1. Die Leiter der Feuerwehren müssen GANZ dringend weg von dieser "jeder Anrufer kriegt einen RTW- Politik" weg: es muss eine Rechtssicherheit für Disponenten geben, Einsätze abzulehnen, primär im Rettungsdienst, aber auch im Brandschutz und grade in der Hilfeleistung. Ein Amsatz wäre es, den hausärztlichen Notdienst durch die Feuerwehren zu disponieren, so kann zu offensichtlichen nicht dringenden Notfällen der HÄND geschickt werden, anstatt der Rettungsdienst.

2. Die Menschen müssen wieder mehr Gesundheitskompetenz erlangen und nicht jeden Husten als Atemnot verkaufen, jede Macke als bedrohliche Blutung. Sie müssen lernen, wer für was zuständig ist, dass der Rettungsdienst kein hausärztlicher Notdienst ist.

3. Das ganze Haus- und Facharztsystem muss dringend überarbeitet werden. Es kann nicht sein, dass Hilfesuchende monatelang keine Hilfe erhalten, weil Praxen keine Termine vergeben und schlussendlich dann doch wieder Rettungsdienst und Notaufnahme herhalten müssen.

4. Kleine Krankenhäuser müssen wieder geöffnet werden, es ist ein Unding, dass man für notfallmedizinisch banale Erkrankungen/Verletzungen kilometerweit fahren muss und damit die Belastung für das Personal steigt und die Vorhaltung geschwächt wird.

5. Dass es in Zeiten der zB Powerload überhaupt noch manuelle Tragen geben darf, ist ein Skandal. Mitarbeiterschutz muss mehr in den Vordergrund rücken.

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Meinung des Tages: Tierschutzbeauftragte fordert Videoüberwachung auf Schlachthöfen - was haltet Ihr von dem Vorschlag?

(Bild mit KI erstellt)

Tierschutzbeauftragte fordert Videoüberwachung in Schlachthöfen

Silvia Breher, neue Tierschutzbeauftragte und CDU-Politikerin, nennt als wichtigste Priorität die verpflichtende Videoüberwachung in Schlachthöfen. Damit sollen Transparenz und Rechenschaft über den Umgang mit Tieren am Ende ihres Lebens geschaffen werden. Zudem setzt sie sich für rechtliche Erleichterungen beim Umbau von Ställen ein, um höhere Tierschutzstandards zu ermöglichen.

Weitere Schwerpunkte sind ein Verbot des anonymen Tierhandels im Internet sowie eine stärkere Unterstützung von Tierheimen, die überwiegend ehrenamtlich arbeiten.

Kritik an Brehers Doppelrolle

Brehers parallele Funktion als Parlamentarische Staatssekretärin im Landwirtschaftsministerium sorgt für Kritik. Tierschutzverbände wie der Deutsche Tierschutzbund und Umweltorganisationen wie der BUND befürchten, dass sie dadurch nicht unabhängig genug agieren könne.

Kritiker argumentieren, das Amt verliere an Gewicht und sei nur noch ein „Namensschild“. Zudem fordern sie, dass sich die Tierschutzbeauftragte nicht nur um Landwirtschaftsthemen, sondern auch um Tierversuche sowie Heim- und Wildtiere kümmert.

Brehers Reaktion und politische Einordnung

Breher weist die Vorwürfe zurück und betont, keinen Interessenkonflikt zu sehen. Im Gegenteil, ihre Doppelrolle verschaffe ihr mehr Einfluss und ermögliche es, konkrete Veränderungen schneller umzusetzen. Sie will den Tieren nicht nur eine Stimme geben, sondern tatsächliche Verbesserungen erreichen.

Unterstützt wird sie dabei von Bundeslandwirtschaftsminister Alois Rainer, der die Kombination der Ämter als kostensparend und effizient darstellt. Breher folgt auf Ariane Kari, die 2023 von der Ampelregierung als erste Tierschutzbeauftragte berufen wurde.

Unsere Fragen an Euch:

  • Sollte die Videoüberwachung in Schlachthöfen Eurer Meinung nach verpflichtend eingeführt werden?
  • Inwiefern können strengere Tierschutzgesetze Landwirten helfen oder sie zusätzlich belasten?
  • Ist es problematisch, wenn eine Tierschutzbeauftragte gleichzeitig Staatssekretärin im Landwirtschaftsministerium ist?
  • Seid Ihr bereit, im Sinne des Tierwohls auf Fleisch zu verzichten / mehr Geld dafür auszugeben?

Wir freuen uns auf Eure Beiträge.

Viele Grüße

Euer gutefrage Team

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Andere Meinung und zwar...

Ich fordere die Abschaffung von Ausnahmegenehmigungen des Tierschutzgesetzes. Solange es für solcherlei bestialische Praktiken wie Schächten Ausnahmegenehmigungen gibt (aus gutem Grund ist das aufschlitzen und zerlegen eines nicht betäuben Tieres verboten), ist das gesamte Tierschutzgesetz eine Farce.

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Meinung des Tages: Sollte die Bundesregierung mehr zum Schutz der Afghanen in Pakistan unternehmen?

(Bild mit KI erstellt)

Forderung nach Schutz von Afghanen in Pakistan

Mehrere Menschenrechts- und Hilfsorganisationen haben in offenen Briefen an die Bundesregierung dringende Maßnahmen zum Schutz gefährdeter Afghanen in Pakistan gefordert. Hintergrund ist, dass viele Betroffene trotz deutscher Aufnahmezusage dort von Abschiebung bedroht sind. Gefordert wird eine drastische Verkürzung der Sicherheitsüberprüfungen und Visaverfahren sowie eine schnelle Evakuierung.

Die Organisationen betonen, Deutschland habe eine besondere Verantwortung, da viele Afghanen wegen ihres Engagements für Demokratie und Menschenrechte zur Zielscheibe der Taliban geworden seien. Mehrfach wird gewarnt, dass ohne schnelles Handeln für viele Betroffene jede Hilfe zu spät kommen könnte.

Regierungslinie, Gerichte und politische Debatte

Bundesinnenminister Alexander Dobrindt (CSU) beharrt darauf, dass Sicherheitsüberprüfungen in jedem Einzelfall unverzichtbar seien, auch wenn dies die Verfahren verzögert. Die Justiz erhöht jedoch den Druck: Das Verwaltungsgericht Berlin verpflichtete die Bundesregierung in mehreren Fällen, Visa für Afghanen mit rechtsverbindlichen Aufnahmezusagen auszustellen, und drohte sogar mit Zwangsgeldern.

Während die SPD auf die Einhaltung bestehender Versprechen pocht, hat sich die Union in Koalitionsvereinbarungen eher für ein Ende freiwilliger Aufnahmeprogramme ausgesprochen.

Lage der betroffnen Afghanen in Pakistan

Derzeit harren rund 2.000 bis 2.300 Afghanen mit gültigen Aufnahmezusagen in Pakistan aus, viele von ihnen ehemalige Ortskräfte der Bundeswehr oder Mitarbeiter deutscher Organisationen. Pakistan begann damit, Betroffene festzunehmen und nach Afghanistan abzuschieben – bislang wurden über 200 Menschen trotz Zusage zurückgeführt. Etwa 450 Afghanen wurden in Lagern festgehalten, von denen nach deutscher Intervention ein Teil wieder freikam.

Für bereits Abgeschobene organisierte die Bundesregierung vorübergehende Unterkünfte in Afghanistan, um später eine Rückkehr nach Pakistan zu ermöglichen. Menschenrechtsorganisationen warnen eindringlich, dass Abschiebungen nach Afghanistan gravierende Gefahren für Leib und Leben der Betroffenen nach sich ziehen.

Unsere Fragen an Euch:

  • Sollte die Bundesregierung mehr zum Schutz der Afghanen in Pakistan tun?
  • Welche Verantwortung trägt Deutschland gegenüber afghanischen Ortskräften und Menschenrechtlern?
  • Wie beeinflussen solche Fälle das Vertrauen von Geflüchteten in internationale Schutzmechanismen?
  • Wie kann Deutschland den besonderen Beitrag ehemaliger Ortskräfte und Aktivisten Eurer Meinung nach stärker anerkennen?

Wir freuen uns auf Eure Beiträge.

Viele Grüße

Euer gutefrage Team

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Nein. Was haben wir damit zu tun? Nichts.

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Nach allem was man so in den verschiedensten Dokus, Foren, etc mitbekommt stimmt das.

Die Fahrzeuge, die Ausbildung, die Kompetenzen, die Ausnutzung von Ehrenamtlichen, diese extreme Einbindung EINES privaten Leistungserbringers und damit herstellen einer Monopolstellung sind das so die Beispiele.

Generell ist Österreich ja sehr, naja,... "am gestrigen orientiert".

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Nein, dafür ist, zumindest in der öffentlichen Leitstelle (also Feuerwehr) die Qualifikation Notfallsanitäter und Gruppenführer notwendig.

In Leitstellen privater Leistungserbringer (zB reiner Krankentransport, Hausnotrufdienst, medizinischer Transportdienst) genügt zum Teil die Qualifikation als RS.

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Wenn man 17 Jahre alt ist darf man Einsätze fahren.

Nein. Der Eintritt in die Einsatzabteilung und damit der Beginn der Grundausbildung, was die Vorraussetzung für die Teilnahme an Einsätzen ist, ist erst mit der Volljährigkeit möglich. Minderjährige haben an Einsatzstellen nichts zu suchen, die Verantwortung bindet sich niemand auf.

Davor muss man aber noch eine "Übernahme" schreiben.

Ist das so? Was ist denn "eine Übernahme schreiben"?

Was muss man dazu alles wissen?

Dazu kläre bitte auf was das bedeutet.

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Meinung des Tages: Zensur-Zoff aus Washington – Ist die Meinungsfreiheit in Deutschland in Gefahr?

(Bild mit KI erstellt)

Die aktuelle Diskussion entzündet sich an einem Bericht der US-Regierung, der Deutschland eine Verschlechterung der Meinungsfreiheit sowie antisemitische Tendenzen attestiert – und lässt Fragezeichen am Fundament unserer Grundrechte aufblitzen...

Der Vorwurf der Zensur

Ein Jahresbericht des US-Außenministeriums unter Präsident Trump erhebt schwere Vorwürfe: Deutschland habe durch EU-Vorgaben zur Löschung von Hassbotschaften eine Einschränkung der Meinungsfreiheit vollzogen – von der US-Regierung teils sogar als „Zensur“ bezeichnet. Zudem ignoriere Deutschland antisemitische Entwicklungen im muslimischen Umfeld, während der Fokus zu stark auf Rechtsextremismus liege.

Freiheit - mit vernünftigen Grenzen?

In Deutschland gilt Meinungsfreiheit als fundamentales Grundrecht – verankert in Artikel 5 Absatz 1 des Grundgesetzes (GG) –, allerdings nicht ohne Schutzmechanismen. Artikel 5 Absatz 2 GG legt fest, dass dieses Recht durch allgemeine Gesetze, den Jugendschutz sowie das Recht der persönlichen Ehre begrenzt ist. Das Bundesverfassungsgericht (BVerfG) betont wiederholt: Die Meinungsfreiheit ist ein tragender Pfeiler der demokratischen Ordnung und darf nur in klar definierten Fällen, wie oben aufgeführt, eingeschränkt werden.

Keine neuen Vorwürfe

Die Vorwürfe, die sich hier klar gegen Deutschland richten, sind dabei nicht neu. So sprach etwa der US-Außenminister Marco Rubio von "verkappter Tyrannei" als der Verfassungsschutz die AfD im Mai vorläufig als "gesichert rechtsextremistisch" eingestuft hatte. Derartige Einmischungen in die deutsche Innpolitik verbat sich Friedrich Merz.

Ebenfalls kritisiert werden im Übrigen auch Länder wie Brasilien und Südafrika. Letzterem wirft der US-Präsident einen "Genozid" an weißen Farmern vor. Durch hohe Zölle soll Brasilien des Weiteren einen Prozess gegen den früheren Präsidenten Jair Bolsonaro fallen lassen.

Unsere Fragen an Euch:

  • Was denkt Ihr über die Vorwürfe Deutschland gegenüber?
  • Inwieweit sollten die USA andere Länder derart beurteilen dürfen?
  • Was könnte in Deutschland an der Meinungsfreiheit verbessert werden?

Wir freuen uns auf Eure Antworten! Viele Grüße
Euer gutefrage Team

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Ich finde, die Meinungsfreiheit ist gefährdet, weil...

Die Meinungsfreiheit und das Recht auf freie Äußerung derselben ist in Deutschland schon lange in Gefahr.

Als Beispiele führe ich zum einen die auffällige Zensur in sozialen Medien an als auch den Shitstorm, der ausgeübt wird, wenn man Verursacher bestimmter Probleme (Gewaltdelikte, Antisemitismus, Eigentumsdelikte, Verhalten in der Öffentlichkeit, Verhalten im Straßenverkehr) beim Namen nennt.

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De jure ist es so, dass der AG verpflichtet ist, dich für jegliche Tätigkeiten im Zusammenhang mit der FF frei zu stellen. Das Gehalt bekommt er von der Stadt ersetzt.

De facto ist es aber so, dass man 1.während der Ausbildung nur eine bestimmte, tolerierte Anzahl von Fehlstunden hat, die von der jeweiligen Kammer akzeptiert werden, 2.es durchaus Interessen des AG gibt, die beachtet werden müssen. Insbesondere in Kleinbetrieben ist jede Hand dringend nötig und auch der Lohnersatz der Stadt ändert nichts daran, dass die Arbeit getan werden muss, 3.kann man niemanden wegen der Tätigkeit in der FF kündigung, wohl aber wegen aller möglicher anderer Gründe und die FF zahlt nicht den Lebensunterhalt, sondern ist Hobby.

Also ist das eine Abwägenssache.

Die ersten paar Jahre, während man den Grundlehrgang absolviert, ist es sowieso alles noch ziemlich übersichtlich. Die Ausbildungseinheiten des Grundlehrgangs musst du allerdings komplett absolvieren, um zum Laufbahnprüfung zugelassen zu werden.

Überlege es dir gut, lass dich von der Geschäftsstelle der FF bei der örtlich zuständigen Feuerwehr beraten, sprich offen mit deinem AG, dann wird alles gut.

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Meinung des Tages: Immer wieder technische Probleme mit E-Rezepten - was haltet Ihr davon?

(Bild mit KI erstellt)

Das E-Rezept gilt als wichtiger Baustein für die Digitalisierung des Gesundheitswesens. Wiederholte technische Störungen haben nun jedoch eine Diskussion über Zuverlässigkeit und Umsetzung ausgelöst...

Vorteile – Effizienz und Komfort

Mit dem E-Rezept können Ärzte Rezepte digital an Apotheken schicken. Das Ziel ist, Wege zu sparen, Abläufe zu vereinfachen und langfristig Kosten zu senken. Auch für Menschen mit eingeschränkter Mobilität oder in ländlichen Regionen bietet das System Potenzial, die Versorgung zu erleichtern.

Herausforderungen – Technische Stabilität und Vertrauen

Apotheker schlagen Alarm: Innerhalb von zwei Wochen gab es an fünf Tagen komplette Systemausfälle oder gravierende Störungen – jedes Mal waren Zehntausende Patienten betroffen, darunter viele mit chronischen oder akuten Erkrankungen. „In Sachen Unzuverlässigkeit läuft das E‑Rezept der Deutschen Bahn den Rang ab“, warnt ABDA-Chef Thomas Preis.

Möglicher Lösungsansatz - mehr Handlungsspielraum für Apotheken?

Experten sehen vor allem Bedarf bei technischer Stabilität, klaren Notfallverfahren und besserer Kommunikation zwischen allen Beteiligten. Diskutiert wird auch, ob Apotheken im Fall von Systemproblemen mehr Handlungsspielraum erhalten sollten, um Patientinnen und Patienten weiterhin zu versorgen.

Unsere Fragen an Euch:

  • Sollte es immer eine analoge Variante zum E-Rezept dazu geben?
  • Welche Erfahrungen habt Ihr bisher mit dem E-Rezept gemacht?
  • Welche Befugnisse sollten Apotheken im Falle eines Ausfalles haben?

Wir wünschen Euch einen guten Start in die Woche und freuen uns auf Eure Antworten!
Viele Grüße
Euer gutefrage Team

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Ich finde, das E-Rezept ist eine Verbesserung, weil...

ich nicht zum Arzt muss, um einfach nur ein Rezept abzuholen.

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Für solche Zwecke gibt es sogenannte Unfalldarstellergruppen, diese werden meistens bei privaten Leitungserbringern (sogenannte "Hilfsorganisationen") betrieben. Dort können Feuerwehren sich bedienen. Rein interne Übungen von Polizei oder Bundeswehr werden mit eigenem Personal bedient.

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