Woher weiß ich welche Punktierungen , Synkopen ich einsetzen soll MUSIK Notenwerte?

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3 Antworten

Eine Synkope ist ein Ton, der auf einer leichten Zählzeit beginnt, z.B. auf den "und"-Zählzeiten, als 1 Achtel nach der Zählzeit 1,2 oder 3.
Damit es aber wirklich eine Synkope ist, muss er bezogen auf das Beispiel oben auch länger als ein Achtel sein, so dass er wirklich wie gegen den Taktschlag gespielt wirkt.
Wenn nach einer punktierten Viertel eine Achtel und dann eine Viertel folgt, ist die Achtel demnach keine Synkope.
Wenn nach der punktierten Viertel eine Viertel und dan eine Achtel folgt, dann ist die Viertel eine Synkope.

All diese zählzeiten-variationen entstehen aus a) der unterdrückung oder b) unterteilung von taktzählzeiten (beim 3/4-takt also 1 = schwer, 2 = halbschwer und 3 =leicht).

Eine punktierung ist eine notenwertverlängerung. Regel dazu: der punkt verlängert den notenwert um die hälfte seines wertes.

Eine triole ist die ternäre (3 teile) aufteilung eines notenwertes, der im vorliegenden taktmuster an sich binär (2 teile) unterteilt wäre.

Eine synkope ist eine akzentvorverlagerung: die einer relativ leichteren zählzeit nachfolgende schwerere zählzeit fehlt (überbindung, pause). Dadurch erhält die leichtere zählzeit nun den betonungsgrad dieser schwereren. Eine sonderform der synkope sind aktentzeichen auf leichteren zählzeiten. Immer kommt so das natürliche betonungsmuster (diese sollte man kennen!) des taktes durcheinander, was die rhythmik belebt und interessanter macht.

Hoffe das hilft weiter! LG Max :-)

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