Woher kommt der Begriff "Bank"

7 Antworten

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Die Bank als Geldinstitut und die Gartenbank sind verwandte Wörter. Die Geldwechsler auf den spätmittelalterlichen Märkten – man nannte sie Lombarden, weil sie oft aus Oberitalien kamen - breiteten ihre Instrumente (Waagen) und ihre Münzen und Wertpapiere auf einer Holzbank aus. Es kam vor, dass eine solche Bank Pleite, Bankrott machte, oder der Tisch wurde zerschlagen, wenn der Geldwechsler beim Betrügen erwischt wurde. dann hieß es eben „Banca rotta“ (Bank kaputt). Der Tisch wurde zerschlagen, wenn der Geldwechsler beim Betrügen erwischt wurde.

Natürlich.. es war ganz üblich, dass Geldwechsler in einer materiell ohnehin schwierigen Epoche ihr Eigentum zerschlugen.. merkwürdig, wie hier "hilfreiche Antworten" ausgewählt werden.

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@SinusPlexus

Die Bank wurde selbstverständlich nicht von dem Geldwechsler selbst zerschlagen (wer zerstört schon freiwillig seine eigene Lebensgrundlage? Versicherungen in dem Sinne gab es ja damals noch nicht), sondern von den damaligen Ordnungshütern oder auch mal vom aufgebrachten Mob.

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@SinusPlexus

In diesem Falle ist der deutsche Begriff BANK un die Welt gegangen, so wie auch das Wort "rott" (kaputt, verrottet...)

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Geld-Banken waren früher keine Gebäude sondern eben Menschen, die Geld verliehen haben. Die saßen auf Holz-Banken und haben da ihre Geschäfte gemacht. Daher ist das Wort gleich. Das Wort "bankrott" geht darauf ebenso zurück: wenn einer Geld verliehen hat und es nicht zurück bekam (also war er bankrott), wurde seine Bank durchgebrochen (bancarotta auf Spanisch gebrochene Bank). Er konnte sie natürlich flicken, aber die Leute wussten dann, dass sie lieber bei denen leihen sollten, deren Bank ganz ist.

Quelle: soleadas...

http://de.wikipedia.org/wiki/Kreditinstitut#KreditinstitutgleichBank.3F

Zur Unschärfe trägt der Wortgebrauch bei, der ein aus nur vier Buchstaben bestehendes Wort längeren Wörtern vorzieht. So heißt es eben nur Banktheorie, obwohl sich das auf alle Kreditinstitute bezieht, und nicht „Kreditinstitutstheorie“ oder „Bank- und Sparkassentheorie“. In der gelehrten Ökonomik wird dem Bankenbegriff der Vorzug gegeben, der hier als Konvention alle Arten von Kreditinstituten einschließt, differenziert wird demgegenüber in der Bankbetriebslehre. Es sei außerdem auf die reichere Geschichte der Banken hingewiesen, was eine Tradition in der Begriffsverwendung „Bank“ beinhaltet. International ist schließlich dieser Begriff weitaus ausgeprägter, was sich in der Literatur niederschlägt. Es ist also nicht verwunderlich, wenn Kreditinstitut und Bank umgangssprachlich als gleichbedeutend angesehen werden. Fachlich korrekter ist es, „Kreditinstitut“ als Oberbegriff zu akzeptieren. Nicht zuletzt werden in allen deutschen Jahresabschlüssen Forderungen oder Verbindlichkeiten an „Kreditinstitute“ und nicht an „Banken“ angegeben.

was soll uns dieser lange Text sagen ???

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so weit ich weiß wurden früher in grossen handelsstädten die verschiedenen währungen auf einer bank ("italienisch banca") in die landeswährung getauscht ... weiß es aber nicht mehr genau :)

Bank (Plural Bänke, von althochdt. banc „Erhöhung“)

Mit der Erklärung verstehst vllt. was die Sitzbank mit der Bank zu der man sein Geld bringt gemein hat.

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