Wieso wird Rassismus gegen schwarze bzw. dunkelhäutige Menschen am meisten verwendet?

7 Antworten

Der Grund, wieso dunkelhäutige so sehr diskriminiert werden in der heutigen Zeit, liegt auf der Hand. 

Die ersten Menschen waren alle dunkelhäutig. Erst durch das Prinzip der funktionellen Anpassung, aufgrund des verbreiteten Lebensraum der Menschen, gab es neue Hautfarben. 

Später dann, zu einem unbekannten Zeitpunkt, war plötzlich die weiße Rasse, die "mächtigere" Rasse. Das ist NICHT meine Meinung, aber wenn du dir die Entdeckungen und Einnahmen von Ländern anschaust, kommst du darauf, dass großteils hellhäutige Menschen neue Länder besetzt und erobert haben. 

Noch später dann, als der Welthandel entstand, waren Afrikaner nun Sklaven. Das ist ein Konzept, welches von der weißen Rasse vertreten und durchgeführt wurde.

Die dunkelhäutige Bevölkerung galt als minderwertig und unterlegen. Man hätte schon immer Angst vor dem Anderssein. Genau nach diesem Konzept geht Rassismus hervor. 

Rassismus beschreibt, den Hass gegen "Andersrassige", welches nur von Stereotypen und Klischees weiter genährt wird  und schlussendlich zu der Diskriminierung gegen dunkelhäutige Menschen, die sich heutzutage in den Ersten-Welt-Ländern, geführt hat. 

Es ist traurig, dass uns heutzutage auch wenn es weniger schlimm als früher ist, noch immer triviale und unbedeutende Dinge wie Hautfarbe trennen. Aber es gibt und wird  immer Idioten geben, welche andere Menschen diskriminieren. 

Andere Menschen zu hassen ist nunmal um einiges einfacher als diese zu lieben.

Ich denke mir, dass kein Rassist weiß, dass wir alle mal schwarz waren. Außerdem ist das ca 70.000 Jahre her.

Farbige Menschen sehen halt anders aus als wir und bei Schwachmaten reicht das aus, um sie abzulehnen. "Wat der Bur nicht kennt, frißt er nicht."

Dann kommen dann sekundär noch Scheinbegründungen wie: Schwarze/Braune waren nicht so weit entwickelt wie wir, leben nackisch im Kral und haben keinen Beethoven. Sind also minderwertig.

Ich gebe zu, als fünfjähriges Kind hatte ich ängstlich reagiert, als ich in der Straßenbahn meinen ersten "Neger" sah. Gott sei Dank hatte ich Eltern, die mir  gut erklärten, dass "Neger" nicht böse sind, nicht gefährlich und nicht dümmer als ich auch, sondern einfach Menschen wie du und ich. "Ob blond, ob braun..." egal.

Da bist du ironischerweise einem Vorurteil aufgesessen. Schwarze und andere Völker sind nicht weniger rassistisch als wir bzw. Hellhäutige. Das negative Bild vom habgierigen, hochmütigen Weißen hält sich bis heute wacker. Oder der Glaube, dass alle Weißen in Geld schwimmen. Hintergrund ist das evolutionär erstmal sinnige Misstrauen gegenüber dem Unbekannten, was ja nicht weiter problematisch ist, solange es sich bei Nichtbewahrheitung abbauen lässt. 

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