wo in berlin werden noch gute ddr brötchen gebacken

5 Antworten

In der Schönfließer Straße. Zwischen Czarnikauer Str. und Paul-Robeson-Str. Wenn Du von der Bornholmer Straße kommst, musst Du in südlicher Richtung gehen. Das ist noch ein richtiger Ostbäcker. Mit der dazugehörigen, morgentlichen Warteschlange vor dem Laden. Keine 30 m weiter gibt es an der Ecke Schönfließer/Czarnikauer Str. einen anderen Bäcker (nach der Wende eröffnet). Die Leute könnten dort hingehen. Macht aber fast keiner. Da steht niemand an. Auch die - nach der Wende - in den Prenzlauer Berg gezogenen Wessis stehen nach den Ostbackwaren an. Warum wohl?

Gruss Matti

Ich hab mal gegoogelt. http://www.qype.com/place/52238-Baecker-Kroll-Berlin. Der muss wohl noch nach dem guten, alten Rezept backen. Bei meinen Besuchen in der DDR waren die Brötchen tatsächlich um Längen besser, als daheim. Sie waren saftiger und nicht so aufgeblasen. Aber das war es auch schon.

@offenbacher: Was ist das denn für eine dümmliche Antwort? Ich hoffe mal das war scherzhaft gemeint! Oder glaubst Du wirklich daran, dass man da im "bösen" Osten Sägemehl und Asche beigemegt hat? Im Gegenteil, das Mehl im Osten war noch reiner als das im Westen, da man nach russischer GOST NORM "müllerte" ... und man mag es kaum glauben diese war noch strenger als DIN bzw. TGL. Grundsätzlich hat aber bei Mehl "rein" nicht unbedingt was mit besser zu tun, heute geht ja der Weg wieder hin zum Vollkornmehl.

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