Hallo,

es ist nicht ungewöhnlich wenn sich gleichgeschlechtliche, fremde, ausgewachsene Hunde nicht grün sind.

Man kann durch Training und Erziehung das ganze so managen, dass der Hund lernt andere Hunde zu tolerieren, bzw. ignorieren.

Mit "unter sich klären" verschärft man das idR nur. Warum dein Hund das Verhalten zeigt und wie man das trainiert ist so individuell das es über Ferndiagnose Wahrsagerei wäre.

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Hallo,

für Canicross nutzt man einen Bauch-/Hüftgurt.

Ein Zuggeschirr muss sein und es sollte auch wirklich gut passen. Damit man das Ganze testen kann, sich das ein Profi vor Ort anschaut gibt es Workshops. In Coronazeiten je nach BL auch eben als Einzelcoaching die gar nicht so teuer sind. Der Vorteil ist, dir wird der Einstieg erklärt, du kannst antraten ob es etwas für dich und deinen Hund ist, dass Zubehör wird überprüft und erklärt und du kannst eine Menge Geschirre ausprobieren und dann ein passendes erwerben.

Es gibt Hunde denwn ist es egal ob es zwickt und zwackt oder sie schlecht Luft bekommen beim ziehen - gesund ist es natürlich dann trotzdem nicht, es gibt aber auch genug Hunde die mit unpassender Ausrüstung gar nicht ziehen, dann macht das "testen" mit normalem Geschirr eben auch keinen Sinn.

Meine Geschirre sind von sledwork, eins von Nonstop, die Leinen von snowpaw.

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Leinen kann man fast überall auf Wunsch anfertigen lassen.

Schau Mal bei den klassischen Ausrüster für Hundesport (Sporthund, etc ) oder such dir ein passendes Material (Biothane vllt.) und lass es dir einfach entsprechend anfertigen

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Hallo,

es gibt keine anerkannte Ausbildung und es ist demnach auch kein anerkannter Ausbildungsberuf. Rein theoretisch brauchst du nicht viel, halt den 11er und das war's auch schon fast. Dann den ganzen restlichen Batzen den jeder für seine Selbständigkeit benötigt.

Mache eine vernünftige Lehre, ggf. auch eine die dich auf eine spätere Selbständigkeit vorbereitet und die dir Spaß macht. Dann kannst du immer noch überlegen ob du nebenbei als Hundetrainer arbeitest und das dann ggf. irgendwann Vollzeit machst.

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Hallo,

schwer zu erziehen ist immer so eine Sache. Alle Rasse die du dir ausgesucht hast haben eine recht hohe Motivation mit dem Menschen zu kooperieren und eine hohe bis immens hohe Arbeitsmotivation. Gernerell würde ich mir als Anfänger der einen sportlichen Allrounder holt, nicht einen (hoch-)spezialisierten Gebrauchshund aussuchen. Neben dem oben genannten noch ein paar Anmerkungen zu den einzelnen Rasse:

Dobermann

In wie weit sich die einzelnen Linien unterscheiden weiß ich nicht, die Dobermänner die ich kennen gelernt habe, waren alle nervlich ziemlich angekratzt und gernerell eher ängstlich. Zu dem würde ich mir da immer über DCM Gedanken machen. Wenn man es erkennt ist es meistens zu spät. Geld für regelmäßige Vorsorge sollte unbedingt vorhanden sein und auch für teure Folgekosten.

Boxer

Könnte ich mir am ehesten bei Anfängern vorstellen. Aber leider sind die Nasen sehr kurz geworden und Krebs ist ein großes Thema.

Malinois

Ich liebe diese Rasse wirklich sehr und habe aktuell zwei eigene. Es sind ganz, ganz, ganz tolle wunderbare hochspezialisierte Gebrauchshunde. Was mit einem Mali passiert wenn er in den falschen Händen landet (und das müssen noch nicht Mal große Fehler sein) kannst du auf diversen Notseiten nachlesen. Immer mehr Belgier sitzen als ewige Insassen in Tierheimen, als nicht vermittelbar und brandgefährlich, weil sich die Halter mit der Rasse völlig übernommen habe.

Die Lösung der meisten Malis heißt nach vorne gehen und wenn das nicht klappt wird halt eben beim nächsten Versuch mehr Anlauf genommen. Das was sie im Sport (und mit Sport ist nicht gemeint, dass der Hund dich bei deinem Sport begleitet) und im Dienst so unvergleichlich macht, macht sie im Alltag so schwer zu händeln - und ihr sucht einen Hund für den Alltag.

Beauceron

Kenne ich nur eine handvoll. Alles sehr ernsthafte, recht eigenständige Hunde. Die ich nicht als Begleithund sehe.

Australian Shepherd

Kenne nur völlig überdrehte Aussies, die kaum unter Kontrolle sind. Die paar angenehmen Exemplare sind in Händen die hundeerfahren sind und sich auch mit reizoffenen Rassen auskennen.

Fast jeder gesunde Hund ist sportlicher als der Durchschnittsmensch und lacht in der Regel über das was wir uns da so als Anstrengung vorstellen. Man braucht keine Sportkanone als Hund um einen Begleiter beim Joggen oder Rad fahren zu haben.

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Hallo,

die Ohren richten sich auch bei den "spitzohrigen" Rassen erst im Laufe der Zeit auf. Die meisten Schäferhunde haben Stehohren (Belgischer, Holländischer, Deutscher, Schweizer, Böhmischer,...). Die Wolfhunde (Saarlos, Tschechoslowakisch,...) Spitze und die meisten nordischen Hunde und einige Hunde vom Urtyp.

Einen Hund danach auszusuchen ob er Steh- oder andere Ohren hat, kann böse nach hinten losgehen. Der Hund sollte von seinem Charakter und seinen Bedürfnissen zu dir passen und nicht nach seiner Ohrenform.

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Hallo,

Shiva Inus und Akita Inus sind bei uns gerade sehr in Mode. Ich sehe sie nie ohne Leine und auch ansonsten gehen sie eher alleine spazieren und haben halt ihren Halter als Anhängsel am Band hängen.

Zwei dürfte ich etwas näher kennen lernen. Sehr "würdevolle" Hunde und die beiden sehr, sehr misstrauisch Fremden ggü., jagdlich sehr motiviert. Das in Verbindung mit einem sehr eigentändigem Wesen macht sie nicht unbedingt einfach in der Erziehung.

Viele haben sich das sehr romantisch vorgestellt mit dem eigenständigen Hund und sind dann böse auf die Nase gefallen.

Die Akitas die hier rumlaufen sorgen dafür das man in den meisten Fällen die Straßenseite wechselt - es wird alles in ihrem Blickfeld angefangen und die Halter haben sie wenig bis gar nicht unter Kontrolle.

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Schipperke ist in D. ja doch sehr unbekannt. Allerdings sind diese Hunde ja durchaus als " Melder" und "Wächter" beschrieben, was doch eine gewisse Bellfreudigkeit mit sich bringt.

Den einen den ich kennen lernen durfte war ein kleiner Duracell Hase auf Speed.

Auf Hoftreue würde ich bei der Rasse auch nicht setzen, zu dem scheinen sie durchaus jagdlich ambitioniert zu sein....

Bei Hunderassen mit kleiner Population würde ich immer sehr genau auf Inzucht schauen und ggf. auch im Ursprungsland auf Züchtersuche gehen, müsste in Belgien der Dachverband SRSH sein.

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Mmmh tollste ist schwierig, kommt ja auch immer auf die eigene Lebenssituation an.

Ich mag Malinois sehr gerne.

Sie sind sehr schnell in ihren Reaktionen und in ihrem Lernverhalten. Sie wollen unbedingt arbeiten und sind unglaublich energisch im Durchsetzten ihrer Ziele. Es sind Hunde die unglaublich hart gegen äußere Einwirkungen sein können und wahnsinnig weich und sensibel bei ihrem Halter. Man kann sie so gut wie für alles begeistern und sie werden so gut wie alles mit dem größtmöglichen Eifer mitmachen. Ich mag es dass sie bei Problemen oder Konflikten einfach mit noch mehr Energie nach vorne gehen, ihr Überschäume des Temperament, ihren sagenhaften will to please - hübsch finde ich sie allerdings nicht.

Und den alabrador Retiever (AL)

Hohe Arbeitsbereitschaft, temperamentvoll, gute Nase, tolle Steadiness, Hohe Kooperationsbereitschaft, "gute Laune Hund", sehr fokussiert in der Arbeit, häufig äußerst angenehm in der "Freizeit", lässt sich für alles mögliche motivieren und optisch gefallen sie mir auch.

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Hallo,

Das kann alles mögliche sein, Stress, Schmerzen, Anstrengung, Atemprobleme, Krankheit. Diese Rasse neigt zu Herzerkrankungen, daher unbedingt den TA aufsuchen und den Hund untersuchen lassen. Wenn das Tier dazu noch unter Übergewicht leidet, belastet das den Organismus natürlich noch mehr.

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Da wo ich es brauche. Mir ist es zB wichtiger das meine Hunde sich an Wild zurück nehmen, als dass sie bei einer Reizangel sauber liegen bleiben. Ich habe da nie spezielle Übungen für gemacht, dass kommt durch das ganz normale Training im Alltag.

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Hallo,

das kann auch einfach noch mit Schmerzen zusammen hängen. Allerdings kann eine Kastration und der damit einhergehende veränderte Hormonhaushalt Ängstlichkeit noch weiter ausprägen.

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Hallo,

wenn du zu dem Groomer /Hundefriseur Vertrauen hast, würde ich den einfach nach einer Empfehlung fragen.

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Aus den unterschiedlichsten Gründen.

Die wenigsten lassen wohl wegen der Populationskontrolle kastrieren. Das trifft ja eigentlich nur auf Halter von gemischten Hundegruppen zu.und selbst da kann das häufig gut gemanagt werden.

Vielfach ist es angebliche Gesundheitsprävention, vor allem bei Hündinnen, allerdings steigt dafür das Risiko für andere Erkrankungen. Der häufigste Grund dürfte aber wohl sein, dass versucht wird mangelnde Erziehung oder Ausbildung mittels Kastration zu ersetzen.

Sinn macht es wenn es gesundheitlich erforderlich ist, dazu zählt auch die Psyche des Tieres.

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Hund fällt wahllos Menschen an,was dagegen tun?

Hi,wir haben seit 1 Jahr eine klein Jackrussel-mix Hündin.

Sie ist aus Spanien. Bevor wir sie bekommen haben war sie auf einer Pflegestelle mit 4 weiteren Hunden.

Am Anfang war sie schüchtern,ängstlich und zurückhaltend,allerdings blieb das Verhalten nicht lange. Nach ca. 1 Monat wurde sie frecher,sie hat Besuch angebellt. Es dauerte nicht lange dann hat sich auch versucht zu beißen.

Man sieht das sie schlechte Erfahrungen in Spanien erlebt hat,den als sie zu uns kam hatte sie zwei wunde Stellen,als hätte sie Schläge von einem Elektroschocker abbekommen.

Wenn wir Gassi ist Anfangs alles normal,nur wenn wir sie los lassen und mit ihr dann spielen oder sie gerade mit einem anderen Hund spielt und sie dann weit weg eine Person sieht,rennt sie auf sie zu und fällt sie an(das heißt sie bellt und versucht zu schnappen ).

Wir waren schon in einer Hundeschule und üben mit ihr immer an der Schützendenseite zu gehen aber manchmal macht sie nichts und dann fällt sie unerwartet wild fremde Personen an.

Heute war es wieder,sie ist plötzlich los gerannt als sie weit weg einen Jogger gesehen hat. Der wurde agressiv und hat sie angeschrien und nach ihr getreten.

Ich wollte immer nach ihm einen hund vom Züchter,der keine schlechten Erfahrung gemacht hat. Natürlich macht man da eine gute Tat und mir tun die Straßenhunde echt leid aber meine Theorie ist,desto größer der hund,desto friedlicher. Deswegen wollte ich wenn dann einen Labbi oder Golden Retriever mix.

Als wir sie damals auf ihrer Pflegestell besucht haben,haben wir bei Gassi gehen bemerkt,das sie einen großen Jagt Trieb hat,aber meine Mutter wollte sie ja unbedingt.

Ich würde mich wirklich über Tipps oder ähnlich Erfahrungen freuen.

Liebe Grüße

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Hallo,

als allererstes gehört der Hund an die Leine. Wenn ihr nicht in einem wirklich, absolut ausbruchssicheren Gelände seid, bei dem ihr ausschließen könnt, dass dort andere Personen reinkönnen, muss dieser Hund gesichert sein. Der nächste erwischt den Hund blöd oder hat selber einen Hund, der das eher so semi findet, wenn sein Halter angegangen wird und ihr hattet die längste Zeit einen Hund.

Der Hund ist immer noch ängstlich und hat jetzt nur seine Strategie geändert. Ihr benötigt ganz dringen einen Trainer der sich mit Tierschutzhunden aus dem Ausland auskennt und der euch vor allem die "Hundesprache" näher bringen kann.

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Weil diese ihm aus welchen Gründen auch immer unheimlich sind. Du schreibst du hättest ihn dabei auf dem Arm, vllt.war ihm das in der Situation Zusätzlich unheimlich, weil er nicht selbständig Distanz aufbauen konnte.

Ich würde das auch nicht überbewerten, einfach im Hinterkopf behalten, dass es für deinen Hund Situationen gibt die er gruselig findet und da mit etwas Fingerspitzengefühl dran arbeiten.

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