Wo und wie werden ungetaufte Menschen beerdigt?

9 Antworten

Jeder kann so beerdigt werden, wie er es gerne möchte und es seine Hinterbliebenen es bezahlen können.

Wenn der Betreffende in einer Kirche war, hat er das Recht darauf, dass ein Geistlicher die Veranstaltung begleitet und eine kleine Rede hält.

In manchen ev. Kirchen kann das auch bei Ausgetretenen auf Wunsch der ev. Angehörigen geschehen.

Es kann passieren, dass manche christliche Gemeinden auf ihren Friedhöfen nur Kirchenmitglieder beerdigen lassen. (Was ich doof finde.) Dann gibt es aber einen kommunalen Friedhof, auf dem man sich beerdigen lassen kann.

Weil in zwischen so viele Menschen sich verbrennen lassen und damit die Kostenkalkulationen der Gemeinden oder Städte, die den Freidhof betreiben, stark geändert hat, sind inzwischen oft Urnenbeisetzungen genauso teuer geworden wie Sargbeerdigunen. Da muss man vor Ort im Rathaus oder bei seiner Kirchengemeinde nachfragen.

Wie es genau mit anonymen Beisetzungen aussieht, muss man in seinem Bundesland im Bestattungsgesetz nachschauen.

Generell kann aber jeder in einem erkennbaren Grab beerdigt werden, der das will. Das hat nichts mit Glauben oder Nicht-Glauben oder der Taufe zu tun.

Auf kommunalen und privaten Friedhöfen werden auch ungetaufte beerdigt.
Auch die meisten katholischen und evangelischen Friedhöfe haben kein Problem damit. Einzig die Plätze rund um die Kirche/Kapelle sind auf vielen katholischen Friedhöfen oft aktiven Gemeindemitgliedern vorbehalten.

Bei uns kann jeder auf einem normalen Friedhof beerdigt werden. Der Glaube spielt hierbei keine Rolle. Es gibt jedoch bei der Trauerfeier Unterschiede, die eben auf den Glauben ankommen.

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