Im Vertragstext werden Vermieter und Mieter zuerst aufgeführt und als Vertragsparteien benannt. Warum seht dein Name also nicht im Vertragskopf unter "MIETER"?

Am Ende des Vertragstextes unterschreiben die Parteien den Mietvertrag. Wenn du dort auch deine Unterschrift bei "Mieter" gesetzt hast, bist du nicht ebenfalls "Mieter", weil du nicht im Vertragskopf genannt wurdest.

Du kannst ausziehen ohne Kündigung.

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Falls du die Garage im Mietvertrag unter "Beschreibung der Mietsache" aufgeführt hast, ist sie im Mietpreis der Wohnung integriert und somit nicht kostenlos verliehen. Eine zeitliche Befristung der Mietzeit wäre damit auch nicht möglich.

Sollte allerdings die Garagennutzung als Leihe im Anhang des Mietvertrages aufgeführt sein, dann träfe die kostenlose Leihe zu. Dieser separate Leihvertrag kann sofort und fristlos gekündigt werden, da er nicht zeitlich fixiert ist.

Es könnte auch eine entgeltlose Duldung der Garagennutzung zutreffen, die jederzeit durch entsprechende Erklärung beendet werden kann.

Einen Anwalt solltest/bräuchtest du erst einzusetzen, wenn du diesen Fall vor Gericht entscheiden lassen willst/musst.

Die Anwaltskosten trägst in jedem Falle (zunächst) du. Eine spätere Schadensersatzforderung ist im Zuge des Rechtsstreites möglich oder es gibt einen Kostenfestsetzungsbeschluss nach einem rechtskräftigen Urteil.

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Die Beschreibung der Übung ist lückenhaft. Ich vermute, dass du die Hände nicht auf den Boden stützen darfst und dass das Heben der "Füße" sich auf die Fersen bezieht.

Die gestreckten und angespannten Beine lassen sich nicht insgesamt vom Boden heben. Der Drehpunkt wären dabei die Hüftgelenke. Dein Körpergewicht lastet auf den Hüftgelenken, wenn du im Bodensitz eine aufrechte Haltung einnimmst. Dabei sind die Hüftbeuger nicht arbeitsfähig. Die Hüftbeugung ist bereits ausgeführt.

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Nein! Der Mietvertrag endet mit Ablauf der Befristung. Vermutlich gibt es in deinem MV aber eine Verlängerungsklausel hinsichtlich der Befristung, die du nicht in Anspruch genommen hast. Also bliebe nur eine einvernehmliche Auflösung de MV oder Genehmigung zur Untervermietung oder Beibingen eines Nachmieters, was aber das Wohlwollen des Vermieters voraussetzt.

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Eine fristlose Kündigung bei diesem Sachverhalt ist nicht möglich.

Offenbar hast du dem Vermieter keine Fristen für die Mängelbehebung gesetzt. Diese Fristsetzung ist Voraussetzung für weitere Maßnahmen. E-Mails zählen nicht als Beweis einer Mangelmeldung. Dein Schreiben per Einwurfeinschreiben sofort an den Vermieter absetzen und ab Montag, 19.11.18 taggenau die Miete mindern um 100%, wenn die Heizung nicht funktioniert. Die Mietminderung kannst du erst mit der Mietzahlung Dezember geltend machen. Ersatzvornahmen sind auch möglich.

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Die Einkommensteuer aus Vermietung und Verpachtung kann überhaupt nicht abgesetzt werden. Nach einer Steuererklärung gibt es einen Steuerbescheid, der dann bezahlt werden muss.

Vermutlich hat dein Chef dich beauftragt herauszufinden, welche Leistungen steuerlich geltend gemacht werden können, wie da wären : Alle Betriebskosten (werden aber von den Mietern an den Vermieter bezahlt), alle Instandsetzungen am Miethaus und in den Mietwohnungen, Verwaltungskosten, Kontoführungsgebühren, Kreditraten soweit die Kredite das Miethaus betreffen, Rechtsanwaltskosten und Werbungskosten für Makler und Vermietungsofferten.

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Wie du sagtest, fand eine Vorabnahme der Wohnung vor dem Mietende statt. Diese Vorabnahme hat bezogen auf die Herausgabe der Mietwohnung an den Vermieter nach Mietende keinerlei rechtliche Konsequenzen.

Dennoch ist es ungewöhnlich, dass ein Mitarbeiter der Hausverwaltung sich zu dieser Vorabnahme eine Unterschrift vom Mieter geben lässt, es sei denn, die Bestätigung dessen, dass der Mitarbeiter dies Vorabnahme ausgeführt hat.

Sinnvoll wäre hier zunächst eine Rückfrage bei der HV, was denn mit dieser Unterschrift durch den Mieter bekundet wurde.

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Solange der Vermieter nur ankündigt die Nettomiete erhöhen zu wollen, bleibt das für dich ohne Bedeutung.

Nun hat der Vermieter seine Ankündigung wahr gemacht und dir ein Mieterhöhungsverlangen zugestellt. Das MEV kann sich aber nur auf die Nettomiete beziehen. Betriebskosten können dabei nicht erhöht werden. Zudem wäre neben dem MEV ein Schreiben zur BK-Anpassung erforderlich, wenn zuvor eine BK-Abrechnung übergeben wurde. Oder die Betriebskosten werden pauschal von dir bezahlt - der Vermieter hat sich dazu im Mietvertrag eine jährliche Anpassung vorbehalten. Es wäre auch eine Teilinklusivmiete denkbar.

Der Möglichkeiten gibt es viele, du solltest hier mehr Details preisgeben.

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Leider konnte ich meinen Kommentar nicht weiterführen, weil ich eine Woche im Urlaub war.

Hier wollte der Vermieter dir einen gegenseitigen Kündigungsverzicht unterwuchten ohne auf dieses Gegenseitigkeit im Vertragstext hinzuweisen. Nach meiner Meinung ist daher diese Klausel unwirksam.

Es gibt aber seitens anderer Kommentatoren die Meinung, dass eine derartige Klausel trotzdem gültig sei, weil sie in einem Individualvertrag gültig sein könnte.

Insgesamt bleibt der Vermieter mit seinem Begehr deiner Kündigung zum 31.07.2021 im Rahmen dessen, was der Gesetzgeber hinsichtlich des Kündigungsverzichtes für möglich hält. Das Datum auf 2017 gelegt ist leicht auf 2021 festzustellen, weil von einem 3-jährig festen Mietverhältnis gesprochen wird.

So würde ich den Vertragstext nun interpretieren. Da es aber auf die Entstehung des Mietvertrages und deine Mitwirkung bei den Klauseln ankommt, ist sicherlich ein fachlicher Rat eines Fachanwaltes für Mietrecht sinnvoll, weil das Risiko des Scheiterns einer spontanen wirksamen Kündigung einfach für dich sehr hoch ist.

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Du hast die gleichen Rechte wie andere Mieter auch. Aber eine Party sehe ich als unangemessen in deinem Mietumfeld. Vielleicht nur dann, wenn deine Vermieter außer Haus sind.

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Es fand keine Herausgabe der Mietsache nach dem 30.09.2018 (Dein Mietende) durch dich an den Vermieter statt. Der Bulgare war dein Untermieter bis 30.09.2018 und hat ebenfalls nicht die Wohnung an dich übergeben. Da er aber mit Wirkung 01.10.2018 als neuer Mieter und neuem Vertrag die Wohnung übernommen hat, bist du aus dem Schneider.

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Nicht die Frist kann schneller bearbeitet werden sondern dein Widerspruch zu einem Ablehnungsbescheid. Dabei kann hier nicht eingeschätzt werden, ob dir der Widerspruch auch zu einer Wohnung verhilft. Was deine Freund da für eine Rolle spielt, bleibt unklar, weil vermutlich nur du einen Antrag (auf was?) gestellt hast. Dann erwähnst du das '"Amt" und das Jobcenter. Ist damit eine identische Institution gemeint?

Deine familiäre Situation ist offenbar so kritisch, dass du der Obdachlosigkeit anheim zu fallen drohst. Darauf solltest du das Jugendamt aufmerksam machen.

Wenn du in Ausbildung stehst, kannst du finanzielle Unterstützung beantragen. Unabhängig davon steht dir das Kindergeld zu, wenn du nicht mehr in deiner Familie leben solltest. Eine Unterstützung der Eltern ist bis zu deinem Ausbildungsende sogar einklagbar, wenn die Eltern nichts bezahlen wollen.

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Vermutlich meinst du Mängel, die bei der Herausgabe der Mietwohnung an den Vermieter nach Mietende festgestellt wurden.

Üblich wäre hier ein Übergabeprotokoll mit der Mängelauflistung. Gibt es ein solches Dokument in zweifacher Ausfertigung mit Unterschriften des Übergebenden und
Übernehmenden?

Die e-mail würde möglicherweise dem Vertragscharakter des Übergabeprotokolls entgegenstehen, klärt aber nicht (Un)Schuldfragen zu den Mängeln.

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Der Vermieter kann nicht die Kaution verweigern, weil er zu einer Kautionsübergabe nicht verpflichtet ist. Der Mieter hat vom Vermieter keine Kaution zu beanspruchen.

In welcher Position stellst du hier diese Frage?

Bist du ein Mieter, der gerade das Mietende am 31.10.2018 überschritten hat? Dann wird der Vermieter mit Sicherheit die fehlende Miete aus der Kaution nehmen.

Bist du ein Vermieter, dem eine Mietzahlung im laufenden Mietverhältnis vorenthalten wurde? Dann darfst du nicht in die Kaution greifen. Rechtsmittel wäre hier ein gerichtliches Mahnverfahren, weil der Mieter mit einer Miete im Verzug ist.

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Sobald im Mietvertrag die Bezahlung von Betriebskosten durch den Mieter vereinbart wurde, gehören auch die anteiligen Grundsteuern dazu, auch wenn sie jahrelang nicht eingefordert wurden.

Die Erben können jedoch den Antrag nach § 32 GstG stellen. Ob der Erlass von Grundsteuer genehmigt wird, bliebe abzuwarten.

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Eine 'Ummeldung hat nur dann Bedeutung , wenn du im Besitz eines Personalausweises bist. Dein Vermieter muss dir eine Wohnungsgeberbescheinigung ausstellen, die du beim Einwohnermeldeamt zur Ummeldung vorlegen musst. Formular aus dem Internet kostenlos herunterladen.

Deine Eltern müssen nicht bei der Ummeldung anwesend sein.

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Fristlos hat nichts mit Fressen zu tun. Der Vermieter ist verpflichtet dir eine Auszugsfrist nach der K. zu gewähren. 10-14 Tage sind da angemessen. Dennoch hast du auch in der Auszugsfrist Nutzungsentgelt mindestens in Höhe der Gesamtmiete zu zahlen. Dieses Nutzungsentgelt kann auch höher sein, wenn deine bisherige Miete unter dem ortsüblichen Mietniveau lag.

Ist die Auszugsfrist verstrichen, ohne dass du ausgezogen bist, kann der Vermieter Klage auf Räumung und Herausgabe der Mietwohnung sowie Klage auf Zahlung der rückständigen Miete bzw. des Nutzungsentgeltes inkl. Zinsen beim zuständigen Amtsgericht erheben. Der Richter des AG wird dich dann anschreiben und fragen, ob du dich gegen die Klage verteidigen willst. Hast du triftige gründe, die die Klage unberechtigt erscheinen lassen, solltest du dich verteidigen und das dem Gericht anzeigen. Daraufhin wird dir die Klageschrift übergeben und unter Fristsetzung eine Erwiderung verlangt. Verteidigst du dich nicht gibt es ein Urteil ohne Verfahren.

Die Wahl eines Anwaltes wäre zu empfehlen.

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Hier wurde eine Schließanlage installiert, deren Schlüssel sowohl für eure Wohnung als auch für die Haustür gefertigt sind. Euer Schlüssel kann nicht kopiert werden weil die Schlüsselkarte wohl nur dem Hersteller zur Verfügung steht.

Aktuell braucht ihr also 2 Schlüssel - 1 für die Wohnung und 1 für die Haustür. Daher sollte das Wohnungstürschloss vorübergehend gewechselt werden und die Hausverwaltung einen Haustürschlüssel zur Verfügung stellen. Vermutlich ist die Hausverwaltung mit diesem Vorgang überfordert.

Stellt ein Ultimatum, dass innerhalb 24 h euch der normale Zugang zur Mietsache ermöglicht wird. Bei Verstreichen der Frist solltet ihr in eine Pension ziehen und die Kosten durch eine Schadenersatzforderung an die Hausverwaltung ersetzen .

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Mietwohnung wird plötzlich von anderen Leuten genutzt?

Hallo, ich habe eine Frage zum Mietrecht. Weiß jemand hier Rat?

Konkret geht es um eine Wohnung in meinem Haus, die ich vor drei Jahren an ein älteres Ehepaar mit einer erwachsenen Tochter vermietet habe. Das Ehepaar hat neben der Tochter noch weitere erwachsene Söhne, die allerdings nicht mit eingezogen sind, da sie selbst Familie haben. Im Frühjahr dieses Jahres ist die Tochter dann ausgezogen.

Seit dem Frühjahr 2018 kommt besagtes Ehepaar nur noch für 1-2 Tage/Woche in seine Wohnung, um seine Wäsche zu waschen und zu trocknen. In der übrigen Zeit wohnen abwechselnd andere Familienmitglieder mit ihren kleinen Kindern immer tage -oder wochenweise dort. Oder einer der Söhne kommt mit seinen Saufkumpanen an und verbringt dann das Wochenende in der Wohnung der Eltern, wenn diese nicht da sind.

Das ältere Ehepaar wohnt während dieser Zeiten nicht in der Wohnung, sondern in seinem Wohnwagen auf dem Campingplatz. Im Grunde genommen ist der Wohnwagen der feste ganzjährige Wohnort dieser Leute.

Eigentlich hatte ich die Wohnung an das ältere Ehepaar vermietet, jetzt benutzt jedoch die ganze Großfamilie inkl. Freunden abwechselnd meine Wohnung, wenn die Alten nicht da sind. Mir gefällt das überhaupt nicht, da praktisch jede Woche fremde Leute in meinem Haus absteigen und Krach machen.

Die Mieter selber blocken diesbzgl. Anfragen oder Bitten meinerseits nur ab. Es würde sich um (Familien-) Besuch handeln, sagen sie, dabei sind sie ja gar nicht da, wenn der “Besuch” in ihrer Wohnung wohnt.

Weiß jemand, wie es hier rechtlich aussieht und was ich tun könnte?

Danke im Voraus.

Gruß Ursula

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@Menuett ist beratungsresistent.

der Casus "Besuch" entsteht, wenn Personen zu Wohungsbesitzern oder Wohnungseigentümern eingelassen werden und sich gemeinsam mit den Besitzern/Eigentümern in der Wohnung aufhalten. Natürlich können die W.-Inhaber kurzzeitig aus der Wohnung weggehen um unaufschiebbare Dinge zu erledigen.

Alles andere ist ungenehmigte Gebrauchsüberlassung der Mietsache und wird nicht von der freien Entfaltung der Persönlichkeit in Besuchsdingen gedeckt. Wer dagegen handelt, mit dem verfährt der Vermieter nach § 540 (1) und § 543 (3) weiter § 569 BGB.

Dem Vermieter steht auch nach der Abmahnung nach § 541 BGB das Recht auf Unterlassungsklage zu.

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Wenn ein Mietvertrag ohne eigene Verbrauchsermittlung für Strom geschlossen wurde, so ist das möglich, denn der Stromverbrauch würde so pauschal abgegolten sein. Deine Stromkosten, egal wie hoch, würde der Vermieter bezahlen müssen.

Ohne spezielle Anpassungsklausel im Mietvertrag kann die pauschale Miete nicht verändert werden, soweit es die Betriebskosten beträfe. Einer Nachzahlungsforderung des Vermieters ist einfach zu widersprechen oder diese ist zu ignorieren.

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