Wisst ihr Charakter unterschiede die im Buch und Film von Harry Potter und der Stein der weisen auftreten?

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5 Antworten

Stein der Weisen ist noch eines der eher original getreu umgesetzten Harry Potter Bücher, daher sind die Unterschiede eher winzig, wobei sie sich dadurch natürlich auch durch alle Filme ziehen.

Die eher auffälligeren Merkmale wurden bereits genannt. Radcliff hat die Kontaktlinsen nicht vertragen und deshalb hat Harry blaue Augen. Das war jedoch nicht wichtig, denn hauptsache Lily hätte dieselben Augen. Da die dann aber die dunkelsten braunen Augen im Universum des Filmes hatte kann man die Augen Harrys definitiv als Fehler anerkennen.

Emma Watson passt im ersten Buch sogar recht gut als Hermione. Die Haare sind buschig, wie sie sein sollten. Natürlich fehlen die Zähne, aber da die später sowieso weg sein sollten ist es schwer sojemanden zu casten. Man hätte ihr Prothesen geben müssen und ein Kind wird dadruch nur schwer reden können ganz zu schweigen von schauspielern.

Was mich eher gestört hat bei der Darstellung von Hermione war ihre "fehlende" Intelligenz. Ja, es wurde immer wieder gesagt sie sei die schlauste Hexe ihres Jahrganges und sie hat ein paar Momente, doch die alleine reichen eigentlich nicht aus. Sie kommt nicht von selbst darauf, wie man die Teufelsschlinge besiegt. Ron ist es, der sie darauf aufmerksam macht. In relativ ruhigem Ton, da sie völlig panisch ist. Deshalb ist er geteilter Verdienst und demnach sind die Punkte im Film auch eher ungerechtfertig. Eigentlich würde sie die Punkte für das Lösen von Snapes Rätsel bekommen, das im Film gar nicht vorhanden war.

Dort hat sie im Kopf das Rätsel gelöst welcher Trank in welcher Phiole ist, nachdem sie beide Ron haben "liegen lassen". Für uns erscheint das als ein recht einfaches Rätsel, denn im Grunde ist das ein Logikrätsel und mit denen hat man sich bereits als Kind beschäftigt - auf die ein oder adnere Weise. Doch man geht davon aus, dass Zauberer mit solchen Rätseln nie in Verbindung gekommen sind Sie wissen ja noch nicht mal, was ein Cappuccino ist. ZAuberer müssen selten denken, denn beinahe alles lässt sich für sie magisch lösen.

Jetzt hat man hier aber ein reines Denkrätsel, wo Zauberei einen nicht weiter bringt. Daher wäre es beinahe unmöglich für den normalsterblichn Zauberer dahinter zu kommen, wie man dieses Rätsel löst, wobei ein Muggel es leichter hat. Hermione war mit dem Mechanismus vertraut, weil sie eine Muggelgeborene ist. Quirrel wird kaum das Logikrätsel gelöst haben, es war Voldemort, der ihn da durch gelots hat. Dafür wird Hermione geehrt, für ihre Intelligenz in dieser Situation. Das erste Buch etabliert hier eindrucksvoll zu was sie fähig ist und das entwickelt sich später natürlich.

UND ihr Wandel zum "bösen Mädchen" geschieht zu schnell. Kurz vor Weihnachten schickt sie die Jungs wortwörtlich in die Verbotene Abteilung. Im Buch tut sie das nicht, denn Regel brechen ist böse. Sie sagt, sie sollen sich mehr anstrengen und nochmal suchen. HARRY kommt darauf, in die Verbotene Abtelung zu gehen. Später etwas Ähnliches. Hermione petrified Neville ohne mit der Wimper zu zucken und Ron ist geschockt. Nun, Hermione tut das, aber Ron ist eigentlich völlig einverstanden damit. Das Verständnis für gut und Böse wechselt im Film immer mal gerne hin und her, wobei das im Buch klar definiert ist.

Solch kleinen Änderungen ist auch Ron verfallen. Das beste Beispiel für mich ist die oben erwähnte Szene mit der Teifelsschlinge. Im Film wird er als schreiender Angsthase dargestellt. Eigentlich zeigt diese Szene aber seine natürliche und angeborene Begabung Magie zu "nutzen". Was sowohl Harry als auch Hermione fehlt ist der natürliche Umgang mit Zauberei. Hermione und Harry versuchen zunächst alles wie Muggel zu lösen (was später beim Rätsel wiederum zum Vorteil kommt), denn Hermione ist verzweifelt auf der Suche nach Streichhölzer, die sie nicht dabei hat. Ron weist sie daraufhin, dass sie ja wohl eine Hexe ist und ganz leicht Feuer zaubern kann. In der ersten Zeit ist Ron ein Mentor für Hermione und vor allem Harry und zeigt ihm das alltägliche Leben eines Zauberers. Diese Darstellung wird in den späteren Filmen besser. Am Anfang ist er jedoch nur der verfressene Freund, der ihn in seiner Familie aufnimmt. Dadurch geht auch sein strategisches Geschick ein wenig unter und es wirkt eher Zufall, dass er das Schachspiel gelöst hat, denn enasonsten geht alles schief, was er anfasst.

Seine Darstellung als Freund zu beiden Harry und Hermione, wird in den nächsten Filmen immer wieder verzerrt. (Film drei ist es Hermione, die sich schützend vor Harry stellt und nicht Ron. Gleicher Film bezeichnet Ron Hermione indirekt als Know-it-all, wenn er eigentlich eine schnippische Bemerkung zu ihrer Verteidigung machen sollte.)

Harry wird am meisten verzerrt. Im Buch is er weitaus cleverer und aufsässiger. Die Dinge, die er sich als denkt oder die er sagt sind hart an der Grenze zum Frech sein. Wenn er keinen Respekt hat, dann zeigt er das auch. Genauso merkt er im Buch, wie bescheuert es wäre den Mann man Gleis nach 9 3/4 zu fragen. Was macht Harry im Film? Er geht hin und macht sich lächerlich. Im Film ist er die ganze Zeit etwas verschüchtert, so hat man das Gefühl. In Wahrheit lebt er dort erst richtig auf und würde sich sogar mit Malfoy mitten in der Nacht duellieren.

Nebencharaktere bleiben auch nicht verschont. Hagrid wird arg in seinem Verhältnis zu Harry gestrichen. Das Film hat nunmal nur begrenzt Zeit, dadurch geht vieles verloren. Kleinigkeiten, wie die Holzflöte, die er Harry schenkt oder die Art und Weise, wie er beinahe zusammenbricht bei dem Gedanken ihn bei den Dursleys zu lassen zeigen, wie sehr Hagrid für Harry empfindet.

Mrs. Figg wird völlig gestrichen. Ich vermute mal, sie hat sich "extra" das Bein gebrochen, damit Harry mit in den Zoo darf. Denn die häte eigentlich auf ihn aufpassen sollen. Da sie jedoch invalide ist, darf Harry mit.

Die Dursleys werden im Film ebenfalls verzerrt dargestellt. Das Buch erzählt, dass im Zoo alle Schokolade bekommen, während er nur ein Zitronenbonbon bekommnt (netter Hinweis zu Dumbledore). Trotzdem "kümmern" sie sich um ihn, da sie ihn vom Zug abholen etc. Sie schicken ihm sogar ein Geburtstagsgeschenk, wobei das alte Socken sind. Aber hey, immerhin. 

Apropos Socken. Dumbledore (egal wie man zu ihm später steht) ist im ersten Film the ray of sunshine. Er singt das Hogwartslied, er ist immer gut drauf und er macht Scherze, wie er Socken im Spiegel sieht. Obwohl die Darstellung von Dumbleore noch mit die beste im ersten Film ist, fehlt das spielerische an ihm. Er ist der warmherzige Opa, aber nicht das "Kind".

Neville wird auch seines Ruhmes beraubt. Er ist eigentlich bei fast allem dabei, was sie im ersten Jahr machen. Fast. Er ist in der Detention im Wald mit Harry und Hermione. Sein Charakter asl Freund zu den Dreien wird wunderbar aufgebaut. Das macht die Szene auch so bedeutend, wenn er sich ihnen in den Weg stellt. Ron sagt ihm immer wieder, er soll für die Dinge einstehen, die im wichtig sind. Und das macht er schließlich. Seine Entwicklung ist von Anfang an verzerrt, wobei es dann natürlich zum selben Ergebnis kommt.

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PotterfanHJG 05.04.2016, 22:08

und Neville hat im Buch blonde Haare, im Film dunkle

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Spontan fällt mir nur ein, dass Hermine eigentlich eher wie das "hässliche Entlein" aussehen sollte, während Emma Watson im Film ja ein bildhübsches Kind ist (J.K Rowling fand sie wäre perfekt für die Rolle, deshalb hat sie darüber hinweg gesehen). Jedenfalls habe ich das, glaube ich, irgendwo einmal gelesen.
Aber das trifft ja eigentlich nicht nur auf den ersten Band sondern auf die folgenden auch noch zu.

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Ich schreib mal äußerliche Merkmale auf.

1. Hermine wird in den Büchern mit etwas großen Vorderzähnen beschrieben. Es war glaub ich erst im vierten Buch als Hermine ihre Zähne von Madam Pomfrey hat schrumpfen lassen. Diese großen Zähne hat Emma Watson im Film nicht. 

2. Natürlich die grünen Augen von Harry. Daniel Radcliffe sollte für den Film eigentlich Kontaktlinsen tragen. Diese hat er aber nicht vertragen. Also hat Harry in den Filmen blaue Augen. 

3. Harrys Haare werden ja immer als äußerst struwwelig und abstehend beschrieben. Als der erste Film raus kam gab es viele Fans die der Meinung waren das Harry in den Filmen zu glattes Haar hat. 

4. Tante Petunia hat im Buch blondes Haar. Im Film ist ihr Haar dunkel.

Vom charakterlichen fällt mir jetzt nicht wirklich was ein. Da war der Film schon sehr nah am Buch. 

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Was mich immer furchtbar aufregt, ist, dass Ron so furchtbar dümmlich und verfressen dargestellt wird. Er prügelt sich mit Malfoy, möchte ihm direkt einen Fluch aufhalsen, als er Hermine Schlammblut nennt und generell ist er der wohl beste Freund, den sich Harry jemals hätte wünschen können. Zudem ist wird er im Buch schlaksig und sommersprossig beschrieben, was beides nicht wirklich auf den Schauspieler zutrifft.

Hermine hat eigentlich Hasenzähne, die durch einen verfehlten Fluch von Malfoy jedoch bis zum Boden wachsen, sodass Madam Pomfrey sie auf eine normale, kürzere Länge als zuvor zaubern kann. Generell sind ihre Haare viel buschiger und sie ist leider auch ein wenig das hässliche Entlein.

Auch bei Harry sind die Haare anders als im Film. Sie stehen zu allen Seiten ab und sind einfach nicht zu bändigen. Selbstverständlich ist auch das Fehlen seiner grünen Augen sehr wichtig. Im Film hat er nicht mal die selbe Augenfarbe wie die Schauspielerin von Lily Potter. Und obwohl er schon in den Filmen sarkastisch dargestellt wird, steigert sich das in den Filmen noch mehr. 

Das war jetzt nur eine kurze Zusammenfassung von den Hauptcharakteren. Bei denen gibt es natürlich noch viel mehr zu erzählen, auch zu den Nebenfiguren, allerdings würde es zu lange dauern, jeden einzelnen Unterschied aufzuführen.

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mio003 01.03.2016, 07:17

Zu hermine: ich hab mal gelesen, dass jk Rowling zuerst eine "hässlige" schauspielerin wollte. Dann hat sie emma watson am telefon kennengelernt und der charakter hat super gepasst

Zu Harry: er hat die kontaktlinsen nicht vertragen

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Ron spielt im Buch auch für Harry eine Ratgeber-Rolle, welche er im Film verliert.

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