Zwänge in der Gesellschaft...

5 Antworten

Normen wirken immer in der Art eines Zwangs (auch wenn sie kein Zwang sind, da man sich ihnen entziehen könnte, wenn man die Sanktionen in Kauf nimmt). Besonders erfolgreich tun dies Normen, die so selbstverständlich sind, dass sie gar nicht als Norm bewusst sind. Beispiele hierfür sind, dass man sich in der Kommunikation einer bestimmten Sprache bedienen muss, sich anziehen muss, wenn man aus dem Haus geht, oder dass man sich zur Verrichtung bestimmter intimer Tätigkeiten aus der Öffentlichkeit begibt. Das sind alles sozial konstruierte Normen, denn es gibt kein ehernes Gesetz der Natur, dass mir vorschriebe, nicht nackt zum Bäcker zu gehen, dort mit den Worten "Foggilo humpf haddok ploing" der Bäckerin mitzuteilen, was ich kaufen will, und danach öffentlich zu demonstrieren, wie gut meine Freundin und ich im Bett (bzw. in dem Fall nicht dort) doch harmonieren, auf dass uns der beglückwünschende Beifall der Umstehenden gewiss sei. Und es ist eine Welt denkbar, in der all diese Verhaltensweisen die Norm darstellen.

Das sind die, wo die Gesellschaft uns allen vorschreibt. Wie zum Beispiel:

Man muss seine Axelhaare rasieren. Man darf nicht schüchtern sein. Man muss Markenklamotten tragen. Man soll kein Dirntel tragen wenn man nicht in Bayern ist. Man soll immer alles tun was die anderen in der Gruppe wollen, wenn man was nicht macht ist man bei denen schlecht angesehen.

Es gibt sicher noch viele andere.

Man kann sich davon befreien, in dem man nicht mehr auf andere hört, egal was sie sagen und sich von denen ihren Blicken nicht fetig machen lässt.

Denn ich sage immer, ich bin keine Sklavin der Gesellschaft.

anerzogene regeln.bei jedem.das bündelt sich zu ideologien,neuen identitäten.das ist dann,was gesellschaft ist. um wieder gesellig zu werden,muss jeder sich bemühen,zu seinem SELBST zu kommen.no other way! lohnt sich,auch wenn er lang ist.

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