Ich nehme an, es geht dir darum, wann das Partizip II und wann der sogenannte Ersatzinfinitiv verwendet wird. Letzterer findet dann Verwendung, wenn bestimmte Verben (Modalverben, best. Verben der Wahrnehmung etc.) zusammen mit anderen Infinitiven stehen.

https://www.deutschplus.net/pages/Ersatzinfinitiv

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Grob gesagt sind solche Wörter Adverbien, die unflektierbar (unveränderlich) sind und alleine das sog. Vorfeld besetzen können (= allein vor dem gebeugten Verb stehen können). Beispiele wären:

  • Heute geht Tom in den Zoo.
  • Ich trinke morgens immer Kaffee.
  • Vielleicht kommt er später.

Adjektive hingegen, auch Wie-Wörter oder Eigenschaftswörter genannt, kann man daran erkennen, dass sie flektiert (gebeugt) und (meist) gesteigert werden können:

  • der schnelle Läufer
  • das lautere Auto
  • meine Mama kocht am besten

Man spricht immer von Adjektiven, wenn diese Eigenschaften gegeben sind. Auch wenn die Adjektive unflektiert vorkommen, sind und bleiben sie dennoch Adjektive! Es gibt drei Verwendungsweisen von Adjektiven:

  • attributiv: das schnelle Auto
  • prädikativ: das Auto ist schnell
  • adverbial: das Auto fährt schnell

Es handelt sich bei allen 3 Verwendungsweisen aber immer noch um Adjektive; zumindest im Deutschen! In anderen Sprachen erfolgt bei der adverbialen Verwendungsweise oft eine morphologische Veränderung in Form einer angehängten Nachsilbe (-ly im Englischen beispielsweise), dann kann man von einem Wortart-Wechsel sprechen. im Deutschen ist das aber unnötig. Das ist aber hauptsächlich eine Sache der Festlegung. Man hielt es einfach für unnötig, von einem Wortartwechsel zu sprechen, da in adverbialer Verwendung ja nur die (unveränderte) Grundform des Adjektivs benutzt wird. 

(Man muss allerdings beachten, dass es vereinzelte Adjektive gibt, die nicht gesteigert oder gebeugt werden können. Z.B. prima oder ursprünglich einige Farb-Adjektive wie lila. Es sind trotzdem Adjektive, keine Adverbien!)

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Am einfachsten merkt man sich, dass diese Wörter zusammengeschrieben werden, wenn man nur vom Anfangsbuchstaben spricht. Also: "Nur Nomen werden großgeschrieben."

Hingegen wird getrenntgeschrieben, wenn du generell die Schriftgröße aller Buchstaben meinst: "Ich habe es klein geschrieben, damit es auf den Zettel passte."

Ich hoffe, das hilft dir.

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Du verwechselst da was. Das "zu" würde zu einem folgenden Infinitiv gehören, nicht zu "brauchen" selbst. Das bedeutet, dass das "zu" nur in einem etwa so aussehenden Kontext fraglich wäre:

Du brauchst nicht [zu] kommen.

Und da ließe sich hervorragend streiten, ob es obligatorisch sein muss. Meiner bescheidenen Meinung nach gut es sich mit zu bereits ein wenig antiquiert an; ich lasse das "zu" also eher weg.

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Das ist eine Untergruppe der Partikeln, die sich dadurch auszeichnet, dass die Partikeln einerseits den Fokus auf ein bestimmte Phrase im Satz (meist Substantive oder Adjektive) legt, andererseits diese Phrasen in gewisser Hinsicht graduiert (daher der andere Name "Gradpartikeln"). Vll. wird's hier etwas deutlicher:

https://mein-deutschbuch.de/partikeln.html

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Das liegt daran, dass Joseph Ratzinger ein Name ist, und Namen bekommen schon seit einiger Zeit kein Genitiv-s mehr, wenn der Artikel davorsteht. Früher war das anders. Schön zu sehen ist das an Goethes Werther; erste Auflagen erschienen noch unter dem Titel "Die Leiden des jungen Werthers", also mit Genitiv-s. Später wurde das s weggelassen: "Die Leiden des jungen Werther".

Bei "Kaiser" wäre das genauso, sofern er als Name verwendet würde. ("Die Kleider des Kaisers" - Kaiser als Titel / "Die Kleider des [Johannes] Kaiser - Kaiser als Name)

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Das vielleicht:

https://www.youtube.com/watch?v=W6cp9FakTlo

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https://www.dwds.de/wb/abschweifen

Da kannst du - unter Etymologie - nachlesen, dass schweifen tatsächlich mal eine stark flektierende Form hatte mit der Bedeutung 'herumstreifen, umherziehen, -wandern'. Dort steht weiter:

Das starke Verb fällt in frühnhd. Zeit mit dem zugehörigen schwachen Verb ahd. sweifen ‘umstürzen’ (8. Jh.), mhd. sweifen ‘schwingen’ zusammen und gibt die starke Flexion auf.

Vielleicht haben sich in einigen Dialekten alte Formen erhalten, das kann schon sein.

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Bei Eigennamen, besonders den Namen von Personen, hat es sich schon lange eingebürgert, den Namen im Genitiv bei vorangestelltem Artikel ohne "-s" zu schreiben. Das war nicht immer so. Ein Beispiel ist Goethes Werther. Zu Anfang hieß es noch "Die Leiden des jungen Werthers"; in späteren Auflagen fehlte das "-s".

Jetzt bleibt die Frage, inwieweit "iPhone" diesen Regeln folgt, da es zwar kein Personenname, aber dennoch ein Name ist. Insofern ist tatsächlich beides möglich: "... des iPhones" sowie "... des iPhone".

Allerdings finde ich die Schreibung ohne "-s" irgendwie schöner, v.a. wenn das Wort "Apple" noch davorsteht.

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Meistens gibt es 2 Arten von Kursen: Solche, die - ähnlich wie Volkshochschulkurse - neben dem Studium absolviert werden können; auch aus reiner Lust am Sprachenlernen, ohne Notwendigkeit sozusagen, und solche, die verpflichtend sind (z.B. weil man die Sprache studiert).

Erstere sind meistens einfacher gehalten, zweitere können vom Lernpensum her schon richtig in die Vollen gehen.

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"Seit" nutzt man tatsächlich mit dem Dativ, z.B. in einer Phrase wie: "seit dem letzten Wochenende..." Hier ist "seit" jedoch als Präposition gebraucht. In deinem Beispiel wird "seit" aber als Subjunktion (unterordnende Konjunktion) verwendet, die einen Nebensatz einleitet. Junktionen regieren keine Kasus - anders als die zuvor erwähnten Präpositionen. Der Kasus von "meine Eltern " hängt in deinem Beispiel nur vom Prädikat des Nebensatzes ab: [Seit] wer (meine Eltern) wen (mich) verlassen haben...

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Bei Satz 1 muss das Komma stehen, weil du einen Hauptsatz und einen Nebensatz hast; die Schwierigkeit hierbei ist vielleicht, dass der Nebensatz zuerst kommt.

Beim zweiten Satz hast du einen Relativsatz, der sich auf "Standardsprache" bezieht und der innerhalb des Hauptsatzes steht. Links und rechts der Kommas steht der Hauptsatz.

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Du meinst, weil im Nebensatz das gebeugte Verb (sind) am Schluss stehen sollte? Damit hast du natürlich recht; dein Satz ist trotzdem richtig. Es gibt im Deutschen auch das Phänomen der Ausklammerung. Das bedeutet, dass ein Satzteil im Nebensatz hinter das gebeugte Verb verschoben wird. Meist macht man das bei komplizierteren Sätzen; oder aus pragmatischen Gründen. Um etwas zu betonen beispielsweise.

https://deutschegrammatik20.de/wortposition/ausklammerung-im-nachfeld/

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In offiziellen Regelwerk heißt, dass Anreden mit Komma abgetrennt werden. Und "... liebe Kinder" ist eine Anrede.

http://www.canoo.net/services/GermanSpelling/Regeln/Interpunktion/Komma/Anrede.html?MenuId=SpellingRules0734#Anchor-Anreden-49575

http://www.canoo.net/services/GermanSpelling/Amtlich/Interpunktion/pgf71-79.html#pgf79

Daneben soll es aber auch eine DIN-Norm geben, die besagt, dass bei Briefen auf die Schlussformel "Mit freundlichen Grüßen..." kein Komma folgt. Wahrscheinlich würde das auch für "Auf Wiedersehen..." gelten. Habe ich zumindest mal gelesen. Wer weiß ob man auch nun an das eine oder das andere halten soll? Falls das bei dir überhaupt ein Brief werden soll...

Ich persönlich würde das Komma auch beim Brief setzen.

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Das mag man meinen, dass es sich hier um einen Fehler handelt, dem ist aber nicht so. Da das "deren" vor einem Substantiv steht, ist es sogar üblicher als "derer". Gemeinhin sind beide aber oft austauschbar!

http://canoo.net/blog/2018/08/24/zwei-woerter-aufgrund-derenderer-manche-ins-zweifeln-geraten/

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Ich würde dir folgende Seite empfehlen:

http://www.canoo.net/services/GermanSpelling/Regeln/index.html

Da findest du auch Verlinkungen zum genauen Wortlaut des offiziellen Regelwerks.

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Du bringst da ein paar Begrifflichkeiten durcheinander:

  • ein Adverbiale ist ein Satzglied
  • Adjektiv ist eine Wortart
  • Attribute sind Teile von Satzgliedern

Die Kurzantwort zu deiner Frage: Schnell ist ein Adjektiv, das hier adverbial verwendet wird.

Die etwas längere Antwort:

"Schnell" ist ein Adjektiv, immer. Früher wurden Adjektive, die adverbial verwendet werden, als Adverbien betrachtet. Heute tut man das gemeinhin nicht mehr. Kurz gesagt: Einmal Adjektiv, immer Adjektiv. Falls du noch mehr Fragen zur Unterscheidung von Adjektiv und Adverb hast, kopiere ich mal eine Antwort von mir auf eine ähnliche Frage hier rein:

Grob gesagt sind solche Wörter Adverbien, die unflektierbar (unveränderlich) sind und alleine das sog. Vorfeld besetzen können (= allein vor dem gebeugten Verb stehen können). Beispiele wären:

  • Heute geht Tom in den Zoo.
  • Ich trinke morgens immer Kaffee.
  • Vielleicht kommt er später.

Adjektive hingegen, auch Wie-Wörter oder Eigenschaftswörter genannt, kann man daran erkennen, dass sie flektiert (gebeugt) und (meist) gesteigert werden können:

  • der schnelle Läufer
  • das lautere Auto
  • meine Mama kocht am besten

Man spricht immer von Adjektiven, wenn diese Eigenschaften gegeben sind. Auch wenn die Adjektive unflektiert vorkommen, sind und bleiben sie dennoch Adjektive! Es gibt drei Verwendungsweisen von Adjektiven:

  • attributiv: das schnelle Auto
  • prädikativ: das Auto ist schnell
  • adverbial: das Auto fährt schnell

Es handelt sich bei allen 3 Verwendungsweisen aber immer noch um Adjektive; zumindest im Deutschen! In anderen Sprachen erfolgt bei der adverbialen Verwendungsweise oft eine morphologische Veränderung in Form einer angehängten Nachsilbe (-ly im Englischen beispielsweise), dann kann man von einem Wortart-Wechsel sprechen. im Deutschen ist das aber unnötig. Das ist aber hauptsächlich eine Sache der Festlegung. Man hielt es einfach für unnötig, von einem Wortartwechsel zu sprechen, da in adverbialer Verwendung ja nur die (unveränderte) Grundform des Adjektivs benutzt wird. 

(Man muss allerdings beachten, dass es vereinzelte Adjektive gibt, die nicht gesteigert oder gebeugt werden können. Z.B. prima oder ursprünglich einige Farb-Adjektive wie lila. Es sind trotzdem Adjektive, keine Adverbien!)

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"Gefahren" impliziert ja eine Bewegung insofern ist Akkusativ (also "dich") hier richtig. Rein theoretisch könnte auf das "in" auch Dativ folgen, dann müsste aber ein Verb damit stehen, dass einen Ort abgibt.

Mir fällt jetzt kein besseres Beispiel ein:

Was wurde in das Buch geschrieben? - Akkusativ / Wohin? --- Was steht in dem Buch? - Dativ / Wo?

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Ein Subjektsatz ist ein Nebensatz, der die Funktion des Subjekts in einem übergeordneten Satz übernimmt. Kurz gesagt erfragst du mit "Wer o. was?" einen ganzen Nebensatz, dann ist es ein Subjektsatz.

Wer andern eine Grube gräbt, fällt selbst hinein. - "Wer fällt selbst hinein?" - Wer andern eine Grube gräbt. [Das ist der Subjektsatz.]

Bei Objektsätzen ist es analog, nur dass diese mit anderen Fragewörtern (wen, wem, wessen) erfragt werden.

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Zugegebeneraßen aus Faulheit kopiere ich einfach mal einen Link zu einer ähnlichen Frage hier rein. Darin findest du schon viele Antworten. Wenn du noch etwas anderes wissen willst, kannst du gern nachfragen:

https://www.gutefrage.net/frage/germanistikstudium-aber-mit-was-kombinieren

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Natürlich ginge es auch, zu schreiben:

Das ist im Grunde so die Idee, dass man in eine andere Welt abtauchen kann.

Das wäre der typische deutsche Nebensatz mit der Nebensatz-Klammer. Allerdings ist der obere, von dir geschriebene Satz auch richtig. Gerade bei langen, komplizierten Nebensätzen kann man manchmal ein Satzglied "herausziehen" und hinter das flektierte Verb stellen. Mann nennt das Ausklammerung. In deinem Beispiel wäre das aber unnötig; der Nebensatz ist nicht besonders kompliziert. Ich vermute, man hat das hier gemacht, um den letzten Satzteil besonders hervorzuheben. (Der Satz hört sich für mich auch nach Werbesprache an.)

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Es kommt darauf an, wie du die anderen Formen bildest:

staubsaugen - ich staubsauge - ich habe gestaubsaugt

https://www.duden.de/rechtschreibung/staubsaugen

oder eben:

Staub saugen - ich sauge Staub - ich habe Staub gesaugt

https://www.duden.de/rechtschreibung/Staub_saugen

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Die zweite Variante ist die bessere. Der Duden sagt hierzu auch deutlich:

<im Plural üblicherweise mit dem Dativ, wenn der Genitiv nicht erkennbar ist>: bezüglich Kinderspielplätzen hat sich nichts geändert

https://www.duden.de/rechtschreibung/bezueglich_Praeposition

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Unterordnende (! nicht "untergeordnete") Konjunktionen sind dasselbe wie Subjunktionen. Den Begriff Konjunktion verwendet man auf 2 verschiedene Weisen: Einmal als alleinigen Begriff für die 2 Junktionsarten, dann muss die Binnenunterscheidung halt mithilfe der Adjektive unter- und nebenordnend erfolgen. Und das ander Mal spricht man bei nebenordnenden Junktionen von Konjunktionen und bei unterordnenden von Subjunktionen.

Das war jetzt hoffentlich halbwegs verständlich! ;)

ALso die kurze ANtwort: Ja, du hast recht, sie sind dasselbe.

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Das kommt drauf an: Standardsprachlich steht nach "wegen" der Genitiv, also "wegen des kalten Wassers". Allerdings hört sich das im normalen Sprachgebrauch doch ordentlich gestelzt an, dort ist also "wegen dem kalten Wasser" durchaus angebracht und richtig (inzwischen sogar gemäß Duden - glaube ich).

Generell ist es im Deutschen ja inzwischen so, dass man häufig bei Präpositionen zwischen Genitiv und Dativ wechselt, je nachdem, ob man "offizieller" klingen will oder nicht - unabhängig davon, ob eigentlich der Genitiv oder Dativ "richtig" (wenn man das überhaupt sagen kann) wäre.

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AM besten versuchst du, den Satz so weit herunterzubrechen wie möglich. Um ehrlich zu sein, ich musste den Satz auch mehrmals lesen, bis ich ihn verstand, aber im Grunde ist er so aufgebaut:

Was wurde wem wann klar?

  1. {Dass der in Stuttgart geborene Thomas Fuchs,
  2. [der auch fürs Radio arbeitet,]
  3. auch über eine professionelle Sprechanlage verfügt,}
  4. wurde den Achtklässlern der Gesamtschule in Köln spätestens klar,
  5. (als er kürzlich aus seinem Roman „Treffpunkt irgendwo" vorlas.)

Von 1-3 geht der erste NS, der hier ein Subjektsatz {} ist - eingeschoben darin ein Relativsatz []. = WAS

4 ist der HS.= WURDE WEM KLAR

5 ein NS (), der mMn als Temporaladverbial fungiert. = WANN

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"Rad fahren" schreibt man getrennt, es sei denn, es liegt eine Substantivierung vor: "das Radfahren".

Das Muster deines Satzes ist aber: "Er konnte den ganzen Tag was tun?" Insofern ist hier keine Substantivierung gegeben (also nicht: "er konnte den ganzen Tag das Radfahren"), sondern einfach ein Verb ("fahren") mit einer Ergänzung ("Rad"). Es ist also Variante 1 richtig.

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Klein und zusammen ist richtig:

http://www.canoo.net/services/GermanSpelling/Regeln/Getrennt-zusammen/Adjektiv.html#Anchor-Verbindungen-49575

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"Prädikativum" bezeichnet eine Funktion im Satz, also ein Satzglied; "Adjektiv" hingegen ist eine Wortart. Man muss also unterscheiden zwischen Form und Funktion. Und von der Form her kann man Partizipien des Typs II entweder den Adjektiven zurechnen oder den Verben - je nach Verwendungsweise.

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Nun ja, die Frage ist nicht ganz so leicht zu beantworten. Ich persönlich halte weder Punkt noch Komma noch Strichpunkt für falsch. Meiner Meinung nach ginge auch ein Doppelpunkt.

Da deine Frage aber speziell auf den Strichpunkt abzielt: Dazu heißt es im offiziellen Regelwerk in etwa, dass es darauf ankäme, inwieweit man eine Abgrenzung zwischen 2 eigenständigen Sätzen herstellen will. Das reicht von wenig Abgrenzung (Komma) bis viel Abgrenzung (Punkt) - dazwischen liegt der Strichpunkt.

http://www.canoo.net/services/GermanSpelling/Amtlich/Interpunktion/pgf80.html

Die Entscheidung liegt dann letztendlich aber bei dir.

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Beim Genitiv von "welch..." geht beides. Das ist einfach eine Irregularität im Deutschen. Das kann/muss man einfach so hinnehmen; oder sich hier ein bisschen einlesen, warum das eventuell so ist:

http://canoo.net/blog/2015/12/08/welches-oder-welchen-landes/

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Bayerisch, also mit y, bezieht sich ja auf das Rechts- und Verwaltungsgebilde des genannten Freistaats. Also auf alles, was zum dt. Freistaat gehört. Bairisch mit i bezieht sich auf die Sprache / den Dialekt, und der wird ja über die Grenzen Bayerns hinaus gesprochen, z.B. gehört auch Österreich zum bairischen Dialektgebiet.

Ich nehme also an, die unterschiedliche Schreibung dient einfach zur Unterscheidung dieser beiden Verwendungsweisen. Die Schreibung mit y für das politische Gebilde wurde ja auch erst von vom bayerischen König Max (dem Ersten, nicht dem Märchenkönig) so endgültig festgelegt. Vorher waren für das (damals noch) Königreich beide Schreibungen in Verwendung. Die Schreibung mit y sollte dem Wort ein altgriechisches Flair geben, der König war ein großer Fan des antiken Griechenland.

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"zu sagen" ist eine Infinitivgruppe, das ist richtig. Sog. erweiterte Infinitive werden u.a. dann obligatorisch mit Komma vom Rest des Satzes abgetrennt, wenn sie sich auf ein Substantiv beziehen - ähnlich vielleicht einem Relativsatz. Das ist hier der Fall: "die Scheu, zu sagen..."

Allerdings ist der Infinitiv in diesem Beispiel halt nicht erweitert, soll heißen, er besteht nur aus "zu" + "Infinitiv". Es ist also ein einfacher Infinitiv - und dann gilt eine Ausnahmeregel, die besagt, dass das Komma auch weggelassen werden kann. Falsch ist es aber nicht... nur halt auch nicht verpflichtend!

http://www.canoo.net/services/GermanSpelling/Regeln/Interpunktion/Komma/PartAdjInf.html#Anchor-Infinitivgruppen-49575

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Ein Spin-Off gibt's ja schon: "The Originals". Das handelt von den Urvampiren rund um Klaus und nähert sich auch schon wieder seinem Ende, bekommt aber demnächst sein eigenes Spin-Off, das "Legacies" heißen soll und sich um Klaus' Tochter dreht.

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Ja, ich denke, das tut es.

Im Nominativ ist der Laut am Silbenende, weshalb er stimmlos ausgesprochen wird. Im Dativ hingegen steht er - bedingt durch das sog. Dativ-e am Wortende - an einem Silbenanfang, weshalb er stimmhaft ausgesprochen wird.

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Das erfährt man in der Serie "Flash" bzw. später bei "Arrow", beim Crossover mit den anderen DC-Serien.

Flash ist in seiner Serie der Zeit zurückgereist, um die Vergangenheit zu ändern (er wollte seinen Eltern das Leben retten). Das hat jedoch nicht so geklappt, wie er wollte, und er musste die Veränderung der Zeitlinie wieder rückgängig machen. Allerdings wurde der vorherige Zustand nicht komplett wiederhergestellt, ein paar Abweichungen blieben. Z.B. die mit dem Kind.

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Wenn ich mich recht erinnere, war Savitar im ersten Drittel der Serie ja noch in der Speedforce gefangen. In den Szenen, in denen man ihn in der "richtigen" Welt sieht, ist das sozusagen nur eine Manifestation von Savitar aus der Speedforce heraus. Darum sehen ihn zu der Zeit auch nur andere Speedster. Er ist also nicht wirklich/physisch da. Darum scheint es auch nur so, als wäre er schneller als Barry: In Wirklichkeit ist das nur so eine Art "Erscheinung", die nicht an physikalische Gesetze gebunden ist.

Später in der Serie ist er ja aus der Speedforce entkommen und ist folglich als physische Person nicht mehr schneller, sondern auch schnell wie Barry.

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"Entlang" scheint da tatsächlich ein schwierigerer Fall zu sein. Die meiste Zeit scheint mir "entlang" wie ein Verbzusatz verwendet zu werden, also im SInne von entlanglaufen/-gehen/-spazieren etc. In so einem Fall hört sich für mich der Akkusativ am natürlichsten an:

  • Er geht den Fluss entlang. NICHT: Er geht des Flusses entlang.

Bei einer Verwendung als Präposition unterscheidet der Duden:

  • Ist die Präposition nachgestellt, steht sie mit Akkusativ: Das Wirtshaus finden Sie irgendwo die Straße entlang.
  • Ist sie vorangestellt, steht sie mit Genitiv: Das Wirtshaus finden Sie irgendwo entlang der Straße.

Auch das erscheint mir so richtig. Alles andere sind wohl regionale oder dialektale Eigenheiten.

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Ich kann nur vermuten, dass deine Lehrerin gemeint hat, dass in einem bestimmten Kontext nur "Zuhause" (also mit großem "Z") richtig ist. Denn zwischen "Zuhause" und "zu Hause" besteht ein großer Unterschied: "Zuhause" ist ein Substantiv (wie in: Das hier ist mein Zuhause.), "zu Hause" (gesamt gesehen) ein Adverb (wie in: Ich bin zu Hause.)

P.S.: Das kleingeschriebene "zu Hause" darf auch zusammengeschrieben werden, also "zuhause". Natürlich aber weiterhin klein; vielleicht kommt auch daher ein gewisses Maß am Verwirrung.

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Wenn Kommas zwischen 2 Adjektiven gesetzte werden, dann zeigt das an, dass sieals gleichrangig interpretiert werden sollen. D.h. dass sie sich beide im selben Maße auf das nachfolgende Substantiv beziehen; man könnte auch ein und zwischen beide setzen. Ohne Komma bezieht sich das erste Adjektiv auf Adjektiv 2 + das Substantiv insgesamt; oft wird dadurch ein Vergleich hergestellt. Zur Erläuterung:

In deinem ersten Beispiel bedeutet das Komma, dass ihr altes Leben auch lasterhaft war. Ohne Komma würde man den Satz so interpretieren, dass sie ein altes lasterhaftes Leben hatte im Gegensatz z.B. zu einem neuen lasterhaften.

Zweites Beispiel: Mit Komma bedeutet einfach, dass ihr Leben sowohl lasterhaft als auch egoistisch ist. Ohne Komma hieße es, sie hat ein lasterhaftes Leben, das egoistisch ist, und z.B. ein lasterhaftes, das nicht egoistisch ist.

Beim 3. Satz würd ich eigentlich dazu tendieren zu sagen, dass nur die Version ohne Komma korrekt ist; denn es soll ja ausgesagt werden, dass das schlechte Gewissen dadurch entstanden ist. Es soll nicht sagen, dass das Gewissen erst dadurch entstanden ist und es dann (zufällig) gleichzeitig auch schlecht wurde. So würde es eine Schreibung mit Komma nahelegen.

DENN: Bei einer Schreibung, bei der eine Lesart mit Komma unmöglich ist, kann man das zweite Adjektiv nicht einfach weglassen, ohne dass sich die Bedeutung des Satzes grundlegend ändert oder gar falsch wird. Z.B.:

Satz 2: ihr egoistisches Leben: passt, ihr Leben ist (auch) egoistisch

ABER: ihr dadurch entstandenes Gewissen (?) / passt eher nicht, denn ihr Gewissen ist ja nicht erst entsanden

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Die Verleihung selbst und auch die Pre-Show auf dem Roten Teppich werden von Pro 7 live übertragen - und wenn ich die letzten Übertragungen richtig im Kopf habe, dann auch im Originalton.

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Ganz einfach gesprochen ist ein Lexem einfach ein Wort inkl. all seiner möglichen Flexionsvarianten. Z.B. das Wort Haus. Im Plural heißt es Häuser, im Genitiv Hauses etc. Alles ist ein Lexem!

Etwas bildlicher kannst du dir ein Lexem als einen Eintrag in einem Wörterbuch vorstellen; es gäbe einen einzelnen Eintrag für Haus, aber keine extra Einträge für Hauses, Häuser etc. Die fallen unter das Wort Haus. Haus ist also ein Lexem. Man kann also grob sagen, dass jeder Eintrag in einem Wörterbuch einem Lexem entspricht. Alles, was man aus diesem Eintrag herleiten kann, zählt zu diesem Lexem.

Noch einfacher gesagt ist Lexem nur ein anderes Wort für Wort, wobei wiederum gesagt sei, dass Flexionsformen nicht als eigenes Wort zählen.

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In den Satz gehört gar kein Komma. Zur Erläuterung kopiere ich dir mal die entsprechende Passage der Duden-Regeln, die besagt, wann kein Komma steht (duden.de):

Der Infinitiv hängt von einem der folgenden Verben ab: sein, haben, brauchen, pflegen, scheinen; im übertragenen Sinn auch: drohen, versprechen.

  • Die Spur war ganz deutlich zu sehen.
  • Sie haben uns gar nichts zu befehlen!
  • Du brauchst dich wegen dieser Sache nicht zu schämen.
  • Sie pflegt abends ein Glas Wein zu trinken.
  • Er scheint heute schlecht gelaunt zu sein.
  • Das Flugzeug drohte ins Meer zu stürzen. (Aber: Der Terrorist drohte[,] das Flugzeug ins Meer zu stürzen.)
  • Die Wahl verspricht spannend zu werden. (Aber: Der Politiker verspricht[,] die Steuern zu senken.)
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Ja, Komma ist notwendig.

Das ist eine schwierige Frage, weil die Wortstellung in deinem Satz ziemlich ungewöhnlich ist. Normalerweise würde man den Satz ungefähr so erwarten:

  • Ich habe als Verteidiger, Stürmer und Torwart Fußball gespielt.

Dein Beispiel verstehe ich eher so, als wäre als Verteidiger, Stürmer und Torwart als Nachtrag zu verstehen. Diese werden oft mit und zwar... eingeleitet (dann wäre es ganz eindeutig), das muss aber nicht unbedingt sein:

  • Ich habe Fußball gespielt, und zwar als Verteidiger, Stürmer und Torwart.

Und Nachträge werden üblicherweise mit Komma vom Rest des Satzes abgetrennt.

http://www.canoo.net/services/GermanSpelling/Regeln/Interpunktion/Komma/Zusatz.html#Anchor-Nachgestellte-11481

Da (mir) dein Satz nach letzterem Muster gebildet scheint (nur das und zwar ist weggelassen, was man machen kann), würde ich hier auf jeden Fall das Komma setzen.

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Erweiterte Infinitive werden dann mit Komma abgetrennt, wenn sie sich auf ein Nomen beziehen. "zu wählen" hängt von "Recht" ab bzw. bezieht sich darauf. Also käme eigentlich ein Komma. "zu wählen" ist aber ein einfacher, kein erweiterter Infinitiv, deshalb kommt hier eine Regel zur Geltung, die besagt, dass das Komma auch weggelassen werden darf. Es ist also beides möglich.

http://www.canoo.net/services/GermanSpelling/Regeln/Interpunktion/Komma/PartAdjInf.html

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Nach der alten Rechtschreibung wäre Grüs-se richtig gewesen, glaube ich, Aber ehrlich gesagt kann ich mich nicht mehr wirklich daran erinnern - hab die nur am Rand mitbekommen.

Heute jedoch ist die Trennung Grü-ße richtig. (Wenn nicht ersatzweise ss geschrieben wird.)

Ich zitiere mal:

x, ß und ss:
Das x und das ß gelten als ein Konsonant und werden entsprechend behandelt:
He-xe, fi-xen
Stra-ße, hei-ße, Schwei-ßung, flei-ßig
schweiß-te, scheuß-lich, schließ-bar
Wenn ss anstelle von ß geschrieben wird (vgl. §25 E2 u. E3), trennt man wie bei einem Doppelkonsonanten ( §110):
Stras-se, heis-se, Schweis-sung, fleis-sig
schweiss-te, scheuss-lich, schliess-bar

http://www.canoo.net/services/GermanSpelling/Regeln/Trennung/Einfache.html

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Meinst du vielleicht "Pettersson und Findus"?

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Vorsilben (Präfixe) können nicht für sich allein stehen und werden auch in flektierten Formen des Verbs nicht vom Stamm getrennt.

  • zerstören:
  • zer- hat für sich allein keine Bedeutung;
  • Ich zerstöre den Stuhl ...

Verbzusätze haben Entsprechungen in anderen Wortklassen und können vom Verbstamm getrennt werden.

  • aufstehen:
  • auf gibt es auch für sich allein (als Präposition);
  • Ich stehe vom Stuhl auf.



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Ganz klar mit Komma. "...als du denkst." ist ein Vergleichssatz; zu erkennen am flektierten (=gebeugten) Verb denkst - und Nebensätze (auch vergleichender Natur) werden mit Komma abgetrennt.

Würde nur dastehen "...als du.", also ohne flektiertes Verb, dann wäre kein Komma erforderlich.

https://www.duden.de/sprachwissen/sprachratgeber/Kommasetzung-bei-Vergleichen


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Da wirst kein Passiv finden; es gibt nämlich keins.

Das klassische Passiv funktioniert ja so, dass ein Akkusativ-Objekt (des Aktivsatzes) zum Subjekt des Passivsatzes wird. Z.B.:

  • Jens isst den Apfel (Akkusativ-Objekt). - Der Apfel (Subjekt) wird gegessen.

Es gibt aber bei "Ich komme." kein Akkusativ-Objekt; und ich kann mir auch keins dazudenken, um einen passivierbaren Satz daraus zu machen. Insofern: Es gibt kein Passiv zu dem Satz.

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Mir fallen spontan zwei Möglichkeiten ein, wie sich eine Standard-/Hochsprache herausbilden kann.

Zum einen kann sich der Dialekt einer bestimmten, meist wirtschatlich und gesellschaftlich bedeutenden Region eines Landes zur Hochsprache  entwickeln. So geschehen wohl in Frankreich (Paris) und England (London); über's Italienische weiß ich zu wenig, um bestimmt sagen zu können, wie es dort aussieht.

Zum anderen kann sich - v.a. in plurizentrischer geprägten Ländern/Gebieten - eine sog. Ausgleichssprache (auch Koine genannt; in Anlehnung an die griechische Antike) entwickeln. D.h. nichts anderes, als dass sich aus verschiedenen Dialekten/Umgangssprachen/etc. eine Art von Mischsprache herausbildet, die Einflüsse verschiedener regional gesprochener Varianten aufweist. So ist es auch in Deutschland geschehen.

Lange Rede, kurzer Sinn: Nein, Deutsch ist kein Meißnerisch, da Hochdeutsch nicht einfach Meißner Deutsch ist; vielmehr liegen unserem heutigen Hochdeutsch mehrere verschiedene Einflüsse zugrunde.

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Manchmal ist das auch einfach eine politische Frage. Eine Gruppe von Menschen sieht sich als eigenständig an und möchte das u.a. durch eine eigene Sprache hervorheben. Gerade auch in Gebieten, die früher eventuell zwangsweise eine Einheit gebildet haben, ist das nach deren Aufsplittung so.

In Österreich (und der Schweiz) gab es wohl einfach nicht den Drang, sich derart zu "emanzipieren".


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1. Die Wörter viel, wenig, [der] eine, [der] andere können großgeschrieben werden, wenn ihr substantivischer Charakter hervorgehoben werden soll <§ 58 E4>.

Das Lob der vielen oder Vielen (= der breiten Masse) war ihr nicht wichtig.Auf der Suche nach dem anderen oder Anderen (= nach einer neuen Welt) sein.Die einen oder Einen sahen zu, die anderen oder Anderen halfen mit.Die meisten oder Meisten blieben zu Hause.

2. In der Regel werden sie jedoch mit allen ihren Deklinations- und Steigerungsformen kleingeschrieben <§ 58 (5)>.

Es gab viele, die nicht mitmachen wollten.Den wenigsten war das bekannt.



Quelle: duden.de

Ich würde hier auch eher zur Kleinschreibung tendieren; für mich gibt es hier keinen besonderen substantivischen Charakter, der hervorgehoben werden sollte.

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Grammatisch richtig ist etwas dann, so denke ich zumindest, wenn es so weit Eingang in den normalen Sprachgebrauch gefunden hat, dass es der Mehrheit nicht mehr als "falsch/merkwürdig" auffällt. "In + Jahreszahl" ist da noch nicht hingekommen, könnte das aber irgendwann schaffen. Mir persönlich sträuben sich bei der Formulierung zwar immer die Nackenhaare, aber, aber andere scheinen nicht Mal mehr zu merken, dass es sich um einen Anglizismus handelt. Es kann also sein, dass in 100 Jahren die Formulierung ganz normal im Deutschen ist und sich eine Jahreszahl ohne "in" für die Leute in der Zukunft altertümlich anhört. Wer weiß?

Jedenfalls ist so etwas ein langsamer Prozess und nichts, was "seit Neuestem" einfach so als richtig gelten kann - auch insofern, als dass es keine andere Instanz gibt, die über grammatische Richtigkeit entscheiden könnte, als die Sprechergemeinschaft.

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So grob als Faustformel kannst du dir merken, dass Adjektive dann schwach dekliniert / flektiert werden, wenn entweder ein bestimmter Artikel davor steht oder ein anderes Artikelwort, dass die Endung des bestimmten Artikels trägt.

Steht ein anderes Element davor, dass diese Endung nicht trägt, wird stark dekliniert (was bedeutet, dass das Adjektiv die Endung der entsprechenden bestimmten Artikel bekommen). Dasselbe gilt, wenn überhaupt kein Element mit Endung davor steht.

Beispiele:

  • der gute (schwach) Schüler - ein_ guter (stark) Schüler
  • Das weinende (schwach) Kind stört alle. - Weinendes (stark) Kind stört alle. [z.B. als Zeitungsüberschrift]
  • mit einem lachenden (schwach) Auge - Lachendem (stark) Auge läuft Träne herunter. [z.B. als (blöde) Zeitungsüberschrift]
  • um dem neuen (schwach) Lehrer zu gefallen... - um neuem  (stark) Lehrer zu gefallen...

U.a. hier gibt's mehr zum Thema:

http://www.canoo.net/services/OnlineGrammar/Wort/Adjektiv/Deklinationstyp/index.html?MenuId=Word313#Anchor-Deklinationstypen-35882

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Hört sich für mich eher nach der neuen Marvel-Serie "Inhumans" an. Einen ähnlich gelagerten Film kenne ich leider nicht.

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Sprachpuristen würden zu den Farbadjektiven sagen: Entweder man dekliniert sie gar nicht (ein rosa Kleid) - oder nur mittels HIlfskonstruktion mit "-farbenes" (ein rosafarbenes Kleid).

Da die Nicht-Deklination aber anscheinend unserer Intuition widerspricht, haben sich inzwischen auch Formen durchgesetzt wie: das rosane Kleid, eine rosaner Pulli etc. Also mit einem -n- als Trenner zwischen dem Vokal a und der Deklinationsendung. Diese Formen sind allerdings umgangssprachlich; dort jedoch häufig anzutreffen und dort meiner Meinung nach auch nicht zu beanstanden.

http://www.duden.de/rechtschreibung/rosa

Eine andere Sache ist prima, das gilt tatsächlich als nicht-deklinierbares Adjektiv; es heißt also immer nur "prima" (ein prima Auto, die prima Idee etc.). Es gibt noch ein paar weitere dieser nicht-deklinierbaren Adjektive wie z.B. super. Die Entstehungsgeschichte dieser Adjektive ist wohl eine andere als die der Farbadjektive, daher gibt es wohl auch keine Ersatzformen mit Deklinationsendung.

http://www.duden.de/rechtschreibung/prima

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In diesem Fall kann man ein Komma setzen, muss es aber nicht. Hier mal 2 Links, die vielleicht für dich interessant sind:

http://canoo.net/blog/2016/04/05/kommas-richtig-setzen-ist-nicht-immer-einfach-infinitivgruppen-als-subjekt/

http://www.canoo.net/services/GermanSpelling/Regeln/Interpunktion/Komma/PartAdjInf.html

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Es gibt spezielle Schriftarten, die für Linguisten entworfen wurden und so etwas wohl ermöglichen können. Leider fällt mir grad kein Name ein.

Falls du aber mit einer vorübergehenden (einfachen) Lösung zufrieden bist, kannst du dich hier umsehen:

http://westonruter.github.io/ipa-chart/keyboard/

Ist zwar eigentlich für Lautschrift gedacht, kann aber auch gern anders verwendet werden. Du suchst dir einfach erst einen "Buchstaben" aus und dann ein Zeichen und fügst das unten erscheinende Ergebnis per Copy & Paste da ein, wo es hin soll. Sieht dann z.B so aus:

ẑ v̋ k̀

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Wurde dir denn in deinen Einführungsseminaren keine begleitende Lektüre empfohlen? Das würde mich aber wundern...

Ich kann dir 2 Bücher nennen, die mir damals als Einstieg empfohlen wurden; generell würde ich aber sagen, es wäre auf jeden Fall besser, sich an die Empfehlungen deiner Heimat-Uni zu halten. Bestimmt könnte dir auch die Fachschaft Literatur-Tipps geben - oder ein Tutor.

https://www.amazon.de/Duden-Grundwissen-Grammatik-Bachelor-Sprachwissen/dp/3411732725/

https://www.amazon.de/Basiswissen-Deutsche-Gegenwartssprache-Eine-Einführung/dp/3825245276/

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"Meiste" ist von der Wortart her ein Pronomen, diese werden meistens kleingeschrieben - auch wenn sie als Stellvertreter für ein Substantiv fungieren. Manchmal erlaubt die aktuelle Rechtschreibung aber auch die Großschreibung, z.B. dann, wenn ein Artikel davor steht. Du kannst also in deinem Beispiel auch großschreiben. Ich persönlich finde das zwar nicht schön, aber das braucht dich ja nicht zu interessieren. Der Duden empfiehlt übrigens auch die Kleinschreibung.

http://www.duden.de/rechtschreibung/meiste

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Es gibt hier keine unterordnende Konjunktion. ...es ist in Ordnung... ist ein sog. uneingeleiteter Nebensatz; man könnte ihn auch anders formulieren: ... dass es in Ordnung ist...

http://www.canoo.net/services/OnlineGrammar/Satz/Komplex/Form/uneingeleitet.html

Man kann auch andersrum argumentieren: Du hast 3 finit flektierte (gebeugte) Verben (denke, ist, ernähert). Diese sind nicht durch nebenordnende Konjunktionen verbunden, müssen also mit Komma voneinander getrennt werden.

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In welchem Blatt hast du denn den vermurksten Satz gefunden? Ist ja grauenhaft... 

Aber zur Frage: Man kann den Satz wohl auf zwei Arten lesen.

  1. Immer weniger Jugendliche als vor zwei Jahren wachen mit einem Filmriss auf, und zwar weil sie seltener trinken.

     Dann 2 Kommas, weil der Teil in den Kommas ein Einschub wäre, der den Hauptsatz unterbricht.

  2. Immer weniger Jugendliche wachen mit einem Filmriss, und zwar weil sie seltener trinken als vor zwei Jahren.

     Dann kein zweites Komma, da es sich um einen einfachen Vergleich handelt, keinen Vergleichssatz.

Meiner Meinung nach ist die zweite Lesart intendiert, also sollte da kein zweites Komma stehen.

Aber die Frage ist eher: Lohnt es sich, bei einem solchen Satz überhaupt drüber nachzudenken?

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"Altersarmut" ist sprachwissenschaftlich ein sog. Kompositum, d.h. es ist aus zwei Substantiven zusammengesetzt. Es gibt keine Regel, die vorschreibt, in welcher semantischen Relation die 2 Begriffe zueinander stehen müssen. Soll heißen: Altersarmut ist genauso richtig wie Wasserarmut. Keines davon folgt oder widerspricht irgendeiner grammatisch-semantischen Regel.

Beliebtes Beispiel für die Vielfalt an semantischen Beziehungen, die zwischen den 2 Bestandteilen eines zusammengesetzten Wortes bestehen kann, ist das Schnitzel:

Ein Schweine-Schnitzel ist ein Schnitzel aus Schwein(efleisch), ein Jäger-Schnitzel ein Schnitzel nach Jäger Art und ein Kinder-Schnitzel ein Schnitzel für Kinder.

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Das kommt, wie so oft, darauf an, welcher grammatischen "Schule" man folgt.

Früher hat man davon gesprochen, dass Adjektive, die adverbial verwendet werden, dann auch Adverbien sind. Die modernere Sicht der Dinge ist aber (im Deutschen!), dass Adjektive immer Adjektive sind, egal ob sie prädikativ, attributiv oder adverbial gebraucht werden. Den Begriff "Adverb" hebt man sich für Wörter auf, die andere Eigenschaften als Adjektive besitzen.

Insofern würde ich "bunt" zu den Adjektiven zählen. Es kann aber an deiner Schule noch anders gehandhabt werden.

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Level ist ja kein deutsches Wort, insofern hat es "von Haus aus" kein deutsches Genus. Irgendwann setzt sich bei Fremdwörtern zwar meistens eines durch, manchmal halt auch nicht. Die deutsche Sprechergemeinschaft hält offenbar sowohl das als der für passend - und weil beides Verwendung findet, steht auch beides im Wörterbuch. Sowas wird ja nicht einfach von irgendjemandem festgelegt.

Auch bei deutschen Wörtern (wie z.B. Butter) können manchmal 2 verschiedene Genera Verwendung finden, obwohl es keinen Bedeutungsunterschied gibt (der/die Butter). Allerdings ist hier die Verteilung oft regional bedingt.

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Der Nebensatz (eigentlich: die Infinitivkonstruktion) erfüllt hier die Funktion des Akkusativ-Objekts (Wer hat wen o. was vergessen?); folglich ist es ein Objektsatz, und kein Adverbialsatz:

http://www.canoo.net/services/OnlineGrammar/Satz/Komplex/Funktion/Objekt/index.html

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Nun, "erfunden" hat das sicherlich niemand, es hat sich halt so entwickelt/herausgebildet. Vermutlich in Anlehnung an die Herkunftssprache. Meine Lateinkenntnisse sind zwar bescheiden, aber laut Online-Wörterbuch ist der Plural von status im Lateinischen ebenfalls status (mit langem u). Eine Eindeutschung hat halt nie stattgefunden...

Irgendwann - wer weiß - setzt sich vll. eine andere Plural-Form im Deutschen durch; das kann durchaus sein. 

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Sieht alles so weit ganz gut aus, nur 

...und seine Buße für das Curling war 10 Pfund.

steht im Nominativ. Wer o. Was war 10 Pfund. Bei dir steht, glaub ich, ein G.

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So pauschal lässt sich die Frage nicht leicht beantworten, aber soviel vorweg: Es ist nicht so viel, als dass man es nicht schaffen könnte; v.a. wenn man eh gern und viel liest. 

Im literaturwissenschaftlichen Bereich ist es wohl etwas mehr als im sprachwissenschaftlichen, da dort Primär- und Sekundär-Literatur (also Romane, Dramen etc. sowie die wissenschaftlichen Texte dazu) gelesen werden müssen. Im linguistischen Bereich hast du natürlich auch Fachliteratur zu bearbeiten, aber eben keine Romane oder dergleichen. 

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Da ist ja gar keine Frage... :( Das ist ein normaler Aussagesatz.

In einer wirklichen Frage wird's da evtl. schwieriger. Z.B.:

Sollte sich Herr XYZ die Haare schneiden lassen, wie ich finde?

Hört sich für mich zumindest unschön an. Wahrscheinlich würde man den letzten Teil irgendwie anders formulieren. Z.B.:

Sollte sich Herr XYZ die Haare schneiden lassen, so wie ich es ihm vorschlagen würde.

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Zunächst mal: Das Ganze ist aufgebaut wie eine Wiedergabe wörtlicher Rede; nur die Anführungszeichen fehlen (Mir ist dabei bewusst, dass diese nicht gesetzt werden müssen bzw. dies oft unüblich geworden(?) ist.):

"Was sind die Hausaufgaben?", frage ich mich heute.

Sollte es ein (eindeutiger) Nebensatz sein, müsste er lauten:

Was die Hausaufgaben sind, frage ich mich heute. (hört sich natürlich ein bisschen unüblich an, aber darum geht's ja nicht)

Allerdings gibt es die Sichtweise, dass direkte Rede in einem Satz als Nebensatz anzusehen ist - v.a., weil der Rest des Satzes normalerweise nicht allein stehen kann. Die direkte Rede spielt also die Rolle eines (wichtigen) Satzglieds.  Von daher wäre der betreffende Teil in deinem Beispiel tatsächlich ein Nebensatz.

Ein wenig mehr zum Thema (wenn auch hauptsächlich aus Perspektive der Orthografie/Interpunktion findest du hier:

http://www.belleslettres.eu/content/zeichensetzung/fragezeichen-indirekter-fragesatz.php

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Eine Frage, die du beantworten musst, ist, ob du "sich etwas widmen" als echt reflexiv ansiehst. Bei echt reflexiven Verben kann man das "sich/mich/dich etc." nicht durch etwas anderes ersetzen. Z.B. kann man sagen "Er schämt sich." Aber nicht "Er schämt den Hund." "sich schämen" ist also echt reflexiv. Dann zählt man das "sich" zum Prädikat. Man kann aber sowohl "Er frisiert sich." als auch "Er frisiert den Hund." sagen. "sich frisieren" ist also nicht echt reflexiv (man sagt auch: unecht reflexiv). Das "sich" wäre dann ein Objekt.

Man kann nun sagen "Ich widme mich meiner Musik" und "Ich widme diesen Preis meiner Musik." Zugegeben, vom Sinn her ein wenig seltsam, aber in einem passenden Kontext denkbar. Jetzt musst du entscheiden, ob das beides Mal dasselbe "widmen" ist - oder ob es unterschiedlich ist. Ersteres würde heißen, "mich" wäre durch etwas anderes ersetzbar, "mich" wäre dann Akkusativ-Objekt; Letzteres hieße, "mich" gehört zum Prädikat, weil es nicht ersetzbar ist, sondern "jemandem etwas widmen" ein anderes Verb ist als "sich etwas widmen". Ich persönlich tendiere dazu, zu sagen, dass "Ich widme mich meiner Musik." etwas anderes ist als "Ich widme dieses und jenes meiner Musik." Daher würde ich "mich" als Teil des Prädikats sehen.

Das war jetzt hoffentlich halbwegs verständlich. Sorry, falls nicht.

Bei "gerne" ist die Sache einfacher, hier handelt es sich um eine Angabe / Adverbiale (wie auch immer ihr es nennt) irgendeiner Art: vermutlich der Art und Weise.

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"zu Hause" ist hier ein Adverb, du musst also kleinschreiben. Dabei hast du 2 Möglichkeiten; entweder schreibst du zusammen (zuhause) oder getrennt (zu Hause). Jedenfalls nicht groß.

 Die Großschreibung wäre nur richtig, wenn du "Zuhause" als Substantiv verwendest, wie z.B. in "...von meinem Zuhause...".

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Attribute sind Teile von Satzgliedern. Sie beschreiben den Kopf/Kern/Hauptbestandteil des Satzglieds näher. 

Bei "Rote Rose" wäre "rote" also ein Attribut zu "Rose"; beides zusammen wäre dann ein einzelnes Satzglied. 

Allerdings kann ich mir jetzt grad keinen Satz vorstellen, in dem "rote Rose" für sich allein steht. Meistens steht ein Artikelwort irgendeiner Art dabei, zB. "die". Das gehörte dann natürlich auch noch zum Satzglied.

Bsp.: "Hans kauft für seine Liebste die rote Rose, nicht das blaue Veilchen."

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Meinst du vielleicht "Doctor Strange", die Verfilmung des gleichnamigen Marvel-Comics?

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Der Witz liegt darin, dass Jenny lesbisch ist.

 Also: Sie beklagt sich, dass kein Speck mehr da ist - und siehe da: Wie durch ein Wunder ist ein Schwein in der Küch! Jetzt versucht sie quasi, Heidi Klum herzuzaubern, indem sie sich beklagt, dass keine Heidi da ist.

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Wie du schon richtig bemerkt hast, gibt es Präpositionen, welche unterschiedliche Kasus regieren können - je nachdem ob eine Richtung oder ein Ort angegeben wird. Die einfachste Erklärung, warum auf zu kein Akkusativ folgen kann, ist, dass zu eben keine dieser sog. Wechselpräpositionen ist. Vielmehr gibt zu ja auch immer eine Richtung, nie einen Ort - es kann/muss also durch Kasus-Wechsel gar nichts unterschieden werden. (Beim Wörtchen bei ist es ähnlich, das gibt immer nur einen Ort an; demnach ist keine Unterscheidung nötig.)

Warum nun auf zu der Dativ folgt und nicht der Akkustiv, kann wohl - wenn überhaupt - nur noch historisch erklärt werden.

Eine Übersicht über Wechselpräpositionen (es gibt nur eine bestimmte, erlernbare Menge davon) findest du u.a. hier:

http://www.mein-deutschbuch.de/wechselpraepositionen.html

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Naja, ich finde das schon ziemlich überzogen von deiner Lehrkraft. 

Dass die Unterrichtssprache Deutsch ist, ist ja schön und gut - und sicherlich auch sinnvoll dahingehend, dass schwächeren Deutsch-Sprechern hier die Gelegenheit gegeben werden soll, ihr Deutsch zu verbessern, aber deshalb auch einzelne Wörter zu verbieten, finde ich etwas borniert.

Etwas anderes wäre es, wenn ihr regelmäßig ganze Unterhaltungen auf Russisch führen würdet, um bewusst eure Klassenkameraden oder die Lehrer auszuschließen. Erst dann wäre eine Strafarbeit gerechtfertigt.

Aber wenn einem mal ein einzelnes Wort "rausrutscht" ist das sicher nichts Schlimmes. Noch dazu war es ja offensichtlich gar nicht während des Unterrichts, wie du schreibst. Da sollte das erst recht nicht verboten sein, auch wenn einige Schulen das unsinniger Weise tun.

Aber was meinst du mit "Wikipedia-Artikel zu Unsinn auf Russisch"? Hört sich im ersten Moment etwas verstörend an?

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Meinst du DREW FULLER? Der spielte bei CHARMED den erwachsenen zweiten Sohn von Piper.

http://www.imdb.com/name/nm0298221/?ref_=ttfc_fc_cl_t10

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Der Unterschied liegt darin, dass ein Morph noch nicht zugeordnet wurde. Wenn du bspw. das Suffix -s ansiehst, welches mehrere Bedeutungen haben kann (z.B. Plural, Adverb-Markierung), dann ist es erstmal nur ein Morph.

Hast du es aber in einem gegebenem Kontext und identifizierst es als ein ganz bestimmtes Element, dann sprichst du von einem Morphem.

Z.B. 

abend-s = Adverb-Markierung = Morphem 

Auto-s = Plural-Markierung = Morphem

Ein anderer Aspekt ist, dass Morpheme mehrere Realisierungen an der Oberfläche haben können. Wenn du z.B. ganz abstrakt vom Plural-Morphem im Deutschen sprichst, kann dieses verschiedene reale aussehen haben. Z.B. -s (Autos), -n (Katzen) oder ein sog. Null-Morphem (Keller).


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Nun, ich habe selber nur Germanistik (in Deutschland) studiert, kann also zum Thema "Auslandsgermanistik" nicht aus eigener Erfahrung sprechen, aber man muss sich ein Germanistik-Studium im nichtdeutschsprachigen Ausland wohl in etwa so vorstellen wie ein Anglistik- oder Romanistik- oder Wasauchimmer-Sprach-Studium hier in Deutschland.

Im Fokus wird wird wahrscheinlich tatsächlich (auch) das Erlernen der Sprache stehen; aber sicherlich wird es auch Teilgebiete geben, die in D eher nicht vertreten sind, z.B. Landes- und/oder Kulturkunde. Daneben wird es Kurse geben, in denen es nur darum gehen wird, Sprachpraxis zu sammeln, also Sprachkurse im engeren SInn. Auch sowas wird man in D eher nicht finden.

Vom Thema Auslandsgermanistik zu unterscheiden ist "Deutsch als Fremdsprache(nphilologie)". Das kann man genausogut in D studieren und vermittelt einem Kenntnisse darüber, wie man Ausländern Deutsch beibringt.

P.S.: Ich will noch anmerken, dass Auslandsgermanistik in jedem Land wohl anders behandelt wird. Ich hatte mal einen japanischen Kommilitonen, der einen B.A.-Abschluss in Germanistik von seiner japanischen Heimat-Uni hatte, sich in D aber kaum verständigen konnte. Sein Studium damals war - wie ich es heraushören konnte - aus heutiger Sicht didaktisch recht überholt: Es ging neben der Landeskunde hauptsächlich ums (schriftliche) Übersetzen deutscher Literatur, Sprachpraxis wurde so gut wie gar nicht gesammelt. Was zur Folge hatte, dass er zwar (bis zu einem gewissen Grad) z.B. Böll oder Grass lesen konnte, aber sich in D (anfangs) nichtmal etwas zu essen bestellen konnte, ohne Hände und Füße zu Hilfe zu nehmen.

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Hört sich für mich nach "Hatschipuh" an. 

http://www.kino.de/film/hatschipuh-1986/

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Bei mir reichte es damals, im Abschlusszeugnis zur Allgemeinen Hochschulreife 2 Fremdsprachen stehen zu haben (jeweils mindestens mit einer 4 als Note). Ich kann nur annehmen, dass das bei dir auch reicht.

Ich gehe auch mal stark davon aus, dass es gerade in einem so überlaufenen Fach wie Germanistik zu viel Aufwand wäre, bei jedem Studierwilligen noch weitere Bescheinigungen über die Sprachniveaus einzuholen und nachzukontrollieren.

Wichtiger wird wohl sein rauszufinden, ob es an deiner Wunsch-Uni einen NC auf das Fach gibt.

Wie auch immer, viel Glück bei der Bewerbung und beim Studium!

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Das Komma muss da hin, da es Haupt- und Nebensatz trennt. Der Nebensatz ist hier in Form eines (kopflosen) Relativsatzes gegeben, eingeleitet vom Relativpronomen "was". Der Satz fungiert hier auch als Objektsatz (wen o. was verstehen?) Vielleicht wird es etwas deutlicher, wenn man den Satz ein wenig ausbaut. Er könnte dann z.B. so lauten:

"Die Leute müssen verstehen, was sie weiterbringt."

Du kannst dir auch einfach merken, dass zwei flektierte (gebeugte) Verben in einem Satz fast immer durch Komma getrennt werden. Eine Ausnahme liegt vor, wenn sie durch nebenordnende Konjunktionen wie "und, oder etc." verbunden werden.

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Schau dir dazu doch mal folgenden Link an. Dort findest du Beispiele für Partizip-Gruppen und die entsprechenden Kommaregeln (inkl. weiterführender Links zum Wortlaut der offiziellen Regeln).

http://www.canoo.net/services/GermanSpelling/Regeln/Interpunktion/Komma/PartAdjInf.html

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1. Ebene: Hauptsatz als Ganzes wird untersucht:

Als sie nach Hause kam = zusammen AB der Zeit in Form eines Nebensatzes

2. Ebene: nur Nebensatz wird untersucht:

nach Hause = entweder AB des Ortes oder (was mir eher wahrscheinlich erscheint) Präpositionalobjekt

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Das ist meiner Meinung nach ein schwierigerer Fall, den du da hast. Die Kommas sind auf jeden Fall nicht unbedingt notwendig, aber - zumindest wenn es nach mir geht - durchaus vertretbar. 

Zuerst einmal muss ich jedoch sagen, dass ich auf die Schnelle keine Regel kenne, die genau so einen Fall behandeln würde. Für gewöhnlich antworte ich dann immer, dass es dem Schreibenden selbst überlassen sein sollte, ob er den Teil zwischen den Kommas besonders betonen / hervorheben will. Beim Sprechen ist das ja leicht möglich, nämlich dadurch, dass man an den Stellen, an denen die Kommas stehen, eine kurze Sprechpause macht. 

Nun ist es nur so, dass die Komma-Regeln hauptsächlich syntaktisch begründet werden, und eher weniger prosodisch - obwohl das im Lauf der Geschichte sich schon anders war. Und ein syntaktischer Grund für die Kommas lässt sich wohl nicht finden.

Also bleibt als einzige Möglichkeit, die Kommas zu begründen, nur der Verweis auf Prosodie (Sprechrhythmus) und den damit verbundenen Willen, einen Teil des Satzes betonen zu wollen. Dann stellt sich aber die Frage, ob Gedankenstriche nicht Kommas vorzuziehen wären; die sind syntaktisch weniger vorbelastet. 

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