wozu hat man mandeln?

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Die Mandeln sind Organe des Immunsystems. Wenn Viren oder Bakterien in den Körper kommen, sind sie das "Empfangskomitee". Sie produzieren Abwehrstoffe und wo gehobelt wird, fallen Späne, d. h. sie entzünden sich und schmerzen. Wenn man zu oft Halsweh hat, könnten die Mandeln sehr angegriffen sein. Dann sollte man zusammen mit seinem Arzt darüber entscheiden, ob sie entfernt werden sollten oder nicht. Denn stark angegriffene Mandeln sind nicht mehr funktionstüchtig, machen nur Beschwerden und nützen dem Körper nicht mehr.

So ganz unnütz sind sie nicht. Aber wie auch mit anderen fehlenden Körperteilen (Milz, Blinddarm, Schilddrüse usw.) kann man auch ohne Mandeln gut leben.

Funktion der Mandeln Die Gaumenmandeln (Tonsillae palatinae) sind Teil eines immunologischen Abwehrringes am Anfang unseres Atem- und Speiseweges. Dieser "Waldeyersche Rachenring" schützt den Organismus vor eindringenden Krankheitserregern. Gerade in der Kindheit kommt es ständig zum Kontakt mit neuen Viren und Bakterien. Diese werden durch Immunzellen im Mandelgewebe bekämpft und von diesen "im Gedächtnis" behalten. Bei einem erneuten Kontakt kann die Körperabwehr dann schneller und effektiver auf diese Eindringlinge reagieren. Ab dem 8. bis 10. Lebensjahr nimmt die Funktion der Mandeln ab und das Gewebe schrumpft.

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mandeln sind eigentlich auch nur lymphknoten und die sind normalerweise ein schutz vor erregern, praktisch eine barriere.

wenn sie sich aber ständig entzünden, erfüllen sie nicht mehr ihren zweck und müssen ggf. entfernt werden.

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