Zitat von Peter Scholl-Latour aus welchem Jahr?

6 Antworten

Es ist nicht nachgewiesen ob er das wirklich gesagt hat. Von daher ist es auch nicht möglich zu sagen wann er es gesagt hat. 


oxBellaox 
Beitragsersteller
 04.12.2016, 11:24

aber warum soll er das nicht gesagt haben? weil es ein unbequemes Zitat ist?

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whabifan  04.12.2016, 11:38
@oxBellaox

Es werden immer wieder Leuten Zitate in den Mund gelegt. Wenn eine Person x diesen Satz saft hat der Satz überhaupt keine Bedeutung. Kommt er aber von einer bekannten und angesehenen Persönlichkeit, dann hat das Zitat Wirkung. Ein Zitat ist immer nur soviel wert wie sein Autor. 

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oxBellaox 
Beitragsersteller
 04.12.2016, 11:43
@whabifan

interessante Betrachtungsweise ...

damit kann ich allerdings nichts anfangen. Mich würde das Zitat genauso nachdenklich machen, wenn es von irgendeinem no name wäre.

Aber den könnte man ja wunderbar als N*** abkanzeln - bei Scholl-Latour geht das schlecht.


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atzef  04.12.2016, 13:14
@oxBellaox

Dann schau halt nicht nur danach, wann er es gesagt hat, sondern auch danach, ob er es überhaupt gesagt hat. Ich hebe gerade mall geschaut. Niemand, der das Zitat verwendet, kann seine Urheberschaft quellenmäßig beweisen! Insofern ist das Zitat nur eine der üblichen rechten Propagandalügen und gefaked.

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oxBellaox 
Beitragsersteller
 04.12.2016, 18:07
@atzef

genau, atze hat geprüft, passt nicht in sein Weltbild und somit lügen alle , die etwas anderes sagen. Nennt man Demokratie glaube ich.

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whabifan  04.12.2016, 18:45
@oxBellaox

Trotzdem ist dein Punkt unlogisch. Wenn es dir egal ist ob Scholl-Latour das wirklich gesagt hat, wieso interessiert es dich denn wann er es gesagt hat?

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Also ich kenne es nicht. WENN Peter Scholl Latour das gesagt hat, ist es jedenfalls schon lange her. Wer hat als Jungspunt nicht auch schon Blödsinn von sich gegeben? Ich auf jeden Fall! Heiliges Granatenrohr, was war ich phasenweise schräg drauf! Aber völlig okay, wichtig ist nur, dass man Fehler erkennt und ausräumt, dafür sind Fehler ja da.

Kuck mal, das Land, das wir Deutschland nennen, wird nicht besser durchn Reinzuchtprogramm. Wie gut oder schlecht eine Nation ist, erkennt man an seiner Wirkung. Und wenn unser Land (mal wieder?) zu einer Nation wird, die durch kluge Köpfe, innovative Ideen und vorbildhaftes soziales menschliches Engagement bekannt wird, ist mir furzegal, welcher Herkunft die sind, die es zu sowas Großem machen.

Derzeit erwisch ich mich aber leider nur allzuoft dabei, dass ich mich dafür schäme, was hier manchmal abgeht. Von dem Land, als das wir vor langer Zeit bekannt waren, sind wir heute Welten entfernt.
Nach dem Nationalsozialismus und seinen Folgen waren die Besten weg und Deutschland war das Land, das sie in die Flucht getrieben hat. Weil sie eine nichtarische Herkunft und/oder aus anderen Gründen unbequem waren. Und daran haben wir noch heute zu knapsen. Und als ob das nicht genug wäre, wird unser Land heute schon wieder von Leuten überschwemmt, die sich was auf ihr deutschsein einbilden - als ob DAS jemanden besser oder schlechter macht. Wer ein wertvolles Mitglied der Menschheit ist, der ist es überall und in jeder Nation. Auch Weisheit ist nicht abhängig von der Herkunft.

Und dann dieses Klammeraffenverhalten - oooh die deutsche Kultur!
Die deutsche Kultur ist entstanden aus einem Mischmasch vieler Kulturen - über Jahrtausende. Und ihre Qualität ist abhängig von der Entwicklung, ist doch klar! Wie kann ich dann hingehen und wieder zu 'alten Werten' zurückrudern, anstatt nach neuen Wegen in eine bessere Welt zu suchen?

Aber nu... - wenn eine Nation so einen Mist baut wie die unsere und wenn sie die fähigsten Köpfe vertrieben hat, dann bleiben halt die Erben derer hier, die den Dreck veranstaltet haben. Das ist für mich an Dummheit nicht zu überbieten.


FritzLakritz624  29.08.2024, 04:33

Bravo, ganz meine Meinung. Und meine Familie war nachweislich 900 Jahre lang in Deutschland. Diese Deutschtümelei muss ein für alle Mal mit der Wurzel ausgerissen und vernichtet werden und durch einen gastfreundlichen und fremden freundlichen offenheitsPatriotismus ersetzt werden. Nationalisten gehören nach Ruanda abgeschoben wo die Tutsi und Huthu denen mal mit der Machete ordentliche Welt Bürger Manieren beibringen. Ist ja nicht weit von Tanganika. Da kennt man die Deutschen.

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BulliBoy  18.03.2024, 20:24

Habe selten soviel Hass und Verachtung für unser deutsches Vaterland und die Menschen, die es nach dem verheerenden Krieg wieder aufgebaut haben (Trümmerfrauen), gelesen, soviel Selbsthass... Menschen wie Du sollten überlegen, eine Therapie zu machen, um frei zu werden von diesem Selbsthass! Ich bin dankbar für alles, was meine Vorfahrengeleistet haben! Wir stehen auf den Schultern von Titanen!

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Chris14324  24.06.2023, 11:10

Ich kann diesen Unsinn nicht mehr hören, dass wir alle mal aus Afrika stammten…deswegen sieht der Europäer der letzten Tausend Jahre auch wie Afrikaner aus? Woher rühren denn die unterschiedlichen Kulturen her? Erzähl und verlange das mal von den ganzen zugezogenen „Klammeraffen“, die noch an ihrer Kultur festhalten, den Palestinänsern, Türken, Ukrainern oder sonst wem, dass sie sich nicht mehr mit ihrer ursprünglichen Nation und Kultur identifizieren sollen und bring ihnen bei, dass sie keine kulturelle Identität mehr benötigen und jetzt Multikulti-Deutsche bzw. einfach nur Weltenbürger sind.

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Mein Vater stammt aus Kalkutta und ich bin in Duisburg geboren und ich verstehe nicht was Kalkutta mit Deutschland zu tun hat? In meiner gesamten Jugend stammt niemand aus Kalkutta außer meiner Wenigkeit. Außerdem gibt es in Kalkutta fast überhaupt gar keine Moslems ( Bürgerdialog zur Islamisierung? 🤔) Dieses Zitat ist völlig lächerlich und daran merkt man das berühmte Menschen für dämliche Zitate bekannt werden. Ich würde ja noch verstehen, wenn es irgendwie eine Logik hätte, aber seht ihr in Deutschland großartig Inder? Und außerdem ist Mumbai wesentlich dreckiger als Kalkutta. Man muss einfach mal drüber nachdenken bevor man mit solchen Zitaten um sich wirft

Woher ich das weiß:eigene Erfahrung

exposetheplan  18.03.2024, 13:13

>Mein Vater stammt aus Kalkutta und ich bin in Duisburg geboren und ich
>verstehe nicht was Kalkutta mit Deutschland zu tun hat? 

Es ging Peter Scholl-Latour bei seinem Zitat NICHT um Gemeinsamkeiten, sondern gesellschaftliche und kulturell/religiöse UNTERSCHIEDE.

>Außerdem gibt es in Kalkutta fast überhaupt gar keine Moslems
( Bürgerdialog zur Islamisierung? ??) 

Laut Globipedia leben in Kalkutta ca. 77% Hindus, 20% Muslime und lediglich 0,88% Christen. In Berlin zb. einer deutschen Weltstadt, die man als "Kunterbunt" in jeglicher Hinsicht bezeichen könnte, sagt Globipedia: 12,3 % evangelisch, 7,2 % katholisch und 80,5 % gehörten anderen Glaubensgemeinschaften oder keiner an. Ich gehe davon aus, dass der größte Anteil einfach gottlos ist (Atheisten). Auch hier zeigt sich, dass das gegensätzliche Beispiel für dieses Zitat sehr treffend und angebracht ist und sich auf Religionsgemeinschaften in Kalkutta bezieht, die eher nicht dem "christlichen Abendland" zuzuordnen sind.

>Dieses Zitat ist völlig lächerlich und daran merkt man das berühmte Menschen für dämliche Zitate bekannt werden. 

Wenn sich einem der grundlegende Kontext (Grundzusammenhang) nicht erschließt oder ggf. erschließen will, fällt es anscheinend leicht, vorschnell mit einer emotionalisierenden und abwertenden Beurteilung einer Aussage die Botschaft (zitat: lächerlich) und damit den Überbringer zu diskreditieren (zitat:dämlich).

>Ich würde ja noch verstehen, wenn es irgendwie eine Logik hätte, aber seht ihr in Deutschland großartig Inder? 

Wer den Kontext nicht erfasst, dem erschließt sich auch nicht die zugrundeliegende Logik nicht!

>Und außerdem ist Mumbai wesentlich dreckiger als Kalkutta. 

Es geht ganz und gar nicht darum, dass Kalkutta "dreckig" ist, sondern um die sozialen, kulturellen und religiösen UNTERSCHIEDE in der Bevölkerung einer indischen Stadt, im Vergleich zu einer beispielhaften deutschen Großstadt - hier von mir gewählt Berlin. In diesem Zusammenhang sollte man auch einmal die Kriminalitätsstatistik und generell die wirtschaftliche Enwicklung und den Armutsstand anschauen, um bessere Vergleichmöglichkeiten zu erhalten.

>Man muss einfach mal drüber nachdenken bevor man mit solchen Zitaten um sich wirft

Und man sollte, bevor man ein vorschnelles, emotionales Meinungspostulat absondert, seinen eigenen Blickwinkel vom eingeschränkten, persönlichem Standpunkt auf ein breiteres Spetrum der Betrachtung erweitern und eher sachlich argumentieren, anstatt provozierend zu emotionalisieren. Gottes Segen dir und allen Menschen.

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cherrycrush20  04.07.2023, 12:57

Genau was ich gedacht habe, seine Zitat hätte mehr Sinn gemacht mit "Syrien" und manche muslimische Länder aus Afrika sogar. Es gibt in Deutchland sehr wenig und meist keine Muslimen aus Kolkata/Kalkutta.

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or1986  16.03.2023, 13:22

Es geht doch wohl eher um die Aussage, die drin steckt... Und ja, "Islamabad" würde da mehr Sinn machen... aber wer weiß, wie es zu der Zeit, als er den Spruch gemacht hat, in Kalkutta ausgesehen hat.. Alles muss man aus einem Kontext sehen.

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Ooooo02  01.06.2023, 05:39
@or1986

Richtig...es ging ihm sicher nicht um den Ort selber,sondern um die Aussage.

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Aus: „Europa ohne Identität?: Europäisierung oder Islamisierung“ von Prof. Dr. Bassam Tibi

„Im Mai 1998 war ich mit Bundesaußenminister Klaus Kinkel im Berliner Haus der Kulturen zu einem Dialog über den Islam. Der auf dem Podium anwesende, mit mir befreundete Publizist Peter Scholl-Latour wies im Zusammenhang mit den Migrationsschüben auf das unverhältnismäßige Bevölkerungswachstum - gemeint ist die auch als „demographische Explosion“ bezeichnete Erscheinung hin; Scholl-Latour prägte den Satz: ,Wer Kalkutta einführt, wird selber zu einem Kalkutta.' Minister Kinkel nahm diesen, in der Tat zum Nachdenken veranlassenden Satz reflektierend auf.”

https://books.google.de/books?id=Tl86DQAAQBAJ&pg=PT534&lpg=PT534&dq=%22bassam+tibi%22+scholl-latour+kalkutta&source=bl&ots=GRSTXKJub3&sig=7xXUGDJ4drKUvnSW3ziQwHdXmSQ&hl=de&sa=X&ved=0ahUKEwjj5eGW7__YAhUOCuwKHfOyD0YQ6AEILjAB#v=onepage&q=%22bassam%20tibi%22%20scholl-latour%20kalkutta&f=false

Also wenn man Herrn Tibi hier nicht der Lüge über seinen Freund bezichtigen möchte, dürfte das als Quelle wohl hinreichen... 😉

Woher ich das weiß:Recherche
Aus: „Europa ohne Identität?: Europäisierung oder Islamisierung“ von Prof. Dr. Bassam Tibi

„Im Mai 1998 war ich mit Bundesaußenminister Klaus Kinkel im Berliner Haus der Kulturen zu einem Dialog über den Islam. Der auf dem Podium anwesende, mit mir befreundete Publizist Peter Scholl-Latour wies im Zusammenhang mit den Migrationsschüben auf das unverhältnismäßige Bevölkerungswachstum - gemeint ist die auch als „demographische Explosion“ bezeichnete Erscheinung hin; Scholl-Latour prägte den Satz: ,Wer Kalkutta einführt, wird selber zu einem Kalkutta.' Minister Kinkel nahm diesen, in der Tat zum Nachdenken veranlassenden Satz reflektierend auf.”

https://books.google.de/books?id=Tl86DQAAQBAJ&pg=PT534&lpg=PT534&dq=%22bassam+tibi%22+scholl-latour+kalkutta&source=bl&ots=GRSTXKJub3&sig=7xXUGDJ4drKUvnSW3ziQwHdXmSQ&hl=de&sa=X&ved=0ahUKEwjj5eGW7__YAhUOCuwKHfOyD0YQ6AEILjAB#v=onepage&q=%22bassam%20tibi%22%20scholl-latour%20kalkutta&f=false

Also wenn man Herrn Tibi hier nicht der Lüge über seinen Freund bezichtigen möchte, dürfte das als Quelle wohl hinreichen... 😉