Wieviele Einwohner muss ein Dorf haben um eine Stadt zu werden? Oder hängt das von der Fläche ab?

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3 Antworten

Zur Ergänzung: Es gibt auch noch ein "Mittelding" zwischen Dorf und Stadt, den Flecken, ein anderes Wort für Minderstadt. Flecken gibt es Norddeutschland, eigentlich sind es größere Dörfer, die für die umliegenden Dörfer eine herausgehobene Bedeutung haben, z. B. weil es dort Verwaltungseinrichtungen, Schulen, bessere Einkaufsmöglichkeiten usw. gibt.

Weder die Einwohnerzahl noch die Fläche ist maßgebend bei der Vergabe von Stadtrechten. Vielmehr müssen sich die Bürger und einflußreiche Politiker dafür einsetzen und auch die benachbarten wie ranghöhere Gebietskörperschaften zustimmen. Je nach ausprägung der Wirtschaft, ob Landwirtschaft oder Gewerbe, ist die eine oder andere Form günstig. So hätte ein Bauer mit zahlreichen staatl. auflagen zu rechnen, wenn er in der Stadt seine Äcker hätte. Die Wirtschafts- und Landesförderung verschieben ebenfalls die Motivationsschwerpunkte.

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Früher konnte der Landesherr die Stadtrechte, welche mit umfangreichen wirtschaftlichen Privilegien einhergingen, nach seinem Gutdünken vergeben. Meist tat er das als Gunserweis oder Dank für Hilfe und Beistand.

sehr gute Antwort

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Dazu bedarf es einer Genehmigung der Landesregierung. Von sich aus kann das eine Gemeinde (Dorf) nicht bestimmen. Also Antrag stellen bei der Landesregierung in München, Stuttgart, Wiesbaden oder Düsseldorf.

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