Ich will nicht mehr leben ich komme nicht aus meiner Situation?

ich bin 18 Jahre alt.

Ich hatte eine sehr schlimme Kindheit und wurde im Kindesalter missbraucht.Ich wurde jahrelang in der Schule gemobbt und komme nicht aus dem Ort raus bei dem ich bin

Ich wurde von Geburt an adoptiert und habe vor kurzem 3 Monate bei meiner bio mutter gelebt.

Wegen Komplikationen musste ich wieder zurück zu meinen Pflegevater der mich missbraucht hatte im Kindesalter das Jugendamt hat nie etwas gemacht wirklich außer als es einen kurzen Wechsel gab und ich Anzeige erstattet hatte.

Ich hab mich das letzte mal vor 9 Monaten Selberverletzt nach 5 Jahren durchgehend.

Ich will weg von hier mein Pflegevater erlaubt es mir nicht.Er hat meinen Ausweis und meinen Impfpass ich kann auch zu meiner biologischen Schwester ziehen aber er hat die Sachen vor mir versteckt sodass ich nicht weggehen kann.

Ich kann nicht mehr ich will nicht mehr leben und ich habe einen extremen Drang mich wieder selber zu verletzen und endlich Schluss zu machen.

Ich bin nurnoch am leiden und kaum habe ich ein Hoffnungslicht gesehen wird es zerstört.

Ich kann einfach nicht mehr ich will weg von hier ich hatte sogar kurz gedacht weil ich in seinem Auto meinen Ausweis gesucht habe das ich meinen hab.Jetzt habe ich seinen Ausweis versehentlich genommen und er hat meinen Ausweis und Impfpass in einem Kasten verschlossen an den ich nicht rankomme.

Warum muss er mir alles kaputt machen ich will nicht mehr ich bin 18 und habe jahrelang darauf gewartet wegzukommen bin mehrmals von zuhause abgehauen war eine Zeit Drogenabhängig weil ich nicht mehr diesen Schmerz ertragen konnte.

Ich weiß nicht was ich machen soll

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Es gibt mehrere Wege, wie du dir Hilfe suchen kannst!

Koffer / Tasche packen und zum Jugendamt bzw. der nächsten Polizei gehen und dich dort vorstellen und um Inobhutnahme bitten.

Die Polizei würde das Jugendamt informieren und die würden den "Fall" dann prüfen. In wie fern die Inobhutnahme durchgeführt wird und für welcher Dauer, dass entscheidet dann das Jugendamt.

Du kannst dich auch jederzeit an ein Frauen- oder Mädchenhaus wenden, die dich unterstützen können und dich z.B. auch zum Jugendamt begleiten können. Ob du in solch einer Einrichtung aufgenommen wirst, entscheidet sich nach einen vorherigen Gespräch.

Auch Beratungsstellen für Kinder und Jugendliche können dich vor Ort unterstützen und begleiten.

Für all die Schritte brauchst du weder die Zustimmung deiner Pflegeeltern, noch musst du sie vorher informieren! Solltest du dich in ein Mädchenhaus begeben oder das Jugendamt dich in Schutz nehmen, werden die zuständigen Personen deine Pflegeeltern informieren und alles weitere klären.

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.. weil ich zwanghaft denke, ich bin pädophil, dann teste ich immer ob mich Kinder erregen usw. Tun sie nicht, dann denk ich mir ok gut ich bin nicht pädophil und dann kommen die Gedanken aber wieder

Ich glaube ehrlich gesagt, dass dein Problem eigentlich der Gedanke "Bin ich Pädophil?" ist und nicht die Tatsache an sich, dass du Kinder magst.

Das Problem scheint dich ja schon länger zu begleiten, wenn es schon über Monate so geht. Der Gedanke wird einen Grund haben und diesen wirst du wahrscheinlich nur mit Beratung oder Therapie herausfinden.

Natürlich kannst du dir immer wieder sagen, dass es nicht so ist oder sonst welche Gründe suchen, wieso du diese Gedanken hast. Am Ende wirst du dich leider im Kreis drehen und am Ende bei diesen Zwangsgedanken bleiben.

Ich würde dir empfehlen dich an eine Beratungsstelle vor Ort zu wenden. Einfach weil du hier am schnellsten einen Termin bekommst und man schnell gemeinsam herausfinden kann, ob eine Therapie notwendig ist oder nicht. Vielleicht reichen ein Paar Termine und dann verschwinden die Zwangsgedanken?

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Eine Therapie kann nur helfen, wenn deine Therapeutin wirklich bescheid weiß und über alles informiert ist, was dein Leben beeinflusst.

Es geht dabei auch nicht darum, dass es einen Änderungswillen (a la: ich will aufhören zu trinken!) gibt. Sondern das du dir bewusst wirst, wieso du trinkst und welches Ziel du damit verfolgst.

Gemeinsam werdet ihr dann nach Alternativen suchen und versuchen das gleiche Gefühl auf anderen Wegen zu befriedigen.

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Verbale Verletzungen in der Beziehung. Wie damit umgehen?

Hallo,

wir sind seit 4 Jahren ein Paar und haben seit einiger Zeit eine gemeinsames Baby. Eigentlich ist unsere Beziehung gut, wir sind verlobt. Ich muss sagen dass meine Freundin sehr aufbrausend ist und nicht gut streiten kann. Sie such immer das Weite wenn es Konflikte gibt, läuft also weg und ist beleidigt. Entschuldigungen kommen immer mit einem „Aber“: „Entschuldigung aber du hast mich auch verletzt!“ beispielsweise. Ich hingegen bin der Meister im Entschuldigen, nutze das Wort xmal täglich, habe manchmal Angst meine Freundin zu erzürnen. Ich will einfach Harmonie und keinen schiefen Haussegen.

Gestern winder Streit.

Es beginnt abends nach einem tollen Tag mit einem inhaltlichem Thema in einer Dankeskarte. Sie will unbedingt noch daran arbeiten obwohl wir eigentlich schon damit abgeschlossen haben. „Nur nochmal drüber schauen“ - „ok“.

Kurze Zeit später werde ich harsch kritisiert: „Das Wort ergibt hier keinen sinn“ (tut es wohl), „Das hier ist falsch!“, „Übrigens hast du den zweiten Namen deines Kindes falsch geschrieben.“ (Ok, Tippfehler).

Ihr gefällt eine Formulierung in meiner Version nicht - wir haben jetzt schon zwei Versionen dieser Karte - jeder hat eine erstellt nachdem mein Text für sie nicht ganz überzeugend war.

Ich will mich zu diesem Zeitpunkt nicht mehr mit dem Thema beschäftigen, will sagen, dass ich jetzt nicht über dieses eine Wort diskutieren will. Wir diskutieren doch ein paar Minuten.

Ich spreche aus, dass ich alles was sie sagt verstehe und inhaltlich eine andere Meinung habe. Sage, dass die Diskussion, die wir zum dritten Mal führen, müssig ist, ich kriege es um diese Uhrzeit nicht besser hin. Dass wir einfach mal beide Version drucken können. Dass ich meine ja schon verworfen habe aber wir sie beide doch ganz gut fanden und sie einfach mag. Wir zerstören unseren schönen Feierabend wenn wir hier weiter diskutieren.

Ich bin müde.

Meine Freundin sagt: „Es ist mir alles scheißegal! Dann mach doch wie du willst! Dann verschicken wir keine Karte! Du bist müde, heul doch rum! Heul doch!!“ und verlässt den Raum. Schöner Tag, der Abend ist jetzt aber kaputt. Ich mache keine Anstalten ihr hinterherzulaufen.

Heute Früh sagt meine Freundin dass sie mich bewusst verletzen wollte weil sie es leid sei dass ich nach einem Arbeitstag müde bin. Sie weiß dass ich ab 22Uhr nicht mehr produktiv sein kann und will, aber hier wäre es erst 21:45 gewesen. Sie sei auch verletzt weil ich ihre sprachliche Expertise nicht anerkenne. Wir entschuldigen uns.

Dass ich bewusst verletzt werde und dass mir gesagt wird: „Heul doch rum!“, wo ich nur ausspreche, dass ich müde bin und jetzt nicht bereit bin für einen Streit, enttäuscht mich.

Wie sollte ich damit umgehen? Solche verletzenden, unnötigen Streits haben wir oft, manchmal täglich. Ich fühle mich unwürdig, wenn ich immer nachgebe! Konflikttraining oder Beziehungsberatung lehnt meine Freundin bisher ab.

VG!

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Eine Beziehung kann auf Dauer so nicht funktionieren. Es wird dich immer unglücklicher machen und am Ende wird es zerbrechen.

Ich weiß nicht, war sie schon vor der Geburt so? Oder hat sie sich erst durch die Geburt verändert? Manchmal kann die Geburt eines Kindes alles verändern, sodass auch hier manchmal ein Psychotherapeut benötigt wird.

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Du bist 13 und dementsprechend werden natürlich bestimmte Dinge vorgeschrieben und kontrolliert. Natürlich lehnt man sich als Jugendlicher dagegen auf, auch das ist vollkommen normal! Am liebsten hättest du gar keine Grenzen, gar keine Regeln und würdest das tun, was du gerne möchtest.

Aber es wird Gründe gegeben, wieso du in dieser Wohngruppe bist und nicht bei deiner Familie! Die Betreuer haben sicherlich auch alles andere als einen leichten job und denen macht es sicherlich auch nicht immer Spass, wenn sie alle ermahnen müssen und die Grenzen durchsetzen müssen. Das hat auch nichts mit Überforderung zu tun, sondern mit klaren Grenzen und Regeln, die ihr lernen müsst.

Natürlich kannst du jederzeit beim Jugendamt um einen Wechsel bitten. Aber man wird dich und die Betreuer anhören, schauen wieso dieser Wechsel gewünscht ist. Es gibt nun mal auch nicht unendlich viele Jugendgruppen mit freien Plätzen, da muss immer geschaut werden, was wirklich notwendig ist. Und nur weil ein Jugendlicher kein Bock auf die Regeln (die Strenge vor Ort) hat, kann man nicht wechseln.

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Ein Psychiater kann zwar kurze Gespräche anbieten, aber hier geht es eher um Symptome und wie du damit umgehen könntest. Hier stellt sich dann auch oft die Frage, ob man gegen die Symptome keine Medikamente nehmen sollte?!

Helfen kann ein Psychotherapeut, der mit dir gemeinsam schaut, woher die Probleme kommen und wie du damit umgehen kannst. Hier geht es um die aktuelle Situation und die Vergangenheit, die ggf. aufgearbeitet werden müssen.

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Es kommt immer auf die Symptome an.... manches geht ohne Hilfe wieder weg, anderes leider nicht.

Wenn du aber schneller Hilfe brauchst: Onlineberatungsstellen oder Beratungsstellen vor Ort bieten relativ schnell kostenlose und professionelle Hilfe an! Meist innerhalb von wenigen Tagen!

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Es gibt theoretisch einen "Katzenschreck", aber ob man das seiner eigen Katze wirklich antun möchte?

Wenn sie bestimmte Räume nicht betreten soll, wird es nur helfen, wenn die Türen geschlossen bleiben. Aber sobald sie auf sind, wird sie immer wieder - Neugierde siegt eben! - versuchen hinein zu laufen.

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Ich bin selbst jemand, der immer achtsam bei Medikamenten ist und immer versucht, erstmal andere Wege zu finden. Habe aber auch die Erfahrung gemacht, dass manche Medikamente einen das Leben wirklich erleichtern können.

Wenn du sagst, dass du gesamte Schulstunden verpasst und auch nicht viel mitbekommst, dann solltest du auf jeden Fall deine Medikamente nehmen. Sie können dir helfen, dass du wieder aktiv am Unterricht teilnehmen kannst.

Klar können dir Fingerspiele etc. für den Moment helfen, aber nicht über die ganzen Schulstunden.

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Ich wurde heute gefragt ob ich auf der Station in ein Einzelzimmer umziehen könnte weil mein Doppelzimmer (gerade bin nur ich darin) gebraucht wird und ein Einzelzimmer frei wird. 

Wieso wird dein Doppelzimmer gebraucht? Man könnte dir doch eine zweite Person dazu legen? Wenn ein Bett gebraucht wird, dürfte es doch gar kein Problem sein, dass zweite Bett zu belegen.

Mir erklärt sich der Sinn der Frage nicht......

Ich persönlich würde jederzeit das Einzelzimmer vorziehen! So hast du einen Rückzugsort nur für dich. Mir wäre es auch egal, was die anderen denken würden. Ich würde das Angebot annehmen.

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In 2 Wochen eine Essstörung zu entwickeln? Das halte ich für eher schwierig... ich glaube eher, dass dein Magen ein Problem hat und du dies auf diesem Weg spürst. Dein Arzt hat dir ja auch erstmal Magentabletten verschrieben und damit solltest du mal beginnen. Außerdem erstmal nur leicht verdauliche und ggf. nur kleine Portionen essen! Und dann beobachten, wie es sich entwickelt.

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einfach nur weil ich heute absolut kein Bock habe Mutter zu sein.

Es gibt keine Pause vom Mutter-sein! Natürlich braucht man mal eine Auszeit, aber auch das hält sich in Grenzen. Aber man kann kein Baby abgeben/abstellen, nur weil man mal keinen Bock hat.

Sollte es häufiger vorkommen, solltest du dir mal überlegen dir professionelle Hilfe zu suchen!
Es gibt Hilfe in Form der Familienhilfe über das Jugendamt!
Genauso gibt es Hilfe in Form der Psychotherapie, damit auch dir geholfen wird und du dich selbst wieder finden kannst.

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Ich lasse mich impfen/bin schon geimpft

Ich bin seit dem Sommer geimpft und genieße alle Vorteile, die es seitdem gibt. Natürlich manchmal ungerecht, aber jeder hat die Möglichkeit sich impfen zu lassen und wer es nicht tut, muss mit gewissen Einschränkungen momentan rechnen.

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Ich denke nicht, dass dir ein Krankenhaus helfen kann. Du hast keine körperlichen Verletzungen, in dem Fall würden sie dich einfach wieder nach hause schicken. Wenn du Glück hast, geben sie dir eine Karte von einen Facharzt oder Psychotherapeuten mit, bzw. geben dir Nummer, wo du anrufen könntest.

In deinem Fall wäre es sicherlich ratsamer zu Googeln welche Beratungsstellen es vor Ort gibt und dort am Montag anrufen, sodass du schnell einen Termin bekommst. In der Regel bekommst du da innerhalb von 1-2 Wochen einen Termin. Und dann könntet ihr gemeinsam schauen, wieso du solche Angst hast und was man dagegen machen kann.

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Wenn es dich heute noch belastet, dann solltest du auf jeden Fall mit deinen Eltern darüber sprechen. Es scheint ja etwas zu sein, was dir immer noch im Kopf herum geht und in dem Fall würde ich sagen, dass du es ansprechen solltest.
In wie fern du dann noch mehr Hilfe brauchst, dass lässt sich dann gemeinsam mit deinen Eltern entscheiden.

Es geht auch nicht darum, dass der Junge nun nicht mehr bei euch in der Nähe wohnt. Sondern das du alles verarbeiten kannst und lernen kannst, irgendwie damit zu leben und dich in der Zukunft vor solchen Dingen zu schützen.

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