Wirkungsgrad berechnen? WIE

... komplette Frage anzeigen

3 Antworten

input 100-240 V bedeutet, dass du die eingangsspannung zwischen diesen beiden werten frei wählen kannst. um den wirkungsgrad zu ermitteln misst du eingans- und ausgangspannung und strom beim belasteten netzteil. daraus kannst du dann, wie du ja weißt, pab und pzu ermitteln und den wirkungsgrad berechnen

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung
Kommentar von bibabutzemann66
06.04.2011, 20:26

ps: der wirkungsgrad ändert sich mit unterschiedlicher belastung... viel spaß beim experimentieren!

0

Hallo!

Ich nehme an ihr nehmt bei eurem Experiment ein Gerät (z.B. ein Netzteil) von dem ihr den Wirkungsgrad nicht wisst und wollt ihn bestimmen.

Die Angabe auf dem Netzteil: Input 100-240V heisst, das das Netzteil ab einer Spannung

von 100 V und maximal mit 240V betrieben werden kann.

In unserer Gegend haben wir eine Netzspannung von ca. 230V (Das Netzteil könnte sogar noch 10V mehr vertragen). Daher rechnest du mit dem Wert 230V ODER du misst mit einem Messgerät in die Steckdose, dann hast du den genauen Wert (=Uzu). aber VORSICHT: Das sollte nur der Lehrer machen, der sollte wisssen wie man das gefahrlos macht!!!

Danach musst man noch den Stom messen den das Netzteil primär (also bei den 230V aufnimmt), da bekommt man dann Izu

Pzu=Uzu*Izu

Dann misst man Strom (Iab) und Spannung (Uab) auf der Sekundärseite (Ausgang)

Da bekommt man: Pab=Uab*Iab

und daraus: Wirkungsgrad=Pab/Pzu

Nebenbei erwähnt: Diese Formeln gelten eigentlich nur bei Gleichspannung und nicht bei Wechselspannung wie sie aus der Steckdose kommt, denn da muss man die Phasenverschiebung cos(phi) zwischen Strom und Spannung berücksichtigen. Aber ich denke dieses Detail werdet ihr wohl bei eurem Experiment vernachlässigen :).

 

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Man kann es bei einer Energieumwandlung berechnen z.B. von Strom zu Wärme oder von Strom in Bewegung.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Was möchtest Du wissen?