außer du und dein Pferd seid wirklich in der klassischen Dressur so extrem weit ausgebildet. Aber das glaube ich eher nicht ;) Allerdings kommt jede Bodenarbeit dem Tölt auch zugute. Sei es nun Equikinetic, der Longenkurs, Zirzensische Lektionen... Alles was Lockerheit, Rücken- und Hinterhandmuskulatur, Gleichgewicht und Balance stärkt ist gut für den Tölt. Völlig egal ob man es am Boden oder beim reiten macht ;)

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Ich versuche dir das ganze mal ein bisschen logisch zu gliedern ;)

Voraussetzunngen:
- Mitgliedschaft in einem IPZV-angeschlossenen Ortsverein
- FEIF-ID für das Pferd (am besten beim Verkäufer anfragen ob es eine hat, ansonsten beim IPZV beantragen)
- Turnierregistrierung beim IPZV für Pferd und Reiter

Zum Turnier selbst:
- Die Leistungsklassen (LKs) bekommst du auf den Turnieren wenn du in der entsprechenden Prüfung eine bestimmte Endnote erreichst. Hier werden die Leistungsklassen genau erklärt, die Tabelle mit den Noten findest du ungefähr in der Mitte der Seite: http://ipzv.de/newsdetail-15/items/das-neue-leistungsklassensystem.html
- Die Finals werden meistens nach Altersklassen getrennt ausgetragen. Es kann aber auch sein, dass die Prüfungen von z.B. Jugendlichen und Junioren zusammengelegt werden und dann auch ein gemeinsames Finale haben. Grundsätzlich gibt es A-,B- und C-Finale, wobei ein B-Finale (und evtl. auch noch ein C-Finale) nur bei entsprechend großer Starterzahl durchgeführt wird. Die Plätze 1-5 aus der Vorentscheidung kommen direkt ins A-Finale. Die Plätze 6-10 nehmen am B-Finale teil, der Sieger des B-Finals rückt dann noch ins A-Finale auf. Platziert werden nur die Reiter, die am A-Finale teilnehmen.
- Die Altersgruppen unterteilen sich in Kinder (nochmal unterteilt in KS, KM, KL) bis einschl. 12 Jahre ; Jugendliche (J) bis einschl. 16 Jahre ; Junioren (H) bis einschl. 21 Jahre und Erwachsene/Sport (S) über 21 Jahren
- Prüfung kannst du im Prinzip jede reiten, die für deine Alters- und Leistungsklasse ausgeschrieben ist. Die einfachsten Prüfungen sind allerdings V5 (Viergang) und T7 / T8 (Tölt). Aber es gibt ja auch noch Dressurprüfungen, Trail, Gelände, Springen etc. ;)

Ich hoffe, ich konnte dir helfen, falls du noch Fragen hast, frag mich ruhig ;) 

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Ist das bewegen denn reiten oder nur spazierengehen oder so? Das effektivste in diesem Alter dürfte sein, die Runden einfach langsam zu steigern. Wenn du nach dem reiten merkst, dass sie die Runde locker geschafft haben gehst du am nächsten Tag eine etwas längere. Dann bewegst Du dich wieder eine zeitlang in dieser "Größenordnung" bis du merkst, sie schaffen das, und steigerst dann weiter. Ergänzend ist ach gymnastizierung gut, egal ob am Boden oder geritten. So bauen sie weiter Bauch- und Hinterhandmuskulatur auf. Was ich auf gar keinen Fall machen würde ist longieren. Mal kurz ist ok, klar, aber ne Dreiviertelstunde das Pferd im Kreis laufen lassen ist total ungesund für die Sehnen und Gelenke - gerade bei alten Pferden. Auch ist es wichtig siebimmer gut aufzuwärmen, Alte Pferde brauchen da schonmal gut 20min bevor man antraben kann, das kommt aber immer aufs Pferd an.

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Mit den Schabrackengrößen bei den Isis ist es nicht ganz einfach. Ponyschabracken sind oft zu kurz - sowohl in der Länge als auch in der Tiefe, da ja die Islandsättel meist auch sehr lange Sattelblätter haben. WB schaut vorne und hinten meistens ziemlich weiß raus vorne und hinten. Außerdem schauen Isis mit WB oft aus wie zugedeckt. Ich habe jetzt bei meiner eine sehr klein ausfallende WB (ist allerdings trotzdem ein bisschen groß) und eine extrem groß ausfallende Pony, die passt perfekt. Hab ich allerdings auf ner Messe gekauft und es steht keine Marke drauf... Auf jeden Fall würde ich aber Dressur nehmen, VS unter nem Isisattel schaut richtig komisch aus :p

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Du hast ja schon einen ganzen Haufen gute Antworten bekommen. Was mich noch interessieren würde - auf welches Turnier gehst du? :D Ist ja nicht mehr viel in Bayern... Oder gar kein Isiturnier?

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Ich finde Ausbinder absolut unnötig. Ich habe ohne reiten gelernt und ich habe auch noch nie ein ausgebundenes Pferd geritten. Warum auch? Dem Pferd schaden die Ausbinder eher als sie nützen ( und nur weil das Pferd mit ausbindern den Hals auch bei Anfängern rund Macht heißt das nicht dass es den Rücken aufwölbt, im Gegenteil! ), der Kopf wird so zwar nach unten gezogen aber die Anlehnung kommt nicht aus der Hinterhand -> der Rücken hängt durch, das Pferd bekommt Rückenschmerzen.

Abgesehen davon zählt für mich auch das Argument nicht, dass es auch nicht besser ist wenn das Pferd den Kopf hochstreckt. Ein Schulpferd muss eine gute Ausbildung haben. Und ein Pferd mit einer guten Ausbildung Streckt den Kopf nicht nach oben, es dehnt sich nach unten. Ergo dehnen sich die schulpferd ja die ganze zeit nach unten - für was dann noch Ausbinder? So laufen sie viel gesünder als wenn sie verschnürt werden wie ein Weihnachtsgeschenk!

Fazit: ich würde dir empfehlen einen anderen Reitstall zu suchen, mit vernünftig ausgebildeten Pferden. Das ist vllt teurer, aber lohnen wird es sich definitiv!

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Hat das Pferd richtig Angst vor dem Hänger oder sieht es einfach nicht ein da rein zu gehen? Gibt es nämlich beides aber man muss komplett anders damit umgehen.

Wenn es einfach nicht will aber in keinster weise panisch ist könnt ihr versuchen es in den Hänger zu longieren. Dazu müsst ihr aber erstmal die Trennwand querstellen, sodass er die komplette Breite des Hängers zum einsteigen zur Verfügung hat. Dann longiert ihr ihn im Schritt in einem recht kleinen Kreis um euch herum (am besten nicht mit der longierpeitsche sondern nur mit einer Gerte bzw. Ich nehm Immer das Ende des bodenarbeitsseils als "Gerte") und nähert euch so dem Hänger immer mehr an bis er mit dem nächsten Kreis auf die Rampe trifft. Wichtig ist dass du hier nicht stockst, das würde er merken! An diesem Punkt wird er wahrscheinlich versuchen rechts oder links an der Rampe vorbei zu kommen. Das unterbindest du natürlich, auf der dir abgewandten Seite indem du das Seil kurz genug hältst und auf deiner Seite setzt du dich notfalls mit Gerte/seilende zur wehr, damit er doch nicht umrennt!! Wenn er dann stehenbleibt und die Rampe angucken will lässt du ihn, machst ihm aber nach kurzer zeit wieder ein bisschen Druck damit er vorwärts geht. Wenn er einfach nur stehenbleibt und nicht mehr weiter will treibst du ihn vorwärts (achte hierbei unbedingt auf deine Körpersprache - wenn dein Körper sagt "Bremsen" und die Gerte sagt "loslaufen" dann weiß er auch nicht was er machen soll!! Sobald er einen Huf auf die Rampe setzt lobst du ihn, gibst ein leckerli und lässt ihn rückwärts wieder runter gehen. Dann fängst du wieder von vorne an. Diesmal schiebst du ihn erst runter wenn zwei Hufe auf der Rampe sind usw. Wichtig ist, dass du ihn immer aussteigen lässt bevor er von selbst anfängt zu zögern. Dann wird er nämlich neugierig auf den Hänger ;) Als zusätzlichen Anreiz kannst du einen Eimer mit etwas Hafer/Müsli oder was auch immer er bekommt füllen und ihn als zusätzlichen Anreiz immer dort auf die Rampe stellen, wo er hinsoll. Irgendwann natürlich dann auh in den Hänger. Allerdings darf er immer nur ein Maul voll nehmen, länger fressen darf er erst wenn er wirklich drinnen steht!

Wenn er wirklich panisch ist dann hilft nur viel Futter, Lob und Geduld, Geduld, Geduld! Erst lockst du ihn die Nähe des Anhängers - Futter! Dann darf er sich die Rampe angucken - Futter! Jeder kleine Schritt in die richtige Richtung wird ausgiebig belohnt! Falls er dann einen Huf auf die Rampe setzt feierst du die Mega Party... Ich denke du weißt was ich meine ;) Das kann sich auch über mehrere Tage oder Wochen ziehen, Angst ist nichts was von jetzt auf gleich einfach verschwindet! Und es kann sein dass ihr jeden Tag wieder von vorn anfangt, aber ihr werdet merken dass er sich immer schneller traut :) Außerdem solltet ihr parallel dazu ach viel Bodenarbeit machen um sein Vertrauen zu gewinnen, damit er merkt, wenn ihr das sagt dann ist das ok so und ihm passiert dabei nichts.

Sorry für etwaige Rechtsschreibfehler oder Wörter die nicht in den Zusammenhang passen - Handy... ;)

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Ist gar kein Problem - so lange du nicht total übergewichtig bist. Gut ausbalancierte Pferde kannst du so ab 1,32m Stockmaß reiten, gut ausschauen wirds vllt. erst ab 1,40 :p Allerdings ist es natürlich schon so dass es den Pferden leichter fällt jemanden auszubalancieren, der kleiner ist. Deshalb solltest du die Kleineren nur reiten, wenn sowohl die Pferde als auch du sehr gut ausbalanciert sind/bist - dann gibt es keinerlei Probleme :) Ich selbst bin ca. 1,85 und meine Pferde sind 1,34 , 1,36 , 1,37 und 1,42. Die kommen damit problemlos klar und laufen bei mir normal sogar ausbalancierter und schöner als wenn jemand kleineres draufsitzt, der selber noch ein bisschen "schwankt" :)

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