Wie viele Einwohner muss ein Dorf haben um eine Stadt zu werden, oder hängt das von der Fläche ab?

2 Antworten

NEIN.

es liegen alle Antworten falsch.

im D wird die Berechtigung sich Stadr zu nennen verliehen, mit Urkinde.

Damit verbunden sind natürlich auch Verpflichtungen und Zuständigkeiten.

Auch nicht ganz richtig. Einfache, kreisangehörige Städte, haben genauso viele Zuständigkeiten und Verpflichtungen, wie kreisangehörige Gemeinden. Die Zeiten, in denen Städte Sonderrechte und -pflichten hatten, sind schon längst vorüber. "Stadt" ist heute nicht mehr als ein Titel – den Gemeinden auf Antrag auch weiterhin erhalten können, wenn ein Mindestmaß an Infrastruktur nachgewiesen und eine gewisse Einwohnerzahl überschritten wurde. Je nach Bundesland gibt es da unterschiedliche Regelungen. Zusammenfassend macht es verwaltungstechnisch betrachtet absolut keinen Unterschied, ob eine Gemeinde nun Stadt ist oder nicht. Einen Unterschied macht es nur dann, wenn es eine Kreisfreie Stadt ist, wie bspw. fast alle Großstädte.

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Zur Ergänzung: Es gibt auch noch ein "Mittelding" zwischen Dorf und Stadt, den Flecken, ein anderes Wort für Minderstadt. Flecken gibt es Norddeutschland, eigentlich sind es größere Dörfer, die für die umliegenden Dörfer eine herausgehobene Bedeutung haben, z. B. weil es dort Verwaltungseinrichtungen, Schulen, bessere Einkaufsmöglichkeiten usw. gibt.

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