Wenn der Direktor zu Beginn des Schuljahres eine Ansprache hält, dass er Mobbing nicht toleriert und es Konsequenzen haben wird und damit dann ernst gemacht wird, dann hilft das wirklich. Gegensätzliche Methodik verschiebt das Problem nur zu anderen Opfern.
Ich glaube, dass Mobbing sehr wohl auch sehr zuverlässig verhindert werden kann. Leider ist man nur als Kind auf die Kooperation von Lehrern oder Eltern angewiesen. Es scheitert oft daran, dass diese Personen einfach keine Ahnung von der Intensität und der Hinterhältigkeit des Problems haben.
Im allgemeinen gibt es 2 Wege, die Mobbing stoppen:
- Wenn der Mobber zu viel Angst hat
- Wenn man den Mobber entfernt, z.B. Schulverweis oder Hausverbot
- Wenn man versucht, dem Mobber nicht als potentielles Opfer aufzufallen, dann sucht er sich eventuell ein anderes Opfer. Sollte man aber selbst schon als Opfer gewählt worden sein, dann hilft das nichts und dann werden bald weitere Mobber einen selbst auch als Opfer wählen, weil sie merken, dass dem 1. Mobber nichts passiert ist.
Ein Mobber kann eigentlich vor allem dann Angst bekommen, wenn er für sein Verhalten bei mächtigeren Personen in Misskredit gerät oder wenn man sich körperlich gegen ihn erfolgreich wehren kann. Oft bekommen Mobber schon bei Anzeichen von möglicher Gegenwehr genug Angst.
Wenn ein Mobber einen deiner Freunde fragt, was du eigentlich für Hobbies hast, dann kann dein Freund ihm sagen, dass du in Karate gehst. Schon sucht sich der Mobber ein anderes Opfer. Das beendet Mobbing aber nicht, da es nur andere Kinder zu Opfern macht.