Wieso ist die Schule heute so anstrengend für Kinder?

24 Antworten

Weil Schule heutzutage etwas selbstverständliches ist. Als mein Vater Kind war, gingen die Kinder der Reichen auf die Hochschule, die der Armen auf die Volksschule- manche nur bis zum 6ten Schuljahr, weil sie mitverdienen mussten. Da war Bildung noch etwas erstrebenswertes, weil sie nicht jeder haben konnte.

Das kommt darauf an, welchen Anspruch sich die Schüler stellen...und dann kommt natürlich hinzu, in welche Schule sie gehen. Arbeit ist übrigens meistens mit Anstrengung verbunden. Ein Leben ohne gibt es nicht und wäre auch nicht erstrebenswert ;)

Das kommt eben darauf an, welche Lern-Atmosphäre die Schule in der Lage ist, zu vermitteln. Die Schule (Gesellschaft) muss ihren Anspruch, Ausbildung zu vermitteln durchsetzen - gegen den Anspruch, dies ohne jede Anstrengung und mit möglichst viel Spaß zu erreichen. Diese beiden Ansprüche in Einklang zu bringen ist ein Konflikt, der von den Eltern zum großen Teil kräftig genährt wird und womit man als "Normallehrer" heute weitgehend überfordert ist.

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