Wie wurden freie Bauern zu unfreien Bauern?

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6 Antworten

Kommt ein bischen auf die genaue Zeit an ... aber meistens ist die Antwort:

Schulden.  Es gibt ne Missernte, Überschwenmmung etc., der freie Bauer hat nun noch Land, steht aber ohne Saatgut da ... er muss einen Kredit aufnehmen (bzw. muss sich das Saatgut leihen) ... wenn er den Kredit dann wie geplant zurückzahlen kann, ists ok - aber wenn nochmal was schief geht, wieder eine Missernte etc. ... dann ist zunächst aller (verpfändete) Besitz weg, und der Bauer selbst (und auch seine Familie) landet in Schuldknechtschaft (Leibeigenschaft, Sklaverei).

Alles juristisch sauber geregelt gewesen (römisches Recht, das auch im Mittelalter gerne noch angewendet wurde).

Aus heutiger Sicht durch die EU. Aber ist das auch gemeint?

nää :D früher im mittelalter ?! :)

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Das war früher normale Arbeitsteilung. Die einen, Ritter, boten den Schutz, die anderen, Bauern, mussten dafür löhnen. Konnten sie es nicht, wurden sie Leibeigene.

Ist ähnlich heute so bei der Mafia.

Meist du Leibeigene Bauern?
Na die wurden von Lords und Ritter aufgekauft und zu Leibeigenen gemacht.
Viel zu sagen hatten sie ja nicht.

Kannst du die frage etwas genauer stellen ?

also wie unfreie bauern damals im mittelalter zu freien bauern wurden weiß ich schon.

Aber wenn sie freie bauern waren wie wurden sie dann wieder zu unfreien bauern ?

Gut so ? :D

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@blazedereskann

Ich denke das es vor allem an der stänigen Bedrohung lag. Sie konnten jederzeit überfallen werden. Zusätzlich brauchte der König auch Soldaten er zwang die Bauern für ihn in den Krieg zu ziehen. Da die Bauern jetzt im Krieg waren wurden Felder und Familien vernachlässigt und es kam zu langen Hungersnöten.

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